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    Ajoure Blog Seite 256

    Look der Woche: Sasha aka Dick Brave

    Schon über 15 Jahre ist es her, als Sashas erstes Album auf den Markt kam: Mit romantischen Popsongs eroberte er die Charts und sämtliche Frauenherzen.

    Ende der 90er war er DER deutsche Superstar! Mit Songs, die bis heute Kult sind, hat sich Sasha im Musik-Geschäft einen Namen gemacht. Seine Singles verkauften sich national und international millionenfach und machten ihn zum Frauenschwarm schlechthin. Heute, 17 Jahre nach seinem Durchbruch, ist seine Musik weniger Pop-lastig. Mit „Dick Brave“ schaffte sich Sasha 2003 ein Alter Ego und landete mit dem Rockabilly-Album „Dick This“ wieder auf Platz 1 der Charts.

    Ein bisschen Nostalgie verschaffte uns dann „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“. In der Erfolgs-Sendung wurden unter anderem die alten Sasha-Lieder von Stars wie Sarah Connor oder Xavier Naidoo neu belebt. Und auch Sasha selbst gab sich natürlich die Ehre.

    Neue Musik – neuer Style!

    Dick-brave
    Mit seinem grandiosen Comeback hat sich auch Sashas Kleidungsstil geändert. Als Dick Brave trug er nun Föhnfrisur und Baseball-Jacke – getreu dem alt-amerikanischen Rock’n’Roll-Stil.

    Hier gibt’s den Look.

    t-shirt-benetton
    T-Shirt von Benetton

    Baseball-jacke-american-college
    Baseball-Jacke von American College

    dr-martens
    Schuhe von Dr. Martens

    Jeans von G-Star

    Foto: Sven Sindt/Upfront, Sony Music

    Speck weg für den Sommer – 7 Tipps für deine Wunschfigur

    Jedes Jahr fragen sich zu etwa dieser Zeit viele, wie sie ihr Fett bis zum Sommer wegbekommen – und Jahr für Jahr werden sie mit unzähligen Ratschlägen von allen Seiten regelrecht bombardiert: „Friss die Hälfte“, „Mehr Bewegung, weniger essen“, „Bloß keine Kohlenhydrate!“, „Doch Kohlenhydrate, aber überhaupt kein Fett“, „Nur im Fettverbrennungspuls trainieren“, „Fettverbrennung beginnt erst nach 30 Minuten Training“ usw. Die meisten dieser Ratschläge, obwohl gut gemeint, bringen dich nicht an dein gewünschtes Ziel.

    Bevor du jedoch mit deinem Fettreduzierungsprogramm beginnst, solltest du dich mit einigen Wahrheiten zum Thema „Fettreduktion und Fettverbrennung“ auseinandersetzen, weil dazu viele Mythen und Irrglauben existieren. Als Erstes mache dir klar, dass man beim Training NICHT unbedingt Fett verbrennen muss, um „abzuspecken“. Aus diesem Irrtum entstand nämlich die Fehlinterpretation „Fettverbrennungstraining“. Man darf “Fettverbrennung“ mit “Fettabbau“ nicht gleichsetzen.

    Darüber hinaus ist eine negative Energiebilanz der entscheidende Faktor bei der Körperfettreduktion. Das heißt, dass der Energieverbrauch größer sein muss als die Energiezufuhr. Das Ausmaß der Fettverbrennung während des Workouts spielt dabei eine zweitrangige Rolle. Wieso kommt das so? Es ist wahr, dass man umso mehr Fett verbrennt, je weniger intensiv die Trainingsbelastung ist. Allerdings wird auch die absolute Menge an verbranntem Fett aufgrund des niedrigen Energieumsatzes ziemlich niedrig ausfallen. Also je intensiver die Belastung, desto weniger tragen die Fette, prozentual gesehen, zur Energiegewinnung bei.

    Das ruft die Glukose (Kohlenhydrate) auf den Plan, die bei intensiven Belastungen intensiver verbrannt wird. Andererseits steigt bei intensiveren Belastungen auch der Energieumsatz an. Das bedeutet im Klartext: Je intensiver die Belastung, desto mehr von absoluter Menge des verbrannten Fettes als bei einem langsamer durchgeführten Training im „Fettverbrennungstempo“. Nicht zu guter Letzt wird bei solch intensiven Belastungen mehr Energie (= Kalorien) verbraucht, was am Ende für die Gewichtsreduktion die endscheidende Rolle spielt (eine negative Energiebilanz). Merke dir also, dass es einen „Fettverbrennungspuls“ überhaupt nicht gibt. Ein Herzfrequenz-gesteuertes „Training zum Fettabbau“ ist eine Illusion.

    Was die meisten als Fettabbau verstehen, ist einfach eine Reduktion von gespeicherten Körperfetten – aber nur dann, wenn die Energiebilanz negativ bleibt. Steht als Trainingsziel die Reduktion des Körperfettanteils an, ist die Fettverbrennung während des Trainings nicht so relevant. Viel wichtiger sind der sogenannte Nachbrenneffekt und die schon erwähnte negative Energiebilanz, und zwar nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft.

    Der Kalorienverbrauch an sich entscheidet darüber, ob und in welchem Ausmaß man sein Gewicht reduziert, und nicht wie viel Fett dabei verloren geht. Fällt die Energiebilanz negativ aus, holt sich der Körper die Energie, die er benötigt und die zu dieser Zeit fehlt, aus dem Fettgewebe.
     

    Speck weg für den Sommer

     

    Sag Deinem Speck „Adieu“!

