Ajoure Blog Seite 180

Barry Seal: Only in America – Kinokritik & Filmtrailer

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Als der Flugzeugkapitän Barry Seal (Tom Cruise) vom CIA-Mann Schafer (Domhnall Gleeson) als geheimer Aufklärungsflieger angeheuert wird, ändert sich dessen Leben damit schlagartig.

Von nun an stehen Drogen und Drogenbosse, CIA und Waffen, sowie jede Menge Geld auf der Tagesordnung. Und der Wahnsinn scheint kein Ende nehmen zu wollen.

Doch umso größer die illegalen Unternehmungen werden, desto mehr Risiko erwischt zu werden entsteht. Und irgendwann merkt auch Barry, wie schwierig es werden kann, wenn mal etwas nicht nach Plan läuft.

 
Barry Seal – Only in America – Trailer deutsch/german HD

 

So irre, dass es nur wahr sein kann

Auf Basis der wahren Begebenheiten um den erfolgreichsten Drogenschmuggler Amerikas, Barry Seal, erschuf Regisseur Doug Liman einen abgedrehten, wahnwitzigen Thriller über die fast unglaublichen Ereignisse im Amerika der späten 70er und frühen 80er Jahre.

Das Ganze in einer wilden Mischung aus Action, komödiantischen Momenten und historischen Aufnahmen, die, durch grafische Einblendungen, sowie Kommentare und Selbstaufnahmen von Tom Cruise als Barry Seal, einen dokumentarischen Stil erhalten und dadurch einen Rahmen bekommen. Das wirkt zu Beginn ungewohnt, erweist sich mit der Zeit aber als gutes Stilmittel, um dem Betrachter eine weitere Ebene zu geben.

Tom Cruise darf dabei alle Register seines Könnens ziehen und spielt, nach ein paar durchschnittlich guten Figuren, endlich wieder eine seiner Paraderollen. Die Nebencharaktere verblassen dabei zwar deutlich, können aber, im Rahmen ihrer Rollen, trotzdem gut abliefern.

Musik und Bild sind dem Inhalt entsprechend stimmig. Generell ist die Inszenierung gelungen. Dennoch ist der sehr eigene Stil stellenweise gewöhnungsbedürftig.

 
Barry Seal Poster

 

Seal, Satz und Sieg!

Mit Barry Seal: Only in America läuft ein Film in den Kinos, der gut unterhält, wenn man sich auf den Stil und die sehr absurde Geschichte einlassen kann und dabei keinen reinen Actionfilm erwartet. Dazu einen Tom Cruise in Hochform, der dem Film von A-Z seinen Stempel aufdrückt.

 

Fotos: Universal Pictures Germany

Künstliche Intelligenz – Der Beginn der Matrix?

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Wenn wir einen Blick auf die Forschung, vor allem im technischen Bereich, werfen, fällt uns schnell auf, dass die künstliche Intelligenz omnipräsent ist. Das ist auch relativ logisch, denn wir bewegen uns auf die Industrie 4.0 zu und wollen auch außerhalb der Arbeit, dass Roboter unsere Aufgaben übernehmen. Wir Menschen befinden uns in einem wahren Forschungs- und Weiterentwicklungswahn und wollen alles erklären und erfinden, was diese Welt so zu bieten hat. Allerdings sind unsere Erfindungen nicht immer kontrollierbar, was man vor allem bei neuen künstlichen Intelligenzen sehen kann. Mittlerweile werden viele Programme so geschrieben, dass sie durch das Einspeisen von Daten intelligenter werden, sie sind also in der Lage, eigenständig zu lernen. Und genau das ist der Punkt, der uns die Kontrolle bei den künstlichen Intelligenzen nimmt.

Natürlich musst du dir im Moment überhaupt keine Sorgen machen, denn diese fehlende Kontrolle hat bislang noch keine negativen Konsequenzen, und zur Not kann man ja immer noch den Stecker ziehen. Damit du dir aber ein Bild davon machen kannst, wie weit die künstliche Intelligenz bereits ist und welche Folgen intelligente Robotern mit sich bringen können, haben wir zwei Experimente mit künstlichen Intelligenzen herausgesucht, an denen man eben diese Punkte gut beantworten kann.

 

Facebook-Experiment

Chatbots wie Siri und Alexa sind schon lange unter uns, allerdings sind ihre Fähigkeiten momentan noch sehr eingeschränkt, was sie eher als lustige Komponente, anstatt eines nützlichen kleinen Helfers dastehen lässt. Das Feld der Sprachassistenten ist noch sehr jung und nicht sehr weit entwickelt, deswegen wollte Facebook dieses Feld durch den Einsatz von künstlicher und gleichzeitig selbst lernender Intelligenz weiter nach vorne bringen. Aus diesem Grund wurden von den Forschern die Sprachbots Bob und Alice programmiert, die die Aufgabe hatten, mit einem Menschen zu verhandeln und ein Ziel zu erreichen, mit dem beide Seiten konform sind.

In dem Versuch redeten die Roboter nicht nur mit menschlichen Testern, sondern auch untereinander. Innerhalb kürzester Zeit haben die Roboter gelernt zu lügen, um von ihren eigentlichen Absichten abzulenken. So haben sie beispielsweise vorgegeben, an einem bestimmten Gegenstand kein Interesse zu haben, nur um ihn günstiger zu bekommen. Dieser Aspekt des Experiments war also relativ erfolgreich.

Eine andere sehr interessante Beobachtung war, dass die beiden Roboter nach einer gewissen Zeit untereinander in einer Art Geheimsprache geredet haben. Sie haben zwar immer noch die normalen englischen Wörter benutzt, allerdings ergab die Aneinanderreihung der Wörter gar keinen Sinn mehr. Die Forscher konnten nur einen kleinen Teil dieser Konversationen entschlüsseln. Sie gehen allerdings nicht davon aus, dass die KIs diese Geheimsprache benutzt haben, um Pläne für die Weltherrschaft zu schmieden, sondern dass diese Art der Kommunikation den Maschinen einfach effizienter vorkam.

Das Experiment wurde sehr schnell wieder abgesetzt, weil man sehr schnell die Kontrolle über die beiden Roboter verloren hatte. Die Forscher sehen die Ursache allerdings in einem Programmierfehler. In dem Code für die beiden Bots war keine Belohnung für das Benutzen von der richtigen Sprache enthalten. Dieses Abschalten war allerdings keine Notfallsituation – du brauchst dich also nicht vor zwei Robotern fürchten, die plötzlich anders reden, da sie es für einfacher gehalten haben, ihren eigenen Roboter-Dialekt zu entwickeln.

 
Künstliche Intelligenz

 

MIT-Experiment

Bei dem zweiten Experiment ging es darum, eine künstliche Intelligenz Sarkasmus und Ironie erkennen zu lassen. Selbst wir Menschen haben damit bei geschriebenen Texten meist Probleme, da durch die Betonung oder das vorher Gesagte erst klar wird, dass es sich eigentlich um Sarkasmus handelt. Die künstliche Intelligenz könnte vor allem bei sozialen Medien von großen Nutzen sein. Bei Plattformen wie Facebook oder Twitter kann das Löschen von Profilen nur von Menschen vorgenommen werden, da die Maschinen momentan nicht in der Lage sind, Sarkasmus von wirklichen Hass-Posts zu unterscheiden.

Aus diesem Grund hat das MIT ein ebenfalls selbstlernendes Programm geschaffen. Grundlage waren 1,2 Milliarden Twitter-Nachrichten, die vom Programm analysiert wurden. Bei den ausgewählten Nachrichten war die wahre Aussage eindeutig, da die Posts am Ende einen passenden Emoji hatten. Nach einer gewissen Zeit war es dem Programm möglich vorherzusagen, welcher Emoji am Ende der Nachricht stehen wird. Um in der Lage zu sein, Sarkasmus zu erkennen, war allerdings eine neue Datenbank mit von Menschen geprüften Beispielen nötig. Diese Beispiele hat der Algorithmus dann benutzt, um Gemeinsamkeiten zu entdecken.

