Ajoure Blog Seite 198

5 Dinge, mit denen Hollywood aufhören muss!

Hollywood kommt immer wieder mit neuen Tricks und Maschen daher, in der großen Hoffnung mehr Geld zu verdienen. Doch einige dieser Tricks sorgen leider nur dafür, dass das Filmerlebnis für uns zerstört wird. Deswegen zeigen wir dir heute fünf Marotten, die sich in Hollywood eingeschlichen haben und unbedingt aufhören müssen.
 

– 1 –
Filmtitel in unterschiedliche Teile aufteilen

Natürlich geht es hierbei nicht um Filme wie die „Herr der Ringe“-Teile, die insgesamt elf Stunden dauern. Die Rede ist beispielsweise von den letzten Teilen von Harry Potter oder Twilight. Hier wird der letzte Teil der Saga in zwei Filmen untergebracht. Uns als Kinobesucher ist übrigens klar, dass dies ein billiger Trick ist, um uns zwei Mal ins Kino zu locken. Außerdem führt das dazu, dass der erste Teil meist langatmig und nicht sehr actionreich daherkommt. Der zweite Teil zeigt dann den finalen Kampf und viel mehr passiert hier auch nicht. Mit diesem kleinen Trick schafft es Hollywood nicht nur, uns mehr Geld zu entlocken, sondern sie versauen uns vor allem auch noch das Ende einer tollen Filmreihe.
 

– 2 –
Riesige Produktionen an Indie-Regisseure geben

Nicht selten hat Hollywood in letzter Zeit große Blockbuster Franchise-Titel wie zum Beispiel Spiderman, Fant4stic 4 oder Jurassic World an Indie-Regisseure vergeben, die zuvor nur einen einzigen erfolgreichen Indie-Film gedreht haben. Colin Trevorrow beispielsweise produzierte seinen ersten Film „Journey of Love – Das wahre Abenteuer ist die Liebe“ mit einem Budget von 750.000 $. Sein zweiter Film war Jurassic World mit einem Budget von 150 Millionen $. Andere Beispiele hierfür sind Josh Trank und Marc Webb, diese beiden Indie-Regisseure bekamen ebenfalls die Chance, riesige Blockbuster-Titel als ihren zweiten großen Film zu produzieren. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass große Blockbuster-Titel heutzutage fast nur noch aus Special Effects bestehen und die Regisseure somit nicht mehr viel zu sagen haben.
 

– 3 –
Spoiler im Trailer

Warum denken die Leute, die hinter den Hollywood-Filmen stehen und für ihre Vermarktung zuständig sind eigentlich, dass wir alle wichtigen oder lustigen Szenen des Filmes schon im Trailer sehen wollen? Der Trailer des Filmes „Southpaw“ zeigt beispielsweise, dass eine Hauptperson stirbt. Im Trailer für den neusten „Terminator“-Film wird die Identität eines Terminators enthüllt, die erst spät im Film bekannt gegeben wird. Solche Beispiele gibt es natürlich zuhauf. Für uns gibt es für so ein Verhalten zwei Erklärungen: Entweder die Produzenten sind sich bewusst, dass der Film im Wesentlichen eher langweilig ist, weswegen sie alle guten Szenen schon in den Trailer packen, um den Film spannend aussehen zu lassen. Oder Hollywood ist der Meinung, dass Spannung und unvorhergesehene Handlungswechsel uns einfach nicht mehr interessieren. Bei uns ist das jedenfalls nicht der Fall.
 

– 4 –
Schummel-Trailer

Eine weitere Spezialität Hollywoods ist es, Dinge in Trailern zu zeigen, die so gar nicht im Film vorkommen. Dies führt dazu, dass man sich aufgrund eines gelungenen Trailers ins Kino setzt und dann zwei Stunden wartet, um festzustellen, dass die eine interessante Szene, deren Ausgang du sehen wolltest, nicht mal im Film enthalten ist. Auch hier ist der Film Fant4stic wieder ein super Beispiel, denn hier fehlt nicht nur eine Szene, die in den Trailern zu sehen war. Dabei handelt es sich unter anderem um das Ding, welches eine Militärbasis stürmt – darauf mussten wir im Film leider verzichten. Für diese Art von Trailern gibt es allerdings hunderte Beispiele, unter anderem auch den Trailer für „Avengers: Age of Ultron“, der einen epischen Monolog des Bösewichts verspricht, leider handelt es sich hierbei um ein leeres Versprechen.
 

– 5 –
Zu viel Spoiler durch Clips

Heutzutage reicht es nicht mehr, einen Trailer für einen kommenden Film zu veröffentlichen. Nein, man hat sogar das Gefühl, Hollywoods Devise ist je mehr Trailer und Clips, desto besser. Noch bevor der Film erscheint, dürfen wir uns fünf Trailer, acht Teaser und drei Kurzclips vom Film anschauen. Das sorgt dafür, dass man schon alle lustigen oder spannenden Szenen gesehen hat, noch bevor man überhaupt ins Kino geht. Und wenn mal etwas sehr Packendes, Interessantes im Trailer ist, kannst du dir nicht mal sicher sein, ob diese Szene auch so im Film vorhanden ist.

Hollywood, wir mögen deine Filme, doch wir haben ein paar Bitten an dich. Hör, auf alle guten Szenen schon in die Trailer zu packen, wenn die lustigen Szenen gerade mal so für den Trailer reichen, hast du wohl was falsch gemacht – und zwar den Film. Außerdem sind wir wirklich Freunde der Spannung, also verrate bitte nicht alles, was passiert, noch bevor wir überhaupt die Möglichkeit haben, den Film im Kino anzugucken.
 