    Schnell und effizient die überflüssigen Pfunde zu verlieren ist möglich, erfordert jedoch viel Selbstdisziplin und Arbeit. Das kann auf vielen Wegen geschehen:
     

    1. Reduktion der Kalorienzufuhr

    Die negative Energiebilanz ist der Schlüssel zum Erfolg. Verbrenne mehr Kalorien, als du zu dir nehmen kannst, verliere auf Dauer gesehen deine überflüssigen Pfunde. Wichtig ist jedoch, dass die Kalorienreduktion nur langsam vonstattengeht und nicht drastisch passiert, weil eine drastische Reduktion der Kalorien den Stoffwechsel negativ beeinflusst. Von daher ist es empfehlenswert, nur alle zwei bis drei Wochen die Kalorienzufuhr zu reduzieren. Des Weiteren sollte man die Kalorienaufnahme alle paar Tage verändern und nicht jeden Tag die gleiche Kalorienmenge aufnehmen. Das kontrolliert besser das Hungergefühl und verbrennt weiterhin unerwünschtes Fett.

     

    2. Wollst du abnehmen, dann stelle deine Waage in den Keller oder in die Abstellkammer.

    Bei der Speck-Weg-Aktion wird sie keine große Hilfe sein. Wir wollen ja primär nicht das Gewicht, sondern Fett verlieren. Das erreicht man durch ausgewogene Ernährung und hartes Training. Trainiert man viel, baut man Muskelmasse auf. Der Speck wird mit der Zeit an bestimmten Stellen immer weniger sein, die Waage aber kann sich wegen der neu gewonnenen Muskelmasse kaum verändern. In diesem Zusammenhang ist es viel wichtiger, wie man sich fühlt und ob man in die Sommerklamotten passt, um am Strand eine gute Figur abzugeben.
     

    3. Regelmäßiges Krafttraining

    Zwei bis drei Mal pro Woche stellt das Krafttraining die beste Methode, um dem Fett „an die Wäsche zu gehen“. Der Schlüssel steckt im Nachbrenneffekt: Nach einer intensiven Krafteinheit bleibt die Kalorienverbrennung bis zu 40 Stunden danach erhöht, was nach einem Aerobic-Training nicht mal annähernd der Fall ist. Mehr Muskeln verbrauchen automatisch mehr Kalorien pro Tag. Empfehlenswert sind Trainingseinheiten mit hoher Intensität – hoch intensives Intervalltraining (HIIT), CrossFit oder Tabata. Es handelt sich dabei um intensive Trainingseinheiten mit kurzen Ruhepausen. Ein tolles Beispiel dafür ist Seilspringen. Nach kurzem Aufwärmen springt man für 10 bis 20 Sekunden so schnell wie möglich. Danach macht man für etwa 30 Sekunden weiter, aber etwas ruhiger.

     

    4. Ernährungsplan umstellen

    Um die Fettverbrennung zu beschleunigen, sollte man genügend ungesättigte Fettsäuren in seinen Speiseplan einfügen. Mehrfach-ungesättigte Fettsäuren – wie Omega-3-Fette – sind reichlich im Fisch oder Nüssen vorhanden, die einfach ungesättigte Fettsäuren – wie Erdnussbutter oder Olivenöl – dürfen jedenfalls nicht fehlen. Reduziere zudem Kohlenhydrate wie Zucker und Mehl. Der Großteil der täglich verzehrten Kohlenhydrate sollte vom Obst kommen und möglichst morgens oder zu Trainingseinheiten eingenommen werden. Proteinhaltige Nahrungsmittel – Milch und Milchprodukte, Fleisch und Käse – sind notwendig, um den Stoffwechsel anzukurbeln und die Muskelmasse zu erhalten. Gute Resultate erzielt man mit der sogenannten Zone-Diät oder mit der Paleo-Diät. Esse kleinere Portionen, dafür aber auf 5 bis 6 Mahlzeiten pro Tag verteilt. So versorgst du deinen Körper mit ausreichenden Nährstoffen, um Muskeln aufzubauen und die Fettverbrennung zu beschleunigen.

     

    5. Ausdauertraining macht dich leichter

    Obwohl bei deinem Vorhaben, den unnötigen Speck zu verlieren, das Muskeltraining den Vorrang hat, darf das Ausdauertraining nicht fehlen. Damit kurbelst du deine Fettverbrennung an. Trainiere aber in der richtigen Reihenfolge: immer Kraft vor Ausdauer! Dadurch torpedierst du die Effekte des Krafttrainings nicht und leeren bei einem Kraft-Workout die Glukosespeicher. Folgt im Anschluss ein Cardio-Training, so greift der Körper sofort die Fettreserven an.

     

    6. Schlafe dich schlank

    Schläfst du wenig und schlecht, dann verlangsamt sich der Stoffwechsel und zusätzlich reduziert sich die Testosteronausschüttung. Testosteron spielt aber eine wichtige Rolle bei der Fettverbrennung. Ein ruhiger Schlaf in einem gut abgedunkelten Zimmer lässt mehr Melatonin im Hirn produzieren, was für die Regeneration von großer Bedeutung ist.

     

    7. Dem Ziel konsequent folgen

    Damit du deinem Ziel schneller näher kommst, musst du bei deinem Plan konsequent bleiben. Die Einhaltung und Umsetzung des Ernährung- und Trainingsplans ist absolut notwendig, damit der Fettabbau langfristig gelingt. Schon nach einem Monat wirst du überraschende Effekte feststellen können.

     

    Fotos: Jogger in Kapiolani Park von Chris Hunkeler via flickr, CC BY-SA 2.0; Waage CC0 Public Domain

    Model Merya im Gespräch

    Hallo Merya, was machst du hauptberuflich?

    Ich arbeite als Kosmetikerin in einer Hautarztpraxis.

    Kannst du dir vorstellen, als Model auch hauptberuflich zu arbeiten?

    Es bereitet mir viel Freude zu shooten und verschiedene Facetten von mir zu zeigen. Als kleiner Nebenverdienst ist das Modeln super, aber ich denke nicht, dass Ich es hauptberuflich ausüben möchte.
     

    Model Merya
    Fotograf: Axel Heinrichs

     

    Ist dir schon mal etwas Verrücktes beim Shooting passiert?