Im Test erreichte der Algorithmus eine Sarkasmus-Trefferquote von 82 Prozent und war somit besser als die der menschlichen Testpersonen, die gegen das Programm angetreten sind. Allerdings reichen die 82 Prozent noch nicht, um das Programm einzusetzen, da 18 Prozent der sarkastischen Tweets immer noch als böse Tweets angesehen wurden. Es gäbe also eine wahre Protestwelle, wenn man das Programm jetzt schon benutzen würde. Später soll der Algorithmus genutzt werden, um Hass-Posts und Mobbing beinahe in Echtzeit ausfindig zu machen und den Account des Schuldigen zu sperren.

Das zweite Experiment benutzte hierzu ebenfalls eine selbst lernende künstliche Intelligenz, die Kontrolle hat man allerdings nicht verloren. Außerdem wurde über das Facebook-Experiment von der Presse sehr überzogen berichtet, es handelte sich nicht um eine Notfall-Abschaltung, ganz im Gegenteil: die Beobachtungen aus diesem Experiment bringen der Forschung sogar einen guten Einblick in die Entwicklung von künstlichen Intelligenzen. Momentan können wir also selbst lernende künstliche Intelligenzen als Chance sehen.

Siri will schließlich auch dazugehören.

10 Gründe, warum Siri mehr ist als ein Sprachassistent

 

Fotos: Zhang Peng / Kontributor; MANJUNATH KIRAN / Freier Fotograf / Getty Images

Gefahr aus der Tiefe – die gefährlichsten Unterwassergeschöpfe


Wir alle kennen einige bissige und giftige Vertreter der Meere. Ob Feuerkorallen, Rotfeuerfische oder Kugelfisch – nur ungern möchte man eine offene Konfrontation mit dem ein oder anderen dieser Lebewesen eingehen. Es gibt aber auch solche, die du unter gewissen Umständen niemals antreffen solltest.

Steinfisch

Sie gehören zu den giftigsten Meeresfischen überhaupt. Das extrem schmerzhafte Gift im Rückenflossenstachel kann für jeden Menschen den Tod bedeuten. Sie leben im Roten Meer und dem tropischen Indopazifik. Ihren Namen verdanken sie eindeutig ihrem Aussehen, da Steinfische zwischen Geröllböden, Fels- und Korallenriffen vorkommen und sich ihr ganzes Leben lang als Stein tarnen. Die Symptome reichen von Bewusstseinsstörungen bis hin zu Wundinfektion und Lähmung.

Kofferfisch

Der kompakte und stumpfhörnige Kofferfisch ist ein Artverwandter des Kugelfischs und ist eher friedseliger Natur. Wegen seines markanten Aussehens ist er inzwischen ein beliebter Aquarienfisch. Doch ohne Handschuhe solltest du ihn nicht anfassen. Er würde umgehend konzentriertes Nervengift ausstoßen. Dieses führt bei vielen anderen Fischen zu Muskelversagen und dem sofortigen Tod. Unter uns Menschen besteht „nur“ bei Allergikern und unter bestimmten Gegebenheiten Lebensgefahr.

Säbelzahnschleimfische

Diese niedlichen Vertreter der Unterwassertierwelt haben es in sich. Werden sie von Raubfischen verschluckt, beißen sie in deren Gaumen und werden wieder ausgespuckt. An ihrem Unterkiefer und somit an den Zähnen befindet sich ein ziemlich außergewöhnliches Gift. Es ist ein Giftcocktail aus Nervengift, Giftnuancen von Skorpiongift und Opioid-ähnliches Peptid. Mit anderen Worten: das Gift des Säbelzahnschleimfisches ist alles andere als ungefährlich, aber macht gleichzeitig auch ganz schön high. Opioid ist schmerzhemmend und wirkt wie Heroin oder Morphin. Ein freudiges Ertrinken also.

Seekobra

Seeschlangen sind mit Abstand die giftigsten Reptilien unter Wasser. Die Seekobra gehört zu den 56 Arten der Seeschlangen, die in jedem Ozean der Welt verbreitet sind. Sie gehört zur Gattung der Giftnattern, genau wie der Taipan, die Braunschlange und die Schwarzotter – ein Quartett der absolut giftigsten Tiere der Welt. 90 Prozent aller dokumentierten Seeschlangenbisse wurden dennoch als Unfall beim Fangen der armen Geschöpfe verbucht. Die Tiere ernähren sich ausschließlich von Fisch und können bis zu zwei Stunden und in 180 Meter Tiefe unter Wasser überleben.

Seewespe

Sie gehört zu den giftigsten Quallen der Welt, nämlich zu den 50 Arten der Würfelqualle und kommt in den tropischen und subtropischen Gewässern von Thailand vor. Sie sind aktive Räuber und ihr Nervengift kann einen Menschen innerhalb weniger Minuten durch Lähmung und resultierender Atemnot töten. Dennoch meiden sie Menschen und weichen ihnen sogar bewusst aus, da der Körper einer Qualle schließlich nicht sehr robust ist. Doch es passieren immer wieder Unfälle, bei denen ein abgetrennter Tentakel die Haut eines unschuldigen Opfers versehentlich berührt.

Skorpionfisch

Ein sehr unangenehmer Zeitgenosse. Der mit 220 Arten vertretene Skopionfisch hat seinen Namen nicht zufällig erworben. Er ist dennoch eher der genüssliche Jäger und reißt einfach sein Maul auf, wenn Beute vorbeigeschwommen kommt. Das Gift ist ein Gemisch aus verschiedenen Eiweißen. Die Folgen sind fallender Blutdruck, in den Lungen sammelt sich Wasser, Muskelkrämpfe entstehen, Schwellungen, Schmerzen. Kurz: Der Skorpionfisch ist kein Fisch zum Schmusen. Eindrucksvoll sieht er aber allemal aus.

Blaugeringelte Kraken

Der kleine, mit blauen Ringen besetzte Oktopus ist eines der giftigsten Lebewesen auf unserem Planeten. Er lebt in bis zu 50 Metern Tiefe, jagt aber auch gerne Krebse im flachen Wasser. Seine charakteristischen blauen Kreise leuchten, wenn er sich bedroht fühlt. Würde er einen Menschen beißen, hat das Opfer dennoch eine gute Überlebenschance. Nach Sprachstörung und Übelkeit tritt eine bis zu zwölf Stunden lang andauernde Lähmung ein. Es gibt kein Gegengift, allerdings kann eine konstante Beatmung dem Opfer das Leben retten.

Chimären

Die Chimären besitzen viele Namen, wie z.B. Seekatzen, Seedrachen oder Geisterhaie. Sie gehören mit den Rochen und Haien zu den drei großen Gattungen der Knorpelfische. Knorpelfische sind prädestiniert für ihre giftigen Drüsen und Stacheln. Es gibt 50 Arten der Chimären. Zu ihrem faszinierenden Erscheinungsbild besitzen sie einen Giftstachel. Das Gift ist für den Menschen nicht sehr gefährlich, der Stich verursacht jedoch starke Schmerzen. Viel mehr passiert auch nicht. Die Seekatze war einfach zu niedlich, um sie hier nicht zu nennen.