Foto: David Wall Photo / Getty Images

Die besten Bluetooth In-Ear-Kopfhörer im Test

Kopfhörer sind wohl eines der beliebtesten Mittel zum Zeitvertreib. Warum auch nicht? Du kannst sie fast immer benutzen, ohne dass sie weitere Tätigkeiten behindern und mit dem richtigen Streaming-Dienst hast du Zugang zu scheinbar unendlich viel Musik. Egal ob beim Sport, auf dem Weg zur Arbeit oder einfach entspannt auf der Couch – Kopfhörer sind immer gut, um eigentlich monotone Abläufe ein wenig spannender zu machen.

Doch bei der Wahl des Kopfhörers gibt es einige Dinge zu beachten und die Kopfhörer-Präferenzen eines jeden Menschen sind unterschiedlich. Wir haben uns gefragt: Welche Kopfhörer sind denn nun die besten? Um diesen Vergleich ein wenig zu strukturieren, konzentrieren wir uns erstmal auf Bluetooth In-Ear-Kopfhörer und stellen dir diese im Vergleich vor.

Natürlich ist ein großer Vergleich von Kopfhörern etwas komplizierter, da jeder Mensch eine andere Ohrenform besitzt und unterschiedliche Musik mag. Diese hört sich durch das eine Paar Kopfhörer vielleicht sehr schön an, durch ein anderes Paar allerdings eher schlechter, auch wenn dieses zuvor bei anderen Musikrichtungen sehr überzeugend war. Um einen groben Überblick zu schaffen, haben wir eine Tabelle erstellt – hierbei ist zu beachten, dass die Skala von eins bis fünf reicht, wobei fünf das beste Ergebnis ist.
 

In-Ear Kopfhoerer Test

Wer führt die Tabelle an?

Bei unserem Vergleich fällt auf, dass die Jaybird Kopfhörer – vor allem die Freedom-Variante – und die Kopfhörer von Teufel am besten abschneiden. Denn in unseren getesteten Punkten hatten sie die Nase einfach vorne. Doch die Kopfhörer bieten noch andere nützliche Features, die eine extra Erwähnung verdienen. Die Jaybird Kopfhörer schneiden bei dem Sound-Test zum Beispiel mit Bestnote ab, da es hierzu noch eine App namens MySound gibt, mit der du die Klänge deines Kopfhörers nach Belieben verstellen kannst. Bei Bestellung der Jaybird Kopfhörer bekommst du viele Aufsätze für die Ohren mitgeliefert, damit du den passenden für deine Ohren raussuchen kannst. Deswegen gibt es auch für den Tragekomfort die Bestnote. Die Jaybirds untereinander unterscheiden sich marginal, die teurere Variante besitzt bloß ein stärkeres Bluetooth-Signal und einen besseren Schutz vor Schweiß und anderer Feuchtigkeit.
 

Teufel kann mithalten

Die Kopfhörer von Teufel stehen denen von Jaybird in nichts nach. Lediglich bei der Charakteristik scheinen die Jaybirds einen klareren Klang zu haben als die Teufel, auch wenn diese ebenfalls einen klaren Sound mit sich bringen. Diese Unterschiede sind aber sehr fein, weswegen man die Kopfhörer als fast gleichwertig betrachten kann. Keiner der getesteten Kopfhörer besitzt eine aktive Geräusch-Unterdrückung, doch wenn man die Kopfhörer von Teufel aufsetzt, hört man relativ wenig von der Außenwelt. Auch beim Tragekomfort ist die Variante von Teufel der von Jaybird ein kleines bisschen überlegen. Alles in allem kannst du also abwägen, welcher Punkt dir bei Kopfhörern wichtig ist und dann deine Wahl treffen.
 

Beats verliert den Vergleich

Klangtechnisch können die Beats zwar mit den Jaybirds mithalten, doch sie fühlen sich im direkten Vergleich einfach ein wenig schlechter an. Sie sitzen nicht so gut wie alle anderen getesteten Kopfhörer, was bei solchen Preisunterschieden eigentlich gar nicht der Fall sein kann. Außerdem hört man mit den Beats, wenn man die Musik nicht laut aufdreht, noch sehr viele störende Geräusche aus der näheren Umgebung. Ein leicht bassbetonter Klang muss übrigens nichts Schlechtes heißen – Leute, die gerne elektronische Musik mit starken Bässen hören, sollten sich darüber sogar freuen.
 

Die Standard-Kopfhörer – der Sieger der Herzen

Die getesteten Kopfhörer von Apple haben uns dann doch sehr überrascht, denn im direkten Vergleich scheinen sie gar nicht so schlecht zu sein. Bei den Kopfhörern handelt es sich natürlich nicht um Bluetooth-Kopfhörer, doch sie sind extrem weit verbreitet und stellen somit ein gutes Vergleichsprodukt dar. Natürlich verlieren sie bei vielen Aspekten gegen die anderen Kopfhörer, doch der enorme Preisunterschied verschafft den Standard-Kopfhörern einige Sympathiepunkte. Allerdings sollte man sich von diesen Tests auch nicht täuschen lassen. Die Standard-Kopfhörer von Apple halten oft nicht sehr lange und weisen sehr skurrile Fehler auf. Es scheint als wären hier nicht gerade die besten Einzelteile in ihnen verbaut.
 

Wenn du also viel Musik hörst und dir nicht ständig neue Kopfhörer holen möchtest, sondern mal etwas Haltbares von guter Qualität dein Eigen nennen willst, lohnt sich auf jeden Fall der Griff zu den Jaybirds. Vor allem das Hören beim Sport wird durch die Wireless-Kopfhörer angenehm unterstützt. Solltest du allerdings nur mal ab und an ein bisschen Musik hören, reichen die Standard-Varianten von Apple und Co. komplett.

 

Fotos: PR/Amazon

Unglaubliche Film-Vorhersagen, die tatsächlich wahr wurden

Unfassbar, aber wahr – viele Dinge, die in der Geschichte geschehen sind, wurden zuvor in Filmen prophezeit!