    Ich hatte an einem Sonntagmorgen auf der Kö in Düsseldorf ein Fashion-Shooting. Outdoor, allerdings nicht viel bekleidet. Natürlich haben wir einige Blicke dafür geerntet und nach einiger Zeit kam dann die Polizei dazu. „Erregung öffentlichen Ärgernisses.“ Die mussten allerdings selbst auch lachen und haben von einer Anzeige abgesehen. Ansonsten laufen meine Shootings entspannt ab.

    Gibt es etwas, das du als Model auf keinen Fall machen würdest?

    Keine pornographischen oder anzüglichen Bilder. Ich habe kein Problem mit nackter Haut, solange es ästhetisch und niveauvoll ist.

    Hast du ein Lieblingsbild in deinem Portfolio?

    Ja, ich habe vor kurzem ein neues Bild von Matthias Reinsdorff bekommen, das finde ich mega.
    Bedtime Stories.
     

    Bedtime Stories
    Fotograf: Matthias Reinsdorff Photography

     

    Was dürfen wir 2015 von dir erwarten?
    Ende April beginnt meine Kalenderproduktion für 2016 auf Mallorca. Es begleitet mich ein Team aus Fotografen und einer Visagistin, hierfür werden wir mit Designerstücken ausgestattet. Ihr könnt gespannt sein. Desweiteren stehen einige Magazinveröffentlichungen an und als Workshop-Model werde ich in ganz Deutschland buchbar sein.

    In deiner Kurzbeschreibung auf Facebook schreibst du in der Info: „Langes schwarzes Haar, volle Lippen so rot wie Blut, Haut, so weiß wie…“. Das ist ja ein Satz aus Schneewittchen. Beendest du diesen Satz gleich oder geht er anders aus?

    So geht es auf meiner Fanpage auf Facebook weiter mit dem Schneewittchen-Satz: Nein, das ist kein Relaunch von Schneewittchen, sondern der Fanpage- Launch der türkischen Schönheit und des professionellen Models Merya. Auf dieser Page könnt ihr Merya bei ihren Fotoshootings begleiten und euch exklusiv noch vor Veröffentlichung durch die neusten Fotos klicken. Freut Euch auf Einblicke hinter die Kulissen und jede Menge Posts, die Merya nur für euch schreibt.

    www.facebook.com/ModelMerya
     

    Model Merya
    Fotograf: Timo Le Fronque

     

    Was tust du, um dich fit zu halten?

    Ich gehe zweimal die Woche zum Sport und mache Kraft- und Ausdauertraining . Zusätzlich versuche ich mich überwiegend gesund zu ernähren.

    Was machst du sonst in deiner Freizeit?

    Ich liebe es, mit Freunden essen zu gehen, zu reisen, und zu schlafen. Denn das kommt meistens zu kurz.

    Bist du deutschlandweit für Shootings buchbar?

    Ich bin deutschlandweit buchbar, desöfteren bin ich in Frankfurt, Düsseldorf und im Norden unterwegs. Österreich und Schweiz ist ebenfalls möglich.

    Vielen Dank Merya für das Interview.
     

    Model Merya
    Fotograf: Axel Heinrichs

    Die Top 10 der Herrendüfte – diese Düfte kaufen Männer

    Auf welchen Duft stehen momentan die Männer am meisten? Von typischen Klassikern bis zu neuen Highlights ist alles mit dabei, hier die aktuelle Top 10 Bestseller der Herrendüfte:

    1. Hugo Boss – Boss Bottled

    Eau de Toilette (EdT)
    Duftnote: holzig-orientalisch
    Duftintensität: frisch-intensiv
    bisher: € 62,95 jetzt: € 39,99 / 50 ml

    Hugo Boss - Boss Bottled


    2. paco rabanne – 1 Million

    Eau de Toilette (EdT)
    Duftnote: holzig-orientalisch
    Duftintensität: frisch-intensiv
    bisher: € 58,95 jetzt: € 44,99 / 50 ml

    Paco Rabanne - 1 Million


    3. Jean Paul Gaultier – Le Male

    Eau de Toilette (EdT)
    Duftnote: holzig-orientalisch
    Duftintensität: frisch-intensiv
    bisher : € 49,99 jetzt: € 39,99 / 75 ml

    Jean Paul Gaultier - Le Male


    4. Davidoff – Cool Water

    Eau de Toilette (EdT)
    Duftnote: aromatisch
    Duftintensität: frisch
    bisher : € 35,99 jetzt: € 19,99 / 40 ml

    Dafidoff - Cool Water


    5. Lacoste – Eau de Lacoste L.12.12 Jaune

    Eau de Toilette (EdT)
    Duftnote: optimistisch, erfrischend
    bisher: € 54,95 jetzt: € 49,99 / 50 ml

    Lacoste - L 12 12 Jaune


    6. paco rabanne – Invictus

    Eau de Toilette (EdT)
    Duftnote: holzig
    Duftintensität: frisch
    bisher: € 59,95 jetzt: € 49,99 / 50 ml

    Paco Rabanne - Invictus


    7. HERMÈS – Terre d´Hermès

    Eau de Toilette (EdT)
    Duftnote: holzig, pflanzlich, mineralisch
    € 64,95 / 50 ml

    Hermes - Terre d' Hermes


    8. Dolce&Gabbana Intenso

    Eau de Parfum (EdP)
    Duftnote: holzig, aromatisch
    € 54,95 / 40 ml

    Dolce & Gabbana - Intenso


    9. Hugo Boss – Hugo

    Eau de Toilette (EdT)
    Duftnote: aromatisch
    Duftintensität: frisch
    bisher : € 55,95 € 39,99 / 50 ml

    Hugo Boss - Hugo


    10. Jil Sander Sun Men – Limited Edition

    Eau de Toilette (EdT)
    Duftnote: holzig-orientalisch
    Duftintensität: frisch-intensiv
    bisher : € 37,99 jetzt: € 19,99 / 40 ml

    Jil Sander Sun Men

     

    Fotos: Douglas

    Pagani Huayra – Schneller als der Wind

    V für: Verdammt gut! Verdammt selten! Verdammt verführerisch!

