Ajoure Blog Seite 231

Top Smartphone Games – Die 5 besten Spiele zum Mitnehmen

Dass Mobiltelefone heutzutage weitaus mehr können, als simsen und telefonieren sollte jedem bekannt sein. Dennoch bekommen im Gamingbereich durch hochauflösende Displays und schnelle Prozessoren, kombiniert mit der nötigen Mobilität, die ein Smartphone eben mit sich bringt, mittlerweile sogar Computer und Konsole Konkurrenz. Welche aktuellen Spiele dabei im AppStore besonders durch ihre Grafik, ihren Preis und ihren Unterhaltungswert herausstechen, erfährst du hier:
 

Marvel – Sturm der Superhelden:

Marvel – Sturm der Superhelden

Wer Spiele wie Streetfighter mag, wird bei „Marvel – Sturm der Superhelden“ eine interessante Variante aus dem Marvel-Universum finden. Neben Spiderman, Captain America oder Hulk sind viele andere Marvelcharaktere spielbar – jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten. Das Spiel besitzt eine top Grafik, die die Schauplätze für die Kämpfe optimal in Szene setzt.

Marvel – Sturm der Superhelden im iTunes Store >>

 

Minecraft Pocket Edition:

Minecraft Pocket Edition

Das beliebte Computerspiel nun auch zum Mitnehmen. Neben einer beeindruckenden Grafik überzeugt das Spiel auch mit vielfältigen Spielmodi und nahezu unbegrenzten Möglichkeiten, seiner Kreativi-tät in der Minecraftwelt freien Lauf zu lassen.

Minecraft Pocket Edition im iTunes Store >>

 

Modern Combat 5:

Modern Combat 5

Das beliebteste Ego-Shooter im App Store überzeugt mit einer beeindruckenden Grafik, einem langen und spannenden Singleplayermode und zusätzlich im Multiplayermode mit der Möglichkeit, sein Können mit und gegen Spieler aus der ganzen Welt zu testen. Es gibt zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten, die dem Spieler erlauben neben seiner Waffe auch seinen Charakter nach seinen Vorstellungen zu gestalten und diesen sogar mit eigenen Fähigkeiten auszustatten. Einziger Nachteil: Das Spiel ist nur mit laufender Internetverbindung spielbar.

Modern Combat 5 im iTunes Store >>

 

Asphalt 8:

Asphalt 8

Das beste Arcade-Rennspiel für iOS kommt mit einer tollen Grafik, realistischen Soundeffekten und einem unglaublichen Unterhaltungswert. Neben insgesamt 95 auswählbaren Hochleistungsfahrzeugen bietet Asphalt 8 dem Spieler 9 Saisons mit 300 Events, 13 verschiedene Orte, wie die Wüste von Nevada oder Venedig und eine beliebig anpassbare Steuerung. Ein Must-Have für jeden Arcaderacer-Fan.

Asphalt 8 im iTunes Store >>

 

Infinity Blade III:

Infinity Blade III

Schon 2010 gewann der erste der Infinity Blade-Reihe zahlreiche Auszeichnungen als Spiel des Jahres. Nun erreicht die Spieltriologie mit Infinity Blade III ihren Höhepunkt. Das Spiel besitzt eine unglaubliche Grafik mit einer 3D-Welt, die sich dynamisch verändert. Es gibt einen Singleplayermode, der dem Spieler mit zahlreichen Gegnern, Haupt- und Nebenmissionen ein extrem abwechslungsreiches Spielerlebnis bietet. Darüber hinaus gibt es online die Möglichkeit mit Spielern aus aller Welt gemeinsam Missionen zu bestreiten.

Infinity Blade III im iTunes Store derzeit nicht verfügbar.

 

Bilder: Apple iTunes Store; AJOURE´ Redaktion

Deadpool – Filmkritik & Trailer

Deadpool – Die Story

Wade Wilson (Ryan Reynolds), Ex-Special Forces, Söldner und Großmaul, verdient sein Geld damit anderen Leuten das Maul zu stopfen. Das Geschäft läuft gut und als er obendrein mit Vanessa (Morena Baccarin) eine wunderschöne Freundin findet, die ebenso verrückt drauf ist wie er, scheint sein Glück perfekt.

Doch das Glück ist nicht von langer Dauer, denn als bei Wade Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, ist für ihn klar, sein Leiden will er seiner Freundin nicht antuen. Vanessa hingegen zeigt sich kämpferisch und sucht nach allerlei Heilungsmöglichkeiten.

Eines Tages, Wade stattet wieder mal seiner Stammkneipe und damit seinem Freundes Weasel (T.J. Miller) einen Besuch ab, wartet dort ein mysteriöser Typ (Jed Rees) auf ihn, der Wade erzählt, dass die Organisation für die er arbeitet, in der Lage ist ihn zu heilen. Doch allzu bald stellt sich heraus, dass man keineswegs die Absicht hat, dem „Patienten“ zu helfen.

Und so findet sich Wade kurze Zeit später furchtbar entstellt und mutiert wieder. Einzig seine besonders starken Selbstheilungskräfte sind ein Bonus, der den Verlust seines Aussehens jedoch nur schwer aufzuwiegen vermag. Und so macht er sich in seiner neuen Rolle als Deadpool auf die Jagd nach der Organisation, deren Kopf Ajax (Ed Skrein) ihm das alles angetan hat.

 

 

Totgeglaubte leben länger

Nach 11 Jahren Hin und Her, mit geleaktem Material und mehrmaliger Überarbeitung, ist er nun im Kino zu bewundern, Deadpool, der durchgeknallteste (Anti-)Held aller Zeiten.

