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    Ajoure Blog Seite 230

    Batman V Superman: Dawn Of Justice – Filmkritik & Trailer

    Nachdem Bruce Wayn (Ben Affleck) mit ansehen muss, wie die Stadt durch Superman (Henry Cavill) und General Zod (Michael Shannon) in Schutt und Asche gelegt wird und dabei viele Menschen sterben, beschließt er, sich als Batman zum Kampf gegen den außerirdischen Superman zu rüsten.

    In der Zwischenzeit werden auch die unterschiedlichsten Stimmen der Bevölkerung laut. Für die einen ist Superman ein Heilsbringer, für einige sogar ein Gott, für die anderen ist er eine Bedrohung der Menschheit. Um dem Ganzen eine Ordnung zu verleihen, lässt US-Senatorin Finch (Holly Hunter) eine Anhörung von Anklägern und Superman anberaumen, um zwischen den Parteien zu vermitteln und Klarheit zu schaffen.

    Doch der zum Wahnsinn tendierende Unternehmer Lex Luthor (Jesse Eisenberg) hat ganz andere Pläne und steht, indem er in den Besitz von Kryptonit gelangt, kurz vor deren Umsetzung. Und Superman und Batman spielen darin einen nicht ganz unerheblichen Part, ganz nach dem Motto: „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte“.

     

     

    Optischer Bombast trifft auf mittelmäßige Handlung

    An „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ scheiden sich vermutlich die Geister, denn obwohl ein optisch beeindruckendes Machwerk, bleibt der Film hinter vielen Erwartungen zurück.

    Das liegt mit unter daran, dass viele Erwartungen so hoch angesetzt waren, dass der Film ein Jahrhundertwerk hätte werden müssen, um ihnen gerecht zu werden. Nun wurde er aber nur ein solider Superhelden-Streifen, der einiges an Potential verschenkt und sich damit natürlich Ohrfeigen einhandelt.

    Dabei funktionieren die Figuren Batman, Superman, Wonder Woman, Lex Luther durch ihre Darsteller recht gut. Ben Affleck gibt einen ganz eigenen Batman und kann damit durchaus überzeugen. Superman wirkt zwar von Natur aus immer schon etwas blasser, aber Henry Cavill macht in der Rolle trotzdem eine gute Figur und haucht Clark Kent und Superman echtes Leben ein. Jesse Eisenberg nervt ungemein in seiner Rolle als Lex Luthor, kann aber dennoch überzeugen. Ebenso Gal Gadot, die als Wonder Woman zum Glück auch ein bisschen Lockerheit in den Film bringt.

    Und damit wären wir auch schon beim Hauptproblem der ganzen Geschichte. „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ ist unglaublich schwerfällig und ernst, braucht lange um in die Gänge zu kommen und verzettelt sich bei der Handlung, die zudem noch etwas arg dünn daher kommt. Etwas reduzierter in den Ereignissen und Szenarien, dafür mehr direkte Auseinandersetzung der beiden Hauptfiguren hätte dem Film ungemein geholfen. Ebenso hätte es den Dialogen gut getan, wenn sie etwas weniger phrasig oder leere heroische Wortgebilde und dafür etwas überraschender und anmutiger gewesen wären. Und auch der Geschichte selbst hätte die ein oder andere überraschende Wendung durchaus gut getan.

    Was hingegen super funktioniert ist die Optik. Bildgewaltig und gut gefilmt ist der Superheldenstreifen vermutlich die neue Messlatte, was optische und CGI-technische Ansprüche angeht. Hier klotzt der Film, anstatt zu kleckern. Dazu kommt die schön eingestreute Musik, die die Heldenthemen aufgreift und mit den heftigen Effektsounds zusammen für ordentlich Wucht sorgt.

     
    Batman V Superman: Dawn Of Justice
    Kinostart: 24. März 2016

     

    Solides Machwerk

    Letzlich ist „Batman V Superman: Dawn Of Justice“ ein ordentlich gemachter Superhelden Film, der die Marschrichtung der DC Comic-Helden vorgibt, aber noch jede Menge Luft nach oben hat. Für einen Kinoabend taugt das allemal, wenn man nicht mit den höchsten Erwartungen in die Vorstellung geht und auch keine lustige Superhelden Action à la Marvel’s The Avengers erwartet.

    Schau dir auch Baywatch an!

    Baywatch – Filmkritik & Trailer

     
    Fotos: © Warner Bros Entertainment

    7 peinliche Fragen wissenschaftlich erklärt

    Es gibt wirklich nichts, was du nicht im Internet finden kannst! Wenn es um peinliche Fragen geht, bevorzugen es die Menschen lieber Google zu fragen, als ihre Freunde oder ihre Familie. Wir haben uns entschieden, ein paar dieser Fragen für dich rauszusuchen und zu beantworten!
     

    1. Warum riechen wir lieber unseren eigenen Furz?

    Nichts ist schlimmer, als der Geruch eines Furzes – nein, einen Moment, wir müssen diesen Satz neu formulieren: Nichts ist schlimmer, als der Geruch eines Furzes von jemand anderem! Dieser Gedankengang ist keine Illusion, ganz im Gegenteil: es ist etwas ganz Menschliches! Es ist wissenschaftlich erwiesen worden, dass der schlechte Geruch auf Bakterien zurückzuführen ist, die in jedem einzelnen von uns sind. Deshalb haben wir keinerlei Schwierigkeiten, wenn wir selbst einen fahren lassen, da es uns – drastisch gesagt – egal ist, weil es sowieso unser eigener Furz ist. Wenn es um andere geht, versucht unser Gehirn diesen Geruch als etwas Schädliches anzusehen und das sogar zu Recht, denn diese Gase sind tatsächlich in der Lage Krankheiten zu verbreiten.