    Kennt ihr das? Mitten am Tag schweifen während der Arbeit die Gedanken ab und wir begeben uns auf eine Reise, fernab jeder Realität, Vernunft und Logik. Doch wohin verschwindet unsere Aufmerksamkeit? Hier kommt die beste Antwort darauf, weshalb es diesbezüglich wohl immer bei einem Traum bleiben wird. Millionenschwere Handarbeit.

    Packen wir mal den Taschenrechner aus und fangen an zu überschlagen, dann bekommen wir für den Preis eines Pagani Huayra in etwa folgendes:

    562.000 Packungen Barilla-Spaghetti (500g), 42 VW-Golf, 132 First-Class- Langstreckenflüge mit Lufthansa, oder einfach 88.500 Wodka-RedBull (á 12.-€).
     

    Pagani Huayra
     

    Aber was haben wir davon? Genau – wir verschwenden Zeit beim Kochen, Feiern, oder Fliegen.

    Wer allerdings keine Zeit verliert, ist tatsächlich der Huayra aus dem Hause Pagani, wenn es um Beschleunigung geht.
    Der handgefertigte Supersportwagen ist der Nachfolger des Pagani-Zonda und wird im italienischen Modena gebaut.

    Wir sind der Meinung, dass Bilder mehr als 1000 Worte sagen. Darum fassen wir uns kurz, feuern am Rande schnell einige grundlegende Fakten raus und genießen die Bilder des Huayra.

    Angetrieben wird die Coupé-Rakete auf vier Reifen von einem Mercedes-Benz AMG 6.0L V12 Turbomotor.
     

    Pagani Huayra
     

    Kann ein „Auto“ zu viel Leistung haben? Nein! Und darum bügeln 730 PS den „Gott des Windes“ über die Autobahn. Es dürfte schwer fallen, über den Durchschnittsverbrauch von 23,5L (Stadt) beziehungsweise 16,8L (Autobahn) nachzudenken, wenn uns 1000Nm in den Sitz drücken und nicht mehr loslassen. Der Hecktriebler wird von einer 7-Speed-Automatik bewegt, die dafür sorgt, dass der Tank, bei richtiger Schaltung, in etwa 360KM weit hält. Kitzelt man natürlich ständig die 3,0 Sekunden von 0-100 km/h heraus, dann dürfte sich die Reichweite des Tanks deutlich verringern. Bei guten Außenbedingungen bringt es der 4,60 Meter lange Huayra auf 370 km/h. Kein Wunder, bei diesen Leistungswerten und einem Gesamtgewicht von 1.350kg, welches dem CFK-Titan-Monocoque zu verdanken ist.

    Im Tiefland der südamerikanischen Anden lebt ein indigenes Volk namens Aymara. Aber was haben Aymara und Supersportwagen miteinander zu tun? Genau – nicht viel, es sei denn, die Automobilhersteller sind mal wieder auf der Suche nach einem seltenen Namen für den neuen Vorzeigeflitzer. Genau so war es auch in diesem Fall.

    „Huayra Tata“ bedeutet in der Sprache der Aymara so viel wie „Gott des Windes“. Man kann wohl ohne zu übertreiben behaupten, dass Pagani mit dem Namen „Huayra“ den Nagel auf den Kopf getroffen hat.
     

    Pagani Huayra
     

    Bis „sämtliche Nägel“ beim Bau eines handgefertigten Huayras versenkt sind, dauert es gut und gerne einen kompletten Monat. So lässt sich auch die niedrige Auflage begründen, die der Pagani Huayra nun einmal hat. Seit 2011 wird das Supersport-Coupé in Modena gefertigt und innerhalb der ersten beiden Jahre lediglich 15 Mal ausgeliefert.

    Ein einziges Problem gibt es da dann allerdings doch noch: viel Spaß beim Suchen einer Versicherung, die die 1,062 Millionen Euro teure Anschaffung versichern soll…
     

    Pagani Huayra

     

    Fotos: Pagani PR

    American Sniper – Filmkritik & Trailer

    American Sniper – Die Story

    Chris Kyle (Bradley Cooper) entscheidet sich, nachdem er einen Fernsehbeitrag, zu Anschlägen auf US-Botschaften, gesehen hat, dem Militär beizutreten und schreibt sich für die Navy SEALs ein.

    Bald schon erlangt er, als Scharfschütze mit den meisten Abschüssen, einen besonderen Ruf, der ihn überall hin begleitet.Die US-Soldaten lieben und verehren ihn, der Feind fürchtet und hasst ihn. Selbst ein Kopfgeld wird auf ihn ausgesetzt. Und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass seine Frau (Sienna Miller) sich ständig Sorgen um sein Leben macht.

    Doch auch eine andere Sache bereitet ihr Sorgen. Chris ist, wenn er zwischen den Einsätzen heim kommt, irgendwie nicht mehr er selbst. Er scheint nur noch für den Krieg zu leben und kommt nicht davon los, blockt jedoch immer ab wenn es darum geht. Der Krieg scheint ihn gefangen zu nehmen und nicht wieder loslassen zu wollen.

     

     

    Zwischen Patriotismus und Verzweiflung

    Mit „American Sniper“ hat Clint Eastwood den bisher erfolgreichsten Film seiner langen Filmkarriere abgeliefert.

    Der Streifen beinhaltet alle Elemente die ihn zu einem sehenswerten Film machen, muss sich jedoch auch Kritik gefallen lassen. So überhöht er den dargestellten Chris Kyle und stilisiert ihn zum Volkshelden der für sein Land tötet. Und auch die Kritik am Kriegstil der amerikanischen Armee ist nur in leisen Tönen wahrnehmbar. Wer jedoch kritisch an den Film heran geht, bekommt einen interessanten Einblick in den Krieg und die Denkweisen einiger amerikanischer Soldaten und der Armee.

