Die 5 größten Fehler beim Lecken

Das Pendant zum „Blowjob“ beim Mann lässt das Herz jeder Frau höherschlagen. Wenn der Mann seine Partnerin mit der Zunge verwöhnen möchte, sagt keine Frau Nein. Leider fällt das erwartete Vergnügen nicht immer zur Zufriedenheit der Partnerin aus und die erwartete Ekstase bleibt auf der Strecke. Nicht immer liegt es daran, dass es der Frau schwerfällt, sich fallenzulassen und sexuelle Handlungen genießen zu können – oft tragen wir Männer dazu bei, indem wir Dinge tun, die das weibliche Geschlecht als absolute Lustkiller empfindet.

Welche das sind und wie du sie vermeidest, verraten wir jetzt.

Fehler 1:
Zu kurze Show

Die Zunge im Dauertakt zu beschäftigen, kann in der Tat anstrengend sein. Jedoch gibt es für die Frauenwelt nichts Schlimmeres, als wenn du abrupt aufhörst, weil die Kondition ausgeht. Das passiert natürlich nicht aus böser Absicht, kommt aber trotzdem blöd rüber. Durch das Lecken an der Klitoris baut sich Spannung auf, die nach einer Weile im Orgasmus mündet – aber eben nur, wenn du als Partner ein wenig Ausdauer beweist. Brichst du ab, war „die ganze Arbeit umsonst“. Besser ist es also, sich zwischendurch Pausen einzubauen, statt die Frau auf der Zielgeraden im Stich zu lassen. Umso schöner werden diese für die Partnerin, wenn du sie mit Komplimenten füllst. So wird sie denken, dass du eine Pause gemacht hast, um ihr zu sagen, wie schön du sie findest – und beide sind happy.

Fehler 2:
Ungepflegtheit im Gesicht und an den Händen

Bartstoppel und schmutzige Hände zählen ebenfalls zu den absoluten No-gos beim Cunnilingus. Wer seinen Bart nicht rasiert, muss damit rechnen, dass die Partnerin das Kratzen der Bartstoppeln als störend und damit auch lustmindernd empfindet, weil sie sich dann nicht mehr auf die sinnlichen Berührungen der Zunge an ihrem Lustzentrum konzentrieren kann.

Ungepflegte Fingernägel zählen ebenfalls dazu, denn auch diese stören bei zärtlichen Berührungen. Wenn du planst, deine Freundin oral zu verwöhnen, solltest du demnach vorher fünf Minuten im Bad investieren und dich um ein gepflegtes Äußeres kümmern – es lohnt sich.

Fehler 3:
Kleine Schamlippen einsaugen & Geräusche beim Saugen

Fragt man die Frauenwelt, was sie beim Oralsex besonders abturnend finden, gehört dazu definitiv auch das zu kräftige Saugen. Insbesondere die kleinen Schamlippen möchten nicht eingesaugt werden, weil es wenig erregend ist – was auch technisch gesehen Sinn macht, denn die meisten Nervenenden sitzen in der Klitoris und nicht in den Schamlippen. Besonders unangenehm wird es für die Frau, wenn während dem Akt dann noch laute Sauggeräusche dazukommen – vielleicht, weil es den Eindruck vermitteln kann, ein Produkt zum Essen statt eines weiblichen Wesens zu sein. Besser ist es, wenn du dich statt den Schamlippen dem „Venushügel“ widmest und beim Saugen vorsichtig bist. Wenn überhaupt, solltest du sanften Druck ausüben und lieber die Zunge statt der Lippen einsetzen.

Fehler 4:
Unbequeme Lage

Die Frau mal eben in einer Alltagssituation packen und mit Oralsex überraschen? Das ist nur dann eine gute Idee, wenn du ihr genügend Zeit lässt, sich in eine bequeme Position zu bringen. Eine unbequeme Lage, beispielsweise eingequetscht zwischen Autositzen oder auf hartem Parkettboden, stellt einen absoluten Lustkiller dar. Schöner ist es, wenn die Frau einen weichen Untergrund hat und ihren Kopf auf ein Kissen betten kann. Vielen Frauen hilft es auch, den Beckenboden ein bisschen erhöht zu lagern – beispielsweise mit Hilfe einer Decke oder einem flachen Kissen. So ist es für deine Partnerin leichter, den Höhepunkt zu erreichen.

Fehler 5:
Zu viel Druck & Finger ins Spiel nehmen

Generell ist es nicht ratsam, zu viel Druck anzuwenden oder wilde Bewegungen auszuführen. Viele Frauen mögen es beim Lecken lieber sanft und zärtlich – vor allem zu Beginn, damit sie sich langsam auf die sinnliche Erfahrung einlassen können. Wenn du Finger ins Spiel bringen möchtest, sollte das ebenfalls lieber zärtlich vonstattengehen. Zwischen den Beinen streicheln steigert die Lust, während plötzliches Eindringen die aufgebaute Spannung wieder killen kann.

Es spricht nichts dagegen, mit der Partnerin offen über Wünsche und Vorstellungen zu sprechen. Schließlich ist jede Frau individuell und freut sich, wenn du versuchst, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Die allerwenigsten trauen sich, während des Aktes „reinzureden“ und das Tempo vorzugeben.