    Nur für den Fall, dass du es nicht länger halten kannst und es auf einmal mies riecht, schnapp dir ein Streichholz, zünde es an und puste es direkt wieder aus, der Qualm der daraus entsteht neutralisiert den schlechten Geruch!
     

    2. Warum habe ich immer noch schlechten Atem?

    Manchmal kommt es einem so vor, als ob das Zähneputzen einfach nicht ausreichend sei. Der miese Geruch verschwindet zwar zunächst, taucht allerdings nach einer Weile wieder auf, was einem das Gefühl gibt, dass man sich die Zähne gar nicht geputzt hätte. Kein Wunder, denn der tatsächliche schlechte Geruch kommt ja auch nicht aus deinem Mund, sondern eher aus deinem Gaumen und deiner Zunge. Der Grund dafür ist ganz simpel – zu wenig Sauerstoff!
    Meistens riecht es unangenehm, wenn man zum Beispiel bestimmte Medikamente einnimmt, Alkohol getrunken hat, bestimmte Mundspülungen benutzt oder einfach nur zu lange mit geschlossenem Mund da saß. Alle diese Umstände sind der Verursacher für eine Schwefelverbindung im Körper was dazu führen kann, dass man einen schlechten Atem bekommt und das so stark, dass man davon direkt in Ohnmacht fallen könnte.
    Aber wie ihr alle wisst, kommen Probleme immer im Zusammenhang mit Lösungen! In diesem Fall könnt ihr den Geruch ganz leicht vermeiden, indem ihr mehr Wasser trinkt und mehr sauerstoffreiche Lebensmittel, wie Sellerie oder Petersilie esst, denn diese neutralisieren den schlechten Atem.
     

    3. Ist es okay im Meer Pipi zu machen? Zählt es als Meeresverschmutzung, wenn man im Meer pinkelt?

    Nun, auch wenn es nicht sehr nett klingt – doch die Antwort ist: Nein! Urin besteht zu 95 Prozent aus Wasser, Chlorid-Ionen (Kochsalz) und etwas Natrium, was das Meer sowieso enthält. Das einzige, was die Meere nicht produzieren, ist Harnstoff, aber nach Ansicht der Wissenschaftler produziert der Stickstoff im Harnstoff Ammonium, sobald es in Verbindung mit Meerwasser gelangt und das Ergebnis ist, dass es tatsächlich als Nahrung für die Meerespflanzenwelt dient. Gut gemacht! Auch wenn wir dich nicht drum bitten im Meer „locker zu lassen“, kannst du dich trotzdem als einen Meeres-Helden betiteln, wenn du ins Meer pinkelst.
     

    4. Und wie sieht es mit Schwimmbädern aus? Hast du auch schon von diesem Gerücht gehört?

    Es ist nicht all zu lange her, da hatten die Menschen Angst davor, in Pools mit Chlorwasser zu pinkeln, da ihnen gesagt wurde, wenn sie das tun, würden sich chemische Stoffe wie Chlorcyan bilden, welches mit Tränengas vergleichbar ist. Tatsache ist allerdings, dass das nicht wahr ist, denn wenn das tatsächlich so wäre, müsste man sich eher über seine dahinschmelzende Haut Sorgen machen. Es ist absolut sicher in einem Pool zu pinkeln – es zeugt nur von gesundem Menschenverstand, so etwas nicht zu tun, da niemand gerne in deinem Pipi schwimmen möchte. Und nebenbei erwähnt – das Wasser riecht erst dann nach Chlor, wenn jemand anderes vor dir schon ins Wasser gepinkelt hat – also falls du Chlor riechst, kannst du dir sehr sicher sein, dass du nicht der erste bist, der zu faul war, das WC zu benutzen!
     

    5. Warum muss man von Kaffee dringend aufs WC?

    Jeder gute Morgen startet mit einem Kaffee, stimmt’s? Unglücklicherweise kann dies nicht jeder behaupten. Rund 50% der Kaffeetrinker leiden direkt nach dem ersten großen Schluck ihres morgendlichen Kaffees an unangenehmem Bauchgrummeln und folglich unter Dünnpfiff. Der Verursacher dafür sind von Kaffee stimulierte Muskelkontraktionen. Wenn du nun aber ein Kaffee-Junkie bist und nicht darauf verzichten möchtest, solltest du am besten darauf Acht geben, stets ein WC in deiner Nähe zu haben!
     

    6. Warum bekommen wir Warzen?

    Alle Warzen sind Infektionen des menschlichen HP-Virus, von dem es über hundert verschiedene Arten gibt, wobei Genital-Warzen ansteckender sind, als Warzen an Händen und Fingern. Wenn der Virus durch einen Schnitt oder Kratzer an die äußere Hautschicht eindringt, kommt es zu einem rasanten Wachstum der Zellen, was wir dann als Warze bezeichnen. Leider gibt es keine Lösung für das Problem – das war’s, aus und vorbei! Spaß! Natürlich gibt es auch dafür eine Lösung und zwar so schnell wie möglich zum nächsten Arzt zu gehen.
     