Hier wollen wir dir Hollywood Filme vorstellen, die unglaubliche Dinge vorhergesehen haben. Dabei handelt es sich natürlich nicht nur um Ereignisse, sondern auch um Produkte und ähnliches. Hättest du geglaubt, dass diese Film-Vorhersagen tatsächlich wahr werden?

The Man (1972)

» erster schwarzer Präsident der USA

Film-Vorhersagen

E-m@il für Dich (1998)

» Online Dating

Film-Vorhersagen

Das Netz (1995)

» Online Pizza bestellen

Film-Vorhersagen

Cable Guy – Die Nervensäge (1996)

» Smart TVs und online Gaming

Film-Vorhersagen

Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff (1982)

» Körperscanner an Flughäfen

Film-Vorhersagen

Vergiss mein nicht! (2004)

» Löschen von Teilen des Gedächtnisses

Film-Vorhersagen

Minority Report (2002)

» Gesichtserkennung & Personalisierte Werbung

Film-Vorhersagen

Die totale Erinnerung – Total Recall (1990)

» Autonom fahrende Autos

Film-Vorhersagen

Metropolis (1927)

» Androide (menschliche Roboter)

Film-Vorhersagen

Frau im Mond (1929)

» Raumfahrt

Film-Vorhersagen

Zurück in die Zukunft 2 (1989)

» Flat Screen TV, Kommunikation über Messenger

Film-Vorhersagen

Nummer 5 lebt! (1986)

» Roboter im Militär

Film-Vorhersagen

Network (1976)

» Den aktuellen Stand der Medien (Regenbogenpresse, Infotainment)

Film-Vorhersagen

WarGames – Kriegsspiele (1983)

» Hacken, Cyber-Krieg

Film-Vorhersagen

Blade Runner (1982)

» Digitale Werbetafeln

Film-Vorhersagen

Die Truman Show (1998)

» Reality TV

Film-Vorhersagen

1998 – Die vier Milliarden Dollar Show (1979)

» wirtschaftlicher Aufstieg Chinas, Zerfall USSR

Film-Vorhersagen

2001: Odyssee im Weltraum (1968)

» ISS, Weltall Tourismus, Siri, Tablets

Film-Vorhersagen

Star Trek: Der Film (1979)

» Bluetooth Headsets & Kopfhörer

Film-Vorhersagen

Super Mario Bros. (1993)

» Zerstörung der Twin Tower des World Trade Centers

Film-Vorhersagen

Matrix (1999)

» Genaues Datum des Anschlags am 11. September 2001

Film-Vorhersagen

Im Körper des Feindes (1997)

» Vollständige Gesichtstransplantation

Film-Vorhersagen

Terminator (1984)

» Augmented Reality

Film-Vorhersagen

Star Trek 3: Auf der Suche nach Mr. Spock (1984)

» Handys

Film-Vorhersagen

Fotos: Youtube Screenshots

Max Giesinger: „Ich steh total darauf, andauernd unterwegs zu sein.“

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Im Interview mit Max Giesinger sprachen wir über seinen Drang nach Rastlosigkeit und warum das mit der Liebe wie ein Glücksspiel ist.
 

„Der Junge, der rennt“ – so der Titel deines Albums. Bist du einfach nur rastlos oder läufst du vor irgendetwas weg?

Ich steh total darauf, andauernd unterwegs zu sein. Bin ich mal länger als drei, vier Tage zu Hause, fängt es langsam an zu kribbeln und ich muss wieder „on the road“. Ich bin momentan in einer Phase, in der ich gar nicht so richtig ankommen kann und will. Aber grade das finde ich sehr spannend.

Hast du deshalb auch ganz bewusst deine Konzerte und Live-Auftritte auf das ganze Jahr verteilt?

Ja! Für mich war es immer mein größter Traum, möglichst viele Konzerte vor so vielen Menschen wie nur möglich zu spielen. 2017 wird da schon der Hammer. Ich spiele 140 Konzerte vor insgesamt über eine Million Menschen. Im Schnitt bin ich so einmal im Monat zu Hause. Da muss man schon Bock auf diesen Lebensstil haben. Aber ich kann mir nichts Anderes vorstellen.
 

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Wo fühlst du dich Zuhause und wie findest du Entspannung?

In Hamburg und in Karlsruhe fühl ich mich zu gleichen Teilen zu Hause. Im Norden habe ich meine besten Freunde, mit denen ich schon seit Jahren auf Tour bin, und im Süden wohnt meine Familie. Wenn ich meine Mutter besuche und ich mich auf den Balkon in die Sonne setze und einfach ein bisschen die Füße hochlege, bringt das schon Einiges.

Deine dritte Single-Auskopplung ist gerade erschienen und heißt „Roulette“. Ist das Leben mit einem Roulette-Spiel zu vergleichen?

Ich würde sagen, dass 20 % des Lebens vom Glück des Einzelnen abhängig ist. Das Meiste hat man aber doch selbst in der Hand und man kann sein Glück mit Ausdauer und Durchhaltevermögen in eine bestimmte Richtung pushen. Hätte ich keine 40 Songs geschrieben, sondern nur 10, wären vielleicht nicht die 2–3 Songs dabei gewesen, die das Zeug zum großen Hit gehabt hätten.
 


 

Bist du risikofreudig?

Klar, ich hab schon mit 20 alles auf eine Karte gesetzt und wollte das mit meiner Musik durchziehen, ohne ein zweites Standbein nebenher aufzubauen.

Ist das mit der Liebe wie im Glücksspiel?

Die richtige Person für sich zu finden ist reinstes Glück. Natürlich hilft da, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich auch mal etwas zu trauen. Und wenn das dann mal läuft mit der Liebe, gehört einfach auch eine Portion Arbeit dazu, die Beziehung am Laufen zu halten. Da bringt Glück dann auch nichts mehr.

Wenn man unter 80 Millionen den oder die Richtige für sich findet – ist das dann Zufall oder Schicksal?