Pärchenegel

Faszinierende Saugwürmer, die als einzige ihres Stammes getrennte Geschlechter vertreten. Die weiblichen Egel klammern an den männlichen. So durchforsten sie gemeinsam die Blutgefäße rund um den Bauch des Wirtes. Hier legt das Weibchen auch seine Eier, die über einen natürlichen Prozess wieder ausgeschieden werden und so Gewässer verseuchen. Ein echt gemeines Tierchen, das rund 700 Millionen Menschen mit einer Bilharziose bedroht. Die Bilharziose ist eine durch die Pärchenegel hervorgerufene Tropenerkrankung, deren Symptome ein allergischer Hautausschlag, Fieber, Husten, Schüttelfrost und Kopfschmerzen sind. Die 83 bekannten Arten der Pärchenegel kommen im verseuchten Wasser von Süd- und Zentralamerika, Zentralafrika, Ostasien, Orient, Südostasien und Indien vor.

Südamerikanische Canero

Der Harnröhrenwels oder auch Penisfisch genannt eilt seinem Namen im wahrsten Sinne voraus. Denn schlüpft er erst einmal in die Hahnröhre, ist es zu spät, ihn noch beim Namen rufen zu müssen. Der am Amazonas und Orinokobecken vorkommende Süßwasserfisch schwimmt eigentlich zwischen die Kiemen seiner Opfer und beißt sich dort fest, um sich von dessen Blut zu ernähren. Doch schon den Ureinwohnern des Amazonas ist der Canero ein Fisch im Penis, da er über die Harnröhre bis hin zur Hahnblase bei Mann und Frau eindringt. Dies soll ein sehr schmerzhaftes Unterfangen sein. Die Amazonas-Indianer stellen in solchen Fällen eine Mixtur aus Xyguy-Planze und Buitach-Apfel her und geben es in die betroffene Öffnung. Dieser Trank ist jedoch so giftig, dass nicht nur der Fisch, sondern auch der betroffene Mensch um sein Leben fürchten muss.

Barrakudas

Sie werden gefürchtet wie Haie: Barrakudas sind hechtartige Schwarmfische. Es gibt 27 Gattungen, die in den tropischen und subtropischen Gebieten des Indischen Ozeans, Atlantiks und Pazifiks leben. Menschen stehen selbst bei großen Schwärmen nicht auf der Speiseliste. Trägt man jedoch etwas Blinkendes an sich, fühlen sie sich angezogen und gehen zum Angriff über. Das Gefecht mit einem Barrakuda ist von sehr kurzer Dauer, da sie nur einmal zubeißen und sich dann wieder verziehen. Die hinterlassene Wunde verursacht allerdings eine so starke Blutung, dass die betroffene Person durch Ausblutung im Wasser stark gefährdet ist.

 

Bilder: nikkytok / stock.adobe.com

Hallo Science-Fiction – Die ersten richtigen Hologramme!

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Du musst kein Science-Fiction-Fan sein, damit dir der Begriff Hologramm geläufig ist. In vielen futuristischen Filmen sieht man holografische Benutzeroberflächen, die durch die Schauspieler durch das Wischen und Verschieben benutzt werden. Allerdings sind diese Erfindungen aus Büchern und Filmen nicht nur das Hirngespinst eines Autors, sondern auch eine kreative Hilfe für die Wissenschaftler der Welt.

 
Eine Firma aus Australien namens Euclideon hat diese kreative Hilfe genutzt und einen holografischen Tisch entwickelt. Doch dieser Tisch ist besonders, denn er ist der erste, der das größte Problem von holografischen Tischen in den Griff bekommen hat. Bei vorherigen Versuchen, einen solchen Tisch zu bauen, konnte man zwar ein holografisches Bild erzeugen, allerdings bekamen alle Leute, die auf den Tisch geschaut haben, die gleiche Perspektive zu sehen, was den Zauber schnell wieder zerstört hat. Was genau hat der erste, richtige holografische Tisch so drauf?

 

UD-Engine ermöglicht Holografie

Euclideon ist schon seit einigen Jahren dank ihrer Unlimited Detail (UD) 3D-Grafik-Engine bekannt. Diese ist nämlich in der Lage, riesige virtuelle Welten in einer unglaublichen Auflösung und mit viel Liebe zum Detail zu generieren. Damit sorgte die Firma schon im Jahr 2011 für Aufsehen in der Gaming-Szene, allerdings war die Physik der Objekte, sowie die Beleuchtung nicht wirklich richtig umgesetzt, weswegen sich die Technologie im Gaming-Bereich nicht durchgesetzt hat. Doch sechs Jahre später hat die Engine endlich ihre wahre Bestimmung gefunden, nämlich als Grundlage für den ersten holografischen Tisch für mehrere Benutzer.
 

Bis zu acht Perspektiven

Solltest du ohne die dazugehörige Brille auf den Tisch blicken, siehst du nur Lichter, allerdings kannst du keine Formen erkennen. Die benötigte Brille ist aber nicht so klobig wie die herkömmlichen VR-Brillen, sie ähnelt eher einer 3D-Brille, wie du sie aus dem Kino kennst. Wenn du allerdings die dazugehörige Brille aufhast, werden die Lichter zu einem 3D-Modell, das man aus bis zu acht verschiedenen Perspektiven sehen kann. Somit gibt es endlich den ersten holografischen Tisch! Die Videos dazu haben uns auf jeden Fall nicht enttäuscht. Der Tisch kann ganze Städte darstellen und ist beispielsweise für die Planung von Städten und das Zusammensetzen von Maschinen sehr nützlich. Auch wenn der hauptsächliche Nutzen des Tisches eher in der Arbeitswelt zu finden ist, plant Euclideon auch noch einige Spiele.

Für die kleine Variante des Tisches, welche 1,5 x 1,5 Meter groß ist, musst du allerdings 40.000 Euro bezahlen, die größere Version soll 50.000 Euro kosten. Man wird diese Tische also extrem selten im privaten Gebrauch sehen – zumindest erstmal. Trotzdem freuen wir uns über diesen großen technologischen Fortschritt und können die nächste Science-Fiction-Technologie von unserer Liste der Dinge streichen, die unbedingt erfunden werden müssen.

 

Fotos: euclideon / PR

Daniel Rodic über seinen Wunsch, Schauspieler zu werden

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Wir sprachen mit dem sympathischen Schauspieler Daniel Rodic, der sein Schauspiel-Debüt übrigens 2010 in der PS-starken Serie „Alarm für Cobra 11“ hatte, über seine Rolle in der neuen RTL-Crime-Serie „Bad Cop“. Außerdem hat er uns im Interview verraten, wie er sich körperlich fit hält und ob er sein Leben auch schon einmal umgekrempelt hat.

 
Ajouré: Jetzt im September erscheint die RTL-Crime-Serie „Bad Cop“, in der du mitwirkst. Was kannst du uns schon zur Serie und deiner Rolle verraten?

Daniel: In „Bad Cop“ spiele ich den jungen Kommissaranwärter Luis Pinto, der als Jahrgangsbester frisch von der Polizeischule nun auch in der Praxis überzeugen will. Nur gestaltet sich die ganze Sache etwas komplizierter als gedacht, da sein Kollege, dem er zugewiesen wird, nicht wie angenommen der Polizist Jesko Starck ist, sondern sein Zwillingsbruder und Gauner Jan Starck. Man darf wirklich gespannt sein, was da so alles passiert zwischen den beiden (lacht).

 
Ajouré: Wie waren die Dreharbeiten?

Daniel: Die Dreharbeiten in Hamburg waren klasse! Zwischen David Rott und mir stimmte die Chemie einfach, on- wie off-camera. Viele unserer Ideen sind während des Spielens entstanden und so konnten wir den Szenen einiges an Improvisation mitgeben. Außerdem habe ich gelernt: Schlage dir in der Mittagspause nicht den Magen voll, wenn du weißt, dass du in der anschließenden Szene einen Rollmops runterwürgen musst. Not good (lacht).