    7. Woher kommt dieser morgendliche Kater?

    Jeder liebt es hart zu feiern, doch niemand mag den Kater am nächsten Tag. Der Grund, warum wir uns am nächsten Tag so dermaßen übel fühlen, ist ziemlich selbsterklärend. Wir trinken einfach zu viel Alkohol – das ist allemal sicher! Doch das ist nicht der Hauptgrund, weshalb wir danach so hart bestraft werden.

    1. Alkohol bringt deinen Körper schneller zum Dehydrieren.

    2. Durch das Trinken unserer Lieblingscocktails steigern wir die Produktion unserer Magensäure, gleichzeitig bringen wir unseren Körper auch dazu, seine Verdauungsprozesse dadurch zu verlangsamen. Und genau das ist der Grund, was in uns das große Verlangen nach Erbrechen auslöst.

    3. Wegen der geförderten Dehydration und der Überkeilt fühlt sich unser Kopf auch nicht mehr besonders gut an. Der Grund dafür ist, dass unsere Blutzellen in diesem Moment automatisch anfangen sich zu weiten, was für den Menschen höllische Kopfschmerzen zur Folge hat.

    Jetzt hast du zwei Optionen, um so einen nervigen Kater zu vermeiden – entweder trinkst einfach mal zur Abwechslung weniger oder du nimmst eine Kopfschmerztablette, bevor du dich in dein Bett fallen lässt!

     

    Foto: AntonioGuillem/iStock

    Cassandra Steen auf dem Private Soul Food Concert

    Was kann es Schöneres geben, als sich an einem Sonntagabend von guter Musik, tollem Essen und interessanten Menschen verzaubern zu lassen?

    Berlin, 6. März und die Tore der Wannseeterassen öffnen zum wiederholten Mal für die Veranstalter des Wohnzimmer-Konzertes “Private Soul Food Concert”. Ein neue Art von Veranstaltung? Wir werden es sehen. Die Idee, die hinter diesem Konzept steht, ist, den Abend mit tollen Menschen bei angenehmer Musik und gutem Essen in einer wunderschönen Location zu verbinden. Eine Herzenssache eben. Wir von der AJOURE´ durften Gast sein und lassen uns an diesem Abend von Cassandra Steen verzaubern. In einer Unplugged-Session nimmt Cassandra schon mit ihrem ersten Song “Wann” alle Gäste mit auf ihre Reise. Es geht tief unter die Haut und alles wirkt irgendwie familiär, vertraut und irgendwie bekannt. Diese Art von Konzert ist tatsächlich einzigartig und geht ans Herz.

     
    Private Food Soul Konzert

     

    Nach insgesamt drei Zugaben und vielen kleinen Tränen vor Rührung, ging es dann ans Buffet. Und auch hier war klar worauf es an dem Abend ankommt!
     
    Private Food Soul Konzert

     

    Geschmack, Stil, Niveau und Herz

    Das ist ein Abend der besonderen Art. Der noch lange in Herz und Seele bleibt und an den man sich gerne zurück erinnert.

    Wer es selbst erleben möchte, findet alle Informationen hier:

    www.wannseeterrassen.berlin

    Vielen Dank für diese Herzensache!

     

    Bilder: thinkOOTB

    London has fallen – Filmkritik & Trailer

    London has fallen – Die Story

    Überraschend verstirbt der britische Premierminister. Trotz unklarer Umstände wird direkt nach Bekanntgabe die wohl größte Trauerfeier der Geschichte anberaumt. Neben vielen anderen Staatschefs wird auch der amerikanische Präsident Asher (Aaron Eckhart) erwartet. Um für die Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf zu garantieren, sind neben unzähligen Sicherheitsvorkehrungen Freund und Leibwächter Mike Banning (Gerard Butler) und die Leiterin des Secret-Service Lynn Jacobs (Angela Bassett) mit auf der Reise nach London dabei.

    Doch kaum in London angekommen, entpuppt sich die ganze Angelegenheit als lang vorbereitete Falle des raffinierten Waffenhändlers und Terroristen Barkawi (Alon Aboutboul). Und innerhalb weniger Minuten wird fast das komplette Team, das zum Schutz des Präsidenten abgestellt wurde, eliminiert. Jetzt liegt es alleine an Banning seinen Chef und Freund lebend wieder heraus zu bekommen. Aber Banning wäre nicht Banning, wenn er den Terroristen nicht die Stirn bieten würde. Und so kämpft sich das Duo durch die tödlichen Straßen von London.

     

     

    Der gute alte Actionfilm

    Nachdem in „Olympus has fallen“ Washington D.C. dran glauben musste, verlagert sich die Zerstörung in „London has fallen“, wie der Name unschwer erkennen lässt, ins Herz der britischen Nation. Dass dies dabei die größte Änderung zum Vorgängerfilm ist, dürfte schon genug darüber aussagen, was der Zuschauer zu erwarten hat. Denn sonst bleibt der Film dem Muster des Vorgängers treu. Zwar hat er auch ein bisschen mehr Wumms, ein bisschen mehr Zerstörung überall, verzichtet aber sonst auf jegliche Experimente. Und das ist auch gut so.

