Ajoure Blog Seite 203

Frühjahrsputz: So wird die Wohnung richtig sauber – auch bei Single-Männern

Woher die Tradition des Frühjahrsputzes kommt ist nicht sicher. Man vermutet, dass sie aus einer Zeit stammt, in der die Winter mit der Hitze von Kohleöfen überstanden wurden. Im Laufe der kalten Jahreszeit hat sich Ruß und Staub in den Wohnungen gesammelt, welcher im Frühling mit den ersten Sonnenstrahlen deutlich zu sehen war.

Doch der Frühjahrsputz ist nicht nur wichtig, um die eigenen vier Wände sauber zu halten. Es hilft auch dir selbst, denn du fühlst dich in einer sauberen Wohnung einfach wohler und machst Schluss mit diesem beklemmten Gefühl, welches durch eine schmutzige Wohnung hervorgerufen werden kann.

Du könntest den Frühjahrsputz also als eine Gelegenheit sehen, das Alte, Geschehene zu vergessen und wieder neu zu starten, neu anzufangen. Damit du deinen Frühjahrsputz erfolgreich meisterst, haben wir ein paar Tipps für dich.
 

Vorbereitung

Zuerst solltest du die benötigten Reinigungsutensilien besorgen, wie Mikrofasertücher, Küchenrollen, Allzweck- und Glasreiniger und was du für dein Zuhause eben noch so benötigst, die meisten Hilfsmittel solltest du ja eh schon zu Hause haben. Gehe, bevor du anfängst, am besten einmal durch deine Wohnung und überlege, was du für welche Stellen und Räume benötigst. Danach geht es ans Putzen. Wir haben die Räume aufgeteilt und zeigen dir, wie du dort am besten vorgehst.
 

Küche

Wenn du schon in der Küche bist, hast du die perfekte Gelegenheit deinen Kühlschrank auf Vordermann zu bringen. Suche nach abgelaufenen Lebensmitteln und taue das Gefrierfach ab, außerdem lohnt es sich, den gesamten Kühlschrank einmal gründlich zu putzen. Die Schränke solltest du leer räumen, damit du nicht nur die direkt zu erreichenden Oberflächen putzt. Backofen und Herd müssen von verbrannten Überresten entfernt und am besten mit einem Backofenreiniger eingeweicht und abgeputzt werden. Du wirst staunen, wie deine Küchengeräte danach aussehen. Geräte, die mit Kalk in Berührung kommen, wie Kaffeemaschine und Wasserkocher, lassen sich leicht mit Essig entkalken. Wenn du diese Schritte befolgst, sollte deine Küche in Handumdrehen wie neu aussehen.
 

Badezimmer

Im Bad ist Kalkreiniger von enormer Wichtigkeit, denn fast alles kommt täglich mit Wasser in Berührung. Sei damit nicht zu sparsam und du wirst sehen, dass auch große Kalkflecken die Fliege machen. Die Toilette solltest du mit einem extra Lappen einmal sehr gründlich reinigen und zum Schluss WC-Reiniger hineingeben. Den Spiegel bekommst du mit ein wenig Allzweck-Reiniger oder nur Wasser und Küchenpapier blitzblank, so, dass kein Streifen mehr zu sehen ist. Außerdem solltest du im Bad noch ein besonderes Augenmerk auf die Ecken werfen, die bei der wöchentlichen Reinigung gerne mal übersehen werden. Schon hast du ein Bad, bei dem du von jeder Oberfläche essen könntest, außer vielleicht von der Toilette.
 

Frühjahrsputz

 

Wohn- & Schlafzimmer

Auch hier solltest du, wie schon in der Küche, jede Oberfläche gründlich vom Staub befreien, auch jene, die du nicht auf Anhieb erreichst. Wichtig ist, dass du wirklich jede Ecke säuberst, es ist also das Herumräumen von Möbeln angesagt. Wer weiß, was du unter deinem Sofa und deinem Bett so alles findest. Nachdem du mit diesen Schritten fertig bist, solltest du die gesamte Wohnung staubsaugen. Danach musst du nur noch zum Mopp greifen, um den Fußboden zu wischen. Hierzu reicht warmes Wasser und ein wenig Allzweckreiniger. Solltest du besondere Fußböden haben, lohnt sich der Griff zu einem Spezial-Reiniger.
 

Der Frühjahrsputz kann einige Zeit in Anspruch nehmen und es ist nicht wirklich die Lieblingsbeschäftigung von uns Männern. Doch es führt kein Weg daran vorbei, deine Wohnung zumindest einmal im Jahr von Grund auf zu säubern. Und nachdem du fertig bist, wirst du dich um so einiges wohler fühlen. Es geht übrigens wesentlich leichter, wenn du dir laute Musik anmachst und einfach mit dem Flow gehst.

 

Fotos: Digital Vision; Compassionate Eye Foundation/Katie Huisman / Getty Images

Benjamin Sadler: „Such dir deine Probleme aus!“

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Wir treffen uns mit Schauspieler und Opel-Markenliebhaber Benjamin Sadler zum Shooting und Interview in Berlin. Die Sonne lacht an dem kalten Januar-Tag, die Stimmung ist gut und das Gespräch mit dem gebürtigen Kanadier äußerst interessant.
 

Ajouré: Was war denn deine erste Erfahrung mit Opel?

Benjamin: Ein Freund hatte so einen ganz tollen 70er Jahre Opel, der war sehr amerikanisch anmutend. Und ich weiß noch, wie ich es gar nicht fassen konnte, dass das ein in Deutschland gebautes Modell war. Das ist meine erste Erinnerung an Opel – da war ich so 17 oder 18 Jahre alt.

Ajouré: In Kürze erscheint ja der neue Opel Insignia – freust du dich schon darauf?

Benjamin: Ja, sehr! Das ist ein gutes Auto. Ich mag den wirklich sehr gerne und habe ja selber einen Kombi – das ist echt praktisch, weil ich mir dann auf Reisen, oder wenn ich auch mal beruflich mit dem Auto unterwegs bin, keine Gedanken machen muss, wie viel ich einpacke, weil da wirklich viel hineinpasst. Das Schöne an dem Modell ist, dass er mit einem Understatement daherkommt. Viele, die sich dann reinsetzen, sind verwundert, wie gut er sich fährt und was mittlerweile technisch so alles in ihm steckt. Ich mag das ganz gerne und finde, das passt auch in die jetzige Zeit.

Ajouré: Reisen ist eine große Leidenschaft von dir. Planst du deinen Ruhestand irgendwann einmal fernab von Deutschland?

Benjamin: Ich glaube, ganz unabhängig davon, ob ich einmal aufhören sollte zu arbeiten, was ich mir aber gar nicht vorstellen kann, dann ist das bei mir eh so der Lebensrhythmus, dass ich versuche, möglichst viel Zeit an unterschiedlichen Orten zu verbringen. Ich glaube nicht, dass sich im Alter grundlegend viel verändern wird. Es kann aber natürlich sein, dass die Zeiträume dann länger sind, in denen ich an einem Ort verweile. Aber wer weiß. Jetzt habe ich hier ja noch ein Kind und Familienanbindungen. Ich hoffe einfach, dass ich die Möglichkeit des Pendelns und des Reisens nie aufgeben muss.

Ajouré: Welches Ziel ist immer eine Reise wert?

