Xbox Series Controller

Die Ergonomie der Xbox-Controller galt bei Kritikern und Gamern bis heute als absolut konkurrenzlos. Auch wir sind schon lange von der tollen Ergonomie und der guten Verarbeitung der Controller begeistert. Aus diesem Grund ist es nicht besonders verwunderlich, dass Microsoft bei der Einführung seiner neuen Konsolengeneration keine großen Neuerungen bei seinen Controllern eingeführt hat. Warum auch, da das bisherige Design doch alles mitbringt, was sich Gamer wünschen. Einige kleinere Änderungen gibt es natürlich doch beim neuen Xbox Series Controller. Vor allem das neue Design und die rote Optik stechen besonders ins Auge. Was es sonst noch für Änderungen gibt und ob die neuen Controller qualitativ mit ihren Vorgängern mithalten können, das zeigen wir dir im folgenden Test.

Die Optik und Verarbeitung

Betrachtet man den neuen Series Controller, ergeben sich auf den ersten Blick keine Änderungen zum Controller der Xbox One. Einzig die obere abgesetzte Kante, auf welcher der Xbox-Button sitzt, wurde beim Series Controller entfernt. Dies sorgt dafür, dass der Controller einheitlicher und mehr wie aus einem Guss wirkt. Die matte Oberfläche des Series Controllers fühlt sich sehr wertig an und lässt Fingerabdrücken keine Chance. Ansonsten fällt die neuartige Sharetaste sowie die das leicht abgeänderte Steuerkreuz ins Auge. Letzteres erinnert nun mehr an das Kreuz der teuren Elite-Controller.

Vor allem die eingängige rote Optik machen den neuen Series Controller zu einem echten Hingucker. Der rote Rahmen des Controllers in Kombination mit den schwarzen Knöpfen spiegelt die perfekte Gaming-Optik wider und gliedert sich perfekt in dein Setup ein.

Überarbeitete Rückseite

Xbox Series Controller

Was sofort auffällt, wenn du den Controller in die Hand nimmst, ist die genoppte Rückseite. Die sehr feinen Noppen an den Griffen sorgen für einen deutlich besseren Halt und Stabilität beim Zocken. Allgemein liegt der Series Controller deutlich besser und angenehmer in der Hand als sein Vorgängermodell. Die Größe der Trigger-Tasten auf der Rückseite ist ebenfalls reduziert worden. Das ist besonders für Gamer mit kleineren Händen gut. Auch an diesen Tasten befinden sich nun eine genoppte Oberfläche, welche für einen besseren und angenehmeren Griff sorgt. Hinsichtlich der Ergonomie konnte Microsoft hier noch kleine, aber feine Veränderungen vornehmen, welche für ein noch besseres Handling des Series Controllers sorgen als bei seinen Vorgängern.

Jetzt lesen:  Ich weiß, was du trinkst - der Vessyl-Becher macht's möglich

Die Abmessungen

Natürlich spielt für viele Gamer auch die Größe eine Rolle. Deshalb sind die Abmessungen sowie der Formfaktor des Controllers für viele Leute ein entscheidendes Kaufkriterium.

Der neue Series X/S Controller verfügt über folgende Maße:

• Breite: 16,5 cm
• Höhe: 10,5 cm
• Tiefe: 5,5 cm

Die neuen Tasten

Prinzipiell fallen uns beim Spielen keine großen Veränderungen auf, was die Nutzung der Tasten betrifft. Alle Knöpfe besitzen wie bereits die One Controller einen sehr guten Widerstand und ein angenehmes Druckgefühl. Lediglich bei dem veränderten Steuerkreuz werden erhebliche Unterschiede sichtbar. Die spürbar besseren Druckpunkte des Kreuzes erlauben eine wesentlich gezieltere Nutzung als bei den Controllern der letzten Generation. Der einzige Nachteil am neuen Steuerkreuz ist das deutlich hörbare und fast schon zu laute Klicken des mechanischen Auslösers. Dies ist eben der Preis, den man für ein angenehmes Tastengefühl zahlt.

Welche neuen Funktionen bietet der Xbox Series Controller?

Xbox Series Controller

Der bereits erwähnte Share-Button ist eine der neuen Funktionen des Series Controllers. Hierbei handelt es sich um eine Art Makros-Taste, welche mit verschiedenen Funktionen belegt werden kann. Du kannst beispielsweise über einen Tastendruck einen Screenshot oder einen kurzen Clip aufzeichnen. Bei der vorherigen Konsolengeneration musstest du für diese Funktion erst das Spiel pausieren und dich durch verschiedene Menüs navigieren. Eine sehr schöne Verbesserung, wie wir finden, welche sich vor allem in Onlinespielen auszahlt.