    Denn damit entstehen dem Film nicht wirklich Nachteile, denn wer den Vorgänger gesehen und daran Gefallen gefunden hat, der bekommt hier genau das geliefert was er erwartet, einen schnörkellosen, rauen Actionfilm, der vor allem von seinen beiden Hauptdarstellern Eckhart und Butler lebt, daneben wieder mit Morgan Freeman in der Nebenrolle des Vize-Präsidenten glänzt und sonst seine ganz besondere Stärke darin hat permanente Action zu bieten, so dass der Betrachter ständig in Spannung gehalten wird.

    Diese Actionkarte ist dann auch dringend nötig, denn in Sachen Logik verzichtet der Film auf größere Bemühungen und gibt dem Kinobesucher eine Handlung an die Hand, die in vielen Momenten wenig Sinn ergibt und so manchen Dialog, der einem mehr als Magenschmerzen bereitet. Und auch die Effekte im Film vermögen nicht zu überzeugen, etwas mehr Zeit und Geld in die CGI Komponenten des Streifens hätten hier nicht geschadet.

     

    Solide „Stirb langsam“ Nummer

    Auch wenn der Film weder optisch noch inhaltlich glänzt, ein gut gemachter Actionfilm, der einen alleine durch die vielen Ereignisse mitreißt, ist mit „London has fallen“ allemal entstanden. Und dem Schauspielteam um Gerard Butler zuzuschauen macht auch in Teil 2 wieder richtig Laune, vorausgesetzt, die hatte man auch beim Vorgänger.

     
    London Has Fallen Kinoposter
    Kinostart: 10. März 2016

    Mehr Kino für dich!

    Logan – Filmkritik & Trailer

     

    Fotos: Universum Film

    Cool – Cooler – CAP!

    Accessoires geben dem Outfit erst den letzten Schliff, wie gut das es tausende Caps gibt, die einen lässigen Style erst richtig cool aussehen lassen! Wir zeigen euch die angesagtesten Caps auf dem Markt, die auch Prominente wie A$AP Rocky und Ice Cube tragen.

    Wer das Wort Cap hört, denkt gleich an Hip Hop und weite Hosen. Bekannt ist ja, dass vor allem Rapper diesen Kopfschmuck tragen, doch der Trend Cap hat sich enorm weiter entwickelt. So gibt es zurzeit auf dem Markt schlichte Caps, mit Muster, in bunten Farben oder auch von teuren Designern. Das heißt jeder kann eine Cap tragen, egal welchen Modestil man hat.

    Unsere trendstarken Lieblings-Cap Modelle sind die neuen Cayler & Sons Caps, ohne die diesen Sommer überhaupt nichts geht! Egal, ob mit Lieblingssportteam, Comic oder coolem Spruch, die Caps passen diesen Sommer prima zu jedem Athleisure-Style Outfit.

     

     

    Produkte oben:
    1: New Era 9FIFTY OAKLAND RAIDERS – Cap – team practice black – 31,95 € /// 2: Cayler & Sons UP IN SMOKE – Cap – black/gold – 29,95 € /// 3: Superdry MERTON – Cap – navy/white – 24,95 € /// 4: New Era 59FIFTY ORCHID LA – Cap – black/red – 37,95 € /// 5: True Religion Cap – green – 74,95 € /// 6: Polo Ralph Lauren ICONIC – Cap – freshwater – 59,95 €

     

    Fotos: Zalando; © iStock.com/EdStock; Photo by Christie Goodwin/Redferns via Getty Images

    mySwooop Wheels – Die Weltneuheit aus den USA jetzt auch bei uns

    Viele Menschen träumten seit dem Film „Zurück in die Zukunft“ (1985) von ihrem eigenen Hoverboard. Momentan ist es technisch leider noch nicht möglich ein schwebendes Skateboard marktreif zu produzieren, dennoch gibt es seit geraumer Zeit eine interessante Alternative, die einem das Leben oder anders ausgedrückt, das Fortbewegen, erleichtert. Die Rede ist von den sogenannten Mini-Segways, denn diese sind nach kurzer Wartezeit nun auch endlich in Deutschland verfügbar.

    Seit 2001 sieht man fast täglich Menschen auf Segways durch die Gegend fahren. Diese sind jedoch für den Privatgebrauch nicht geeignet, da sie mit einem durchschnittlichen Preis von 8000€ einfach zu teuer sind. Doch seit einigen Monaten ist im Internet immer öfter ein handlicherer Kollege des Segways zu sehen. Der Mini-Segway arbeitet nach demselben Prinzip wie der Segway selbst: Das Gerät fährt auf zwei Reifen und hält eigenständig die Balance. Weggelassen wurde nur die Stange zum Festhalten und es wurden zusätzlich LEDs eingebaut, um bei Dunkelheit den Weg zu beleuchten. Diese geben dem Fahrzeug außerdem ein schickes, futuristisches Design. Wie viele Trends, kommt der Mini-Segway aus den vereinigten Staaten und ist vor allem bei Prominenten sehr beliebt. Nun kommt der Trend auch nach Deutschland: seit Herbst 2015 gibt es Geräte von verschiedenen Herstellern auch hier zu kaufen.