Benjamin: Das Dilemma ist ja, dass so viele Städte so viel zu bieten haben, dass es echt schwerfällt, sich da festzulegen. London und New York sind definitiv immer eine Reise wert und dort finde ich auch immer das, was ich brauche oder von einer Stadt verlange. Ansonsten ist jeder Ort, der am Meer liegt für mich immer eine Verführung.

Ajouré: Hattest du mal ein ganz chaotisches Reiseerlebnis?

Benjamin: Immer wieder! Die Koffer sind nicht rechtzeitig mit angekommen oder ich habe auch schon Flüge verpasst, wegen des Umsteigens. Da gibt es viele Geschichten! Ich glaube, man ist beim Reisen gut beraten, gewisse Sachen einfach entspannt hinzunehmen und immer genug zu lesen dabei zu haben.

Ajoué: Welchen Bezug hast du noch zu Kanada?

Benjamin: Da bin ich geboren, habe dort auch noch Familie und ich arbeite hin und wieder auch noch in Kanada. Außerdem habe ich auch einen kanadischen Pass. Hinsichtlich meiner unterschiedlichen Herkunft fühle ich mich in Kanada auch sehr wohl, denn das ist, neben der unglaublichen Kultur, das, was Kanada ausmacht: diese Mischung aus vielen verschiedenen Kulturen, die in einer sehr liberalen Gesellschaft sehr offen miteinander umgehen.

Ajouré: Was bedeutet Heimat für dich und wo fühlst du dich zuhause?

Benjamin: Ich fühle mich da zuhause, wo meine Familie und meine Freunde sind. Für mich geht das über Menschen. Es gibt sicher auch Orte, die bei mir Erinnerungen auslösen – z.B. an die Kindheit oder weil sie mir bekannt sind. Primär könnte ich es aber, glaube ich, überall aushalten, wenn ich meine Leute um mich habe.
 

Benjamin Sadler Interview

 

Ajouré: Du hast einmal gesagt, dass Selbstauskunft der uninteressanteste Teil deines Berufs sei. Wie gehst du mit dem Interesse an deiner Person um?

Benjamin: Ich glaube, das hat auch immer etwas damit zu tun, eine gewisse Form von Neutralität oder eine Art Mysterium beizubehalten, damit man in verschiedene Figuren schlüpfen kann und nicht, dass die Persönlichkeit oder Sachen aus dem Privatleben eine Figur oder Geschichte überstrahlen. Ich finde, dass man in dem Kontext „privat“ auch nicht immer unbedingt das Interessanteste zu erzählen hat, was nicht heißen soll, dass ich mich aus irgendwelchen Meinungen herausnehmen oder nicht politisch sein möchte oder mich kulturell nicht engagiere. Denn gerade in Zeiten wie diesen muss man seinen Mund aufmachen und das äußern, woran man glaubt. Wie wir mitbekommen, ist das ja leider keine Selbstverständlichkeit.

Aber manchmal wird man, nur weil man durch den Beruf etwas mehr in der Öffentlichkeit steht, zu einem Pseudo-Experten und zu jedem Scheiß befragt. Was ich dann manchmal verwundert betrachte. Das ist aber die heutige Zeit, diese hochpolierten Oberflächen. Hauptsache jemand ist irgendwie bekannt, dann kann man das damit verkaufen. Ob der nun absoluten Blödsinn erzählt ist dabei erstmal egal – für irgendeine Headline wird das vielleicht schon gut sein.

Ajouré: Du wirst schon so als eine Art deutscher George Clooney bezeichnet. Wie wirkt sich das auf die Rollen, die dir angeboten werden, aus?

Benjamin: Ein kluger Mensch hat einmal gesagt: „Such dir deine Probleme aus!“ Ich glaube, jeder, bedingt wie er ist, aussieht oder was er kann, hat halt so seine Hürden, an denen er sich vielleicht auch ein Leben lang abarbeitet. Ich versuche aus meiner immer wieder mal entstehenden Irritation, warum man gerne mich wohin setzen möchte, etwas Produktives zu tun, indem ich den Beweis antrete, dass es so mit mir oder eben anders geht. Ansonsten frustriert das einen auch nur.

Aber das ist nichts, womit ich nur alleine dastehe – das können ganz viele Leute von sich sagen, und ich glaube der Wunsch, der einem innewohnt, sich immer wieder neu auszuprobieren, ist letztlich auch das lodernde Feuer. Wenn das nicht mehr da ist, sollte man auch den Beruf sein lassen. Das hat auch ganz viel mit meiner Vorstellung von dem Beruf zu tun – wachsen zu wollen, an Grenzen zu stoßen und diese zu überwinden. Wenn mir die von außen nicht angedient werden, muss ich sie mir ein Stück weit selber erarbeiten und gucken, dass man weiterkommt. Ich versuche es, vor allem an den Tagen an denen es mir gut geht, produktiv zu nehmen.

Ajouré: Bist du eigentlich eines Morgens aufgewacht und hast dir gedacht: „Jetzt werde ich Schauspieler!“ oder wie hat sich das bei dir gefügt?

Benjamin: Das war eine schrittweise Entwicklung. Ich habe schon früh in der Schule Theater gespielt und das war lange Zeit für mich wie Sport machen, wie etwas Selbstverständliches. Das war ganz spielerisch und hatte nur etwas damit zu tun, sich im Raum zu bewegen, eine Geschichte zu erzählen und natürlich die Reaktionen zu spüren und auch anders mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Erst am Ende meiner Schulzeit kam mir dann eigentlich der Gedanke, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass mir in dem Moment etwas anderes mehr Spaß bereiten könnte. Zwar gab es auch andere Dinge, die ich sehr spannend fand, aber dann hatte ich Glück und es funktionierte mit der Schauspielschule und dann auch im eigentlichen Beruf.

Ajouré: Braucht man einen Plan B im Leben und wenn ja, hast du einen?

Benjamin: Ich weiß nicht, ob man das braucht. Ich hatte das lange Zeit gar nicht – heute habe ich lediglich starke Sehnsüchte.

Mittlerweile bin ich aber auch etwas älter und weiß, dass sich ein Plan B nicht einfach so aus der Tasche ziehen lässt. Sicher gibt es vieles, was mich auch noch interessieren würde, aber im Optimalfall fände ich es eher interessant, und daran versuche ich stückweise zu arbeiten, dass man auf mehreren Säulen steht, weil der Perspektivenwechsel das Spannende ist. Im Zentrum steht für mich die Schauspielerei, und das kann ich mir im Moment auch nicht anders vorstellen. Wenn sich mir aber andere Möglichkeiten, im weitesten Sinne des Kontexts des Berufes, ergeben, z.B. Dinge auszuprobieren, dann nehme ich das sehr gerne an. Ich glaube, das ist immer nur ein Zugewinn – auch für den Beruf des Schauspielers.
 

Benjamin Sadler Opel Liebhaber
 

Ajouré: Hat dich dein Beruf etwas gelehrt?

Benjamin: Sehr vieles! Man muss Ausdauer haben und es ist hilfreich, geduldig zu sein und am allerwichtigsten ist es, sich nicht zu ernst zu nehmen.

Ajouré: Was würdest du jungen Schauspielern, oder denen, die es werden wollen, mit auf den Weg geben?

Benjamin: Viel Glück vor allem!

Ajouré: Hast du noch unerfüllte Wünsche oder Projekte, die du gerne noch angehen möchtest?

Benjamin: Ganz viele! Die Liste ist unendlich lang. Aber ich möchte noch nicht darüber sprechen, da bin ich immer etwas vorsichtig.