Als Ryan Reynolds 2009 für X-Men Origins: Wolverine in die Rolle des Wade Wilson/Deadpool schlüpfte, war bereits von seiner Seite aus der Wunsch da, diesen abgedrehten Helden in einem eigenen Film zu spielen. Zuvor schon hatte er mit verschiedenen Personen an einer möglichen Umsetzung gearbeitet.

Doch nach dem Wolverine Film kamen die Pläne erst einmal zum erliegen. Nun, 11 Jahre nach der ersten Deadpool Planung und verschiedenen Ansätzen später, ist es endlich soweit. Deadpool hat seinen eigenen Spielfilm im Kino. In der Hauptrolle, die treibende Kraft und Deadpool Fanboy, Ryan Reynolds.

Und der Film zeigt was möglich ist, wenn man, trotz der Auflage einen Mainstream tauglichen Film zu produzieren, nicht mit angezogener Handbremse rangeht. So ätzt und kalauert, splattert und prügelt sich Deadpool durch den Verlauf der Handlung. Mal amüsant witzig, mal extrem vulgär und absurd, zeigt der Film die vielen Seiten des, nicht immer so ganz zurechnungsfähigen, Beinahe-Helden.

Ryan Reynold selbst, so hat man das Gefühl, spielt Deadpool nicht, er IST Deadpool. So stülpt er sich den roten Anzug und die Maske wie eine zweite Haut über und verschmilzt mit dem Charakter. Neben Reynolds kommen sowohl Gegner als auch Verbündete zwar nicht so stark zum tragen, dennoch sind, mit Brianna Hildebrand und Andre Tricoteux, die die X-Men Negasonic Teenage Warhead und Colossus spielen, zwei Darsteller am Start, die für gute Action und amüsante Zwischeneinlagen sorgen. Außerdem darf T.J. Miller noch den ein oder anderen coolen Spruch klopfen, was er gekonnt absolviert. Ebenso Bösewicht Ed Skrein hat einige schöne Szenen, die besonders im direkten Kampf mit Deadpool Laune machen.

Die Kameraarbeit, der Look, sowie der Sound vom in der Zwischenzeit in Hollywood sehr etablierten Junkie XL, ist auf dem Niveau der anderen Marvelfilme und damit durchaus sehenswert. Und auch die Actionsequenzen und Effekte gelingen gut, auch wenn sie, Budget bedingt, alle eine Nummer kleiner ausfallen. Die Handlung selbst ist solide inszeniert, kommt jedoch ohne größere Überraschungen oder Raffinessen daher. Die grundsätzliche Schrägheit des Hauptcharakters und viele Seitenhiebe, Anspielungen und Easter Eggs sorgen dennoch dafür, dass man bestens unterhalten wird.

 

Pool is cool

Mit Deadpool läuft nun ein Film in den Kinos, der es schafft, sowohl mainstreamig zu sein, als auch das absurde Phänomen Deadpool richtig darzustellen. So werden Deadpool-Fans und alle, die auf abgedrehte Superaction mit Anzüglichkeiten, Splatter und einfacher Handlung stehen, voll auf ihre Kosten kommen.

 

Deadpool Filmposter
Kinostart: 11. Februar 2016
 

Fotos: Twentieth Century Fox Deutschland

Macht Facebook abhängig?

Immer mehr Menschen nutzen soziale Internetplattformen wie Facebook und sind auf diesen sogar täglich mehrere Male unterwegs. Hat Facebook vor einigen Jahren noch die Minderheit der Menschen genutzt, so ist es heute gar nicht mehr wegzudenken. Fast jedem ist der Name Facebook ein Begriff und viele Menschen aus unterschiedlichsten Gesellschaftsgruppen sind dort angemeldet. Waren es zu Beginn vor allem die jüngeren Altersklassen, sind es heute auch ältere Menschen und sogar Großeltern, die das Leben ihrer Enkel im Internet verfolgen möchten. Doch was ist es genau, was uns an Facebook so fasziniert und macht es eigentlich abhängig?
 

Wir erfinden uns neu

Das gut aussehende Mittagessen posten, Berichte mit Freunden austauschen oder einfach die neusten Nachrichten auf der Startseite nachlesen – täglich besuchen wir mehrere Male Facebook, um dort verschiedenen Tätigkeiten nachzugehen. Dabei ist unser persönlich angelegtes Profil ein Abbild unserer selbst. Eine Studie der Universität von Texas aus dem Jahr 2004 kommt zu dem Ergebnis, dass unser Profil so aussagekräftig wie die Gestaltung unseres Wohn- oder Schlafzimmers ist. Genau, wie wenn du in dem Zimmer einer Person stehst, kannst du mithilfe des Profils innerhalb weniger Minuten die wichtigsten Charaktereigenschaften erfassen. Verwundern dürfte das nicht. Schließlich hat jeder die volle Kontrolle über eigene Inhalte. Diese können sorgfältig ausgewählt und konzipiert werden. Die Wörter für den nächsten Post werden genaustens gewählt, Fotos auf denen wir nicht so gut wegkommen gelöscht. Auf diese Weise lassen wir uns selbst in einem positiveren Licht dastehen, als es eigentlich der Fall ist. Wir erfinden uns selbst neu und nutzen die Plattform als Präsentation unseres Ich´s, wie wir es gerne hätten. So lässt sich die Fremdwahrnehmung unserer Freunde aktiv beeinflussen, indem wir das ein oder andere Detail aus unserem Leben zurechtrücken. Wir sind Regisseure in unserem eigenen Film. Gefällt uns eine Szene nicht, verändern wir sie einfach, bis sie uns gefällt. Indem wir unser digitales Erscheinungsbild verändern, können wir das Bild, welches wir von uns selbst haben verändern. Unbewusst haben wir so Einfluss auf unser Selbstbewusstsein und eine positive Grundstimmung.
 