    Besonders hervorheben muss man auch die Schauspielleistung von Bradley Cooper, der sich nicht nur körperlich in seinen Charakter verwandelt und deshalb eine starke Performance abliefert. Der Rest des Casts ist dabei oft Beiwerk, wenn auch gut funktionierendes. Lediglich die Szenen mit seiner Familie wollen nicht immer zünden, dafür sind die Einsatzszenarien im Irak oft beeindruckend bedrückend geraten.

    Insgesamt wirkt der Film mit seinen großen, klaren Bildern oft besser und dramatischer als so mancher Film mit wackeliger Handkamera, der verzweifelt versucht Action zu transportieren. Die Bildsprache von Altmeister Eastwood und seinem Kameramann ist eine überaus gelungene.

     
    American Sniper

     

    Zum mit- und nachdenken

    „American Sniper“ ist kein Film der jedem gefallen wird. Er erzählt anhand der Geschichte um Chris Kyle quasi die Sicht des amerikanischen Militärs mit leisen, kritischen Zwischentönen. Für Menschen, die in der Lage sind diese Filmform zu hinterfragen sehr zu empfehlen. Wen der Film nicht nachdenklich stimmt, der hat vermutlich im Kino geschlafen.

     
    Fotos: Warner Bros. GmbH

    Star Style: Jörn Schlönvoigt

    GZSZ-Liebling, Frauenschwarm und jetzt auch noch Dschungel-Held: Jörn Schlönvoigt macht irgendwie alles richtig. Selbst im australischen Urwald konnte er mit Sympathie punkten und machte dort eine gute Figur.

    Seit über zehn Jahren spielt sich Jörn Schlönvoigt als Philip Höfer in die Herzen jedes GZSZ-Fans und erobert seit einiger Zeit auch noch die Schlagerszene. Der smarte 28-jährige hat aber nicht nur ein Händchen für Schauspielerei und Musik: Auch sein Stil kann sich sehen lassen. Heute ist er unser Star Style.

    jörn-schlönvoigt

    Jörn zeigt sich gerne lässig und cool, sowohl privat als auch auf dem roten Teppich. Hemd und Jeans sind dabei seine Lieblingskombination, auf Events trägt er dazu Sakko, Schnürschuhe und eine dünne Krawatte. Farblich geht es diesmal in Richtung Blau, ergänzt mit Grau- und Schwarztönen. Und was niemals fehlen darf: Seine markante Wuschel-Frisur.

    Hier geht’s zum Nachstylen

    Hemd-blau
    Hemd von Van Laak

    Sakko-dunkel
    Sakko von Filippa K

    Krawatte-dünn
    Krawatte von Hugo

    Jeans-grau
    Jeans von Diesel

    Schuhe-grau
    Schuhe von Diesel

    gürtel-schwarz
    Gürtel von Aigner

    Foto: Gisela Schober/Getty Images; Produkte: Zalando

    TomTom RIDER – Das Navi fürs Motorrad

    Du willst selbst entscheiden, wohin Du fährst und wie Du dorthin kommst? Du suchst ein Navigationsgerät, das Dir wirklich dabei hilft, die Art von Tour zu planen, die Dir am meisten Spaß macht?

     

    Gegen langweiliges Geradeausfahren

    Mit dem neuen TomTom RIDER entdeckst du neue, spannende Routen für deine Touren. Du legst fest, wie viele Kehren und Kurven du fahren möchtest und ob du lieber eine Flachlandtour machst oder über Bergpässe cruist. Im neuen und erstmals für den RIDER verfügbaren Hochformat siehst du noch weiter im Voraus, wie deine Route verläuft, damit du dich rechtzeitig in die nächste Kurve legen kannst.
     

    Mit dem TomTom RIDER zum Kurvenkönig
    Mit dem TomTom RIDER zum Kurvenkönig

     

    Planen und Teilen

    Mit der neuen Planungssoftware von TomTom stellst du deine Tour schon bequem vorab am Computer zusammen und teilst sie anschließend ganz einfach mit deinen Freunden. Damit du dich ganz auf deine Fahrt konzentrieren kannst, sobald du auf dem Motorrad sitzt!

    Und falls du unterwegs doch mal etwas suchst: Die neue und intuitive Schnellsuche auf dem RIDER hilft Dir dabei!

     

    TomTom RIDER mit Anti-Theft-Solution
    TomTom RIDER mit Anti-Theft-Solution

     

    Nach der Fahrt

    Zeichne deine Fahrt auf und erlebe dein persönliches Abenteuer so jederzeit einfach noch einmal.

     

    TomTom RIDER lässt sich im Quer- und Hochformat nutzen.
    TomTom RIDER lässt sich im Quer- und Hochformat nutzen.

     

    Speziell für Motorradfahrer

    Damit nichts den Fahrspaß trübt, hat TomTom den RIDER speziell auf die Bedürfnisse von Motorradfahrern angepasst. Sprachanweisungen kommen via Bluetooth auf das Headset, Anrufe können per Freisprechfunktion angenommen werden – wenn man möchte, auch während der Fahrt. Das Display lässt sich natürlich auch mit Handschuhen bedienen, egal bei welchem Wetter. Denn der RIDER ist wetterfest nach IPX7-Norm.

     

    TomTom Rider Bedienung auch mit Motorradhandschuhen
    TomTom Rider Bedienung auch mit Motorradhandschuhen

     

    Rundum sorglos

    Damit du dir keine Gedanken mehr über die Aktualität der Verkehrsinfos, Karten und Radarwarner auf deinem TomTom RIDER machen musst, hat TomTom seinem neuen Motorrad-Navi sowohl Free-Lifetime-Maps als auch Lifetime TomTom Traffic und Radarkameras spendiert. Damit nichts dein ganz persönliches Motorradabenteuer trüben kann!