Die Liste ist mit der Zeit aber auch nicht kürzer geworden. Vielleicht ist das auch ein kleiner Wechsel, wenn man ein bisschen älter wird, dass man Zeit dann anders zu schätzen weiß und demnach auch das, was auf der Liste steht, was einem wirklich etwas bedeutet, auch an Wichtigkeit und Dringlichkeit dazu gewinnt. Natürlich mit der Hoffnung, dass man dadurch in nicht so einen Abhake-Modus gerät. Das wäre schade. Im Optimalfall wäre das etwas, das man aus sich und einer tiefen Sehnsucht heraus, einmal stattfinden lassen möchte.

Ajouré: Wo werden wir dich demnächst zu sehen bekommen?

Benjamin: Für Familien, vor allem mit kleineren Mädchen, läuft aktuell „Wendy“ in den Kinos. Darin spiele ich den Papa. Und dann gibt es noch zwei weitere Projekte. Zum einen der Film „Tödliche Geheimnisse“, den ich mit der Regisseurin Sherry Hormann und Nina Kunzendorf, Katja Riemann, Anke Engelke uvm. gedreht habe. Das ist ein Polit-Thriller, der wahrscheinlich im Herbst im Fernsehen zu sehen sein wird. Dann habe ich auch noch „Der Gutachter“ abgedreht, darin spiele ich einen forensischen Psychiater, der ziemlich in die Scheiße gerät. Ich nehme mal an, unter Vorbehalt, dass der Sendetermin dazu auch im Herbst sein wird. Dann habe ich noch so einen Low-Budget-Kinofilm gedreht, da gilt es die Daumen zu drücken, dass der auf Festivals läuft und so seinen Weg in die Kinos findet.

Ajouré: Was hast du sonst noch für 2017 geplant?

Benjamin: So viel Zeit wie möglich, vor allem gute Zeit, mit meinen Freunden und meiner Tochter, und allgemein mit lieben Menschen, zu verbringen. Beruflich gibt es so einiges was jetzt ansteht, von dem ich sehr hoffe, dass das mit der Finanzierung dann auch so klappt.

Ajouré: Vielen Dank, Benjamin.

 

Fotos: Bernd Jaworek

Die Stars der Detroit Auto Show 2017

Im Januar dieses Jahres war es wieder soweit: Die NAIAS (North American International Auto Show) ließ Autoherzen höher schlagen. Bei der größten amerikanischen Automobilmesse strömten mehr als 800.000 Besucher das Cabo Center Detroit und durchkämmten mehr als 70 Aussteller auf rund 55.000 Quadratmeter Nettoausstellungsfläche. Ein gelungener Auftakt zu den Automessen, die weltweit 2017 noch folgen werden.

Es ist natürlich etwas schwierig bei diesem Überangebot die drei besten oder tollsten oder einfach krassesten Autos heraus zu filtern. Dennoch haben wir uns entschieden und die Wahl fiel auf den ultimativsten Bentley aller Zeiten, den Continental Supersports, den Mercedes AMG GT C, sowie den Audi SQ5. Fahrzeuge, die einen zusammengerechneten Wert von knapp einer halben Millionen Euro haben.
 

Bentley Continental Supersports

Bentley Continental Supersports
 

Wir wollen uns hier auf keine Seite schlagen und natürlich auch keinerlei Partei ergreifen, aber was Bentley sich mit dem neuen Continental Supersports hat einfallen lassen ist kurz gesagt „überwältigend“ und bringt den britischen Automobilhersteller in zumindest einer Kategorie an Platz eins der Welt.

Bereit für eine offene Kinnlade und fassungsloses Kopfschütteln?

TOP 3 Facts:

#1 Die neuen Turbolader des Bentley Continental Supersports drehen sich mit mehr als 2500 Umdrehungen PRO SEKUNDE, wobei die Turbinen Spitzentemperaturen von beinahe 1000 Grad Celsius erreichen.

#2 Bei vollem Leistungsabruf der 710 PS atmet der Continental Supersports 500 Liter Luft pro Sekunde ein, was in etwa der Menge eingeatmeter Luft von 1000 Menschen auf einmal entspricht.

#3 Bei seiner Höchstgeschwindigkeit von 336 km/h fließen 3.800 Liter Luft pro Sekunde durch den Kühler. Genug um einen Schiffskontainer binnen 10 Sekunden mit Luft zu befüllen. Während dieser Höchstgeschwindigkeitsphase legt der Supersports die Entfernung eines kompletten Footballfeldes zurück – PRO SEKUNDE.
 

 

Genug gestaunt?
Von wegen! Weiter geht’s.

Der Bentley Continental Supersports verfügt über 710 PS sowie Drehmoment-Spitzenwerte von 1017 Nm. In Kombination mit dem 40:60 ausgelegten Allrad und der ZF 8-Speed Automatik mit Quickshift bedeutet dies, dass das Fahrzeug in 3,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 sprintet. Der W12 Motor treibt ihn bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 336 km/h voran. Und genau diese Tatsache bringt Bentley auf Platz eins der Weltrangliste. Der Continental Supersports ist nicht nur der schnellste Bentley, der je gebaut wurde, er ist zeitgleich der stärkste und schnellste Viersitzer weltweit. Ebenso übrigens auch das Cabrio des Continental Supersports.

Möglich machen die Spitzenwerte unter anderem die neuen Hochleistungsturbolader des W12, neue Ladeluftkühlung für mehr Auftrieb sowie neue Motorhardware.
Bentley verbaut im neuen Supersport hochleistungsfähige Carbon-Keramik-Bremsen mit verbesserter Kühlung. Gleichzeitig sind es die größten Bremsen dieser Art weltweit.

Für ein noch gesteigerteres Fahrerlebnis wurde das Abgassystem umgestaltet. Bei Down-Shifts wird jetzt ein Rifle-Fire-Knistern ausgelöst. Für noch mehr Sound sorgt die optionale Titanauspuffanlage.

Neu geformte Stoßfängerentwürfe vorne und hinten, Motorhaubenlüftungsöffnungen, Seitenschwellerverlängerungen, Heckspoiler und dunkel getönte Scheinwerfer und Heckleuchten verleihen dem Bentley Continental Supersports ein geschärftes und gleichzeitig athletisches Erscheinungsbild.
 
Bentley Continental Supersports Heck

 

Kommen wir kurz zum Verbrauch. Kerosin? Nein. Obwohl es bei den Leistungsdaten nicht ganz abwegig wäre. Der Tank fasst 90 Liter. Bei einem innerstädtischen Verbrauch reicht dieser immerhin für knapp 400 Kilometer. Andersrum gesagt, der Continental Supersports schnorchelt 24,3 Liter in der Stadt, 10,7 außerhalb der Stadt und in Kombination 15,7 Liter auf 100 Kilometer. Wer schon mal einen Continental W12 gefahren ist, der weiß an dieser Stelle, dass die genannten Verbrauchszahlen bei entsprechend viel Spaß beim Fahren nicht ansatzweise realistisch sind. Aber wen kümmert der Verbrauch bei einem Startpreis von knapp 265.000 Euro, wenn man danach dieses Prachtexemplar sein Eigen nennen darf.

 


 

Mercedes AMG GT C Edition 50

Mercedes AMG GT C Edition 50
 

Nicht ganz so teuer, doch deshalb nicht weniger spaßbringend kommt der neue Mercedes AMG GT C Edition 50 daher.

Die Modell-Reihe Mercedes AMG GT bekommt Zuwachs. Zu dem bekannten AMG GT, GTS und dem Spitzenmodell GT R kommt jetzt der GT C, der sich zwischen dem GTS und dem GT R ansiedelt.