 
Ajouré: Du trainierst fast täglich – welche Sportarten übst du dabei genau aus?

Daniel: Genau, jeden zweiten Tag steht bei mir Training an, sei es im Fitness-Studio oder draußen an der frischen Luft laufen. Hauptsächlich trainiere ich mit meinem eigenen Körpergewicht, beispielsweise ist eine meiner Lieblingsübungen der Handstand kombiniert mit Liegestützen. Dazu kommt dann Yoga oder auch Tai Chi, die den Ausgleich schaffen und Ruhe einkehren lassen. Sport ist für mich wie die Luft zum Atmen, ohne geht es nicht. Außer Treppensteigen, da kommt manchmal auch meine faule Seite zum Vorschein, die mir zuflüstert „Daniel, nimm den Aufzug“ (lacht).

 
Daniel Rodic

 
Ajouré: Achtest du darauf, dass deine Rolle eine gewisse „Körperlichkeit“ fordert?

Daniel: Letztes Jahr hatte ich beispielsweise ein Casting für einen Kinofilm und war von der Rolle so fasziniert, dass ich für das Casting-Finale, welches immer wieder aufgeschoben wurde, letztendlich fünf Kilo abgenommen habe. Einfach aus dem Grund, weil ich sowohl physisch als auch psychisch in die Rolle finden wollte. Wandelbar bleiben ist meine Devise und dazu braucht man eine gewisse Körperlichkeit.

 
Ajouré: 2018 bist du im Kinofilm „So viel Zeit“ zu sehen, in dem es darum geht, dass es nie zu spät ist, um seinem Leben eine neue Wendung zu geben. Hast du dein Leben selber auch schon einmal umgekrempelt?

Daniel: Oh ja, absolut! Damals war ich eher ein Außenseiter und wurde daher zum Mitläufer. Ich war aber leider mit den falschen Leuten befreundet. Glücklicherweise konnte ich aus meinem damaligen Umfeld ausbrechen und bin verdammt froh, dass ich innerlich immer wusste, dass das der falsche Weg ist. Dann habe ich meinen Abschluss gemacht, bin nach Köln gezogen und habe mit der Schauspielausbildung angefangen, die mein Leben um 360 Grad gedreht hat. Dieser Wunsch, Schauspieler zu werden, stand bei mir immer an erster Stelle. Von vielen wurde ich dafür belächelt, getreu dem Motto „Träum weiter!“. Und jetzt darf ich diesen Traum tatsächlich leben.

 
Ajouré: Welche Pläne hast du ansonsten noch für die nähere, aber auch fernere Zukunft?

Daniel: Ich muss gestehen, dass meine Pläne für die nahe Zukunft sehr simpel gestrickt sind. Wohnung putzen, Kühlschrank auffüllen und wenn Hollywood anruft, gehe ich ran (lacht).


RTL zeigt „Bad Cop – Kriminell gut“ mit Daniel Rodic ab dem 21. September immer donnerstags um 21:15 Uhr, in den ersten beiden Wochen in Doppelfolgen. Die erste Staffel umfasst insgesamt zehn Folgen. Produziert wird die Rollentausch-Story nach einer Idee von Jens Maria Merz von Talpa Germany.

 

Fotos: Lars Henning Schröder; Olaf Kroenke

Gezeichnete vs. animierte Serien – Kinderserien von damals


Warum war früher alles besser? Nun, dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung. Wenn du dein Leben rückblickend betrachtest, wirst du dich an mehr positive als negative Erlebnisse erinnern können. An viele Sachen möchte man auch gar nicht mehr denken. So entsteht der Trugschluss, früher sei alles besser gewesen. Zudem spielt die Nostalgie auch eine wichtige Rolle. Meistens erinnern wir uns beim erneuten Betrachten einer alten Kinderserie auch an den damaligen Zeitgeist. Natürlich hat das nichts mit der Realität zu tun. Unsere Kinder werden genau so empfinden, wenn sie später mal eine, für sie alte, Serie sehen werden.

 
Serien

“Wir haben damals im Dreck gespielt, Burgen gebaut und sind bei Regen in Pfützen gesprungen. Die Kinder von heute machen so etwas nicht mehr.“

 
Serien

Jeder kennt diese Person, die bei jeder Gelegenheit die Verhaltensweise anderer, teils fremder, Kinder kritisieren muss. Vielleicht steckt auch so eine Person in dir. Fakt ist, dass sich Kinder gerne für Neues begeistern lassen. Spaß und Spiel steht für sie dabei im Vordergrund. Da der Mensch sein ganzes Leben lang von anderen Menschen lernt, orientieren sich gerade Kinder an den Verhaltensweisen ihrer Mitmenschen. Warum also können nicht auch Kinder den ganzen Tag am Smartphone hängen, wenn es ihre großen Geschwister und Eltern ebenfalls so machen? Pfeil und Bogen bauen ist doch langweilig, wenn es Angry Birds gibt.

 
Serien

 

Waren die Serien früher aber vielleicht wirklich besser?

 
Serien

Argumente wie: „Da konnte man wenigstens noch etwas lernen.“, „Es wurden moralische Werte vermittelt. Heute verblöden die Kids nur noch bei dem Mist, der läuft.“ sind FALSCH! Auch heute gibt fast jede Folge einer modernen Kinderserie am Ende eine Moral mit auf den Weg. Wer z.B. Phineas und Ferb als unlogisch betitelt, da zwei so junge Kinder Zeitmaschinen und riesige Achterbahnen bauen, der glaubt dann ja wohl ganz offensichtlich an Gummibären und Käpt’n Balu. Zudem gibt es auch heutzutage sehr viele interessante Wissensserien für Kinder, wie zum Beispiel: Die Abenteuer von Buck und Tommy, Anna und die Haustiere, Dino Zug und Oktonauten – nur um ein paar zu nennen.

 
Serien

 

Der Look

 
Serien

Sowohl der Inhalt als auch die Zeichen- und Animationsstile werden häufig stark kritisiert. Die Zeichnungen seien inhaltslos und minimalistisch, die plastischen Animationen besäßen weder Schattierung noch Tiefe und die Figuren sähen einfach hässlich aus.
Dies mag stimmen, aber es gab auch schon früher qualitativ hochwertigere und minderwertige Serien. Und niemand kann behaupten, dass Kultserien wie Doug, Angela Anaconda, Hey Arnold! oder CatDog viel Wert auf Ästhetik gelegt haben.

 
Serien

 

Warum werden Serien neu animiert?

Nehmen wir beispielsweise die Kinderserie Heidi. Die zwei Bücher rund um Heidi wurden von der Schweizer Autorin Johanna Sypiri geschrieben. Die Serie von 1974 umfasst 52 Episoden und stammt vom Kultregisseur Hayao Miyazaki. Heidis Welt der Berge ist bis heute ein sehr beliebter Klassiker, dessen Geschichte man gerne auch weiteren Generationen erzählen möchte. Hayao Miyazaki ist aber inzwischen Rentner und außerdem ist es fast unmöglich, eine Serie nach über 40 Jahren genau in dem selben Stil zu produzieren. Dies wäre einfach nicht zeitgerecht. Doch dann setzte die Veröffentlichung von Toy Story 1995 als erster hochwertig animierter Kinderfilm einen neuen Maßstab der Möglichkeiten. Nun war es möglich, Heidi in einem neuen und modernen Stil erneut zu produzieren und auf die Welle der Animationen mit aufzuspringen. Dass dies den Fans der alten Serie nicht gefällt, war abzusehen, aber man gab sich trotzdem große Mühe und erreichte letztlich auch die richtige Zielgruppe. Denn schließlich ist Heidi nicht für Erwachsene gemacht, sondern um Kinder zu unterhalten.