    Der Mini-Segway ist ganz einfach zu steuern, man verlagert einfach sein Körpergewicht und sofort erkennt das integrierte, elektrische Gyroskop den Neigungswinkel des Fahrers und steuert das Board. Über ein dynamisches Stabilitätssystem hält der Mini-Segway das Gleichgewicht. Angetrieben wird das Board mit einem wiederaufladbaren Akku, der den Fahrer circa 20km mit einer Geschwindkeit von bis zu 15 km/h fahren lässt, bis er erneut aufgeladen werden muss. Mit einem Gewicht von 12kg lässt sich das Fahrzeug auch problemlos mitnehmen und ist bei Bedarf benutzbar. Im Internet gibt es die Boards bereits ab 350€ (mySWOOOP Wheel) zu bestellen.

    Die Steuerung des Mini-Segways scheint anfangs ein wenig kompliziert, doch nach kurzer Einübungszeit hat man das Board gut unter Kontrolle. Viele Benutzer sagen, dass es sich anfühlt, als würde man das Board mit seinen eigenen Gedanken steuern, wenn man sich an die Steuerung gewöhnt hat. Da ein Sturz bei einer Geschwindkeit von 15km/h für den Fahrer nicht ganz ungefährlich ist, wird auf jeden Fall ein Sturzhelm, wenn nicht sogar noch Knie- und Ellenbogenschoner empfohlen. Zusätzlich gibt es in Deutschland noch keine genaue polizeiliche Regelung, was die Beförderung mit einem Mini-Segway angeht. Deshalb sollte man besonders aufpassen, wenn man damit beispielsweise durch die Stadt fährt.

    Alles in allem bietet der Mini-Segway viele Vorteile, die dir dein Leben erleichtern können. Es ist einfach zu transportieren und somit vielfältig einsetzbar und man ist deutlich schneller als zu Fuß. Außerdem hat das Fahrzeug einen Elektromotor, also ist es deutlich umweltschonender als ein Auto. Ob der Mini-Segway sich im Verkehr auf den Fußwegen durchsetzt, bleibt abzuwarten, er ist aber auf alle Fälle ein cooles Spielzeug, vor allem für junge Leute.

     

    Fotos: mySwooop Wheels PR

    Der neue LEXUS LC 500: All Eyes On Me!

    „All Eyes On Me“, dachte sich das 2+2-sitzige Flaggschiff-Coupé aus dem Hause Lexus, als es gerade einen Doppelsieg des begehrten „Eyes On Design Award“ einfuhr. Für diejenigen, denen der Eyes On Award nichts sagt, es handelt sich um die weltweit einzige Autoshow, deren Fokus es auf hauptsächlich auf Emotionen und Charakter abgesehen hat. Hier geht es in erster Linie um Konzeptfahrzeuge, die das Neuste auf dem Markt zeigen und das, was und in naher Zukunft erwartet.

    Bereits im Jahre 2012 wurde die Studie des LF-LC auf der Detroit Motor Show als beste Konzept-Studie prämiert. 2016 freut sich der LC 500 gleich über zwei Preise: Zum einen als bestes Serienmodell und zum anderen für die beste Innenraumgestaltung. Für beide Punkte gab es den begehrten All Eyes Award. Auffällig ist, wie nah dran am Konzeptfahrzeug der LC 500 tatsächlich geworden ist. „Sinnliche Kurven und emotionale Formen vereinen sich zu einer athletisch-aerodynamischen Erscheinung“, so Lexus. Tatsache ist, dass der Lexus LC 500 etwas von einem stromlinienförmigen Zukunftsfahrzeug hat. Die flache Motorhaube, der lange Radstand, die kurzen Überhänge und das stark abfallende Carbon-Dach zum Heck hin tragen maßgeblich zu seinem Erscheinungsbild bei. Für eine imposante Front sorgt der Diabolo-Kühlergrill, schützend begleitet von scharf gezeichneten Dreifach-LED Scheinwerfern.
     

    Lexus LC 500
     

    Doch auch der Innenraum kann sich sehen lassen. Hier lauert eine gelungene Kombination aus Eleganz und Sportlichkeit. Der Lexus LC 500 schafft es auf eine Karosserielänge von immerhin 4,76 Metern und genau diese knapp fünf Meter werden von einem drehfreudigen 5,0 Liter V8-Saugmotor angetrieben, die diese Lexus-Boden-Boden-Rakete mit 473 PS vehement nach vorne drücken. Der Motor hat sein Können bereits bei RC F und GS F unter Beweis gestellt und so entschied man sich auf Grund seines Ansprechverhaltens, seiner linearen Kraftentfaltung und seines Sounds auf für den LC 500 wieder für das Leichtmetalltriebwerk mit 32 Ventilen. Der Hecktriebler bekommt eine brandneu entwickelte 10-Stufen-Automatik, welche nebenbei die erste in einem Premium Automobil ist. Die kurzen Schaltzeiten kommen an die eines Doppelkupplungsgetriebes ran und so ist eine Beschleunigung auf Tempo 100 in unter 4,5 Sekunden möglich.

