Pimp my Mac: Optische Upgrades & technische Gadgets

Pimp my Mac

Der drei Jahre alte iMac verliert so langsam den anfänglichen Charme und du willst wieder etwas frischen Wind auf den Schreibtisch bringen. Ein neues Gerät zu kaufen, steht für dich mit hoher Wahrscheinlichkeit außer Frage. Wir haben eine Liste an möglichen optischen Verbesserungen zusammengestellt, bei denen du ins Überlegen kommst. Aber auch Software soll hier nicht zu kurz kommen.

Optische Verbesserungen

Computer von Apple haben die Eigenschaft, ein über die Jahre hinweg sehr solides Design zu verwenden. Mit anderen Worten, sie sehen immer gleich aus. Vielleicht wird das Display größer aber im Großen und Ganzen war es das. Es gibt sowohl für die großen iMacs, als auch für MacBooks diverse Sticker und Folien, mit denen du die hellgraue Kiste aufpimpen kannst.

Die Jungs von Slickwraps bieten für eine große Auswahl an Apple-Geräten optische Aufbesserungen an. Eine Folie der Wood-Series schaut – in einem eher altmodisch eingerichteten Zimmer – bestimmt klasse aus. Bei anderen Anbietern wie Etsy hast du so einige speziellere Entwürfe.

Für das MacBook gibt es auf Amazon eine schöne Reihe an Aufklebern, um das Logo in Szene zu setzen. Eine Kombination aus einer Retro-Variante des Apple-Logos und einem Apfelsaft Tetra Pak sieht cool aus und zieht Blicke auf sich. Wenn du auf Comics stehst, ist dieser Iron-Man Sticker vielleicht genau das richtige für dich.

Apple Logo StickerApple Logo Sticker

MacBook Aufkleber

Iron Man MacBook Sticker

Wenn dein Arbeitsplatz an der Sonnenseite des Gebäudes platziert ist, dann macht es Sinn, dass du dir eine Antireflex-Folie aufklebst. Das Modell von atFolix hat uns in diesem Fall am besten gefallen.

Antireflex-Folie

Technische Gadgets und Extras

Mehr Leistung ist immer gut. Einen iMac aufzurüsten, könnte aber nicht schwerer sein. Es gibt an der Rückseite ein kleines Fach für extra Arbeitsspeicher und das war es. Mit einer externen Grafikkarte umgehst du viel Stress und bekommst einen großen Leistungsschub. Die Blackmagic eGPU ist mit Macs aller Art kompatibel, sieht schick aus und hat sogar mehrere Thunderbolt 3-Anschüsse.

externe Grafikkarte

Der mitgelieferte Standfuß hat ein tolles Feature. Er hält den iMac aufrecht. Wenn dir das nicht genug ist, schau dir doch mal diese drei Standfüße an:

Zum einen wäre da der Monitormate ProBase HD. Er ist nicht nur verdammt stylisch, sondern auch technisch sehr versiert. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und beherbergt einen 4K HDMI-Anschluss, einen USB-C-Anschluss, drei USB 3.0-Anschlüsse und sogar eine Auflademöglichkeit für dein MacBook.

iMac Standfuß

Der HiRise Pro Standfuß von Twelve South ist unser Liebling. Er sieht am besten aus, erleichtert dir dein Kabel-Management und bietet sogar Stauraum für externe Festplatten. Für das moderne Büro ein absolutes Muss! Außerdem ist hinten ein USB-Hub eingebaut.

iMac Standfuß

Der kleine Woodster Standfuß ist ein minimalistischer Anlauf. Das Gerät hat „lediglich“ zwei USB 3.0-Anschlüsse, die nach vorne gerichtet sind. Ein kleines, relativ günstiges Gadget, welches auch noch schick ausschaut.

Woodster Standfuß

Wenn du es eher klassisch magst und keine extra Anschlüsse benötigst, dann haben wir dir natürlich auch in dieser Angelegenheit den Rücken freigehalten.

Der Evo Walnut Stand von UnderStands ist vom Design her der schönste Standfuß des Marktes. Der originale Standfuß vom iMac verschwindet hinter luxuriösem Holz. Leider gibt es die hochwertigen Einheiten nicht auf Amazon zu kaufen. Einen Link zur offiziellen Website haben wir trotzdem für dich. Einen edleren „ganz normalen“ Standfuß gibt es nicht

Um deinen iMac auch ordentlich transportieren zu können, gibt es die Lavota Tragetasche. Sie sieht sehr seriös aus und naja, sie macht ihren Job gut. Seitentaschen für die Tastatur und die Maus sind ebenfalls vorhanden.

iMac Tragetasche

Das SATECHI USB-Hub bringt dir alle Anschlüsse von der Rückseite des Macs an die Front. Du musst dich also nicht ständig verrenken, um einen USB-Stick anzuschließen.

Datenanschluss USB

Software und technische Hinweise

Zum Schluss möchten wir dir ein paar extra Hinweise geben, mit denen du deinen Mac etwas angenehmer in der Bedienweise machst.

Nehmen wir an, dass dir ein App-Symbol nicht gefällt. Du kannst es ganz einfach und ohne Programm wechseln. Du brauchst nur das Bild, welches im Endeffekt das Icon sein soll im 1024×1024 Pixel-Format. Dieses öffnest du in der Vorschau und kopierst es mit CMD + C.

Übrigens: Wenn du an Tastenkürzeln interessiert bist, die deinen Workflow verbessern, dann schau doch hier vorbei.

Im Finder suchst du nach der App, dessen Symbol ersetzt werden soll. Mache einen Rechtsklick, drücke auf „Informationen“, markiere das alte Icon oben links und drücke CMD + V. Das ist übrigens auch toll, um deinen Kollegen einen Streich zu spielen.

Du solltest im neuesten MacOS Mojave Update den Dark Modus ausprobieren. Dieser sieht echt verdammt schick aus und erweckt so ein wenig das Gefühl, ein neues Gerät zu haben.

Der Bild-in-Bild-Modus ist ganz praktisch, wenn du dir ein Video nur klein in der Ecke anzeigen lassen willst, ohne das gesamte Browserfenster kleiner zu ziehen. Bei einem YouTube-Video klickst du zweimal auf die rechte Maustaste und wählst „Bild-in-Bild starten“ aus.

Unter den Systemeinstellungen > Schreibtisch & Bildschirmschoner unter der Registerkarte Bildschirmschoner kannst du sogenannte „aktive Ecken“ einstellen. Wenn du auf die linke obere Bildschirmecke die Funktion des Bildschirmschoners legst, dann musst du den Cursor nur noch in diese bewegen, um dein Gerät in den Ruhezustand zu schicken.

Du willst deinen iMac als externen Monitor nutzen, zum Beispiel um deine PS4 daran anzuschließen? Dann zeigen wir dir in diesem Artikel, wie das geht.
 

Foto: bramgino / stock.adobe.com

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