Ich glaube da schon auch ein bisschen ans Schicksal.

Hat dich eine Frau schon einmal schachmatt gesetzt?

Als Teenie habe ich relativ viele Körbe bekommen. Das hat mich damals fertig gemacht, weil meine ganzen anderen Kumpels immer mehr Glück mit den Frauen hatten. Im Nachhinein weiß ich, dass ich damals einfach noch nicht selbstbewusst genug war.
 

Max Giesinger
 

Hast du einen Lieblingssong auf deinem Album?

„Nicht so schnell“ – ich bin da wirklich sehr stolz auf die Komposition.

Würdest du eigentlich auch gerne mal wieder englischsprachige Songs singen und aufnehmen?

Nö. Das Thema ist durch. Ich hab das lange Zeit probiert und bin zum Schluss gekommen, dass ich in meiner Muttersprache singen will und ich niemals herausragende englische Texte liefern könnte.

Danke, Max.
 

Fotos: Klaus Sahm (farbig); Kai Marks (s/w)

Der 2017-er NISSAN GT-R – Upgrade für den Porsche-Killer

Wie schön war die Alleinherrschaft der Supersportler aus den Häusern Ferrari, Porsche, Lamborghini und Co. Deren Deluxe-Sportwagen waren und sind für Preise jenseits der 200.000 Euro-Marke zu erwerben. Doch diese Summen musste man damals zahlen, um einen reinrassigen Supersportler zu besitzen, um auf den Straßen die Nase vorn zu haben. Zumindest bis 2007. Denn da kam, wie aus dem Nichts, ein kleiner Japaner um die Ecke und zeigte, dass man für weniger als die Hälfte des Preises eines Porsches einen extremen Sportwagen an den Mann bringen kann. Schnell war der Mythos Nissan GT-R geboren. Ein Fahrzeug, welches in Performance, Geschwindigkeit und Leistung jedem seiner Konkurrenten das Fürchten lehren sollte. Und das für unter 100.000 Euro. Ein Hype war geboren.

Zehn Jahre ist es her, als Nissan mit dem GT-R an den Start ging. Die YouTube-Videos, in denen sich ein GT-R mit 911er, Ferraris und vielen anderen Luxus-Sportlern anlegt, gehören zu den meist gesehenen Videos für PS-Freunde. Und während man auf der Straße bei einem Porsche zweimal hinschauen muss, um zu sehen, welcher Elfer einem jetzt im Rückspiegel sitzt, weiß man beim GT-R schon immer: „Damit ist nicht zu spaßen.“

In der jüngsten Evolutionsstufe motzt Nissan den GT-R weiter auf. Allerdings bekommt der 2017er nicht nur eine steifere Karosseriestruktur und ein modifiziertes Fahrwerk, sondern ebenfalls eine Leistungssteigerung und ein komplett überarbeitetes Interieur. Doch eins nach dem anderen …
 

NISSAN GT-R 2017
 

Der neue Nissan GT-R, natürlich wieder allradbetrieben, verfügt über einen Twin-Turbo-Sechszylinder, welcher im Vergleich zum Vorgänger 20 PS mehr Leistung bringt. Bedeutet unterm Strich, dass das 3,8 Liter-Aggregat 570 PS und 637 Nm-Drehmoment entwickelt. Wie Nissan das geschafft hat? Ganz einfach: Variable Steuerung des Zündzeitpunkts in den einzelnen Zylindern, sowie zusätzliche Leistung für die Turbolader. Wer jetzt denkt „Moment, das kenne ich doch!“, der liegt an dieser Stelle richtig, denn diese Technik gab es zuvor nur beim Nissan GT-R NISMO. Alles zusammen macht den neuen GT-R bissiger und leistungsstärker denn je.

Auch karosserietechnisch hat sich der GT-R weiterentwickelt. Allerdings nicht, um dem GT-R einfach ein neues Design zu geben, sondern ausschließlich für bessere Effizienz und Aerodynamik. Die Front ziert ein deutlich größerer Kühlergrill als beim Vorgänger. Matt-Chrome „V-Motion“-Strebe sowie Netzstrukturgitter kommen der Beatmung des Motors wesentlich zu Gute. Für eine optimierte Fahrstabilität kommt eine neu gestaltete Motorhaube zum Einsatz. Ebenfalls neu sind Spoilerlippe und Stoßfänger, welche für besseren Abtrieb sorgen. Diese Verbesserungen sind hier nicht nur bei langsamen Geschwindigkeiten zu spüren, sondern auch und vor allem jenseits der 200 km/h Marke.

Ebenfalls neu sind ein Diffusor in Silber-Finish, neue Lufteinlässe und breitere Seitenschweller. Hierdurch macht der neue GT-R einen noch bulligeren und aggressiveren Eindruck. Geblieben hingegen sind die GT-R-bekannten vier runden Rückleuchten.
 

NISSAN GT-R 2017
 

Kommen wir zu dem, was man damals als „Manko“ sehen konnte: das Interieur.

Hier hatte der Ur-GT-R so seine Schwächen, denn Hochwertigkeit sah anders aus. Nicht, dass ein beledertes, optisch schön gestaltetes Cockpit zwingend einen Aufpreis von 100.000 Euro zum Konkurrenten rechtfertigen würde, aber es war doch dem ein oder anderen ein Dorn im Auge. Scheint so, als hätte Nissan diese Problematik auch erkannt und behoben. Der neue Nissan GT-R zeigt sich jetzt auch von Innen von seiner besten Seite.