     

    Lexus LC 500 Innenraum

     

    Passagiere im Lexus LC 500 bekommen etwas auf die Ohren – nämlich das serienmäßige Mark Levinson Soundsystem. Abgerundet wird das Ganze mit dem neuen Lexus Multimedia-System für 2017. Doch damit ist in Sachen Technik noch nicht genug, denn wo kämen wir hin, wenn wir den Punkt Sicherheit außer Acht ließen?! „Lexus Safety System+“ heißt das renommierte Sicherheitssystem aus dem Hause Lexus, welches gleich mehrere Sicherheitstechnologien und Fahrassistenzsysteme beinhaltet. Hier wacht zum Beispiel das Pre-Crash Safety System PCS, welches hilft, Unfälle zu vermeiden beziehungsweise die Folgen zu minimieren. Außerdem mit an Bord die adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC, der Spurhalteassistent LKA, der ein unbeabsichtigtes Verlassen der Spur verhindert, der Fernlichtassistent AHB, der selbstständig zwischen Abblend- und Fernlicht wechselt um so die Sicht zu verbessern.

    Doch all die Assistenzsysteme bringen nichts, wenn der Wagen nicht fährt. An diesem Punkt gelangen wird dann zum Thema Fahrwerk. Für Lexus war die Mission beim LC 500 klar. Sie selbst nennen es „ein fahrdynamisches Erlebnis“ bieten, welches bislang noch in keinem anderen Lexus realisiert worden war. Lexus erläutert: „Wir haben mehr als das Dreifache der normalerweise üblichen Entwicklungszeit genutzt, um unter anderem ein lineares Lenkgefühl zu realisieren und den idealen Kontaktpunkt zur Straße zu finden. Weiteres Augenmerk haben wir auch auf optimale Geometrie und Fahrwerksabstimmung gelegt.“ Es ist dem Entwicklungsteam demnach geglückt die Fahrdynamik zu erhöhen und gleichzeitig den bekannten Lexus Fahrkomfort beizubehalten.

     

    Lexus LC 500 Seitenansicht

     

    Abschließend lässt sich zum Lexus LC 500 wohl nur sagen, dass das Fahrzeug ein Statement in Sachen zukünftige Markenausrichtung des Hauses Lexus ist und wie hierdurch die Attraktivität der Marke selbst steigen wird. Der Plan, sich durch Emotionen und markante Produkten einen Platz in der Zukunft zu sichern, scheint zumindest vorerst geglückt zu sein.

     

    Fotos: Lexus PR

    Zoomania – Filmkritik & Trailer

    Zoomania – Die Story

    Die kleine Häsin Judy (dt. Josefine Preuß) hat einen Traum, sie will Polizistin werden. Bisher wurde zwar noch nie ein Hase in Zoomania Polizist, doch davon lässt sich Judy nicht abschrecken und setzt alles daran, dass ihr Traum wahr wird. Und endlich kann sie, sogar als Jahrgangsbeste, die Polizeischule abschließen und ihre alte Heimat Nageria verlassen, um ihren Posten in Zoomania anzutreten.

    Als sie jedoch als frischgebackene Polizistin in der Großstadt eintrifft, muss sie feststellen, dass nicht alles was zuvor noch so toll erschien auch wirklich so großartig ist. Direkt in den ersten Tagen darf sie nur Strafzettel verteilen, während ihre Kollegen auf die schweren Fälle um 14 unter mysteriösen Umständen verschwundene Raubtiere angesetzt werden.

    Doch Judy lässt nicht locker und so stolpert sie erst über den listigen Betrüger-Fuchs Nick Wilde (dt. Florian Halm), ärgert sich mit einem Dieb herum und bekommt letzendlich selbst einen Fall, der mit dem Verschwinden eines der Tiere zu tun hat. Doch bei ihren ersten Recherchen stellt sie fest, dass sie auf die Hilfe des nicht unbedingt vertrauenswürdig erscheinenden Fuchs Nick angewiesen ist. Nachdem sie ihn, dank eines sehr überzeugenden Tricks, zur Mithilfe bewegen kann, rauft sich das ungleiche Paar zusammen, um dem Verschwinden auf den Grund zu gehen. Dabei geraten sie in eine ganz große Sache hinein.

     

     

    Wo sich Fuchs und Hase nicht nur gute Nacht sagen

    Disney beweist mit ZOOMANIA einmal mehr, dass sie das Genre Trickfilm wie kaum ein anderes Studio beherrschen. Zudem zeigt der Film, dass sich lustige Unterhaltung und aktuelle gesellschaftliche Themen durchaus zu einer gelungenen Erzählung kombinieren lassen.

    Die Geschichte um Häsin Judy und Fuchs Nick ist sogar mit so viel Symbolik und Tiefgang versehen, dass man im Vorfeld nicht zu Unrecht die Befürchtung hätte haben können, die Leichtigkeit könne dem Film dabei abhanden kommen. Aber gerade das Gegenteil ist der Fall. Die liebevoll erdachten Charaktere, die klevere Entwicklung der Handlung, die lustigen Einlagen und nicht zuletzt die detailreiche und schön gestaltete Optik tragen dazu bei, dass der Film, trotz anspruchsvollen Momenten und zum Nachdenken animierenden Ereignissen, leicht wie eine Feder daherkommt und Jung und Alt bestens unterhalten kann.

    Wenn dabei die Themen Vorurteile gegenüber Andersartigen, natürliche Feinde werden Freunde und nicht alles ist so wie es scheint, behandelt und auf den Punkt gebracht werden, ist das nicht mehr nur lustiges Unterhaltungskino, sondern ein wichtiger Beitrag zur aktuellen politischen Debatte.