Der vier Liter V8 Biturbo des Mercedes AMG GT C leistet freudebringende 557 Pferde und ein Drehmoment von 680 Newtonmeter. Treten wir beim AMG GT C also voll aufs Gas, erreichen wir die Einhundertstundenkilometer nach nur 3,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 317 km/h. Dass hierbei der angegebene Verbrauch von 11,4 Liter (Effizienzklasse G) auf 100 Kilometer nicht mehr realisierbar ist, dürfte klar sein. Jedoch ist es schon immer so gewesen, dass unser Grinsen größer wird, je mehr wir das Gaspedal nutzen dürfen. Und beim Mercedes AMG GT C dürften wir ein recht breites Grinsen bekommen.

Bei den Fahrmodi handelt es sich um die bereits bekannten C, S, S+, I und RACE.
Der AMG GT C verfügt über ein Sportfahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung. Genannt: AMG Ride Control. Die Dämpfung an jedem Rad wird je nach Geschwindigkeit, Fahrbahnzustand und Fahrsituation automatisch elektronisch geregelt.
 


 

Wer den Mercedes AMG GT R kennt wird sich freuen, denn der AMG GT C erhält zahlreiche technische Highlights seines großen Bruders.

Ebenso wie den GT R erkennt man den GT C am breiten, muskulösen Heck und den großen Rädern. Die neuen hinteren Seitenwände verbreitern ihn um 57 mm im Vergleich zum GT und GT S. Weiterhin erfreut sich der GT C über eine aktive Hinterachslenkung. In Kombination mit der genannten Hinterachslenkung, der breiteren Spur und den großen Rädern resultiert eine höhere Kurvengeschwindigkeit, die das Gefühl von ohnehin bereits vorhandener Sportlichkeit noch weiter steigert.

Der Heckflügel ist wie beim GT und GT S in die Kofferraumklappe integriert und fährt, je nach Modi, automatisch ab einer bestimmten Geschwindigkeit aus und wieder ein.

Der AMG GT C wird zuerst als Edition 50 auf den Markt kommen und erhält eine Reihe exklusiver Ausstattungsmerkmale. Er wird in zwei Lackierungen zu haben sein. Zum einen in Designo Graphitgrau Magno, zum anderen in Designo Kaschmirweiß Magno. Sämtliche Applikationen sind in Chrome und Schwarz gehalten und passen sich somit hervorragend dem Exterieur an. Wie zum Beispiel der Aufsatzblende der Seitenschweller, Frontsplitter, den Zierleisten in den Lufteinlässen des Panamericana Grills, den Finnen auf den seitlichen Lufteinlässen der vorderen Kotflügel, dem Zierstab am Heckdiffusor und den Endrohrblenden. Dass die AMG Schmiederäder im Kreuzspeichendesign ebenfalls mit dem Exterieur abgestimmt sind, versteht sich von selbst.
 

Mercedes AMG GT C Edition 50 Cockpit
 

Im Inneren spielt eine Symphonie aus Schwarz und Silber. Vom schwarzen Performancelenkrad bis hin zu silbernen Sicherheitsgurten und Zierelementen in Chrom und Schwarz wurde an alles gedacht. Zudem tragen die AMG Performance-Sitze des neuen AMG GT C die Prägung „GT Edition 50“ in den Kopfstützen.

Preislich wird sich das AMG GT C Coupé wohl irgendwo bei 150.000 Euro ansiedeln. Der AMG GT C Roadster kommt nämlich auf rund 160.000 Euro.

 


 

Audi SQ5

Audi SQ5
 

Audi feiert auf der NAIAS 2017 eine Weltpremiere mit dem neuen SQ5. Dieser verfügt über einen 3,0 Liter V6 TFSI Turbomotor, der dem kleinen Bruder des Q7 354 PS verleiht. Dank neuster Technik entwickelt der SQ5 stattliche 500 Newtonmeter Drehmoment, was ihn unterm Strich in nur 5,4 Sekunden über die Tempo-100-Marke treibt und erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h elektrisch abregelt. Das Besondere ist, dass die 500 Nm Drehmoment bereits ab 1370 Umdrehungen entfaltet werden und diese konstant halten bis zu 4500 Umdrehungen pro Minute. Nebenbei gibt Audi den Durchschnittsverbrauch des SQ5 mit nur 8,3 Litern auf 100 Kilometer an.

Die schnell schaltende Achtstufen-Tiptronic übernimmt beim SQ5 die Kraftübertragung und sorgt für sportliches Feeling und gleichzeitig reduzierten Verbrauch. Wie? Ganz einfach: Die unteren Gänge sind sportlich kurz übersetzt, während die oberen Gänge lang übersetzt sind um Drehzahlen und Verbrauch zu reduzieren. Doch damit nicht genug! Hat man im Audi Drive Select das entsprechende Menü aktiviert, so wechselt das Getriebe zwischen einer Geschwindigkeit von 55 und 160 km/h in einen automatischen Freilauf, sobald der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt. Dies sorgt für eine noch höhere Effizienz beim Fahren.

Der permanente Allradantrieb quattro ist beim neuen SQ5 leicht hecklastig ausgelegt, was der gefühlten Sportlichkeit zugute kommt. Sollte sich der Untergrund ändern wird die Kraft allerdings automatisch an die Achse mit der besseren Traktion übertragen. Für dynamische Kurvenfahrten auf Autobahn und Landstraßen werden die kurveninneren Räder seitens der Software automatisch abgebremst. Dadurch bleibt das Einlenkverhalten länger neutral und der SQ5 vor allem länger präzise und agil.

Der Audi SQ5 rollt serienmäßig mit 20 Zöllern vom Band. Diese können auf Wunsch allerdings auch gegen 21-Zoll-Aluminium-Gussräder eingetauscht werden. Hier stehen dann fünf exklusive 21-Zoll-Felgen zur Verfügung – gegen Aufpreis versteht sich.
 


 

Auch in Sachen Fahrerassistenzsysteme spielt der SQ5 in der oberen Liga mit. Mit an Bord sind unter anderem Querverkehrsassistent, Ausstiegswarnung, Ausweich- und Abbiegeassistent, Audi pre sense city, ein Parkassistent sowie die Audi adaptive cruise control inklusive Stauassistent, der eine teilweise Lenkung bei Staufahrten übernimmt.

Dass Infotainment bei Audi schon immer groß geschrieben wird liegt in der Natur der Sache. Seinen Mitbewerbern BMW und Mercedes war Audi eine Zeit lang immer zwei Nasenlängen voraus. Auch im SQ5 werden sich Technik-Freaks über das ein oder andere Gimmik freuen dürfen. Sei es wegen des neu entwickelten Head-Up-Displays, des Audi virtual cockpit, welches auf einem 12,3’’ Bildschirm alle wichtigen Informationen gestochen scharf darstellt oder der MMI connected App, über die der Wagen gestartet werden kann und sämtliche fahrzeugrelevanten Informationen abgerufen werden können – inklusive der Position wo der Wagen geparkt wurde.

Der Audi SQ5 hebt sich natürlich auch optisch vom Rest der Q5-Modellreihe ab. Markante Stoßfänger vorn und hinten werden durch stärker konturierte S-spezifische Lufteinlässe, sowie ein Diffusor mit Wabengitter ergänzt, Doppellamellen im Grill und Zierelemente in Twilightgrau matt runden den Außenauftritt des SQ5 sportlich ab. Mit von der Partie sind ebenfalls Außenspiegel in Aluminiumoptik, dynamische Blinker und LED-Technologie im kompletten Innenraum.