Selbsteinschätzung durch Vergleiche

Obwohl die Inhalte von uns selbst selektiert werden, haben sie wiederum eine Wechselwirkung auf unsere Selbsteinschätzung. Zahlreiche Aspekte in unserem Profil wie Beruf, Bildung oder die Anzahl der Freunde zeigen uns, wo wir stehen. Gleichzeitig ist es für uns Material, um uns mit Anderen auf Facebook zu vergleichen und unsere Selbsteinschätzung gegebenenfalls anzupassen. Durch Facebook nehmen wir das Leben anderer Personen wahr und beurteilen dieses aufgrund der Informationen, die uns zur Verfügung stehen. Gleichzeitig vergleichen wir unser eigenes Leben mit dem der Anderen und erschließen somit unsere Selbsteinschätzung.
 

Abhängigkeit von Facebook

Doch kann Facebook uns tatsächlich abhängig machen und wenn ja, wie abhängig bist du? Facebook erfüllt täglich grundlegende psychische Bedürfnisse. Es verbindet uns mit Freunden und gibt uns die Möglichkeit uns selbst mitzuteilen. Dabei vernetzen sich Nutzer, die am meisten posten und in ihren Inhalten besonders positiv sind, stärker mit Freunden und ziehen eher neue Kontakte an, als Nutzer, die weniger preisgeben. Extrovertierte Menschen sind auch auf der Internetplattform mitteilungsbedürftiger, allerdings nicht immer ganz ehrlich. Der positive Effekt des Mitteilens liegt darin, dass wir immer wieder Feedback erhalten, wodurch wir auch mit schwierigen Situationen besser umgehen können. Eine Untersuchung der University of Akron macht deutlich, dass Menschen, die über Facebook neue Freunde finden, am abhängigsten von Social Media sind. Und auch Nutzer, die über Facebook wichtige Nachrichten erwarten, sind abhängiger. Eine Abhängigkeit bedeutet jedoch nicht gleichzeitig, dass man süchtig ist.
 

Psychische Belohnungen

Facebook teilt verschiedene Formen von Belohnungen aus, die Nutzer befriedigen und den regelmäßigen Gebrauch des Netzwerkes fördern. Das sind zum einen „Gefällt mir“-Angaben, die uns psychisch so positiv wie ein Lob oder eine Belohnung anregen. Auch die Nachrichten, die wir auf Facebook verfolgen können, sind eine Art Belohnung. Sie sorgen dafür, dass wir immer auf dem neusten Stand sind. Wenn wir die Nachrichten nicht immer wieder lesen und aktualisieren, haben wir das Gefühl, etwas zu verpassen. Du kennst doch sicher das Gefühl, wenn du aus dem Urlaub kommst oder einfach ein paar Tage offline warst und alle Berichte und Nachrichten durchgehen musst. Schließlich könnte ja etwas Wichtiges dazwischen sein. Wenn wir regelmäßig die News prüfen, haben wir das Gefühl up to date zu sein und dies gibt uns ein befriedigendes Gefühl. Diese psychischen Belohnungen sorgen dafür, dass wir immer wieder Facebook nutzen und es für uns unterbewusst zu einer Gewohnheit geworden ist. So gesehen entsteht tatsächlich eine Art Abhängigkeit, die uns unterbewusst mit der Plattform verbindet.

 

Foto: Lightcome/iStock.com

Editorial: Black Is Beautiful

PHOTO: OLIVER RAUH
GROOMING: HEIKO PALACH USING CHANEL
HAIR: HEIKO PALACH USING SHU UEMURA
STYLING: OLIVER RAUH
MODEL: SYLWESTER PYRKOWSKI C/O www.embassymodels.net

SPECIAL THANKS TO:
KAMILA BRUDZYNSKA, MAGDALENA CHRISTOFI, MONIKA JELINSKA, KAMILA AUGUSCIK, FASHION WEEK POLAND

 

Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
T-Shirt & Coat: Milidiami // Pants: Esprit // Trainers: Cos

 

Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
Leather-Top: Nanko // Pants: Pal Zileri

 

Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
Coat: Y3 X Adidas // Pants: Jaroslaw Ewert // Trainers: Cos

 

Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
Top: Prada // Hat: Oktopus

 

Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
Top: Khailcat

 

Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
Veste: Porsche Design // Pants: Aleks Kurkowski // Shoes: Cos

 

Editorial von Oliver Rauh "Black Is Beautiful"
Jacket: Cos

Das neue S-Klasse Cabrio – Das Luxus-Comeback für Sonnenanbeter

Dass es Mercedes versteht, in der Klasse für luxuriöse Automobile mitzuspielen, ist ja bekannt. Doch jetzt legt der Autobauer aus Stuttgart noch eins drauf – und das gehörig. Mit dem neuen S-Klasse Cabrio bringt Mercedes erstmals wieder seit den 70er ein Cabrio der S-Klasse auf den Markt. Außerdem dringt Mercedes mit dem 4-sitzigen S-Klasse Cabrio in ein Segment vor, wo normalerweise Marken wie Bentley oder Rolls Royce zu residieren pflegen – und Autokäufer mit dem entsprechenden Kleingeld.
 

Detroid – neue Preise, ein neues Cabrio

Mercedes hat die Katze aus dem Sack gelassen und die Kaufpreise für seine neuen Cabriolets, von denen einige im Jänner 2016 in Detroit zu bewundern sein werden, bekannt gegeben. Das kleinste Cabrio der S-Klasse ist das S 500 Cabriolet und ist ab stolze 139.051 Euro zu haben. Dafür gibt es einen 4,7-Liter-V8 mit Biturbo und 455 PS. Ausreichend Power, um selbst mit stärkstem Haargel gestylte Frisuren sprichwörtlich im Wind aufzulösen. Aber das S 500 Cabriolet ist – wie erwähnt – nur der Einstieg in die kostspielige Oberklasse der Cabriolets. Wer ein weiteres Sparschwein aus seinem Tresor holt, um es zu schlachten, kann in die nächste Liga vorstoßen.