 
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Fotos: Die Biene Maja ; levisk1212; Bob der Baumeister; K. Tze – Kinderkanal; Das Dschungelbuch Serie auf deutsch; SoundtrackBoom; Heidi; Koyagiyuki; Micky Maus Kiss; TheGermanMovieBoy5; raoulduketube; SonyPicturesGermany; Kinderkino.de-Vorschau; Wickie und die starken Männer

Das Jahr des Hahns – 2017: Kenne dein chinesisches Sternzeichen


Die Sternzeichen aus China orientieren sich nicht wie unsere westliche Kultur an den Sternen des jeweiligen Monats. Sie besitzen ebenfalls zwölf Vertreter, doch kommen diese ausschließlich aus dem Tierreich.

Die Sub-Elemente im Allgemeinen:

  • Das Erd-Tier kann seine Gefühle gut konturieren, ist bedacht und wenig draufgängerisch.
  • Das Feuer-Tier glüht vor Leidenschaft und Tatendrang, ist selbstbewusst und strotzt vor Kraft.
  • Das Holz-Tier unterliegt dem Forschungsdrang. Er ist wissbegierig und sichert sich immer ab.
  • Das Wasser-Tier ist äußerst anpassungsfähig und wird sehr geschätzt.
  • Das Metall-Tier besitzt Willenskraft, Stärke und Mut. Er kann Wege gehen, die andere nicht schaffen.

 

Hund – Element Metall

 
Sternzeichen

Jahre: 2018, 2006, 1994, 1982, 1970, 1958,

Loyalität, Frohsinn und Beliebtheit machen den Hund zu einem sehr umgänglichen Zeitgenossen. Ein Hund kann gut mit Menschen umgehen und erbringt immer volles Vertrauen für seine Freunde. Sie sind sich keiner Arbeit zu schade, immer engagiert und wollen die Welt verbessern. Hunde geben sich viel Mühe, arbeiten konsequent, doch können sie einen Niederschlag nur schlecht verkraften. Hinter der Fassade sind Hunde sehr nachdenklich und ihr Frohsinn kann auch schnell einen Tiefpunkt erreichen. Sie sind bescheiden und treiben sich gerne mit dem anderen Geschlecht rum. Dennoch sind sie sehr vorsichtig und brauchen eine gegenseitige Vertrauensbasis, um Treue und Liebe unter Beweis zu stellen.

Sub-Element

08.02.1958 – 07.02.1959 Erd-Hund
06.02.1970 – 26.01.1971 Metall-Hund
25.01.1982 – 12.02.1983 Wasser-Hund
10.02.1994 – 30.01.1995 Holz-Hund
29.01.2006 – 17.02.2007 Feuer-Hund
16.02.2018 – 04.02.2019 Erd-Hund

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Pferd und Tiger.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Schwein, Hase, Ratte, Affe, Schlange und anderen Hunden.
– Auszuhalten sind Büffel, Schaf und Hahn.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Drachen.

 

Hahn – Element Metall

 
Sternzeichen

Jahre: 2017, 2005, 1993, 1981, 1969, 1957

Der Auftritt muss um jeden Willen perfekt sein. Das Outfit stimmt und sogar verbal bereitet sich ein Hahn vor. Alles nur, um von sich selbst zu überzeugen. Er liebt Komplimente und Zusprüche und ist stets abhängig von der Meinung anderer. Dabei fällt er auch immer wieder arrogant auf. Im Innersten ist er aber sehr charismatisch und harmoniebedürftig. Er ist sehr diskussionsfreudig, engagiert und weiß mit seinem selbstbewussten Auftritt Leute von etwas Positivem zu überzeugen. Rückschläge können hart für ihn sein. Wird Leistung von ihm verlangt, zeigen sich Talente wie Objektivität und Organisation.

Sub-Element

31.01.1957 – 17.02.1958 Feuer-Hahn
17.02.1969 – 05.02.1970 Erd-Hahn
05.02.1981 – 24.01.1982 Metall-Hahn
23.01.1993 – 09.02.1994 Wasser-Hahn
09.02.2005 – 28.01.2006 Holz-Hahn
28.01.2017 – 15.02.2018 Feuer-Hahn

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Schlange und Büffel.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Schwein, Pferd und Drache.
– Auszuhalten sind Schlaf, Tiger, Affe, Ratte, Hund und andere Hähne.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Hasen.

 

Affen – Element Metall

 
Sternzeichen

Jahre: 2016, 2004, 1992, 1980, 1968, 1956

Affen sind wissbegierig und nicht klein zu kriegen. Sie treiben sich gerne rum und finden immer wieder neue Projekte, an denen sie arbeiten können. Ihr Ehrgeiz und ihre Selbständigkeit führen auch immer zur Umsetzung der neuen Projekte. Sie brauchen die Abwechslung und streben nach ihren persönlichen Wünschen. Dafür gehen sie auch über das Wohl anderer Menschen, aber nie über das der Familie.

Sub-Element

12.02.1956 – 30.01.1957 Feuer-Affe
30.01.1968 – 16.02.1969 Erd-Affe
16.02.1980 – 04.02.1981 Metall-Affe
04.02.1992 – 22.01.1993 Wasser-Affe
22.01.2004 – 08.02.2005 Holz-Affe
08.02.2016 – 27.01.2017 Feuer-Affe

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Ratte und Drache.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Hund, Hase, Pferd und anderen Affen.
– Auszuhalten sind Hahn, Schwein, Schaf, Büffel und Schlange.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Tiger.

 

Schaf – Element Feuer

 
Sternzeichen

Jahre: 2015, 2003, 1991, 1979, 1967, 1955

Empfindsam, warmherzig und eine Frohnatur. Das Schaf hat das Glück mit Löffeln gefressen, geht Konfrontationen aus dem Weg und gewinnt sie trotzdem. Sachgüter sind für sie etwas ganz Tolles und Luxus etwas sehr Erstrebenswertes. Jedermann umgibt sich gerne mit dem Schaf, da es eine sehr harmonische und positive Ausstrahlung hat. Rückschläge können es sehr lange beschäftigen. Es wird schnell eifersüchtig, pessimistisch und ist leicht aus der Bahn zu bringen. Dafür ist es aber kreativ und sehr feinsinnig für das Schöne und die Ästhetik.

Sub-Element

24.01.1955 – 11.02.1956 Holz-Schaf
09.02.1967 – 29.01.1968 Feuer-Schaf
28.01.1979 – 15.02.1980 Erd-Schaf
15.02.1991 – 03.02.1992 Metall-Schaf
01.02.2003 – 21.01.2004 Wasser-Schaf
19.02.2015 – 07.02.2016 Holz-Schaf

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Schwein und Hase.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Schlage, Drache, Pferd und anderen Schafen.
– Auszuhalten sind Hahn, Tiger, Hund, Ratte und Affe.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Büffel.

 

Pferd – Element Feuer

 
Sternzeichen

Jahre: 2014, 2002, 1990, 1978, 1966, 1954

Sie sind immer on tour, suchen zielstrebig nach einem neuen Projekt und haben auch das Zeug, sich überall durchzuboxen. Dennoch sind Pferde sehr eigensinnig und hitzköpfig, sodass sie nicht nur ein Projekt, sondern gleich fünf gefunden haben. Von denen schaffen sie dann zu ihrer Schande nur drei. Ihre Stärken sind ganz klar ihr kommunikativen Fähigkeiten, die körperliche Fitness, die als Voraussetzung gilt, Flexibilität, der Ideenreichtum und ein hohes Maß an Leidenschaft. Sie sind niemals alleine und brauchen dennoch die Freiheit.