Wer im neuen GT-R Platz nehmen darf und gleichzeitig den Vorgänger kennt, der wird bemerken, dass Nissan bei der Innenraumgestaltung das Niveau deutlich angehoben hat. Wertige Materialien wohin das Auge blickt. Gut, es ist nicht zwingend alles im Preis mit inbegriffen, aber man hat immerhin die Option zum Beispiel das Armaturenbrett mit Nappa-Leder beziehen zu lassen. Nissan selbst schreibt: „Kunstvoll von Meisterhand konfiguriert und vernäht, wirkt jedes Interieur fast wie ein Unikat.“

Die Mittelkonsole wurde merkbar verändert. Insgesamt macht es den GT-R somit übersichtlicher. Nicht zuletzt, weil auch die vielen Knöpfe von 27 auf elf reduziert wurden. Diese fehlen jetzt zwar optisch, jedoch wurden die Funktionen sozusagen in das integrierte Audio- und Navigationssystem gepackt. Der neue IT-Commander sorgt für weniger Ablenkung, da der 8-Zoll-Touchscreen nicht mehr zwingend benutzt werden muss. Was allerdings benutzt werden sollte (besonders für mehr sportliches Feeling) sind die Schaltwippen. Diese befinden sich nun nicht mehr an der Lenksäule, sondern praktischerweise direkt am Lenkrad. Bedeutet: Die Hände können am Lenkrad bleiben und die Gangwechsel gehen noch schneller von dannen als ohnehin schon.
 

NISSAN GT-R 2017
 

Getreu dem Motto „Augen auf und Ohren auch“ bekommt der neue GT-R erstmals eine Titan-Abgasanlage mit ventilgesteuerter Klappe, welche für sehr hohe Abgastemperaturen und eine „außergewöhnlich kraftvolle Resonanz“ ausgelegt ist. Durch zusätzliche Luftführungskanäle vor dem Schalldämpfer werden heiße Abgase schnell abgeführt. Etwas schade finden wir an dieser Stelle, dass die Lautstärke des Auspuffgeräuschs im Teillastbetrieb etwas zurückgenommen wurde. Bedeutet, dass der GT-R im Stadtverkehr ein Leisetreter sein wird. Zumindest solange, bis man das Gaspedal antippt, denn dann ist alles wieder chic.

 

Fotos: Presse Nissan

Die Top 5 der krassesten Fakten über Stars

Der Name ist Sinclair, Mark Sinclair

Wie, du kennst Mark Sinclair nicht? Und wie wäre es mit seinem Künstlernahmen Vin Diesel? Mark arbeitete als Jugendlicher in einer Bar und bekam den Spitznamen Diesel, weil er wie eine Maschine schuftete. Den Vornamen Vincent gab er sich selber, da der Name Mark nicht zu einem Barkeeper passte. Wie kann auch ein Mann, dessen Zellstruktur aus Explosion und Testosteron besteht, nicht Vin Diesel heißen?

Fakten über Stars
 

 

Knastbruder Mark

Der mit Teddybären spielende Mark Wahlberg war nicht immer der charmante Typ, der er heute ist. Bereits mit 16 Jahren wurde er wegen versuchten Mordes angeklagt und zu zwei Jahren Haft verurteilt. Körperverletzung, Erpressungen, Vandalismus, Rassismus und Diebstahl gehörten bis dato zur Tagesordnung. Im Gefängnis begriff er, wenn auch relativ spät, dass er sich ein anderes Leben wünscht. Inzwischen geht der Autobot zerschießende, unbesiegbare Footballspieler regelmäßig in die Kirche und ist sehr dankbar, dass ihm eine zweite Chance gegeben wurde.

Fakten über Stars
 

 

„Whatever doesn’t kill you simply makes you stranger.“

Jared Leto in der Rolle des Jokers war genau wie sein Vorgänger Heath Ledger ein Method-Actor. Method-Actors sind Schauspieler, die sich intensiv auf ihre Rolle vorbereiten und diese mit ihrem Privatleben verbinden. So schloss sich Heath Ledger beispielsweise über mehrere Wochen ein und bereitete sich so auf die psychopathischen Ausbrüche des Jokers vor. Jared Leto hatte Gefallen an besonderen Geschenken gefunden und schenkte unter anderem Will Smith Waffen-Munition, Margot Robbi bekam eine Ratte und die Crew ein totes Schwein und benutzte Kondome. Drehbuchautor Danny Bowes betrachtete das als einen Tiefpunkt für das fehlende Verständnis eines Method-Actors. Margot Robbi fand diese Aktionen angeblich sehr unterhaltsam.

Fakten über Stars
 

 

Mal wieder einen ziemlich weißen Arsch in der Hose bewiesen

Rap-Gott Eminem schenkte seinem best buddy Elton John zur seiner Hochzeit 2005 ein ganz besonderes Geschenk. Der homosexuelle Elton John gab bei einem Interview des Musikmagazins Rolling Stone zu, dass ihm Eminem zu seiner Hochzeit in Samt gebettete Penisringe aus Gold und Diamanten schenkte.

Fakten über Stars
 

 

Trucker Queen

Queen Elizabeth die Zweite besitzt einen Führerschein. Mal davon ausgehend, dass dies bei einer 90-jährigen Frau nicht so häufig vorkommt, ist diese Tatsache schon bemerkenswert. Allerdings ist es kein normaler Führerschein, sondern einer für LKWs. Die first Lady machte nämlich eine Ausbildung zur LKW-Fahrerin und Mechanikerin. Leider kam es nie zu einer britischen Version von Queen-Pimp My Ride. Wenn Queen Elizabeth sich die amerikanische Show live anschauen wollen würde, müsste sie einfach nur durchs Flughafen Gate spazieren und sich den nächsten Flieger schnappen. Da eine mündliche Bestätigung ausreicht, muss sich die Queen nämlich nicht ausweisen. Wie viele Familien wohl schon so versucht haben, ihre Großmutter kostenlos mitfliegen zu lassen … ?