Wer den Kaufpreis von 187.484 Euro zu stemmen vermag, darf im Mercedes S 63 Cabriolet Platz nehmen. Für diesen Preis gibt es 585 PS und noch mehr Exklusivität, die unmittelbar mit dem Preis verbunden ist. Denn wenn du knapp 190.000 für ein Cabrio bezahlst, darfst du damit rechnen, dass du zu einem ausgewählten, kleinen Kreis von Personen zählst, die sich ein S 63 Cabriolet leisten können. Ob Mercedes seine Cabriolets S 500 und S 63 in Detroit ausstellt, bleibt abzuwarten. Dass sich der Besuch in Detroid dennoch lohnt, ist einer Ankündigung von Daimler zu entnehmen. Denn in Detroid soll das Top-Modell unter den Cabriolets der S-Klasse, das Mercedes-AMG S 65 Cabriolet, der Öffentlichkeit präsentiert werden.
 

S-Klasse Cabrio Seitenansicht

 

V12, Biturbo, 630 PS und 1.000 Nm

Die Zwischenüberschrift verrät bereits einiges zum Topmodell der Cabrios in der S-Klasse. Doch die Zahlen bringen einem nicht nur zum Staunen, sie machen auch neugierig auf das Auto. Schließlich ist ein Cabrio mit diesen Leistungen nicht einfach nur ein Fahrzeug, mit dem du am Sonntag mit Frau, Kind und Schwiegermutter zum Picknick ins Grüne fährst. Was man mit einem solchen Cabrio machen kann, bleibt für viele ohnehin nur ein Wunschgedanke und wir lieber bei den harten Fakten.

Für einen Vortrieb, ähnlich eines Rennwagens, sorgt ein 12-Zylinder mit sechs Liter Hubraum, der 630 PS leistet. Trotz der vielen PS ist bei einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h elektronisch bedingt die Obergrenze in Sachen Speed erreicht. Mit dem AMG DriverPackage kannst du aber noch etwas zulegen. Doch bei 300 km/h Spitze ist dann auch hier die Obergrenze erreicht, was aber mehr als ausreichend ist. Denn erstens schadet es der Frisur, mit 300 Sachen im Cabrio zu fahren und zweitens: Wer für ein Mercedes-AMG S 65 Cabriolet den von der Auto Bild kolportierten Kaufpreis von 265.000 Euro hinblättert, möchte schließlich auch gesehen und zumindest ein bisschen beneidet werden. Es tut halt so gut, wenn man Anerkennung erfährt. Aus Rücksicht darauf sollte daher das S 65 Cabriolet etwas langsamer gefahren werden. Schließlich tut es auch der Frisur gut – der eigenen und der, der Fahrgäste.
 

S-Klasse Cabrio Motor
 

Nicht nur in Sachen Höchstgeschwindigkeit zeigt das S-Klasse Cabriolet Krallen. Auch bei der Beschleunigung heißt es sich festzuhalten. In nur 4,1 Sekunden bist du aus dem Stand auf Tempo 100 angelangt. Beim Benzinverbrauch gibt Mercedes 12 Liter für 100 Kilometer an. Vergleicht man dazu den Kaufpreis, wird der Benzinverbrauch wohl Nebensache bleiben. Interessanter sind der maximale Drehmoment von 1.000 Nm, die Ausstattung und die verschiedenen Features von AMG. Das Mercedes-AMG S 56 Cabriolet ist auf den ersten Blick an den Chromapplikationen zu erkennen, die an Seite, Front und Heck eingearbeitet wurden. Ein Frontspoiler sorgt für optimalen Grip der Vorderräder und der integrierte Spalt für die Luftzufuhr zum Kühler.

Beim Mercedes-AMG S 56 sind die Kotflügel nicht nur Teil der Karosserie, mit “V12 Biturbo“ Logos verkündigen sie allen anderen Verkehrsteilnehmern was unter der Motorhaube steckt. Die Kotflügel und das Logo machen sich vor allem in Kombination mit den mächtigen Reifen gut. Vorne 255/40 ZR 20 und hinten 285/35 ZR 20 braucht es ganz einfach, um die vielen PS auch auf die Straße zu bringen. Sollte das Mercedes-AMG S 65 Cabriolet einmal zu schnell an einem vorbeirasen, verkünden die zwei verchromten Doppelauspuffrohre im V12-Design, von welchem Auto man gerade überholt wurde.
 

S Klasse Cabrio Cockpit

 

Innen Leder und Raute-Design

Im Inneren verwöhnt dich Mercedes mit feinstem Leder, das gekonnt mit Raute-Design und Kontrastnähten verziert ist. Die Sitze sind konturiert und bieten auch bei hohen Kurvengeschwindigkeiten ausreichend Halt. Das Stoffverdeck ist innen mit Microfaser verkleidet. Drückst du den Knopf, dauert es gerade einmal 17 Sekunden bis dir die Sonne auf das Haupt scheint. Das Stoffverdeck verschwindet übrigens unauffällig im Kofferraum.

 

Fotos: Mercedes-Benz PR

WhatsApp Videochat – schon bald verfügbar?

Der Messengerdienst WhatsApp ist wieder einmal in den Schlagzeilen mit einer möglichen Neuerung, welche Anwendungen wie Skype oder Facetime deutliche Konkurrenz machen könnte. Die Rede ist von einem Update, dass es den Nutzern ermöglicht, neben der kostenlosen Sprachtelefonie auch kostenlose Videoanrufe zu machen. Außerdem soll es einige Änderungen im Design geben.