    Neben der starken Geschichte sind es auch die tollen Charaktere und ihre Sprecher, die dem Film das Leben einhauchen. In der deutschen Version leihen, mit Josefine Preuß und Florian Halm, zwei erfahrene Schauspieler und Synchronsprecher den beiden Hauptpersonen Nick und Judy die Stimmen. Das ist ebenso gelungen besetzt wie z.B. die Nebencharaktere, Faultier Flash mit Rüdiger Hoffmann, oder Youtuber Davis Schulz und Cartoonist Ralph Ruthe als lärmende Nachbarn Kudu und Oryx Radaumacher.

    Daneben ist die bereits erwähnte Optik des Films, die auch sehr angenehmes und gelungenes 3D bietet, ein weiteres großes Plus, das in vielen Momenten nicht nur die Kinder zum Staunen bringen dürfte.

    Abgerundet wird das ganze Paket mit einem fetzigen Soundtrack, der von Michael Giacchino komponiert wurde, der bereits für „Oben“ den Oscar bekam. Außerdem steuert Shakira mit Try Everything einen Song bei, den sie auch selbst mit einem Charakter im Film performt.

    Einziger Negativpunkt des Films (wenn man ihn denn als solchen sehen will): Wer aufmerksam den Film verfolgt und die klassischen Muster eines Films im Hinterkopf hat, wird recht früh wissen, wie die Auflösung der ganzen Geschichte ist.

     

    Tierisch gut!

    Mit ZOOMANIA hat Disney einen Film abgeliefert der durch und durch rund ist. Hier kommen nicht nur Kinder, sondern auch die Eltern auf ihre Kosten, alleine schon durch die Gags, die die Kleinen gar nicht wahrnehmen werden. Wer also nicht gerade das amerikanische Popkorn-Kino komplett verachtet und nur Arthouse Filme ansieht, der dürfte sich in der Vorstellung von ZOOMANIA durchaus wohlfühlen.

     

    Zoomania Filmplakat
    Kinostart: 3. März 2016

    Genrewechsel-Blitzrunde!

    Willkommen bei den Hartmanns – Filmkritik & Trailer

     

    Fotos: © Walt Disney Germany

    Save.TV – Dein Videorecorder in der Cloud

    Wer benutzt heutzutage eigentlich noch einen Videorecorder? Niemand? Naja, das stimmt so nicht ganz, denn es gibt Save.TV. Dabei handelt es sich nicht um ein Gerät, welches man zu Hause an den Fernseher anschließt, sondern um einen Onlinedienst, der Sendungen für den Benutzer aufnimmt. Doch was kann der Dienst alles und lohnt sich Save.TV?

    Erstmal hat Save.TV natürlich dieselben Funktionen, wie ein Videorecorder auch: der Dienst nimmt Sendungen aus dem Fernsehen zuverlässig auf, speichert sie aber nicht auf einer Festplatte, sondern in der Cloud. Von dort aus kann der Nutzer sie ganz einfach streamen oder sogar herunterladen. Das Praktische an dem Dienst ist, dass er nicht nur an den häuslichen Fernseher gebunden ist. Man kann von überall auf die Website zugreifen und sich Sendungen zur Aufnahme auswählen oder auf Sendungen zugreifen und diese herunterladen. Zusätzlich schneidet der Dienst auch zuverlässig Werbung aus den jeweiligen Beiträgen raus, sodass der Nutzer nicht umständlich vorspulen muss, wie bei herkömmlichen Videorecordern für zu Hause.

    Zur Auswahl hat man die meisten bekannten TV-Sender in SD Qualität und schon eine beachtliche Auswahl an Sendern, die man sogar in HD aufzeichnen, streamen und herunterladen kann. Was auch positiv auffällt ist, dass es eine erweiterte Suchfunktion gibt, wo man nicht nur nach Sendungen, sondern auch nach Schauspielern und anderen Begriffen suchen kann.

    Für Nutzer, die viel unterwegs sind, gibt es für Android und iPhone auch eine entsprechende App. Diese ist sehr übersichtlich und bietet nahezu alle Funktionen, die man auch auf der Website hat. Es ist sogar möglich, die entsprechenden Sendungen auf sein Smartphone zu laden.
     


     

    Zusammenfassend ist Save.TV der einzige Dienst, der eine solche Funktion anbietet und ist dabei auch erstaunlich gut. Save.TV hat viele praktische und nutzerfreundliche Funktionen und ist einfach zu verstehen und bedienen. Den Dienst gibt es je nach gewünschtem Leistungsumfang in drei Tarifen: einen für 6,99€/Monat, einen für 9,99€/Monat und einen für 16,50€/Monat. Falls euer Interesse geweckt wurde, kannst du Save.TV anstatt der üblichen 14 Tage, sogar ganze 30 Tage lang kostenlos testen.