Fakten über Stars
 

 

PG/Bauer-Griffin / Kontributor; Gabriel Olsen / Kontributor; Paul Bruinooge / Kontributor; Tim Graham / Kontributor; Dave Hogan / Kontributor / Getty Images

Fitnessstudio No-Gos: 5 Dinge, die du beim Training nicht tun solltest

Nummer 1
Zu viel Gewicht

Es ist zugegebenermaßen der banalste und offensichtlichste Fehler für jeden, der schon ein wenig Ahnung von Fitness und Gewichte-Stemmen hat. Doch es machen immer noch zu viele Menschen falsch. Es ist eine Qual, Amateuren dabei zuzusehen, wie sie ihren Körper überbelasten bzw. zu wissen, dass ihnen diese Art von Training kein bisschen weiterhelfen wird. Sie schaffen sich kaputt für nichts und wieder nichts. Jeder Anfänger sollte sich von einem erfahrenden Freund oder Mitarbeiter erklären lassen, wie man vernünftige Sätze macht und worum es beim Gewichtheben geht. Bei zu viel Gewicht können schwere Verletzungen an Muskeln und Gelenken entstehen, ebenso Quetschungen bis hin zu Brüchen.
 

Nummer 2
Beine vernachlässigen

Es ist zum Heulen, wenn man bei jungen Burschen mit gut gebauten Oberkörpern Beine wie Zahnstocher sieht. Es sieht nicht nur peinlich aus, es ist auch verdammt viel verschwendetes Potential. Die Beine sind die Heimat der größten Muskeln in unserem Körper. Wenn man sie trainiert, produzieren sie das meiste Testosteron und regen enorm den Stoffwechsel an. Klar, sind sie nicht das Erste was ins Auge springt, aber eine perfekte Standfigur funktioniert mit lächerlichen Zahnstochern nicht.
 

Nummer 3
Übungen falsch machen

Es gibt einige sehr fortgeschrittene Übungen, die extrem schwierig sein können und sogar die Aufsicht eines Trainers erfordern. Diese lassen wir aber außen vor. Es geht um einfache Übungen, die Laien oft falsch machen. Zum Beispiel: Unerfahrene Guys beugen häufig ihren Oberkörper nach vorne, während sie Trizeps Pushdowns machen. Dies führt leider oft dazu, dass die falschen Muskeln trainiert werden. In diesem Fall wird die Kraft auch auf Schultern und Brust verteilt, was die Übung uneffektiv macht. Da der falsch Trainierende nicht genau weiß, was er tut, kommt es auch hier häufig zu Verletzungen.
 

Nummer 4
1000 Crunches

Eigentlich wollen wir doch alle einen tollen Bauch haben. Also ab ins Fitnessstudio und wie ein Berserker an unserem Sixpack arbeiten. In wenigen Minuten machst du 1000 Sit-ups, aber merkst dabei nicht, dass so deine Möglichkeiten beschränkt sind. Ob bei Bauch, Schultern oder Armen – die Vielfältigkeit der Übungen ist das Entscheidende. Wenn du das nächste Mal ins Fitnessstudio gehst, probiere einmal Planks und Side Planks aus, um deinen Bauch noch effektiver zu trainieren. Von einzig und allein Sit-ups bekommst du Rückenschmerzen. Mit der Abwechslung deiner Bauchübungen wirst du merken, dass sich dein Training viel schneller bewährt macht und dein Sixpack gar nicht mehr so lange auf sich warten lässt.
 

Nummer 5
Falsche Bewegungen

Es gibt sehr viele Bewegungsabläufe, die beachtet werden müssen. Bei vielen Übungen ist es beispielsweise wichtig zu wissen, ob man die Arme durchstrecken soll oder nicht – so auch beim Bankdrücken. Wenn man es falsch macht, kann es passieren, dass sich der Muskel häufiger entspannt und das Gewicht nur auf die Gelenke geht. Der Muskel wird so kaum richtig beansprucht und die Gelenke leiden unter dem Gewicht der Hantel.

 
Gehst du vielleicht doch lieber raus?

Fitnessstudio vs. Outdoortraining – Trainingsplätze im Vergleich

 
Foto: Matthew Leete / Getty Images

Was dein Gang über dich aussagt

Zeige mir wie du gehst und ich sage dir, wer du bist!

Jeder Mensch eignet sich schon im Kindesalter einen Gang an, der ihn repräsentiert und Auskünfte über ihn preisgibt. Die Entwicklung steht allerdings nicht still und kann je nach Lebenssituation auch mal variieren oder sich gänzlich verändern. Ein Beobachter merkt schnell, mehr oder weniger bewusst, in welcher Lebenslage sich die gehende Person befindet. Schlendern, Schlurfen, Schreiten oder Kriechen sind alles Anzeichen, die es nun zu analysieren gilt.
 

Mr. Smile

Eine aufrechte Haltung, leicht mitschwingende Arme, ein federnder Gang und ein strahlendes Lächeln. Zugegeben, das Lächeln muss nicht immer dabei sein, aber Mr. Smile steht für Charisma und Sympathie, ist gerne gut gelaunt und etwas extrovertiert. Einige Vertreter aus der Rap- und Metal-Szene, sowie Emos sind zwar immun gegen den positiven Weggefährten, doch wirkt er auf Normalos meist zuverlässig und selbstbewusst.
 

Der Skatebord fahrende, Pokémon Go spielende und Döner essende Musikhörer

Der Gang dieses Fußgängers ist meistens entspannt bis schnell, mal mit unvorhersehbaren Abweichungen, mal im Schneckentempo, wenn er notgedrungen eine Nachricht schreiben muss. Es ist die modernste Ausgeburt eines Fußgängers und tritt den meisten Beobachtern versehentlich auf die Füße. Eine ernstgemeinte Entschuldigung macht ihn letztlich aber trotzdem sympathisch. Er macht häufig irgendwas mit Medien und kann dem einen oder anderen chronischen Pessimisten auch auf die Nerven gehen. Der Skatebord fahrende, Pokémon Go spielende und Döner essende Musikhörer schlendert aber auch mal gerne oder rennt dem Bus hinterher.
 