Mit über 800 Millionen Nutzern hat Whatsapp im Messaging-Bereich eindeutig die Nase vorn. Letztes Jahr führte WhatsApp die kostenlose Sprachtelefonie ein. Des Weiteren wurde es möglich, mit Whatsapp-Web die Chatapplikation auch über den Browser des eigenen Computers zu verwenden. Nun kommt die App schon bald mit neuen Features, die dein Chat-Erlebnis deutlich verändern könnten.
 

WhatsApp Videochat Update
 

Die Rede ist von einer Videochatfunktion, wie man sie von Skype oder auch FaceTime kennt: Das Vollbild zeigt dein Gegenüber und auf einem kleineren Bild siehst du dein Kontrollbild. Dieses kann beliebig auf dem Display verschoben werden. Zusätzlich wird es möglich sein, euer Mikrofon stumm zu schalten und zwischen Front- und Rückkamera zu wechseln. Ob die Qua-lität des neuen Features mit der von Skype und FaceTime mithalten kann bleibt abzuwarten. Hier sollte Whats-app dennoch besonderen Wert drauf legen, da die neue Sparfunktion für Datenvolumen bei der Anruffunktion immer mal wieder Störgeräusche und Verzögerungen hervorruft. Inwieweit die Videochat-Funktion auch mit einer mobilen Datenverbindung möglich sein wird und wie viel Datenvolumen es generell verbraucht, ist bislang noch unklar.

Auch im Design wird sich einiges ändern. Dabei soll die Farbe „grün“ wohl mehr in den Vordergrund rücken. Zudem wird an einer Form von Tabs gearbeitet, ähnlich wie du es von Facebook oder von Internetbrowsern kennst, die es dem Nutzer ermöglichen sollen, schneller zwischen einzelnen Chats zu wechseln, um nicht den umständlichen Weg über die Chat-Übersicht zu gehen.
 

… und ab wann wird es verfügbar sein?

Wann das revolutionäre Update erscheint, ist derzeit leider noch unklar. Man munkelt, dass für einen Betatest bereits die WhatsApp-Version 2.12.16.2 für iOS bereitgestellt wird. Die aktuelle WhatsApp-Version für iOS hat die Nummer 2.12.13.
Wann diese Betaversion der Allgemeinheit zugänglich gemacht wird ist aktuell noch nicht bekannt. Wir werden dich bezüglich aller Neuheiten zu diesem Thema natürlich auf dem Laufenden halten.

 

Fotos: andresr, Mutlu Kurtbas/iStock.com; WhatsApp

Ride Along 2: Next Level Miami

Sie sind zurück! In Ride Along 2: Next Level Miami mit dem aufgedrehten Wachmann Ben Barber (Kevin Hart) und sein Bald-Schwager James Payton (Ice Cube), der Cop.

Nachdem sich Ben von seinem ersten Abenteuer mit James erholt und dieses erstaunlich gut gemeistert hat, ist er nun als Anwärter in der Probezeit bei der Polizei. Doch das reicht Ben immer noch nicht, er möchte schnellstmöglich Detective werden und Partner von James, um dessen Schwester Angela (Tika Sumpter), Bens zukünftige Ehefrau, zu beeindrucken.

Als bei einem Undercovereinsatz James Partner verletzt wird, wittert Ben seine Chance James auf einen Einsatz nach Miami zu begleiten. Doch der weist ihn eiskalt ab, da er Ben weder dafür gewachsen sieht, noch die Nervensäge dabei haben will.

Doch Angela legt ein gutes Wort bei James ein, da ihr Ben bei den Hochzeitsvorbereitungen ständig im Weg ist und überredet ihren Bruder ihre geliebte Nervensäge mitzunehmen. Und so machen sich Ben und James nach Miami auf, um einen Hacker (Ken Jeong) zu befragen, ohne zu wissen, in was sie dort hineingeraten werden.

 

 

Next Level – Better Level

Mit Ride Along 2 bekommt der Zuschauer genau was er erwartet: Eine Fortsetzung, die sich den klassischen Elementen einer Fortsetzung verschrieben hat und trotzdem nicht einfach nur höher, schneller, weiter erfüllt, sondern auch im Spiel und der Raffinesse der Geschichte zulegt.

Kevin Hart, der Mario Barth Americas, ist zusammen mit seiner besseren (Schauspiel-)Hälfte Ice Cube wieder am Start. Und auch in Ride Along: Next Level Miami mischt das ungleiche Duo die amerikanische Gangsterwelt ordentlich auf. Das hat im ersten Film bereits schon ganz ok funktioniert und sich, bei nicht zu hohen Produktionskosten, als guter Kassenschlager entwickelt. Also musste ein Nachfolger her. Oft endet so etwas in einer 0815 Kopie des Erstlings, ohne Herz und Seele.

Anders jedoch bei dieser Fortsetzung. War Teil eins noch streckenweise bemüht, Handlung und Kevin Harts schräge Aktionen rund wirken zu lassen, so klappt das im Nachfolger deutlich besser und wirkt sich positiv auf den Gesamteindruck aus. Auch die Handlung kann im Vergleich zum Vorgänger noch etwas zulegen. Natürlich hat man als aufmerksamer Betrachter manches bereits im ersten Ride Along gesehen, aber das trägt hier eher zum wiedererkennen und schmunzeln bei.

Kevin Hart, der kleine Gag-Riese, spielt sich mal wieder die Comedy-Seele aus dem Leib und blödelt herum, als gebe es kein Morgen mehr. Dieses Mal bekommt er dafür in einigen Szenen sogar noch Unterstützung von Ken Jeong, den man aus den Hangover Filmen noch gut in Erinnerung haben dürfte. Beide liefern sich stellenweise eine echt irre Show, die herrlich anzusehen ist. Ebenso wieder sehr gelungen, Ice Cube als cooles Gegenstück zum aufgedrehten Hart. Olivia Munn und Benjamin Brett, die neu zum Cast dazustoßen, kommen zwar nicht so häufig zum Zug, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte, können aber dennoch überzeugen.