     

    Fotos: Save.TV PR

    Die neue Ricoh Theta S im Test – 360 Grad im Handumdrehen

    Auf der IFA 2015 stellte Ricoh das dritte Modell seiner Vollsphärenkamera Ricoh Theta vor: Die Ricoh Theta S. Mit dieser Kamera ist es möglich nur mit einem Knopfdruck komplette 360 Grad Aufnahmen und Videos zu machen. Im Vergleich zum Vorgänger, der Ricoh Theta m15, überzeugt die Ricoh Theta S mit vielen Neuerungen und Verbesserungen. Was genau die Ricoh Theta S alles kann und ob es sich lohnt ein Modell davon zu kaufen, erfährst du hier:

    Die Ricoh Theta S ist im Handel für rund 400 € erhältlich. Dabei hat sich die Bildqualität im Gegensatz zum Vorgänger von 6,4 Megapixel auf beeindruckende 14.4 Megapixel erhöht. Auch die Qualität der Videos hat sich deutlich verbessert. Mit der Ricoh Theta S ist es möglich Videos mit 30 fps statt 15 fps aufzunehmen. Zusätzlich wurde die maximale Aufnahmedauer von Videos von 3 Minuten auf insgesamt 25 Minuten gebracht und die Speicherkapazität wurde von 4 auf 8 Gb erhöht. Somit ist die Ricoh Tetah S auch in der Praxis durchaus funktionstüchtig. Der Speicherplatz reicht für ca. 45 Minuten Videoaufnahme oder für mehrere hundert Fotos.

    Die Bedienung der Ricoh Theta S ist erstaunlich einfach. Es gibt gerade einmal vier Tasten: einen Ein- und Ausschalter, eine Taste zum An- und Abschalten des WLANS, eine Umschalttaste zwischen Foto- und Videoaufnahmen und ein Knopf zum Starten der Aufnahme. LEDs zeigen welcher Modus gerade aktiviert ist. Durch die 125g Gewicht und die geringe Größe, ist die Ricoh Theta S leicht und handlich.

    Für diejenigen, die es stört, „blind“ Aufnahmen zu machen, gibt es eine interessante Möglichkeit bei der Ricoh Theta S. Über WLAN ist es nämlich möglich ein Live View Signal in reduzierter Auflösung auf das Smartphone zu streamen. Darüber hinaus ist es mit dem integrierten HDMI-Anschluss möglich, Aufnahmen direkt auf einen Bildschirm auszugeben.

    Die geschossenen Aufnahmen werden zunächst auf dem internen Speicher der Kamera gespeichert. Durch die App „Theta S“ ist es möglich, diese auf dem Smartphone oder Tablet anzuschauen oder diese gleich auf dem Gerät zu speichern, wenn genügend Speicherplatz vorhanden ist. Obwohl die WLAN Funktion der Ricoh Theta S viermal so schnell sein soll wie die des Vorgängers, ist beim Übertragen der Videos dennoch etwas Geduld gefragt. Das liegt daran, dass das Video beim Übertragen noch konvertiert werden muss. Beim Betrachten davon kann man dann zwischen zwei Modi wechseln: du kannst die Bilder „normal“ anschauen, das heißt du verschiebst den Bildschirmausschnitt durch deinen Finger auf dem Touchscreen oder du benutzt den Mode zur VR-Ansicht, wo du das Bild durch schwenken deines Gerätes bewegst. Die Videos sind bisher nur im „normalen“ Modus anschaubar.

    Die Funktion der Videos auf sozialen Netzwerken, wie Facebook oder Twitter zu teilen ist bisher leider nur mangelhaft. Über die Smartphone-App ist es nur möglich, einen externen Link zu Theta360.com zu teilen. Außerdem können nur Bilder geteilt werden, keine Videos.

    Eine Alternative zur Smartphone-App ist die Desktop-App für Windows oder Mac. Hier ist auch die Übertragung über die USB-Schnittstellen deutlich schneller als bei der Theta App fürs Smartphone. Allerdings ist es auch bei der Desktop-App nur möglich Bilder und Videos mit maximal zehn Sekunden Länge, auf der Webseite Theta360.com zu teilen. Über den Computer ist es aber möglich die Dateien außerhalb der Theta Software ganz einfach auf soziale Netzwerke hochzuladen. Um die Bilder oder Videos in der 360 Grad Perspektive anzuzeigen, haben viele Seiten bereits eigene Tools zur Verfügung gestellt.

    Hier gibt’s das neue Modell von Ricoh:

    Ricoh Imaging Theta SC2
    BEIGE Kompaktkameras BEIGE & Amazon Basics - MicroSDXC, 512 GB, mit SD-Adapter, A2, U3, lesegeschwindigkeit von bis zu 100 Mbit/s

    Unser Fazit

    Die Ricoh Theta S hat im Vergleich zu ihrem Vorgänger deutliche Fortschritte gemacht. Mittlerweile sind Bild und Videoqualität auf einem guten Niveau, sodass es durchaus Spaß bereitet, mit der Kamera seine Umgebung zu filmen. Die Bedienung ist super einfach und auch die Übertragung bereitet keine Probleme. Der einzige Schwachpunkt ist aktuell die vorgesehene App für das Smartphone oder den PC und Mac, da sie kein direktes Teilen auf sozialen Netzwerken ermöglicht. Dennoch ist die Ricoh Theta S optimal für jeden geeignet, der gerne mal eine handliche, kompakte 360 Grad Kamera ausprobieren möchte. Alternativen gibt es nur im höheren Preissegment z.B. von Nikon oder Kodak. Diese sind jedoch auch deutlich größer als die Ricoh Theta S.

     
    Fotos: Amazon; AJOURE´ Redaktion