     

    TomTom RIDER lässt sich natürlich auch im Auto befestigen und nutzen.
    TomTom RIDER lässt sich natürlich auch im Auto befestigen und nutzen.

     

    Fotos: TomTom PR

    Ex-Bachelor & Unternehmer Christian Tews im Interview

    Hallo Christian, vielen Dank, dass du dir für uns Zeit nimmst. Deine Bachelor-Tage liegen nun schon ein ganzes Jahr zurück. Wie geht es dir jetzt nach all dem Medienrummel um deine Person?

    Mir geht es besser als je zuvor. Ich bin froh, dass ich das vorherige Leben mit meinem neuen in Einklang bringen konnte. Tyme Out ist immer noch die Firma, die ich gemeinsam mit meinem Bruder leite. Diesbezüglich hat sich glücklicherweise wenig geändert, da ich die geschäftliche Herausforderung nie hinter mir lassen wollte. Doch das aller Wichtigste ist, dass trotz des Medienrummels die Frau an meiner Seite ist, nach der ich immer gesucht habe.
     

    Würdest du mit dem Wissen, das du jetzt hast, das Ganze noch mal genau so machen? Was würdest du anders machen bzw. würdest du überhaupt an solch einem Format teilnehmen?

    Mir war eigentlich von Anfang an klar, was mich erwarten würde. Man wird von heute auf morgen auf den Präsentierteller der Medien gestellt. Da braucht man ein breites Kreuz. Teilweise gibt es auch mal weniger schöne Meinungen, die glücklicherweise im Verhältnis zu den Positiven die Seltenheit waren. Da ich das aber sehr gut hinbekomme, bereue ich die Teilnahme am „Bachelor“ definitiv nicht.
     

    Während und auch nach der Sendung musstest du mit teilweise sehr frechen Unterstellungen klarkommen. Unter anderem gab es Vorwürfe, „Der Bachelor” wäre nur eine Marketingplattform für dein Getränk und die große Liebe würdest du gar nicht suchen oder dass die Beziehung zu Bachelor-Gewinnerin Katja nur PR war. Was sagst du dazu?

    Genau das meine ich mit „breitem Kreuz“. Wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss einem klar sein, dass man es niemals allen recht machen kann. Wer das versucht, macht sich kaputt. In meinen Augen war die Teilnahme am „Bachelor“ immer mit einem Risiko verbunden. Wie geht man tatsächlich aus dieser Geschichte raus? Bleibt man der seriöse Unternehmer oder will die Medienwelt dich zu etwas anderem machen?

    Diese Gefahr bestand immer, daher kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass es mir tatsächlich darum ging, die Frau meines Lebens zu finden und ein tolles Abenteuer zu erleben. Beides ist eingetroffen … auch wenn ich Claudia, die Frau an meiner Seite, erst über Umwege kennengelernt habe. Ohne den „Bachelor“ wäre es dazu wahrscheinlich nicht gekommen.
     

    Inwiefern hat sich die Sendung auf dein jetziges Leben ausgewirkt? Einen ganz normalen Alltag wie vorher kannst du nicht mehr führen, oder?

    Ganz wie vorher wird es wohl nicht mehr sein, aber es hängt immer von einem selbst ab. Ich wohne mittlerweile nicht mehr in Berlin, sondern viel ländlicher in der Pfalz. Wenn man sich normal verhält, wird man auch wieder als „Normalo“ akzeptiert. Hoffe ich zumindest. Das ein oder andere Foto oder Autogramm gehört wohl auch in Zukunft zu meinem Leben dazu … aber eins steht fest, es gibt sicherlich Schlimmeres.
     

    Patric Heizmann – Vom Fitnesstrainer zum Showmaster

    Patric Heizmann – Vom Fitnesstrainer zum Showmaster

    Momentan läuft die neue Staffel. Schaust du dir das an? Wie findest du deinen Nachfolger?

    Ich habe Olli zufälligerweise schon einmal bei einer Modenschau von Harald Glööckler kennengelernt. Wir wurden zusammen gebucht und ich konnte mir einen ersten Eindruck von ihm machen. Damals stand es aber noch nicht fest, dass er der neue Bachelor sein wird … glaube ich zumindest … müsste ich ihn eigentlich mal fragen. Er ist ein netter Kerl.

    Jede Folge habe ich zwar nicht gesehen, aber er schlägt sich glaube ich ganz gut … oder? Aber es sollte ihm ja nicht danach gehen, dass alle Frauen dieser Welt ihm zu Füßen liegen, sondern nur eine und zwar die Richtige!
     

    Angelina Heger, die ja bei dir unter die letzten Zwei gekommen ist, war vor kurzem im Dschungel und musste da mächtig viel Kritik einstecken. Hast du das Ganze verfolgt? Wie hast du Angelinas Gewinnchancen im Dschungel eingeschätzt?

    Ich habe mir einige Folgen angeschaut. Angelina war ja diesmal nicht so im Mittelpunkt, wie es vielleicht bei dem „Bachelor“ eher der Fall war. Sie ist sicherlich in der Situation, in der sie alles ausprobieren möchte. Ob das immer der richtige Weg ist, zeigt sich oft erst danach.
     

    Jetzt aber mal genug vom Fernsehen. Die Liebe hast du ja auch ganz ohne TV gefunden. Wie geht es Claudia und dir?

    Uns geht es super und wir genießen jeden einzelnen Tag. Sie ist die Frau, nach der ich immer gesucht habe. Manchmal ist es wirklich erschreckend, wie gut wir zusammen passen. Ihre ganze Familie ist toll und wer damals meine Staffel verfolgt hat, weiß, dass mir das Familienleben sehr wichtig ist.

    Wenn wir bei Familienessen mit meiner und ihrer Familie zusammensitzen, ich in die Runde schaue und sehe, wie gut sich alle verstehen, denke ich mir sehr oft, dass es irgendjemand sehr, sehr gut mit uns meint.
     