Die abgedrehte Sause macht, alleine optisch, mit tollen Bildern und cooler Action, dieses Mal im schicken Miami absolut Laune. Und kann sich mit nettem Soundtrack durchaus auch hören lassen. So entsteht im zweiten Ride Along Teil, ein deutlich homogeneres Gesamtbild als noch im Vorgänger.

 

Habt Spaß!

Natürlich ist Ride Along: Next Level Miami kein Film, der sich mit so großen Filmen wie z.B. Mad Max oder diversen Dramen messen kann. Die Ride Along Filme dienen einzig der kurzweiligen Unterhaltung. Und das funktioniert, wenn man das Duo Kevin Hart und Ice Cube mag, bestens.

 

Ride Along 2: Next Level Miami
Kinostart: 21. Januar 2016
 

Fotos: Universal Pictures Germany

Bernadette Kaspar: „Die Nähe zu meinen Fans ist mir wichtig!“

Du bist Model, Moderatorin, Youtuberin und das Gesicht für die App „Fitnessmeister Pro“. Wie bekommst du das alles unter einen Hut?

Das ist eine gute Frage, das frage ich mich selbst sehr oft und trotzdem klappt es immer wieder. Es ist natürlich auch nur aus dem Grund möglich, dass mein Freund mich sehr unterstützt und hinter mir steht.

Wie sieht dein Alltag in der Regel aus? Bleibt da noch Zeit für dein Privatleben?

Mein Alltag ist glaube ich wie von jedem: aufstehen, arbeiten, abends heimkommen und schlafen (lacht). Natürlich sieht meine Arbeit etwas anders aus, wenn ich meine Modeljobs mache, aber eigentlich ist es nichts anderes als bei „normalen“ Menschen. Es ist ja so, dass mittlerweile Social Media-Plattformen wie Instagram, Facebook und Youtube voll mit sogenannten Models und Performerinnen sind. Meist sind diese ja weniger erfolgreich oder nur für eine kurze Zeit.

Was denkst du, was dich von diesen Eintagsfliegen unterscheidet? Was hast und tust du für deine Fans, was andere nicht tun?

Ich glaube, der Unterschied zwischen mir und anderen ist, dass ich mich um meine Fans kümmere und mit mir jeder „privat“ in Kontakt treten kann. Da ich auch Fantreffen mache, bekommen meine Fans eine gewisse Nähe und somit sind diese treu und halten zu mir. Vielleicht ist wirklich dieser kleine Unterschied schon der Ausschlaggebende.

Familie statt Karriere oder Karriere um jeden Preis?

Karriere ist mir natürlich sehr wichtig, aber ich denke, wenn man es richtig anstellt ist beides möglich.

 

Model Bernadette Kaspar
Foto: Joe Dean

 

Wir sind gerade ins neue Jahr gerutscht. Hast du Vorsätze, die du dir an Neujahr gesetzt hast? Oder Ziele, die du verwirklichen willst?

Ja, auch ich habe einen Vorsatz für dieses Jahr: Ich will noch fitter werden und meinen Körper besser formen. Ich denke, ich bin bereits auf einem guten Weg. Außerdem möchte ich in diesem Jahr mehr reisen. Na mal schauen, ob ich das alles schaffe …

Du hast schon unzählige Male vor der Kamera gestanden und mit vielen Fotografen gearbeitet. Was ist das Verrückteste, was dir je passiert ist?

Och, mir ist schon so viel passiert. Vom Heiratsantrag bis hin zur blöden Anmache war alles dabei. Ich muss aber gestehen, dass es sehr selten vorkommt, da die meisten eher etwas Angst bzw. Respekt vor mir haben. Was mir natürlich sehr lieb ist.

Du hast für 2016 erneut einen sehr erotischen Kalender produziert. Wie fühlt sich das an, wenn du weißt, dass sich viele Männer an deinen Bildern aufgeilen?

Da ich jedes Jahr einen Kalender herausbringe, war es für dieses Jahr auch wieder Pflicht. Ich denke aber nicht, dass sich die meisten Männer an meinen Kalendern aufgeilen, da ich nicht billige, sondern eher stilvolle Bilder in meinen Kalendern zeige. Ich habe auch einige Frauen unter meinen Fans, die sich jedes Jahr ein Exemplar kaufen.

 

Bernadette Kaspar Fotoshooting
Foto: Phuoc-Bui

 

Was nervt dich am meisten an Männern?

Am meisten nervt mich, wenn sie denken mit dummen Sprüchen oder Nacktbildern punkten zu können.

Und natürlich die Gegenfrage: Was muss ein Mann mitbringen, um dich zu beeindrucken?

Gar nicht viel, da ich ehrlich gesagt auf die Art Mann stehe, die so ist wie er ist. Hört sich jetzt etwas komisch an, aber ich mag es nicht, wenn Männer sich verstellen. Ich mag offene, lustige und humorvolle Männer!

Was dürfen wir in Zukunft von dir sehen?

Ich werde weiterhin mein Bestes als Model geben und ihr werdet auch weiterhin mit vielen Bildern von mir gefüttert. Ich werde mich aber auch hinter der Kamera weiterbilden und dort versuchen, noch mehr Fuß zu fassen.

Welche Frage beschäftigt dich schon dein Leben lang und warum?

Warum in so vielen Menschen so viel Hass steckt. Warum? Weil man täglich mit Schlagzeilen in Berührung kommt, wo uns gezeigt wird, wie böse Menschen sein können und das bringt mich immer wieder zum Nachdenken.

Vielen Dank für deine Zeit und deine ehrlichen Worte.

Eyecandy-Time!