Apropos Innenraum: Auch hier hat Audi mehr geklotzt als gekleckert. Die beleuchteten Einstiegsleisten sind beim SQ5 serienmäßig mit an Bord sowie ebenfalls Kontrastnähte an den Sportsitzen und am Lenkrad. Hier und da glänzt gebürstetes Aluminium. Optional stehen natürlich auch verschiedene Holzapplikationen oder eine Carbon-Leiste zur Verfügung.

 

Audi SQ5 Cockpit
 

Bevor aber nun bei aller Sportlichkeit die Alltagstauglichkeit zu kurz kommt: Je nach Position der Rückbank verfügt der Audi SQ5 über ein Kofferraumvolumen von 500 bis 1.550 Liter.

Wer sich zum Marktstart Mitte 2017 einen neuen SQ5 zulegen möchte, der darf mit einem Preis ab circa 68.000 Euro rechnen.
 

Welcher dieser drei Wagen am Ende des Tages auch immer für dich in Frage kommt: Wir wünschen jetzt schon viel Spaß und eine gute Fahrt!

 

Fotos: Bentley Press; Mercedes Presse; AUDI AG

Street Styles im Deckmantel der Zeit

Street Styles inspiriert von den 1950er Jahren in London & New York

Die Reise in die Zukunft ist auch eine Reise in die eigene Vergangenheit. Trivialer Fakt hin oder her, interessant wäre es allemal. Den Street-Style des Monats könnte man sowohl in ein 1910er New York, als auch in ein 1950er London einordnen. Dennoch stammt er aus unserer Zeitepoche und würde 2070 wohl immer noch gut aussehen. Somit ist die Antwort auf all die nicht gestellten Fragen: Zeitlos.

Um eine vielleicht gerade entstehende Skepsis aufzuklären: Die uneingeschränkte Temporalität des zweiten Street-Style Looks entstand erst „vor Kurzem“, in der Gegenwart.
 

 

 

 

 

Fotos: PR/Tracdelight

The LEGO Batman Movie – Filmkritik & Trailer

The LEGO Batman Movie – Die Story

Batman (dt. Stimme David Nathan) hat einmal mehr Gotham City gerettet. Die Menge jubelt, nur der Joker (Erik „Gronkh“ Range) ist sauer. Batman zeigt keinerlei Interesse daran, ihn als seinen wahren Erzfeind anzuerkennen. Der so enttäuschte Bösewicht schmiedet daraufhin einen fiesen Plan, um Batman ein für alle Mal eins auszuwischen.

In der Zwischenzeit kehrt Batman in sein Zuhause zurück, wo ihn, abgesehen von Butler Alfred (Jürgen Thormann), niemand erwartet. Denn Batman hat nicht nur kein Interesse an einer Beziehung zu seinem Erzfeind, auch alle anderen Menschen scheinen ihm völlig egal zu sein.

Als jedoch die hübsche Barbara Gordon (Claudia Urbschat-Mingues) Polizeichefin von Gotham wird, der Waisenjunge Dick Grayson (Luke Mockridge) auftaucht und der Joker beginnt, seinen finsteren Plan in die Tat umzusetzen, hat Batman nicht nur alle Hände voll zu tun, er muss auch anfangen zu überlegen, was ihm wirklich wichtig im Leben ist.

 

 

Das Beste aus zwei Welten

Zwei ikonische Marken in einem Film vereint, LEGO und Batman. Nach dem überraschenden The LEGO Movie von 2014 wird nun mit neuen Ideen und dem dunklen Rächer als Titelfigur nachgelegt.

Abgedreht und mit viel Charme kommt er daher, der neue LEGO Film. Dazu eine kleine Portion Düsternis à la Batman Begins und unglaublich viele Referenzen zu aktuellen oder vergangenen popkulturellen Ereignissen. So schafft der Streifen dann auch den gut gelungenen Spagat zwischen lustigem, für alle Altersgruppen geeigneten, Humor und einer coolen Batman Action-Story, die einmal mehr auf den einsamen dunklen Ritter eingeht, dank Legogrundlage aber deutlich anders ausfällt als seine Realfilmvorgänger.

Dabei bilden Batman, seine Helfer und eine beinahe unzählbare Horde an berühmten Bösewichten, allen voran der Joker, das Herzstück des verrückten Spaßes. Hier genießen die Macher die Freiheit in einem kinderfreundlichen Universum, in dem, abgesehen von wirklich richtig bösen Dingen, alles möglich ist und der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, sich der Welt von Batman auf eine ganz andere und dennoch vertraute Art zu nähern.

Durch viel Liebe zum Detail, vielen Anspielungen und Referenzen in Bezug auf Batman, Filme und Popkultur finden sowohl ältere Batman- und Legofans viele Momente zum Schmunzeln oder herzhaft Lachen, als auch die jüngeren Generationen, die sich vielleicht zum ersten Mal mit der Welt von Lego oder Batman auseinandersetzen. Dazu eine einfache aber packende Geschichte, rund um Einsamkeit, Freundschaft und Wertschätzung, mit der Groß und Klein etwas anfangen können, fertig ist ein funktionierender All-Ager.

 

Toller Spaß für alle die es abgedreht mögen

Wer Lego und Animationsfilme mag, der sollte „The LEGO Batman Movie“ auf keinen Fall verpassen. Ebenso begeistert dürften Batman-Fans sein, die bereit sind, sich auf die etwas andere Welt der Legosteine einzulassen. Lediglich wer damit nichts am Hut und mit poppig bunt eh seine Probleme hat, sollte einen großen Bogen darum machen.

 
The LEGO Batman Movie - Kinoposter
Kinostart: 9. Februar 2017
 

Fotos: Warner Bros. GmbH

Die 6 jüngsten Selfmade-Millionäre

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Der große Traum vom vielen Geld: Darüber, wie viel Geld man verfügen „muss“, um als reich zu gelten, kann man sich streiten. Fakt ist, dass jeder gerne im Lotto gewinnen möchte und am besten noch, ohne je gespielt zu haben. Unsere folgenden Probanden haben für ihre erste Millionen jedoch kämpfen müssen. Keine Geschichte handelt hier von einem Multimillionärssohn, dem Papa für seinen Kickstarter 600.000 Euro zugeschoben hat oder die vermeintliche Erfindung eines 4-jährigen Mädchens, welches letztlich nur als Wappen des Unternehmens gilt. Nein. Wir haben die sechs jüngsten Millionäre ausgesucht, die es mit einem glücklichen Händchen, Willensstärke und Arbeit schafften, noch vor dem zwanzigsten Geburtstag die erste Million in schwarzen Zahlen auf ihrem Konto zu häufen.
 

1. Autoteilexportierender Jon

Jon Koon
 

Der heute 32-jährige Jon Koon verdiente im Alter von 16 Jahren bereits seine erste Million. Er exportiere asiatische Autoteile nach Amerika. Ein Vertrag mit MTV veranlasste, dass diese Teile in der TV-Show Pimp My Ride verbaut wurden. So kam Koon zu viel Aufmerksamkeit und wurde zu einem Geschäftsmann. Der junge Millionär lernte durch seinen Verkauf u.a. Jay-Z kennen und wurde exklusiver Produzent von Kappen für Rocawar, Costco und Honda. Der chinesisch-amerikanische Unternehmer, dessen heutige Berufung Kunst, Fotografie und Design ist, betreibt außerdem den Concept-Store Private Stock und gründete mit einem italienischen Designer die Modemarke Domenico Vacca Denim.
 