Auch der Xbox Series Controller bietet wieder die Kompatibilität mit den beliebten Akkupacks an, welche sich bequem während des Spielens aufladen lassen. Der kleine, aber feine Unterschied zur Vorgängergeneration jedoch liegt darin, dass die neuen Series Controller über einen zeitgemäßen USB-C-Anschluss verfügen. Das ist natürlich praktisch und gefällt uns sehr.

Jetzt lesen:  Die Zukunft zum Greifen nah: Der neue Audi e-tron Sportback ab 2019 in Serie!

Ansonsten bietet der Controller keine wirklichen Neuerungen im Vergleich zu seinem Vorgänger. Die Xbox Guide-Taste ist ebenfalls wieder mit am Start, somit hat sich bis auf die neuartige Sharetaste auch hier nicht wirklich etwas verändert.

Der Lieferumfang

Leider ist auch bei der neuen Generation der Xbox Wireless Controller kein Akkupack enthalten. Microsoft verlangt auch hier von den Kunden, dass diese zusätzlich Geld für ein sogenanntes Play and Charge Kit ausgeben. Wieso schafft es das Unternehmen nicht, einen vernünftigen Akku und das zugehörige Ladekabel in den Lieferumfang zu integrieren, statt seine Kunden dieses separat kaufen zu lassen? Selbst die Konkurrenz bekommt das schon seit Jahren hin, weshalb Microsofts Handeln hier völlig unverständlich ist. Positiv ist jedoch, dass wenigstens die alten Akkupacks des One Controllers passen und sich somit wiederverwendet werden können.

Die Konnektivität des Xbox Wireless Controller

Auch der Series Controller ist mit der vorherigen Konsolengeneration kompatibel und umgekehrt. Was die Abwärtskompatibilität angeht, war Xbox schon immer sehr vorbildlich unterwegs, und da hat sich auch bei der Series X nichts dran geändert. Den neuen Series Controller kannst du entweder mit dem USB-Typ-C oder über die jeweiligen Tasten zum Koppeln an Konsole und Controller verbinden.

Geringere Latenz

Eine Behauptung, mit welcher Microsoft aktuell seine neuen Xbox Wireless Controller bewirbt, ist die Tatsache, dass diese über eine deutlich geringere Latenz als ihre Vorgänger verfügen sollen. Dies bedeutet im Klartext, dass die Eingaben des Controllers schneller und ohne große Verzögerungen an die Konsole übermittelt werden.

Wirklich auffallen wird das jedoch im laufenden Betrieb nicht. Dass die Latenz verbessert wurde, kann jedoch gut sein, einen spürbaren Unterschied wirst du jedoch nicht merken. Die minimalen Verbesserungen, welche sich im Nanosekundenbereich bewegen, sind zwar ganz nett, ein echtes Kaufargument stellen sie jedoch alleine nicht dar. Der einzige Nutzen, der sich hinter dieser Verbesserung verbirgt, ist, dass Microsoft damit die Werbetrommel rühren kann, um mehr potenzielle Käufer anzulocken.

Jetzt lesen:  Das Smart Home von IKEA: Ein flexibles Konzept und innovative Komponenten

Fazit zum neuen Xbox Series Controller

Xbox Series Controller

Altbewährtes sollte nicht geändert werden. Genau dieses Sprichwort hat sich Microsoft wahrscheinlich bei der Entwicklung des neuen Xbox Wireless Controllers zu Herzen genommen. Rein optisch gibt es hier kaum Unterschiede. Trotz allem wurde durch kleine Kniffe hier und da das ergonomische Gefühl trotz allem noch etwas verbessert. Der Controller liegt dank der genoppten Rückseite und der verbesserten Bauweise jetzt noch besser in der Hand als sein sowieso schon einwandfreier Vorgänger.

Auf der Oberfläche wurde der Share-Knopf neu eingeführt, die Fläche um den Xbox-Knopf herum vereinheitlicht und das Steuerkreuz überarbeitet. Ansonsten bleibt alles beim Alten, leider auch beim Lieferumfang. Einen Akku bekommen wir auch beim neuen Controller nicht mitgeliefert. Dafür überzeugt der Series Controller aber mit einer vollständigen Abwärtskompatibilität.

 

Bilder: Microsoft / PR; Ajouré Redaktion