    Wie schwierig ist es, eine Beziehung in der Öffentlichkeit zu führen?

    Man braucht eine Ausgewogenheit. Wenn man in der Lage ist, sich zurückzuziehen, genießt man es auf der anderen Seite umso mehr, ab und an gemeinsam in der Öffentlichkeit zu stehen. Das bekommen wir ganz gut hin.
     

    Mit “Tyme Out” hast du dein eigenes Getränk auf dem Markt, und das schon mehrere Jahre. Wie hat sich der ganze Medienhype um dich auf die Marke ausgewirkt?

    Der Bekanntheitsgrad von Tyme Out ist sicherlich stark gestiegen. Doch jeder Unternehmer weiß auch, dass das nicht alles ist. Man muss auch in der Lage sein, die PS auf die Straße zu bringen. Das benötigt Man-Power. Da mein Bruder und ich Tyme Out nicht ausschließlich hauptberuflich machen, gibt es immer wieder Hürden, die wir aber ganz gut meistern.
     

    Was sind deine Ziele und Pläne für 2015?

    Meine privaten Ziele sind relativ schnell definiert. Das gemeinsame Glück mit Claudia weiterhin zu genießen und auszubauen und den Spagat zwischen dem privaten und dem öffentlichen Leben zu meistern. Geschäftlich werde ich neben „Tyme Out“ Claudias Familien-Schmuckunternehmen “Burkhard Müller Schmuck” und die dazugehörige Marke „Diamonfire“ unterstützen. Eine neue berufliche Herausforderung, über die ich mich sehr freue. Zudem sind wir momentan auf der Suche nach dem OK-Model 2015. Ein Model-Contest, der in verschiedenen Clubs bis Mai 2015 ausgetragen und von mir moderiert wird.

     

    Christian Tews mit seinem Bruder Daniel Tews auf dem Raffaelo Sommer Tag 2014
    Christian Tews mit seinem Bruder Daniel Tews auf dem Raffaelo Sommer Tag 2014

     

    Fotos: Titelbild: Mathis Wienand/Getty Images; Christian und Daniel Tews: Franziska Krug/Getty Images

    Nie wieder aufschieben

    Die besten Tipps, um wirklich voranzukommen

    Das Aufschieben ist wohl eine der schlechtesten Eigenschaften, die wir haben. Die Devise lautet (fast) immer: wenn du es jetzt tun kannst, dann tue es jetzt. Denn mit dem Aufschieben verlieren wir nicht nur Zeit, sondern auch viel Kraft. Andauernd sind wir in Gedanken dabei, was unbedingt noch erledigt werden muss. Das „Ich muss noch…“ im Hinterkopf ist ein Zustand, dem wir uns nicht aussetzen sollten. Vorwurfsvoll stapeln sich die Aufgaben in unserem Hirn und werden durch das permanente Nachdenken nicht weniger. Hier einige Tipps, mit denen du das Aufschieben endlich in den Griff bekommst.

    Beispiele für das Aufschieben kennen wir alle. Faszinierend finde ich die Problematik, der sich ein Studienfreund von mir gegenübersieht. Denn Patrick muss in der Bibliothek lernen. Versucht Patrick, sich zu Hause auf eine wichtige Prüfung vorzubereiten, fängt er an zu putzen. Dann wird die WG-Küche in einer verfahrenen und aufwendigen Reinigungsaktion mit viel Leidenschaft und Liebe fürs Detail auf Vordermann gebracht. Die Mitbewohner freut es, Patrick ist von seiner Art des Aufschiebens nicht allzu begeistert.
     

    1. Motivation als Schlüssel zum Erfolg

    Wie entscheidend positive Motivation ist, zeigt sich im Leben immer wieder. Viele Dinge lassen sich nur durch Motivation erreichen, sie ist fundamental. Positives Motivieren ist eigentlich gar nicht so schwer. Stelle dir vor, welche positiven Ergebnisse es hat, wenn du etwas einfach tust. Und mache dir klar, dass der Weg dorthin mindestens die halbe Miete ist. Hast du deinen Schweinehund überwunden, so fühlst du dich stolz. Das solltest du nutzen. Positive Konsequenzen deines Handels können deine Unlust dazu schnell aufwiegen. Wenn du abends beispielsweise noch wichtige Unterlagen zu bearbeiten hast, dann mache dir bewusst, dass, je schneller du sie erledigst, desto früher du nach Hause gehen kannst. Und das mit einem durchaus guten und positiven Gefühl.
     

    2. Ist es wirklich notwendig?

    Es ist wohl die einfachste Art des Aufschiebens. Doch nur die wenigsten von uns denken daran, weil wir in unserer Fixierung auf die Erledigung der Aufgabe viel zu abgelenkt sind. Müssen wir eine Aufgabe überhaupt erledigen? Auch hier sollte ein kleines Umdenken im Kopf stattfinden. Die Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten, kann helfen festzustellen, wie dringend oder wichtig es tatsächlich ist. Es kann auch sein, dass du für etwas gar nicht zuständig bist. Gerade im Büro kommt so etwas häufig vor. Das Einfachste ist es dann, die Angelegenheit stillschweigend an Kollegen weiterzureichen. Auch, wenn diese darüber genauso wenig erfreut sind.
     

    3. Wichtiges muss auch dringend sein

    Es gibt wichtige Dinge, die getan werden müssen, aber noch Zeit haben. Zumindest theoretisch. Denn Dinge, die dir innerlich wichtig sind, müssen auch relativ zeitig erledigt werden. Ansonsten fressen sie dich womöglich auf. Mache deshalb wichtige Dinge für dich dringend. Am besten funktioniert dieses Prinzip wenn du Dritte an deinen Plänen teilhaben lässt. Erzähle beispielsweise Freunden, dass du unbedingt die Dachrinne säubern musst. Am besten noch vor einem bestimmten Zeitpunkt. Auch, wenn andere diese Erzählung vergessen, stehst du dennoch unter dem innerlichen Druck, die Aufgabe endlich abzuarbeiten. Sie wird dringender.