Sub-Element

03.02.1954 – 16.02.1955 Holz-Pferd
21.01.1966 – 08.02.1967 Feuer-Pferd
07.02.1978 – 27.01.1979 Erd-Pferd
27.01.1990 – 14.02.1991 Metall-Pferd
12.02.2002 – 31.01.2003 Wasser-Pferd
31.01.2014 – 18.02.2015 Holz-Pferd

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Hund und Tiger.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Hahn, Affe, Schaf, Hase und anderen Pferden.
– Auszuhalten sind Schlange, Schwein, Drache und Büffel.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zur Ratte.

 

Schlange – Element Feuer

 
Sternzeichen

Jahre: 2013, 2001, 1989, 1977, 1965, 1953

Schlangen, gute Beobachter, wirken hypnotisierend, sind schlau und humorvoll. Das Bild der Schlange ist meist rätselhaft, da sie Ansammlungen von Menschen meidet und sich lieber leidenschaftlich mit anderen Dingen beschäftigen möchte. Sie distanziert sich, baut nur die nötigsten Vertrauensverhältnisse auf und kann sehr launisch sein. Dennoch ist sie nicht verlogen, sondern zeigt immer vollen Einsatz und hält den Kopf für ihre Sache hin. Intelligente Schachzüge und analytisches Vorgehen bringt ihr den Erfolg und macht sie für viele zu einem unbezahlbaren Verbündeten. Wer die Schale einer Schlange knackt, wird einen sehr herzlichen Menschen vorfinden.

Sub-Element

14.02.1953 – 02.02.1954 Wasserschlange
13.02.1965 – 20.01.1966 Holzschlange
18.02.1977 – 06.02.1978 Feuerschlange
06.02.1989 – 26.01.1990 Erdschlange
24.01.2001 – 11.02.2002 Metallschlange
10.02.2013 – 30.01.2014 Wasserschlange

Partner-Wahl

Ideale Partner sind Büffel und Hahn.
Ein gutes Verhältnis besteht zu Hund, Ratte, Drache, Schaf, Hase und anderen Schlangen.
Auszuhalten sind Affe, Tiger und Pferd.
Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Schwein.

 

Drachen – Element Holz

 
Sternzeichen

Jahre: 2012, 2000, 1988, 1076, 1964, 1952

Sie sind der Inbegriff erstrebenswerter Eigenschaften. Einem Drachen ist das Wohl seiner Mitmenschen sehr wichtig. Mit Rat und Tat seht er ihnen bei und weiß nichts mit Verrat und Unehrlichkeit anzufangen. Leidenschaft und Hingabe bringen Drachen häufig in geschätzte Führungspositionen. Sie sind ein Symbol für Macht, Reichtum und Glück. Ihre Schwächen sind Rechthaberei und alles besitzen zu wollen. Dennoch handeln sie immer mit ihrem Herzen, sind aufrichtig und hilfsbereit.

Sub-Element

27.01.1952 – 13.02.1953 Wasser-Drache
13.02.1964 – 01.02.1965 Holz-Drache
31.01.1976 – 17.02.1977 Feuer-Drache
17.02.1988 – 05.02.1989 Erd-Drache
05.02.2000 – 22.01.2001 Metall-Drache
22.01.2012 – 09.02.2013 Wasser-Drache

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Ratte und Affe.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Hahn, Büffel, Schlange, Schwein und Schaf.
– Auszuhalten sind Pferd, Hase, Tiger und andere Drachen.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Hund.

 

Hase – Element Holz

 
Sternzeichen

Jahre: 2011, 1999, 1987, 1957, 1963, 1951

Ein Hase ist sehr harmoniebedürftig und findet großen Gefallen an den kleinen und feinen Dingen im Leben. Er umgibt sich gerne mit schönen und stilvollen Sachen. Darum ist die Wohnung und der Kleiderschrank eines Hasen sehr sorgsam ausgewählt. Konflikten geht er prinzipiell aus dem Weg. Er ist sehr feinsinnig und träumt darum auch gerne vor sich hin. Seine Stärken sind eine Kombination aus Diplomatie, Gutmütigkeit und Sensibilität. Er ist sehr romantisch und gibt sich nur allzu gerne Genussmitteln hin.

Sub-Element

06.02.1951 – 26.01.1952 Metall-Hase
25.01.1963 – 12.02.1964 Wasser-Hase
11.02.1975 – 30.01.1976 Holz-Hase
29.01.1987 – 16.02.1988 Feuer-Hase
16.02.1999 – 04.02.2000 Erd-Hase
03.02.2011 – 22.01.2012 Metall-Hase

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Schwein und Schaf.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Schlange, Affe, Hund, Büffel und anderen Hasen.
– Auszuhalten sind Pferd, Drache, Ratte und Tiger.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Hahn.

 

Tiger – Element Holz

 
Sternzeichen

Jahre: 2010, 1998, 1986, 1974, 1962, 1950

Ein Tiger strebt nach Freiheit und Wildnis. Er handelt geradezu aus dem Bauch und ist darum auch sehr leichtsinnig und unüberlegt. Dennoch brauchen Tiger einfach die Abwechslung, sie müssen dorthin gehen, wo der Wind sie hintreibt. Sie sind leidenschaftliche Kämpfer, optimistisch und energievoll. Die Familie ist ihnen sehr wichtig. Alleine Leben kann nur kurzfristig funktionieren und darum sehnen sie sich auch gleichzeitig nach einem Zuhause. Ihre herzliche und warme Art geht aber auch mit Ungeduld und Untreue einher.

Sub-Element

17.02.1950 – 05.02.1951 Metall-Tiger
05.02.1962 – 24.01.1963 Wasser-Tiger
23.01.1974 – 10.02.1975 Holz-Tiger
09.02.1986 – 28.01.1987 Feuer-Tiger
28.01.1998 – 15.02.1999 Erd-Tiger
14.02.2010 – 02.02.2011 Metall-Tiger

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Hunde und Pferde.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Schweinen.
– Auszuhalten sind Büffel, Hasen, Ratten, Schafe, Schlangen und andere Tiger.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Affen.

 

Büffel – Element Wasser

 
Sternzeichen

Jahre: 2009, 1997, 1985, 1973, 1961, 1949

Büffel leben am liebsten mit mehreren Menschen in ihrer Umgebung in Harmonie und Zufriedenheit. Sie sind sehr strebsam, vertreten ein konservatives Denken und hinterlassen gerne eine eigene Note. Traditionen und Regeln sind für sie etwas Tolles, an das sie sich gerne orientieren. Treue und Rücksichtnahme ist von ihnen zu erwarten. Hierfür bedarf es aber Zeit, die sich ein Büffel aber auch gerne nimmt. Klare Werte und Prinzipen, Standhaftigkeit und Pflichtbewusstsein sind ihre Stärken. Sie sind verlässlich, aufrichtig und möchten ihren Liebsten das Leben so einfach wie möglich gestalten. Anpacken ist für sie kein Problem, denn Büffel finden auch Gefallen an körperlicher Arbeit. Sie legen Wert auf materielle Sicherheit und Familienleben.

Sub-Element

29.01.1949 – 16.02.1950 Erd-Büffel
15.02.1961 – 04.02.1962 Metall-Büffel
03.02.1973 – 22.01.1974 Wasser-Büffel
20.02.1985 – 08.02.1986 Holz-Büffel
07.02.1997 – 27.01.1998 Feuer-Büffel
26.01.2009 – 13.02.2010 Erd-Büffel

Partner Wahl

– Ideale Partner sind Schlange und Hahn.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Ratte, Schwein, Hase und Drache.
– Auszuhalten sind Pferde, Tiger, Hunde, Affen und andere Büffel.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Schaf.