Candice Bettison – Londons heißeste Versuchung aus Südafrika

 

Model Bernadette Kaspar
Foto: Andreas Jorns

Der neue Dandy-Style: Selbstbewusst und stilsicher

Stilsicherheit, ein gepflegtes Erscheinungsbild und gute Manieren zeichnen ihn aus. Dabei ist der Dandy keine flüchtige Modeerscheinung, sondern entspricht dem Vorbild eines klassischen Gentlemans, der um seine Ausstrahlung weiß und diese zusammen mit seinem ausgeprägten Sinn für auffällige Stilbrüche auch einzusetzen weiß.

Dandy-Style 1

Dieser Style ist der Dandy-Look par excellence! Besonders erfrischend wirkt der Look, wenn man zwei Farben miteinander kombiniert – wie Blau und Bordeaux. Die Accessoires werden am besten schlicht in Grau und Schwarz gehalten.

Dandy-Style Look 1

Noose & Monkey ELLROY – Anzugweste – burgundy – 59,95 € • Pier One Sakko – bordeaux – 79,95 € • Otto Kern Businesshemd – hellblau – 59,95 € • Marc O’Polo Chino – port royale – 99,95 € • Strellson Premium Krawatte – black – 39,95 € • Lloyd NANTE – Slipper – schwarz – 99,95 € • Brixton WESLEY – Hut – grey – 59,95 € • Leonhard Heyden BERLIN – Aktentasche – schwarz – 139,00 € • BOSS Orange Sonnenbrille – ruth orange – 134,95 €

 

Dandy-Style 2

Der Dandy-Look muss nicht immer zwangsläufig mit einem Sakko gestylt werden. Wenn du es lieber legerer magst, kannst du auch darauf verzichten und einfach die Ärmel deines Karohemds lässig hochkrempeln und mit einer Weste kombinieren. Hut und Krawatte runden den Look ab.

Dandy-Style Outfit 2

Polo Ralph Lauren SLIM FIT – Hemd – cream – 99,95 € • Selected Homme ONE SHCREED – Weste – grey – 69,95 € • Pioneer Authentic Jeans RANDO – Jeans Straight Leg – braun – 69,95 € • Ben Sherman Slipper – chocolate – 99,95 € • Icon Brand Armband – black/white – 49,95 € • Tommy Hilfiger NEW ALMERICO – Gürtel – cognac – 69,95 € • Olymp Level 5 Krawatte – braun – 29,95 € • Menil MILANO – Hut – light/dark brown – 99,95 €

 

Dandy-Style 3

Für den rockigen Dandy-Look sind ein Jeanshemd und eine coole Lederjacke unverzichtbar.

Dandy-Style Look Outfit 3

Goosecraft PILOT – Lederjacke – cognac – 399,95 € • Levi’s® BARSTOW WESTERN INT – Hemd – black grey – 84,95 € • Shine Original Jeans Slim Fit – devil trash – 69,95 € • Zign Schnürstiefelette – preto – 89,95 € • Ray-Ban JUSTIN – Sonnenbrille – black – 149,95 € • YOUR TURN Sporttasche – olive – 29,95 €

 

Dandy-Style 4

Klassisch und dennoch modern ist ein Look in Brauntönen kombiniert zu einem weißen Hemd. Ein blauer Kurzmantel sorgt für einen farblichen Akzent. Schuhe und Accessoires werden am besten ebenfalls in Brauntönen gehalten.

Dandy-Style Outfit Look

Selected Homme SHH MASH – Kurzmantel – dark navy – 149,95 € • BOSS Orange SCHINO – Chino – dark brown – 99,95 € • New Look Weste – brown – 29,95 € • Jack & Jones Sakko – port – 119,95 € • van Laack LEROY – Krawatte – dunkelblau – 99,95 € • Selected Homme SHUCOLE – Hemd – white – 39,95 € • Esprit Hut – taupe – 39,95 € • G-Star COMBO HORTER – Sonnenbrille – black – 119,95 € • Pier One Slipper – cognac – 59,95 €

 

Eine Klasse für sich

Mitte des 18. bis Anfang des 19. Jahrhunderts erschien der Dandy erstmals auf der Bildoberfläche, um die Geschichte der Mode umzuschreiben. Oskar Wilde, ein “Ur-Dandy”, wie er im Buche steht, der das Haus bestimmt nie ohne Kopfbedeckung verlassen hat, war ebenso der Prototyp eines Dandys wie in der heutigen Zeit es Leonardo di Caprio in der Verfilmung von “The Great Gatsby” einer war.

Der Dandy-Dresscode

Diese “Männer von Welt” haben ihren eigenen schillernden Dresscode, der sie aus der Menge hervorstechen lässt. Schließlich wollen sie ja nicht wie alle anderen aussehen. Sie tragen jedoch einen Widerspruch in sich, denn sie verlangen nach Aufmerksamkeit und geben sich zurückhaltend zugleich. Das macht sie für die Frauenwelt natürlich umso attraktiver. Sie zeichnet aus, dass sie bewusste Stilbrüche in ihren Look einbauen, die das “It-Boy-Image” noch mehr unterstreichen.

Edle “Must-Haves”

Zu den “Must-Haves” eines Dandys gehören Anzüge, eventuell mit Nadelstreifen oder doppelreihigen Sakkos, sowie Blazer mit extravaganten Schnitten. Auch Smoking-Jacketts werden gerne getragen; nicht nur zu festlichen Anlässen wie einer Silvestergala. Auch Gehröcke stellen eine stilvolle Alternative für den Gentleman, der keine halben Sachen macht, da. Zu den “Key Pieces”, die entweder einzeln oder in Kombination getragen werden und auch ohne Fliege ihre Wirkung nicht verfehlen, gehören eng geschnittene Anzugswesten, die sich sehr schön mit der klassischen schwarzen Stoffhose mit Bügelfalte kombinieren lassen.