Der Team-Player

Aufmerksam mustert er seine Umgebung, erfreut sich der Dinge, die er sieht und erwidert Grüße immer mit einem Lächeln. Im Rudel fühlt er sich am wohlsten und passt sich einfach der Laufgeschwindigkeit seiner Mitmenschen an. Mit einem entspannten und ausgeglichenen Verhalten in Mimik und Gestik scheut er keinen Kontakt zu Fremden und gilt als freundlich und zuvorkommend. Die Körperhaltung ist sehr auf den Mittelpunkt fixiert, ein Federn mit einem kontrollierten Auftreten macht ihn zu einem sicheren und selbstbewussten Fußgänger.
 

Der Treibende

Der Treiber ist immer nach vorne gerichtet. Der Oberkörper orientiert sich in Richtung des Ziels. Fast übermenschlich überwindet er Hindernisse und platziert selbst seine Ausgangsposition so bewusst, dass der kürzeste Weg schon in Gedanken abgegangen ist. Treiber wirken meistens etwas kühl und abweisend. Wenn sie gleichzeitig mit Dingen wie dem Telefonieren beschäftigt sind, kreuzt man ungerne ihren Weg. Allerdings wirken sie auch zielorientiert, intelligent, zuverlässig und dadurch auch sympathisch.
 

Mr. Introvertiert

Er schaut die meiste Zeit auf den Boden, macht sich klein, vergräbt den Kopf zwischen den Schultern und die Schultern im Körper. Zur Schulzeit war er oft mit Kapuze und Rucksack anzutreffen. Der Introvertierte macht meistens einen nicht sehr bodenständigen Eindruck. Ob diese Person einfach in sich gekehrt ist und Ruhe ersucht oder ungerne an öffentlichen Plätzen ist, sei dahingestellt. Er geht meistens langsam und in kleinen Schritten, sein Gleichgewichtssinn ist meistens im Eimer, da er, während er den Boden studiert, eine Windböe meistens nicht kommen sieht.

 

Foto: Tyler Campbell Photography / Getty Images

Das macht glücklich! Glück geht durch den Magen – und durch deinen Kopf!

Wir befinden uns momentan in einer ungewissen Zeit des Wandels. Unser Kontakt zur Technik wird immer größer, der Kontakt zu unseren Mitmenschen immer schlechter. Man vereinsamt wesentlich leichter, als es früher der Fall war. Phänomene wie das Burnout-Syndrom sind omnipräsent und es scheint, als würden wir uns eine Welt der Technik erschaffen, die keine gute Welt für den Menschen ist. Doch wie wird man eigentlich glücklich? Natürlich haben wir nicht das Glücksrezept herausgefunden, mit dem du jeden Tag glücklich bist. Dies ist alleine schon deshalb unmöglich, weil jeder Mensch Glück unterschiedlich definiert. Wir haben uns aber gefragt, was denn glücklich macht und stellen dir unsere Ergebnisse vor.

 

Wie wird man eigentlich glücklich?

Um diese Frage zu beantworten, kann uns die Wissenschaft weiterhelfen. Denn diese hat in der Glücksforschung vier Erkenntnisse gewonnen, die uns helfen können, Glück an sich zu verstehen und somit auch, wie wir glücklich werden. Erst einmal gilt zu sagen, dass Glück für jeden Menschen etwas anderes bedeutet. Es gibt nicht einen Weg zum Glück, sondern nur den eigenen, passenden Weg. Um diesen rauszufinden gilt es wohl erstmal ein paar Stunden alleine zu sein, in sich zu gehen und nachzudenken – Was macht mich eigentlich glücklich?

Eine weitere Feststellung der Forscher ist, dass unsere Lebensbedingungen, also Wohlstand, soziale Herkunft, gesellschaftlicher Status und vieles mehr, nicht maßgeblich darüber entscheiden, ob wir nun glücklich sind oder nicht. Die Hauptsache für das Glücklichsein ist, wie wir uns an sich ändernde Lebensbedingungen oder Probleme anpassen können. Glück hat also weniger mit Materialismus zu tun, sondern damit, wie wir auf unser Leben reagieren und wie wir es handhaben, nachdem etwas passiert ist.

Und das führt uns zur letzten Erkenntnis der Wissenschaft: Es kommt darauf an, was du aus geschehenen Dingen machst. Leute, die sich beispielsweise als Glückspilze bezeichnen, haben vielleicht nicht mehr Glück als andere, aber sie konzentrieren sich auf positive Erinnerungen und Erlebnisse und versuchen, selbst bei schlechten Erfahrungen noch etwas Gutes zu sehen. Pechvögel hingegen konzentrieren sich auf negative Erfahrungen. Am Ende denken die Menschen dann, dass sie wirklich mehr Glück oder mehr Pech haben, obwohl sie nur eine andere Einstellung haben.

 

Was macht glücklich?

Um dir zu zeigen, was glücklich machen kann, haben wir eine Tabelle mit Lebensmitteln erstellt, die Einfluss auf deine positive Stimmung nehmen. Und wir führen dir einige Faktoren auf, die dir zum Glück verhelfen können, die mit deiner Einstellung, beziehungsweise deinen Handlungen, zu tun haben.
 