 

Ratte – Element Wasser

 
Sternzeichen

Jahre: 2008, 1996, 1984, 1972, 1960, 1948

Mit Frohsinn, Charme und Originalität bestreiten Ratten ihr Leben. Ratten lieben die Nähe zu anderen und neigen deswegen auch sehr zu Geschwätzigkeit. Sie sind extrem familiär, besitzen aber auch einen Arbeitstrieb, der sie strebsam und tatkräftig in führende Positionen bringen kann. Ihre Liebsten würden sie nie hintergehen. Allgemeinhin gelten sie auch als sehr sinnlich und romantisch. Zudem sollten ihre Partner mindestens genauso viel Wert auf Sicherheit legen und intelligent sein. Ratten haben Köpfchen und gelten als weise. Begegnen sie dennoch einem Konkurrenten, werden sie schnell sehr angriffslustig, was durch Neid und Nervosität ausgelöst wird.

Sub-Element

10.02.1948 – 28.01.1949 Erd-Ratte
28.01.1960 – 14.02.1961 Metall-Ratte
15.02.1972 – 02.02.1973 Wasser-Ratte
02.02.1984 – 19.02.1985 Holz-Ratte
18.02.1996 – 06.02.1997 Feuer-Ratte
07.02.2008 – 25.01.2009 Erd-Ratte

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Affe und Drache.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Büffeln, Schlangen, Hunden und anderen Ratten.
– Auszuhalten sind Tiger, Hase, Schaf, Hahn und Schwein.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zum Pferd.

 

Schwein – Element Wasser

Sternzeichen

Jahre: 2007, 1995, 1983, 1971, 1959, 1947

Das Schwein ist ein genüsslicher und freundlicher Gutmensch. Es ist großzügig, tolerant und ehrlich. Dabei genießt es im geselligen Stil. Das Haus eines Schweines steht stets offen für seine Freunde. Wie du mir, so ich dir – denkt sich ein Schwein und stolpert darum hin und wieder in ein Fettnäpfchen. Alles, was es für seine Freunde tun würde, und das ist wirklich viel, erwartet es selber auch. Das macht es sehr leichtgläubig und einfach zu hintergehen. Dennoch ist es so gesellig, dass es niemals alleine dastehen wird. Jeder mag es, da es positive und genussvolle Schwingungen von sich gibt. Geld ist ihm nicht wichtig und darf gerne jederzeit zum Genuss ausgegeben werden.

Sub-Element

22.01.1947 – 09.02.1948 Feuer-Schwein
08.02.1959 – 27.01.1960 Erd-Schwein
27.01.1971 – 14.02.1972 Metall-Schwein
13.02.1983 – 01.02.1984 Wasser-Schwein
31.01.1995 – 18.02.1996 Holz-Schwein
18.02.2007 – 06.02.2008 Feuer-Schwein

Partner-Wahl

– Ideale Partner sind Hase und Schaf.
– Ein gutes Verhältnis besteht zu Tiger, Büffel, Hund und Hahn.
– Auszuhalten sind Affe, Pferd, Ratte und andere Schweine.
– Ein schwieriges Verhältnis besteht zur Schlange.

 

Fotos: Frank Bienewald / Kontributor; Barcroft Media / Kontributor; Inga Kjer / Kontributor; VCG / Kontributor; Wolfgang Kaehler / Kontributor; Arterra / Kontributor; TIZIANA FABI / Staff; DEA / B. LANGRISH / Kontributor; ROBERTO SCHMIDT / Staff; Wolfgang Kaehler / Kontributor; AFP / Freier Fotograf / Getty Images

Killer’s Bodyguard Kinokritik & Filmtrailer


Nachdem 1A-Elite Bodyguard Michael Bryce (Ryan Reynolds) einen wichtigen Klienten nicht lebend abliefern konnte, ist sein makelloses Erfolgsimage futsch. Was in der Personenschützer-Branche den direkten Abstieg in die Bedeutungslosigkeit zur Folge hat.

Dank seiner Ex-Freundin Amelia (Élodie Yung), einer Interpolagentin, bekommt er eines Tages die Möglichkeit, den Auftragskiller Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) als wichtigen Zeugen zum Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu bringen.

Dass sich Killer und Bodyguard aus früheren Aufträgen kennen und sich nicht leiden können, macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Und dass der ehemalige weißrussische Präsident Vladislav Dukhovich (Gary Oldman), gegen den Kincaid aussagen soll, eine kleine Armee auf sie angesetzt hat, auch nicht.

Und so schimpfen, schießen und prügeln sich die beiden ungleichen Männer in Richtung Den Haag.

Killers Bodyguard | Offizieller Trailer 1 | Deutsch HD German (2017)

 

Zwei Irre in Action!

Killer’s Bodyguard packt mit Samuel L. Jackson und Ryan Reynolds zwei der markantesten Hollywood-Darsteller in einen Film, der ursprünglich als Actiondrama angelegt wurde und sich nun als Actionkomödie präsentiert.

Dabei setzt der Streifen auf eine der simpelsten und ältesten Handlungen, die das Actionkino zu bieten hat. Zwei ungleiche Typen müssen sich zusammenraufen, um gegen eine Horde Gegner bestehen zu können und dabei von A nach B kommen. Das ist in keinster Weise originell, aber durchaus funktional, um den beiden eigentlichen Highlights des Films die Spielfläche zu überlassen.

Highlight Nr. 1 ist dabei die Chemie zwischen Jackson und Reynolds. Der eine als überdrehter Haudrauf, der aus dem Gefühl heraus handelt und in jeden Satz Motherfucker packt. Der andere als immer nach Plan und möglichst kontrolliert handelnder Pessimist, der ständig am Jammern ist.
So entstehen absurde Dialoge und Szenen, die durch das Können der beiden Darsteller bestens funktionieren. Nur gelegentlich geraten manche Aktionen etwas langatmig.

 
Killer's Bodyguard
 

Neben den beiden Hauptfiguren bleiben die anderen Charaktere dagegen relativ blass. Nur Salma Hayek, als Jacksons Frau Sonia, bietet noch ein paar gute One-Liner, die für Erheiterung sorgen und ihre Figur etwas hervorheben.

Highlight Nr. 2 ist die Action selbst. Tolle Kampf- und Verfolgungsszenen in allen denkbaren Varianten beleben den Film ungemein und sind gelungen choreografiert. So behält der Film, mit ein paar wenigen Ausnahmen, auch ein gutes Tempo bei und lässt ständig etwas passieren. Lediglich die immer wieder verwendete Handkamera gerät arg wackelig und trübt den Spaß ein wenig.

Bei dem ganzen bunten Sprüche- und Actionspaß bricht jedoch immer wieder mal der Drama-Ansatz des ursprünglichen Drehbuchs durch, sodass die ein oder andere Szene durchaus wieder ernsthaft wirkt, was den Film gelegentlich gut erdet, an anderen Stellen aber den gewollt überdrehten Drive des doch sehr absurden Films herausnimmt. So wirkt das Gesamtwerk irgendwie etwas unentschieden.

 

Für Actionfans

Mit Killer’s Bodyguard ist ein simpler, nach bekanntem Rezept gebackener, Actionfilm entstanden. Dank guten Hauptdarstellern, launigen Dialogen und toll gemachter Action ein sehenswerter Film für Actionfans.

 
Starttermin: 31. August 2017
 
Laufzeit: 1 Std. 58 Min.

Mehr Kino? Kein Ding:

Trailer & Kritik – 22 Jump Street

 

Fotos: Fox Deutschland

Weg vom Erdöl – Die Rohstoffwende in der Chemieindustrie


Erdöl ist wohl einer der wichtigsten Rohstoffe für uns Menschen. Das schwarze Gold ermöglicht uns viel, allerdings bringt unser extremer Erdöl-Verbrauch auch immer größere Probleme mit sich. Es ist schon lange klar, dass es sich bei Erdöl um einen endlichen Rohstoff handelt, und die wissenschaftlichen Prognosen, wann das Erdöl aufgebraucht sein wird, rücken immer näher. Eine wirkliche, nachhaltige Lösung für das Problem gibt es allerdings noch nicht. Erdöl wird nicht nur für die Herstellung von Kraftstoffen genutzt, auch die Chemieindustrie greift viel auf den Rohstoff zurück.

