Movember: Männergesundheit mit Gillette

Im Gegensatz zu Frauen scheinen sich viele Männer von Natur aus nur wenig für die Vorbeugung und Behandlung von psychischen und physischen Problemen zu interessieren. Oft verschweigen, verdrängen oder verschleppen sie ihre Gesundheitsprobleme. Aus diesen Gründen ist es nicht verwunderlich, dass Männer weltweit im Schnitt 4,5 Jahre früher sterben als Frauen.

Eine Gruppe von Männern in Adelaide (Australien) hat sich 2003 diesem Problem einmal öffentlich angenommen und den Movember ausgerufen. Das Ziel der Aktion „Movember“ ist es, sich im Monat November einen auffälligen Schnurrbart wachsen zu lassen, damit ins Gespräch zu kommen und auf das Thema Männergesundheit aufmerksam zu machen.

Das Unternehmen Procter & Gamble hat das Potential erkannt und sich mit der bekannten Rasur-Marke Gillette mit der Stiftung Movember zusammengetan, um für mehr Sensibilität für die Gesundheit von Männern zu werben.

Studien zur Männergesundheit

Eine kürzlich erschienene repräsentative YouGov-Studie im Auftrag von Gillette und Movember (August 2021) mit 2.051 Personen aus Deutschland (1.013 Teilnehmer), Österreich (522 Teilnehmer) und der Schweiz (516 Teilnehmer) zur Männergesundheit macht deutlich, dass das Thema körperliche und psychische Beschwerden bei Männern im gesellschaftlichen Kontext noch immer nicht enttabuisiert wurde.

In der Studie gaben 61 % der Männer an, dass sie offener über Gesundheitsthemen sprechen wollen, allerdings könnten 49 % der Befragten nicht unbefangen darüber reden.

Wenn Männer gemäß der Studie über ihre Probleme reden, dann hauptsächlich über ihre körperlichen Beschwerden. Etwa 65 % sprechen mit ihren Lebenspartnern und 44 % mit (bestimmten) Freunden oder Familienmitgliedern über ihre physischen Leiden. Psychische Beschwerden werden zu 49 % mit den Lebenspartnern, 30 % mit (bestimmten) Freunden und 26 % mit (bestimmten) Familienmitgliedern besprochen.

Die Ergebnisse der Studie weisen aber auch darauf hin, dass viele Männer mittlerweile sensibler mit dem Thema psychische und physische Gesundheit umgehen. Immerhin nehmen 81 % der befragten Männer öffentlich wahr, dass mentale Gesundheit wichtiger geworden ist, wobei 46 % tatsächlich in die praktische Umsetzung gehen.

Nach eigenen Aussagen kümmern sich 59 % der Befragten aus Selbstfürsorge um die eigene Gesundheit. Etwa 63 % bemühen sich z. B. durch Sport und gesunde Ernährung um eine Verbesserung der körperlichen Gesundheit.

Gesundheitsthemen, über die die befragten Männer nach eigenen Angaben bereits reden:

  • 74 % Leichte, körperliche Beschwerden (z. B. Muskelkater)
  • 48 % Arbeitsstress
  • 43 % Alltagsstress
  • 32 % Beziehungsstress
  • 26 % Depressionen
  • 24 % chronische, schwere Krankheiten (z. B. Krebs)
  • 22 % Angstzustände
  • 43 % andere Beschwerden

Durch die Corona-Pandemie erkennen immer mehr Männer die Relevanz der Themen an. Das liegt auch daran, dass sich 63 % der Männer im Alter von 18 bis 24, 55 % im Altern von 25 bis 34 und 42 % im Alter von 35 – 44 sich durch die Covid-19-Pandemie einsamer gefühlt haben. Insgesamt schlechter gefühlt haben sich von den 18 – 24-Jährigen 73 %, von den 25 – 34-Jährigen 63 % und von den 35 – 44-Jährigen 55 %.

Für Hilfe und Unterstützung bei mentaler Gesundheit bietet die Telefonseelsorge eine wichtige Anlaufstelle. Tel: 0800 / 111 0 111

Was genau bedeutet nun Movember?

Der Begriff Movember setzt sich aus den Wörtern „moustache“ (Schnurrbart) und „November“ zusammen. Damit wird sowohl der elfte Monat als auch eine Art des Fundraisings, das in Australien praktiziert wird, gemeint.

Die gleichnamige Stiftung animiert seit 2003 jährlich im November Männer dazu, sich einen Schnurrbart wachsen zu lassen. Im Gespräch mit beispielsweise Familie, Freunden und Bekannten sollen Spendengelder gesammelt werden, die für die Prävention, Forschung und Behandlung von Männerkrankheiten wie Prostatakrebs und Depressionen eingesetzt werden.