2. Schleckermaul Fraser

Fraser Doherty
 

Der derzeit 28-jährige Fraser Doherty gründete im Alter von gerade mal 14 Jahren das Unternehmen SuperJam. Er entwickelte ein Verfahren, Marmelade mit einhundertprozentigem Fruchtgehalt herzustellen zu können. Der Verkauf in den Großmarkt zog sich erst einmal dahin. Doch dann wurde der schottische Unternehmer in einer Nacht zum jüngsten Supermarktketten-Lieferanten in ganz Amerika und machte damit schnell seine erste Million.
 

3. Magnetisierende Maddie

Maddie Bradshaw
 

Die inzwischen 27-jährige Texanerin Maddie Bradshaw wollte im Alter von 16 Jahren einfach nur ihren Schulspint dekorieren. Allerdings gefiel ihr die bescheidene Auswahl an Möglichkeiten nicht und sie fing an, Kronkorken zu bemalen und diese mit einem Magneten an ihren Schulspint zu pinnen. Das kam so gut an, dass sie mit ihrer Mutter immer mehr von den von ihr getauften Snap Caps produzierte. Daraufhin gründete sie das Unternehmen M3 Girl Designs und verdiente noch vor dem zwanzigsten Lebensjahr ihre erste Million.
 

4. Gamer Robert

Robert Nay
 

Robert Nay brachte sich sehr früh das Programmieren bei. 2014, im Alter von 14 Jahren, programmierte er das Smartphone-Spiel Bubble Ball und macht so ein Millionengeschäft. Bubble Ball landete auf Platz 1 in den App-Charts und überholte kurzfristig auch den riesigen Konkurrenten Angry Birds. Das Spiel ist bis heute gut gealtert, fesselt aber immer noch, sodass eine noch recht große Community dahintersteht und regelmäßig neue Level kreiert werden.
 

5. Demonstrativer Dominic

Dominic Mcvey
 

Dominic Mcvey verdiente bereits mit nur 13 Jahren seine erste Million. Er suchte lange und viel im Internet nach Motorrollern, doch hatten weder er noch seine Eltern Geld, um ihm so ein teures Geschenk machen zu können. Er kontaktierte ein amerikanisches Unternehmen und handelte einen Deal mit ihnen aus. Wenn er es schafft, fünf Roller in seiner Nachbarschaft zu verkaufen, geht ein sechster an ihn. Nur zwei Jahre später war Mcvey schon 14 Millionen Pfund reicher. Die Roller gingen weg wie warme Semmel und Mcveys neuer Beruf machte ihm Spaß. Lange wusste die amerikanische Firma nichts von Mcveys tatsächlichem Alter. Bis das Geschäft der Motoroller jedoch langsam versiegte, hatte der junge Geschäftsmann schon genug Erfahrung gesammelt und sich ein eigenes Standbein aufgebaut.
 

6. Tech Tyler

Tyler Dikman
 

Die Eltern des wissbegierigen Tyler Dikman schenken ihrem Sohn im Alter von zehn Jahren seinen ersten Computer. Diesen auf eine herkömmliche Weise zu nutzen erschien Dikman aber zu langweilig. Also baute er ihn auseinander und wurde zu einem Techniknerd. Allmählich fing er an, die Computer seiner Lehrer zu reparieren und verdiente sich so sein Taschengeld. Mit 15 Jahren gründete er die Firma CoolTronics, spezialisiert auf das Einrichten und Reparieren von Computern. Das Geschäft lief so gut, dass die erste Million nicht lange auf sich warten ließ.

 

Fotos: David M. Benett / Kontributor; Dave Hogan / Kontributor; Johnny Nunez / Kontributor; Michael Ansell / Kontributor; PeopleImages / Getty Images; YouTube Screenshots

Wachsen – Gelen – Sprayen: DieTop 3 Haarstyling-Produkte

Jeder Mann hat sein eingeschworenes Ritual am Morgen. Duschen, Zähne putzen und stylen. Einige schwören – wenn es um das Thema Haare stylen geht – auf ihre Marke und bleiben dieser bis zuletzt treu. Andere haben sich noch nicht ganz entschieden und wissen auch gar nicht, ob sie lieber gelen oder wachsen. Probieren geht über Studieren, doch wo soll man anfangen, wenn man mal dringend ein neues Stylingprodukt braucht? Wir haben jeweils drei Top-Produkte zu diesen Tuning-Mitteln rausgesucht, dir wir aus insgesamt über 700 Amazon-Bewertungen verglichen und teilweise selbst ausgetestet haben.

 

Top 3 Haarwachse

 

Platz 1

American Crew Classic Forming Cream 85 g

+ kein auffallendes Glitzern in den Haaren
+ gut zu verteilen
+ gut abwaschbar

Platz 2

Schwarzkopf Osis Thrill Fibre Gum Haarwachs, Dose mit 100 ml

+ bleibt formbar
+ toller Duft
+ fester Halt

 

Platz 3

Da’Dude Da’Wax Super Strong Hold 100ml

+ leicht zu stylen
+ Frisur hält
+ matt

 

Top 3 Haargele

Platz 1

Schwarzkopf Osis Rock Hard Styling-Gel, Tube mit 150 ml

+ extreme Ergiebigkeit
+ für fast alle Frisuren und Haarlängen geeignet
+ leicht auszukämmen

 

 

Platz 2

Keine Produkte gefunden.

+ leicht abwaschbar
+ riecht gut
+ fester Halt

 

Platz 3

+ super Halt
+ klebt nicht
+ gute Formbarkeit

 

Top 3 Haarsprays

 

Platz 1

SEBASTIAN Re-Shaper Hairspray 400ml

+ präzises Sprühen
+ leicht auszukämmen
+ auch für geglättete Haare

 

 

Platz 2

+ langsames Trocknen
+ Haare lassen sich gut formen
+ besonders für Locken

 

 

 

Platz 3

+ besonders für langes und schweres Haar geeignet
+ leicht auszukämmen
+ angenehmer Geruch

 

Fotos: PR/Amazon; Mario Castello/Corbis/VCG; PeopleImages / Getty Images

Gamers Paradise: Die 10 besten Spiele-Neuerscheinungen 2017

2016 wird wohl nicht als das Jahr der Spiele-Neuerscheinungen in die Geschichte eingehen, doch zum Glück sind wir schon im neuen Jahr angekommen, das einige lang ersehnte Spiele-Releases bereithält. Um dir einen kleinen Vorgeschmack zu geben, stellen wir dir unsere Top 10-Spiele vor, auf die du dich in diesem Jahr freuen kannst.
 

1. Resident Evil 7: Biohazard

Der neue Teil der Resident Evil-Reihe eröffnet unsere Spiele-Highlights, denn der Erscheinungstermin ist schon am 24.01.2017. Der Titel erscheint auf dem PC, der PS4 und der Xbox One. Es ist also egal, welchem Zocker-Lager du angehörst. Es handelt sich wie schon bei den Versionen zuvor um ein Horror-Game mit ausreichend Action. Anders als die aktuelleren Vorgänger richtet Resident Evil 7 sein Augenmerk auf den Horror-Aspekt, was dafür gesorgt hat, dass die Fortsetzung von Fans sehnsüchtig erwartet wird.
Im Spiel befindet man sich in den Fängen der übermächtigen Baker-Familie, von der es zu flüchten gilt. Der dadurch induzierte Verfolgungswahn verspricht ein exzellentes Grusel-Spiel. Ob die neue Strategie vom Entwickler Campcom aufgeht, kannst du seit dem 24. Januar herausfinden.
 