Ein weiterer Grund für die benötigte Rohstoffwende ist, dass die Verwendung von Erdöl in direkter Verbindung mit hohen CO2-Emissionen steht. Da dieses Problem schon länger bekannt ist, machen sich einige Wissenschaftler Gedanken darüber, welche Ersatzmittel man stattdessen verwenden könnte. Darum stellen wir dir verschiedene Ansätze vor, wie der so wichtige Rohstoffwechsel in die Tat umgesetzt werden kann.

 

Ich und mein Holz

Das Beste an Holz ist, dass wir es einfach neu produzieren können. Deswegen ist die Nutzung von Holz für Produktionen jeglicher Art extrem vorteilhaft. Holz wird vor allem dazu benutzt, um Papier herzustellen. Dabei erhält man zwei Produkte: Die Zellulose, die für das Papier benutzt wird und Lignin, welches momentan als Abfallprodukt verbrannt wird. Dabei kann die Chemieindustrie Lignin gut als Ersatzrohstoff verwenden. Man kann aus Lignin beispielsweise Phenol gewinnen, das für Kleber und Harze verwendet werden kann. Außerdem enthält Lignin Duftstoffe, aus denen man unter anderem Vanillin herstellen kann. Aus Lignin kann außerdem Polyamid gewonnen werden. Dieser Kunststoff ist temperaturbeständiger als andere und kann somit im Autobau verwendet werden.

 

Weizenkleie und Krabbenschalen

Bei Weizenkleie handelt es sich, wie bei dem Holz, um einen Rohstoff, den wir ohne Probleme herstellen können. Es ist ein Abfallprodukt, welches momentan noch verbrannt wird. Wenn man bedenkt, was man alles aus Weizenkleie herstellen kann, ist diese Verbrennung mehr als verschwenderisch. Mit der Hilfe eines Fermentationsverfahrens, in dem man Enzyme von Mikroorganismen nutzt, kann man daraus viele chemische Rohstoffe gewinnen. Zu diesen gehören beispielsweise Rohmaterial für Öle, die als Schmiermittel eingesetzt werden. Ebenso kann man für Medikamente benötigte Stoffe aus dem eigentlichen Abfallprodukt gewinnen. Auch der Einsatz für die Herstellung von Kunst- und Farbstoffen ist möglich. Die Kunststoffe, die man aus Weizenkleie herstellen kann, wären ein wirklicher Meilenstein, denn diese sind biologisch abbaubar.

Auch bei den Krabbenschalen handelt es sich um ein Produkt, das momentan noch als Abfall behandelt wird. Die Entsorgung kostet sogar relativ viel Geld. Dabei können durch chemische Verfahren daraus wiederum Stoffe für die Herstellung von Kunststoffen und Schmiermitteln gewonnen werden.

 
Weg vom Erdöl

 

Stroh für Strohhalme

Die Verwendung von Stroh um Kunststoffe herzustellen ist schon seit 2007 im Gange, allerdings war sie bis jetzt noch nicht so erfolgreich. Ein Forschungsteam aus Karlsruhe war in der Lage, Stroh in eine schwarze, ölähnliche Flüssigkeit umzuwandeln, allerdings kann man diese so noch nicht benutzen. Um diese Masse weiterverwenden zu können, soll eine Anlage gebaut werden, die das schwarze ölige Etwas in Synthesegase umwandelt. So könnte man die Kunststoffproduktion zusätzlich unterstützen.

 

Die Industrie will nicht handeln

Die bisherigen Produktionsverfahren der Chemieindustrie basieren weitestgehend auf Erdöl und was der Bub nicht kennt, das frisst er nicht. Außerdem ist das Öl noch in großen Teilen erhältlich, allerdings ist dies eine Einstellung nach dem Motto: „Nach mir die Sintflut!“ – was für die Zukunft der Erde nicht wirklich hilfreich ist. Die Unternehmen müssen nicht für ihre CO2-Emissionen aufkommen, sie haben also keinen Ansporn, um das Alte zu ändern. Irgendwann wird die Industrie allerdings einsehen müssen, dass eine Rohstoffwende unumgänglich ist. Wir hoffen nur, dass dies passiert, bevor der letzte Tropfen Erdöl aufgebraucht wurde.

 

Fotos: Bloomberg / Kontributor; Axel Schmidt / Freier Fotograf / Getty Images

So kannst du deiner Umwelt helfen


Die Welt schwimmt in Plastikflaschen. Im wahrsten Sinne, denn weltweit werden jede Minute rund eine Million Plastikflaschen verkauft. Pro Jahr kommen wir damit auf 500 Milliarden verkaufter Einheiten. Das Recyceln ist zwar an sich kein Problem, aber der immensen Menge an Müll hinterherzukommen, ist die eigentliche Schwierigkeit.

 

Müllinsel

Der sogenannte Great Pacific Garbage Patch im Pazifischen Ozean hat bereits die drei- bis vierfache Größe Deutschlands erreicht. Im Atlantik ist dies nicht anders, denn auch dort wurde eine riesige Müllinsel entdeckt. Bis zu 200.000 Plastik-Teile sollen dort pro Quadratkilometer auf der Meeresoberfläche schwimmen. Da die meisten Stücke dieser schwimmenden Müllhalde nicht einmal einen Zentimeter Durchmesser haben, werden sie von vielen Meeresorganismen verschluckt und schädigen deren Gesundheit.

 

Die Folgen

Viele Menschen glauben, dass die Müllberge auf den Ozeanen uns nicht beeinflussen. Leider weit gefehlt, denn in unserer Nahrung finden sich unzählige kleine Plastikstückchen. Diese kannst du zwar nicht mit bloßem Auge erkennen, allerdings nehmen Menschen, die viel Meeresfrüchte essen, rund 11.000 Plastikteilchen pro Jahr mitsamt der Nahrung auf.

Die Gegenmaßnahmen, um die Müllinseln zu bekämpfen, gelten bereits als gescheitert. Aufgrund der Oberflächenströmung sammelt sich der Müll an der Wasseroberfläche und wird buchstäblich zur Müllinsel.

 

Was kannst du tun?

Jeder Mensch kann etwas bewirken, auch du. In der heutigen Zeit Plastikverpackungen zu vermeiden ist fast schon unmöglich, aber du kannst in so einigen Bereichen die zum tausendsten Mal gekaufte Plastiktüte im Regal liegen lassen. Benutze wiederverwertbare Tragetaschen oder einfach deinen Rucksack, wenn du demnächst wieder einkaufen gehst. Natürlich kannst du nicht einfach Produkte aus ihrer Verpackung nehmen und aufs Kassenband legen, jedoch lässt sich so Einiges einsparen.

Wenn du einfach mehr frische Zutaten kaufst anstatt das verpackte Fertigprodukt, sparst du nicht nur an Plastik, sondern lernst auch noch, frisch für deine Liebste zu kochen. Das nennt man dann wohl eine Win-Win-Situation. Außerdem kannst du beim nächsten Spaziergang durch den Park darauf achten, dass der Müll, den du gerade in deiner Hosentasche gefunden hast, auch tatsächlich im Mülleimer und nicht daneben landet.

Wenn du es schaffst, kannst du auch deine Freunde und Arbeitskollegen dazu motivieren, mehr auf ihren Plastikkonsum zu achten. Jede kleine Tat hilft dabei, die Plastikinseln nicht noch weiter wachsen zu lassen.

 

Fotos: Maarten Wouters / Getty Images