Falls du dich nun selbst an der Movember-Aktion beteiligen möchtest, haben wir hier eine kleine Anleitung für dich:

Movember-Regeln:

1.) Setz dich nachhaltig für die Gesundheit von Männern ein und melde dich auf movember.com an.

2.) Beginne am 1. November glattrasiert und lass dir für 30 Tage einen Schnurrbart wachsen.

3.) Sei ein Gentleman und schummle nicht. Vollbärte, Spitzbärte und falsche Schnurrbärte sind nicht erlaubt.

4.) Dein Schnurrbart verleiht dir die Möglichkeit, um Gespräche über die Gesundheit von Männern anzuregen und Spenden für Gesundheitsprojekte für Männer zu sammeln.

5.) Als „Mo Bro“ verhältst du dich zu jeder Zeit wie ein echter Gentleman.

Die Movember Foundation ist derzeit an über 1.250 Gesundheitsprojekten für Männer beteiligt. Jedes Jahr generiert sie viele Millionen an Spendeneinnahmen. So kamen beispielsweise im Jahr 2008 Spenden in Höhe von fast 15 Millionen Australische Dollar zusammen, wobei zwei Drittel der Teilnehmer aus dem Herkunftsland der Movember-Bewegung kamen.

Mit diesem Beitrag erhöht die Movember Foundation das Bewusstsein für die psychische und physische Gesundheit von Männern. Du kannst selbst dazu beitragen, indem du durch eine Spende bzw. die einmonatige Nichtnutzung deines Rasierers weltweit Männerleben retten kannst.

Gillette und Movember

Gillette unterstützt auch in diesem Jahr die Kampagne mit einer Kooperation mit der Movember Stiftung. Im Aktionsmonat November ruft Gillette alle Männer dazu auf, sich an der Movember-Aktion zu beteiligen und sich einen „Mo“ wachsen zu lassen.

Passend dazu bietet Gillette Aktionspackungen an. Wenn du Interesse hast, dann kauf dir online einen Movember MyGillette Rasierer oder eine von fünf Gillette Movember Aktionspackungen bei einem Einzelhändler deiner Wahl. Durch den Kauf eines Movember-Aktionsrasierers spendest du gleichzeitig 1 Euro an ein Gesundheitsprojekt der Movember Stiftung.

Prominente Unterstützung gibt es bisher von MoTrip, dem FC Bayern München, den Berliner Eisbären oder Jochen Schropp. Sie alle möchten sich im Rahmen der „Mo-Aktion“ für eine bessere Männergesundheit starkmachen.

Der Moustache „Mo“

Du möchtest wissen, wie du den perfekten „Mo“ hinbekommst? Wir verraten es dir:

  • Rasiere dein Gesicht am 31. Oktober glatt.
  • Lass nur den Schnauzer wachsen. Das restliche Gesicht muss glattrasiert sein, damit dein Mo voll zur Geltung kommt.
  • Wähle dazu einfach einen der folgenden Styles aus: der Klassiker, der Schmale oder der Mutige

Der Klassiker

Der Klassiker

Der klassische Mo ist universell für jeden Männertyp geeignet. Seine Form geht bis zu den Mundwinkeln und zeichnet sich durch das feine Schneiden der Schnurrbart-Kanten aus. Er wird gleichmäßig in Balkenform geschnitten.

Gillette Fusion5
Gillette empfiehlt für „den Klassiker“ den Gillette Fusion5.

Der Schmale

Der Schmale

Der „Pencil Mo“ ist dezent und unkompliziert. Er eignet sich für schmale Gesichter und Menschen, die nur wenig Bartwuchs haben und eher zurückhaltend sind. „Der Schmale“ endet vor der Wange und wird ähnlich wie „der Klassiker“ geschnitten.

Gillette ProGlide
Gillette empfiehlt für „den Schmalen“ den Gillette ProGlide.

Der Mutige

Der Mutige

Horst Lichter machte ihn in der Kochsendung „Lafer. Lichter. Lecker“ oder der Trödel-Show „Bares für Rares“ bekannt: Der gezwirbelte Schnurrbart. Prägnant und weitläufig präsentiert sich „der Mutige“ geradezu kaiserlich. Für diesen Style muss ein gewisser Bartwuchs gegeben sein. Bevor es an die Form geht, sollte der Bart gewaschen und gekämmt sein. Mit ordentlich rasierten Konturen und ein wenig Wachs lässt sich nun eine schöne Schnurrbart-Form erzeugen, indem die Schnurrbart-Enden gezwirbelt werden.

Gillette Styler
Gillette empfiehlt für „den Mutigen“ den Gillette 4-in-1 Styler.

 

Movember & Gillette nehmen sich gemeinsam mit vielen (prominenten) Unterstützern dem Thema Männergesundheit auf eine symbolische und interaktive Art und Weise an. Und das zurecht: Studien belegen die notwendige und potentielle Entwicklung in der psychischen und physischen Gesundheitskultur von Männern.

 

Fotos: Gillette