2. For Honor

Der neue Online-Hack-and-Slay-Titel von Ubisoft hat schon auf einigen Spielemessen für Aufsehen gesorgt. Umso glücklicher sind wir, dass das Spiel gerade erschienen ist. Das Spiel befasst sich mit Wikingern, Samurai und Kreuzrittern, die online auf verschiedenen Karten und in verschiedenen Modi gegeneinander kämpfen. For Honor kommt mit einem anspruchsvollen Kampfsystem daher, welches bei einem Spiel dieser Art das Herz des Ganzen ausmacht. Zusätzlich zu den Online-Metzeleien gibt es noch drei Einzelspieler-Kampagnen, auch wenn die Online-Schlachten wohl dazu da sind, um den Spieler an den Titel zu fesseln. Das Spiel erscheint wie Resident Evil 7 für alle großen Plattformen.
 

3. The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Der neue Zelda-Titel, welcher am 03.03.2017 mit der neuen Nintendo Switch erscheint, verspricht einige Neuheiten, die dem Zelda-Universum zugutekommen sollen. Das Spiel setzt auf eine Open-World-Mechanik, die sich zum einen vertraut, zum anderen aber auch neu anfühlen soll. Man sammelt beispielsweise keine Herzen mehr, sondern kann sein Leben auffüllen, indem man Früchte und andere Lebensmittel kocht. Auch das Kampfsystem erhält neue Aspekte, da es sich teilweise lohnt, die Umgebung zu seinem Vorteil zu nutzen. Über die Story ist noch nicht viel bekannt, doch das neue Zelda sieht atemberaubend aus und wir freuen uns auf die Neuheiten in einem so bekannten und eingesessenen Universum, wie das von Zelda. Spielbar ist der Titel auf der Nintendo Switch und der Wii U.
 

4. Mass Effect Andromeda

Die lang erwartete Fortsetzung der Mass Effect-Reihe soll am 21.03.2017 für alle großen Plattformen erscheinen. Wir hoffen, dass der neue Teil ein wenig Klarheit in die Verwirrung bringen kann, die das Ende von Mass Effect 3 hervorgerufen hat. Die Kinder der Ryder-Familie sind die neuen Protagonisten und müssen gegen so einige Alien-Rassen bestehen, auch wenn nicht alle bekannten Rassen in dem Spiel vorhanden sind. Die bekannten Elemente, die es ins Spiel geschafft haben, überzeugen allerdings mit ihrem Aussehen. Die spielerische Seite soll an die Vorgänger angelehnt sein, was bei einer so ikonischen Spiele-Reihe wie Mass Effect wohl die richtige Wahl ist.
 

5. Persona 5

Persona 5 ist für Kenner eines der meist erwarteten Spiele 2017 und für Leute die es nicht kennen wohl ein echter Geheimtipp. Es soll am 04.04.2017 für die PS4 und die PS3 erscheinen. Das Spiel selbst ist ein skurriler Mix aus vielen Spiele-Genres. Man könnte es als eine Mischung aus Dating-Game, Dungeon Crawler und Pokémon bezeichnen. Dieser Mix erschafft ein Spiel, in dem man als Phantomdieb mit seinen Monstern in den Kampf gegen Dämonen zieht. Diese Monster nennen sich Personas und besitzen verschiedene Element-Fähigkeiten. Neben all dem sind die Animationen und die Gameplay-Elemente extrem gelungen. Es wird erwartet, dass Persona 5 den Vorgänger sogar noch übertrumpft.
 

6. South Park: Die rektakuläre Zerreißprobe

Nachdem der Erscheinungstermin des neuen Titels der South Park-Reihe vom Dezember auf das neue Jahr verschoben wurde, steht nun der 31.03.2017 als Release-Datum für alle großen Plattformen fest. Der Vorgänger, welcher das erste Spiel dieser Reihe ist, überraschte damals stark. Das Spielesystem hat sich nicht groß geändert, doch das Kampfsystem soll nicht mehr so statisch sein. Natürlich geht es in diesem Spiel um den Humor und die skurrile Welt, die man mit den South Park-Charakteren durchwandert. Ein unglaubliches Gameplay-Highlight ist nicht zu erwarten, aber auch nicht gewollt.
 

7. Red Dead Redemption 2

Der erste Teil der Reihe hat vorgemacht, was dem Spielemarkt noch fehlte: ein Open-World Western-Shooter. Und da dieser mit Red Dead Redemption sehr gut umgesetzt wurde, freuen wir uns sehr auf die Erscheinung des Nachfolgers. Dieser soll im Herbst 2017 für die Konsolen, also PS4 und Xbox One erscheinen. Wie im Vorgänger erlebt man die harten Zeiten im Wilden Westen. Doch zusätzlich wird noch eine neue Online-Multiplayer-Erfahrung versprochen – wir sind jetzt schon gespannt, was der Nachfolger des Western-Klassikers zu bieten hat.
 

8. Days Gone

Wem bei Resident Evil 7 die Zombies fehlen, der kann sich auf Days Gone freuen. Für den Titel ist noch kein offizieller Termin bekannt, er soll allerdings noch 2017 für die PS4 erscheinen. Die Entwickler setzen auf schlaue Zombies und wollen somit aus dem Open-World-Zombie-Genre herausstechen. Somit handelt es sich bei Days Gone nicht um hirnloses Ballern, da du sonst kurzerhand von den sogenannten Freakers überrannt wirst. Zusätzlich zum Gameplay-Element soll in dem Spiel eine emotionale Geschichte erzählt werden, die sich unter anderem mit Menschlichkeit auseinandersetzt. Wenn die Versprechen der Entwickler eingehalten werden, kannst du dich schon mal sehr auf diesen Titel freuen.
 

9. God of War

Ganze sieben Jahre ist es her, dass ein God of War-Titel erschienen ist. Zwar gibt es für den neuen Teil der Reihe noch keinen genauen Release-Termin, er soll aber noch dieses Jahr für die PS4 erscheinen. Eines ist sicher: Kratos sieht um einiges besser aus und außerdem bestreitet er seine Kämpfe nicht mehr alleine. An seiner Seite steht sein noch junger Sohn. Mit noch größeren Bossen oder Massenkämpfen wollen die Entwickler das Action-Level noch etwas anheben. Doch das reicht noch nicht: Es soll zusätzlich noch eine mitreißende Geschichte erzählt werden, der junge Sohn liefert dafür auf jeden Fall gutes Material. Wenn die Entwickler den Mix aus Story und geballter Action hinbekommen, können wir kaum abwarten, bis wir God of War spielen dürfen.
 

10. NieR Automata

Der Nachfolger der NieR-Reihe wird in Zusammenarbeit mit den Köpfen, die hinter Bayonetta stecken, entwickelt und soll am 10.03.2017 erscheinen. Dies verspricht ein Spiel voll Action mit mitreißenden Kämpfen. Die Trailer für die Neuerscheinung erregten Aufsehen aufgrund des Gameplays, der Musik und des Art-Designs. In dem Spiel, welches für den PC und die PS4 erscheint, spielst du die Androidin 2B und kämpfst dich durch eine zukünftige Welt, in der beinahe alles mechanisiert und etwas düster ist. Das Konzept für NieR Automata scheint sehr ausgereift und verspricht ein Top-Titel für 2017 zu werden.
 