Dazu trägt der Herr, der sich seiner selbstsicheren Ausstrahlung bewusst ist, dunkle und vor allem blank polierte Oxford-Schuhe. Überhaupt sind es die gedeckten Farben, die den Dandy mit seinem ausgeprägten Sinn für die puristische Linie so anziehend machen. Neben Schwarz werden auch Dunkelblau oder Grau bevorzugt. Edle Stoffe wie Seide, Kaschmir und Satin vervollständigen seine modische Identität.

Gesamtkunstwerk

Die Stilsicherheit erstreckt sich auf die Accessoires, die den Dandy-Stil nicht nur abrunden, sondern sie sind Pflicht, wenn man das Image ernst nimmt. Dabei sollte stets die Devise “weniger ist mehr” gelten. Es ist die gesamte Erscheinung, die als Aussage und mitunter auch als modisches Kunstwerk auf dem Prüfstand steht. Daher will die Wahl des passenden Accessoires nicht etwa aus schmückenden, sondern aus den Stil unterstreichenden Gründen heraus getroffen werden. Accessoires sind das Tüpfelchen auf dem I. Das kann ein Hut sein, Hosenträger, ein Einstecktuch oder aber eine Taschenuhr, die man mitunter auch ohne viel Geld dafür auszugeben, auf dem Flohmarkt erstehen kann. Auch Manschettenknöpfe sind gerne gesehen, ebenso wie eine Nickelbrille für den besonderen Durchblick.

Wer den Dandy-Stil perfektionieren will, der muss sich im Klaren darüber sein, dass dieser besondere Modekult auch ins Geld gehen kann. Daher gilt es für alle, die den Stil lieben und nicht gerade über das nötige Kleingeld verfügen, stets auf der Hut nach Alternativen zu sein. Sie sollen so aussehen und sich so anfühlen wie das Original, jedoch ohne mit dem entsprechenden Preisschild versehen zu sein. Vor allem müssen die Stoffe glänzen. Wenn es kein echter Seidenschal sein kann, dann ist ein Baumwollgemisch nicht nur die zweitbeste, sondern die cleverere Wahl. Denn Letzteres ist pflegeleichter. Wichtig ist beim Waschen der edlen Stoffe immer auf die Pflegeanleitung zu achten.

 

Etwas luftiger gefällig?

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Fotos: Georgie Wileman (1), Daniel Zuchnik (2), Vanni Bassetti(3 & 4)/Getty Images; Zalando

Wie schnell machen TV-Serien süchtig?

Dass Serien süchtig machen, kann jeder bestätigen, der schon mal eine gesamte Staffel innerhalb von 24 Stunden gesehen hat. Diese allseits bekannte Gefühl von „Ach komm, eine Folge geht noch“ zieht sich dann über Stunden hin und endet meist damit, dass keine ungesehenen Folgen mehr übrig sind.

Doch ab welchem Zeitpunkt man einer Serie verfallen ist, kann man im Nachhinein häufig gar nicht sagen. Wir können es nicht, aber Netflix kann es! Der Streamingriese hat eine Studie ins Leben gerufen, die die Daten ihrer Nutzer darauf analysiert, ab welchem Zeitpunkt sie nicht mehr aufhören konnten, die Serie zu schauen. Dafür definierten sie eine Schlüsselfolge der ersten Staffel, ab der 70 Prozent der Zuschauer die restliche Staffel zu Ende geschaut haben. Erhoben wurden die Daten nicht nur in Deutschland, sondern auch in vielen anderen Ländern Europas und Amerikas. Ingesamt wurden 20 Serien in 16 Ländern für diese Studien analysiert.

Interessant ist dabei zu beobachten, dass keine einzige Pilotfolge, also die erste Folge einer ersten Staffel, für die Zuschauer so überzeugend war, dass sie bereits „süchtig“ nach der Serie waren. Deutsche Zuschauer verliebten sich besonders schnell in die Serien Breaking Bad und The Walking Dead. Hier war der Großteil der Zuschauer bereits nach 2 Episoden so sehr angefixt, dass er sich nicht zurückhalten konnte, weiterzuschauen. Ähnlich schnell wurden die deutschen Netflix-Zuschauer süchtig nach House of Cards, Orange is the New Black, Pretty Little Liars und The Killing, hier war die dritte Episode die Schlüsselfolge. Am längsten brauchten die Deutschen bei Daredevil, hier schauten sie im Schnitt 5 Episoden, ehe sie die Staffel zu Ende brachten.

Im weltweiten Schnitt liegt Netflix-Deutschland damit oft in der Nähe des Durchschnitts, nur bei der Anwaltsserie Suits mussten sie sich zwei Episoden länger gewöhnen als der Rest der Welt. Die Schlüsselepisoden waren auch über den gesamten Erdball verteilt meist die gleichen, Unterschiede zwischen einigen Ländern konnte die Studie jedoch trotzdem ausmachen. Während die Deutschen besonders schnell verrückt nach Arrow wurden, verfielen unseren Nachbarn aus Frankreich am ehesten dem Trupp bestehend aus Ted, Barney, Robin, Marshall und Lily aus How I Met Your Mother. Besonders schwer zu überzeugen waren die Serienfans aus Australien und Neuseeland. Ihre Schlüsselepisoden waren bei nahezu allen Serien mindestens eine, oft auch zwei Folgen später als im Rest der Welt. Am längsten brauchten die Junkies auf der gesamten Welt um sich restlos für Mad Men, Once Upon a Time, The Blacklist, Arrows und How I Met Your Mother. Neben The Killing und The Walking Dead konnte auch die Thrillerserie Bates Motel ihre Zuschauer bereits nach der zweiten Folge überzeugen.

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Fotos: Netflix; Tuned_In/iStock.com