    Eine weitere Möglichkeit, etwas „dringend“ zu machen, ist, einen Teil der Aufgaben an jemand anderen abzugeben und dazu einen Termin festzulegen. Bis dahin musst du dann deine Arbeiten verbindlich erledigt haben.
     

    Füge wichtigen Dingen eine Dringlichkeit hinzu.
    Füge wichtigen Dingen eine Dringlichkeit hinzu.

     

    4. Umdenken

    Du hast keine Lust und keine Motivation zu einer Aufgabe? Dann musst du etwas im Kopf umschalten. Gehe die Dinge anders an. Arbeite dich beispielsweise vom Rand einer Aufgabe zum Kern vor und steigere so die Komplexität, je mehr du in der Aufgabe steckst. Alternativ kannst du je nach zu erledigender Aufgabe auch im Zentrum anfangen und dich zu den Rändern arbeiten. Dadurch hast du das Schwierigste am Anfang abgearbeitet.

    Das Umdenken kann auch auf andere Art stattfinden. Wenn du beispielsweise Abläufe kennst, mit welchen eine Aufgabe funktioniert und bearbeitet werden kann, dann orientiere dich einfach daran. Wenn Vorbilder dir dabei helfen, mit der Arbeit zu beginnen, dann nutze sie. Das kann beispielsweise beim Schreiben eines Textes der Fall sein. Sieh dir einen anderen Text an und übernehme zumin-dest die grobe Struktur. Anpassungen, die vielleicht mehr zu deinem Text passen, können später noch vorgenommen werden.
     

    5. Dringlichkeit und Wichtigkeit der Aufgaben

    Wie wichtig sind Dinge? Sehr wichtig. Und deshalb müssen sie sofort erledigt werden. Egal, was du gerade aufschieben möchtest, führe dir die Konsequenzen dieser Aufschieberei vor Augen. Setze dich in Ruhe hin und sinne darüber nach, wie wichtig eine Angelegenheit tatsächlich ist. Allerdings nicht rational, sondern lenke deine Gedanken bewusst in eine Richtung: Das Wichtige ist wichtig und dringend. Also muss es sofort erledigt werden.

    Hilfreich kann es sein, wenn du an die gesamte Energie und Zeit denkst, die du für eine Tätigkeit bereits aufgebracht hast, ohne sie überhaupt fertigzustellen oder anzufangen. Lohnt es sich? In den meisten Fällen definitiv nicht. Denke an den Stillstand, der durch das Aufschieben in deinem Leben einkehrt. Wir alle haben nur eine bestimmte Zeit auf diesem Planeten. Sie solltest du so sinnvoll wie möglich einsetzen und investieren. Auch, wenn du dazu deinen inneren Schweinehund überwinden musst – es lohnt sich immer. Denn Stillstand ist Rückschritt. Und Rückschritt muss immer vermieden werden.
     

    6. Der schnellste und effektivste Weg

    Konstruieren wir ein sehr simples Beispiel: Du musst eine Excel-Tabelle mit 1.496 Rechnungsstellern auswerten und die Anzahl der Rechnungen zählen, die pro Unternehmen erhalten worden sind. Vielleicht erscheint es dir auf den ersten Blick logisch, per Hand zu zählen. Die einfachste Variante wäre jedoch, die Auswertung vom Programm übernehmen zu lassen. Es wäre in diesem besonderen Fall wohl sogar schneller, eine kurze Internetrecherche anzustellen und in Erfahrung zu bringen, wie so etwas geht.

    Dein erster Ansatz muss nicht unbedingt der effektivste und effizienteste sein. Denke darüber nach, ob es vielleicht noch andere Möglichkeiten zur Aufgabenlösung gibt. Achte außerdem nicht weiter auf Ästhetik, wenn du eine einfache Aufgabe übernimmst. Für Dinge, wie die Ausfertigung eines Vertrages, gilt dies natürlich nicht. Wo aber kein optischer Anspruch erfordert ist, muss er auch nicht zwangsläufig eingebaut werden.
     

    7. Triff Entscheidungen und halte dich daran

    Ein guter Tipp, den du sowieso in deinen Charakter integrieren solltest: triff Entscheidungen. Und halte dich an diese. Werde solide und stabil – innerlich. Männer denken nach, sagen etwas und halten sich daran, was sie sagen. Sie verlieren nie ihr Ziel aus den Augen und zeigen ihre Entschlossenheit nach außen. Genau das gilt auch beim Aufschieben: wer zu seinen Entscheidungen steht und sie so durchzieht, der schiebt weniger auf. Konsequenz und Selbstdisziplin sind dazu besonders wichtig.
     

    8. Routine in der Planung

    Fehlerhaft ist beim Thema Aufschieben oftmals die Planung. Zu wenig Routine kann dabei genauso fehlerhaft sein wie zu viel Planung. Kommst du morgens ins Büro und erledigst deine Aufgaben einfach wie dir gerade danach ist, wird genau das liegen bleiben was du am wenigsten machen möchtest. Weil es aber praktisch immer etwas zu tun gibt werden einige Dinge nie erledigt. Im Prinzip ist es ein Aufschieben, das du nicht als solches wahrnimmst. Du musst dir eine Planungsroutine schaffen. Diese hilft dir, nicht immer innerlich überlegen zu müssen, was als nächstes zu tun ist. Aufgaben werden so nicht mehr hinten angestellt. Es gilt: die unangenehmste Aufgabe gehört auf den ersten Rang. Hast du diese erledigt, fühlst du dich direkt besser und bist motivierter, deine anderen Arbeiten zu erledigen.

     

    Ein paar Minuten in die Planung zu investieren spart auch hinterher bei der Ausführung viel mehr Zeit.
    Ein paar Minuten in die Planung zu investieren spart auch hinterher bei der Ausführung viel mehr Zeit.

     

    Fotos: CC0 Public Domain