Photos: PR/Amazon

John Wick: Kapitel 2 – Filmkritik & Trailer

John Wick: Kapitel 2 – Die Story

Nachdem John Wick (Keanu Reeves) den Tod seines Hundes gerächt und sein Auto aus den Händen der russischen Gangster zurück geholt hat, ist es für ihn entgültig an der Zeit, wieder in den Ruhestand zurückzukehren.

Doch kaum hat er die Waffen abgelegt, steht der italienische Mafiosi Santino (Riccardo Scamarcio) vor der Tür und bittet John um Erledigung eines Auftrags. Als John entschieden ablehnt, präsentiert ihm Santino eine Schuldmünze, die John ihm einst gab und die, nach den Spielregeln ihrer Welt, den Schuldner verpflichtet jeden Auftrag zu erledigen, egal was er beinhaltet.

John bleibt nichts anderes übrig als zuzustimmen. Und stürzt damit erneut in die erbarmungslose Welt der Killer.

 

 

Guter Ansatz, gute Umsetzung

Mit dem ersten Teil erzielten die Macher von John Wick einen großartigen Überraschungserfolg. Der schnörkellose, verbitterte Ex-Killer, dessen Motivation so überzeugend war, begeisterte viele Zuschauer und schickte damit Keanu Reeves, der davor ein paar Filmflops in Kauf nehmen musste, erneut ins Rennen.

Nun, bei Teil Zwei stand für viele die große Frage im Raum, welche Motivation der Mann haben sollte, um weiter zu machen, wo doch alles getan ist, was getan werden musste. Da somit die beliebte Filmertradition, in Fortsetzungen alles größer und extremer zu gestalten, wegfiel, blieb nur, sich auf John Wick selbst und was sein früheres Leben für Konsequenzen im Jetzt mit sich bringt zu fokusieren. So breiten Drehbuchautor Derek Kolstad, Wick Darsteller Keanu Reeves und Regisseur Chad Stahelski in Kapitel 2 der John Wick Story die Welt der Killerelite aus, die in New York und überall auf dem Planeten quasi ein Paralleldasein zur normalen Welt führt. Dazu interne Regeln, an die es sich zu halten gilt und die nun John Wick unfreiwillig wieder ins Spiel bringen.

Somit schlagen die Macher gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Motivation ist wieder stimmig, wenn auch nicht so stark wie in Teil Eins, gleichzeitig kann man fantasievoll und ungebundener an die echte Welt die Geschichte weiter spinnen. Eine innovative Herangehensweise in Tagen, in denen oft die Fortsetzung eines Actionfilms bedeutet, dass alles einfach pompöser wirken muss.

Keanu Reeves selbst geht einmal mehr in der Rolle des John Wick auf. Die Figur scheint ihm dabei auf den Leib geschrieben zu sein und Spaß zu machen. Seine Mit- und Gegenspieler sind ebenso wieder gut besetzt, lediglich Ruby Rose als Killerin Ares kommt nicht so zum Zug, wie man es bei ihrem Auftreten erhofft. Hier wurde deutlich Potential verschenkt.

Auch optisch hat das Werk, das sich an die schnörkellose, geradlinige Art seines Hauptdarstellers anpasst, einiges zu bieten. Übersichtliche Kampfszenen, schöne Bilder, interessanten Look. So wurden viele Szenen im Film von nur zwei, manchmal sogar lediglich einer Kamera gefilmt, um ein klares Bild und saubere Abläufe zu bieten, anstatt auf schnelle Schnitte, Nahaufnahmen und Wackelkamera zu setzen. Dies bestimmt, unter anderem, maßgeblich das Filmerlebnis der John Wick-Reihe.

 

So muss Fortsetzung

Mit John Wick: Kapitel 2 expandieren Reeves und Co. das Wick-Universe und können den Großteil der Fans von Teil Eins garantiert wieder abholen, sowie neue Zuschauer gewinnen. Wer auf gut gemachte Action, einfache aber nicht sinnfreie Handlung und starke Figuren steht, der sollte sich die Fortsetzung nicht entgehen lassen.
 

John Wick: Kapitel 2
Kinostart: 16. Februar 2017

John Wick gegen Jason Bourne? Ja bitte!

Jason Bourne – Filmkritik & Trailer

 

Fotos: Concorde Filmverleih GmbH

So sparst du Geld, ohne dass es dir weh tut!

Alle reden immer vom Sparen und jeder predigt, wie wichtig es doch sei, dass man sich Geld zur Seite legt. Aber einfacher gesagt als getan, da wir alle jeden Monat mehr als genug Ausgaben haben, die wir tätigen müssen, um unser Leben zu bestreiten.

Trotzdem gibt es Möglichkeiten und kleine Tricks zum Sparen, die wir machen können, ohne dass wir es im Geldbeutel merken. Das Einzige was wir dazu machen müssen, ist konsequent sein und uns nicht selbst bescheißen! Welchen Betrag du im Jahr sparen willst, musst du selbst entscheiden.
 

Woche +1 Regel

Ganz einfach und simpel kannst du dir mit dieser Methode 1.378 Euro im Jahr zur Seite legen, indem du nichts anderes machst, als jede Woche einen Euro mehr zu sparen, als in der Woche zuvor. Das heißt, in der ersten Woche legst du dir einen Euro zur Seite, in der zweiten Woche zwei, in der dritten Woche drei Euro usw.
 

Die 10 % Regel

Für viele undenkbar, aber für die, die es probiert haben, nicht mehr wegzudenken! Die 10 %-Regel funktioniert so: Lege dir ein zweites Bankkonto an, für dieses du dir weder eine Kreditkarte noch eine Girokarte geben lässt. Somit kommst du nicht einmal auf den Gedanken, von diesem Konto Geld abzuheben. Bei der 10 % Regel richtest du auf deinem Girokonto auf das dein Lohn kommt, einen Dauerauftrag ein, der dir genau 10 % von deinem Lohn auf dein neues Sparkonto überweist. Wenn du beispielsweise einen Nettolohn von 1800 Euro hast, dann sind es jeden Monat 180 Euro, sprich 2.160 Euro im Jahr. Du wirst merken, dass sich deine Ausgaben ziemlich schnell auf dein neues Budget einpendeln werden. Du wirst wunderbar mit der kleinen Lohnkürzung auskommen und du kannst ohne Weiteres dein Leben wie gewohnt weiterleben.
 

Das Nichtrauchergeld

Dass Rauchen ungesund und eine reine Geldverschwendung ist, brauchen wir dir wohl nicht erzählen. Was sich aber jeder Raucher vor Augen führen sollte, ist, dass wenn du diesen Schwachsinn lässt, aber trotzdem jeden Tag deine 6 Euro weglegst, die du eigentlich für deine Zigaretten ausgegeben hättest, du am Ende vom Jahr auch deine 2.190 Euro gespart hast! Wenn du schon Nichtraucher bist, dann kannst du dieses Prinzip trotzdem anwenden und womöglich noch mit der 10% Regel kombinieren. Eine Summe von 4.320 Euro im Jahr, die du selbst generiert hast, macht nicht nur Spaß, sondern tut dir während des Sparens auch nicht wirklich im Geldbeutel weh.
 

Das Wichtigste an der ganzen Geschichte ist, dass du deine Gier im Griff hast und du dir konsequent jeden Tag deine geplante Summe zur Seite legst.

 

Foto: PhotoAlto/Ale Ventura / Getty Images