LebensmittelEinstellung
Datteln , Bananenregelmäßig Sport (nicht alleine)
FeigenEnge Freund- & Partnerschaften
Cashew-Kerne, Erdnüsse,
Walnüsse
Du hast dein Leben selbst in der Hand
(Bitter)Schokoladeoptimistische Einstellung (auch zur Zukunft)
Fisch (Lachs,Makrele)Ein Job der Spaß macht
LeinsamenDankbarkeit
Fleisch & Milch von
Kühen
Neugier & Experimentierfreudigkeit
RapsölSelbstakzeptanz (Selbstbewusstsein)
Parmesan, CamembertSelbtbestimmung (Tu was du für richtig erachtest)
LinsenDie positiven Dinge betrachten
HuhnAnderen Menschen helfen
VollkornprodukteGesunde Extrovertiertheit
SesamGenießen können
SpinatLachen
BrokkoliVorfreude
rote BeteMeditation
BierhefeRealistische Ziele setzen
Eigelb
Leber (Rind)

 

Bei den Lebensmitteln ist zu beachten, dass du nicht die vorgegebenen Lebensmittel kaufen und zuhauf essen kannst, um glücklich zu werden. Die Lebensmittel in unserer Liste enthalten allerdings Stoffe, die dafür verantwortlich sind, dass wir Glück empfinden.

Bananen, Datteln, Feigen und Nüsse sind beispielsweise sehr gute Serotonin-Lieferanten. Serotonin ist der Stoff, der im Gehirn produziert wird, wenn wir glücklich sind. Doch nur Serotonin zu sich zu nehmen bringt leider gar nichts. Das Gehirn muss es zum Teil selber bilden und benötigt dazu Tryptophan, was beispielsweise in Fleisch und Milchprodukten von Rindern gefunden werden kann. Um Tryptophan ins Gehirn zu schleusen, benötigen wir Omega-3-Fettsäuren. Diese Lebensmittel beginnen in der Tabelle beim Fisch und enden beim Rapsöl.

Ein weiterer Stoff in unserem Körper, der für Glück sorgen kann, ist Tyrosin. Es sorgt für eine gewisse Aufgewecktheit und macht gute Laune. Die Tyrosin-haltigen Lebensmittel starten bei Parmesan und enden bei Huhn.

Die darauffolgenden Lebensmittel sind welche, die viele B-Vitamine enthalten, diese sind sehr wichtig für die Nerven.

Du kannst dein Glück also mit einer Mischung aus diesen Lebensmitteln hervorrufen. Allerdings sind auch die Einstellungs- und Handlungs-Aspekte extrem wichtig, damit du wirklich glücklich werden kannst.
 

Wenn du also glücklich werden möchtest, solltest du damit anfangen, in dich hineinzuhören und herauszufinden, was dich glücklich macht. Danach gilt es natürlich auch, diesen Sachen nachzugehen. Es ist wichtig, dass du störende Faktoren eliminierst, damit du dich auf die positiven Dinge konzentrieren kannst. Um den Weg zum Glück ein wenig schneller zu finden, kannst du dich auf jeden Fall an unsere Tabelle halten. Also koche los, mach was dir gut tut und begebe dich auf eine Reise zu deinem Glück.

Die 12 Karma Regeln

Die 12 Karma Regeln

 

Foto: Brunella Fratini / EyeEm / Getty Images

Abgang mit Stil – Filmkritik & Trailer

Abgang mit Stil – Die Story

Joe (Michael Caine), Willie (Morgan Freeman) und Al (Alan Arkin) sind seit Ewigkeiten die dicksten Freunde und glücklich mit ihrem Leben. Nun, im gehobenen Rentenalter, wird ihr Alltag jedoch davon getrübt, dass der Rentenfond ihres ehemaligen Arbeitsgebers platzt, als dieser aufgekauft und ins Ausland verlagert wird.

So stehen die drei Alten auf einmal ohne Geld da. Dazu kommt, dass Willie eine neue Niere bräuchte und die Bank Joe das Dach über dem Kopf wegzunehmen droht, weil dieser die Hypothek nicht mehr zahlen kann.

Als Joe bei eben dieser Bank eines Tages in einen Überfall gerät, bei dem niemand zu Schaden kommt, die Gangster aber mit viel Geld flüchten können und nicht gefasst werden, beschließt er, selbst zum Bankräuber zu werden. Gemeinsam mit Al und Willie beginnt er, ohne jegliche Ahnung was da auf sie zukommt, einen Bankraub zu planen.

 

 

Renter, Banken und Klischees

Wenn drei altgediente Hollywood-Schauspieler einen Altherren-Gangsterfilm drehen, dann hat das immer erstmal einen Beigeschmack. Vor allem dann, wenn es sich bei der Geschichte um ein Remake längst vergangener Filmtage handelt, wie zuletzt im deutschen Kino bei „Vier gegen die Bank“ zu erleben war.

Und so ist „Abgang mit Stil“ auch so innovativ wie die 14. Staffel DSDS, also gar nicht. Dazu eine einzige Ansammlung Stereotypen, vom Banker, über die Polizei, bis hin zum Rentner, eben (mehr oder weniger) wandelnde Klischees.
 

Warum also, sollte man sich so einen Film ansehen?

Aus genau drei Gründen: Freeman, Caine, Arkin. Die drei Hauptdarsteller spielen sich durch die 08/15-Komödie, deren Geschichte nicht viel hergibt, so locker und beschwingt, dass es einem, trotz aller Unzulänglichkeiten des Drehbuches, eine wahre Freude ist, die drei zusammen auf der Leinwand zu erleben. So vergisst man schonmal, dass das, was da gerade passiert, gar nicht mal so toll ist.

 

Gutes Spiel, schwacher Plot

Für „Abgang mit Stil“ muss man Fan sein. Fan der drei exzellenten Schauspieler, die diesen Film durch ihr Spiel ganz klar aus dem Sumpf durchschnittlicher Spielfilme heben.

Wer mehr Anspruch an einen Film erhebt, sollte diesen Film aussetzen und hoffen, dass die drei Darsteller irgendwann noch einmal zusammen spielen und dann ein gutes Drehbuch im Rücken haben. Denn dann könnte das ein Kultfilm werde.

 

Abgang mit Stil Kinoposter
Kinostart: 13. April 2017

Mit etwas weniger Stil in der Note des Abgangs geht es hier zur Sache

Alien: Covenant – Filmkritik & Trailer

 

Verleih: Warner Bros. GmbH