Revolution! Smartphones kabellos aufladen

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Technovator-XE: Der Router, der dein iPhone kabellos bis zu einer Distanz von fünf Metern auflädt

Kabellos Smartphones aufladen? Die Idee, auf eine Lösung zu kommen, welche dem Problem des schnellen Entladens von Smartphones unterwegs ohne Kabel entgegentritt, ist nicht revolutionär – die effektive, alltagserleichternde Umsetzung ist es aber schon. Auch du möchtest bestimmt ohne Kabel das Handy aufladen, um unterwegs nicht auf die Smartphone-Funktionen zu verzichten.

Bahnbrechend bis heute sind deshalb Teslas physikalische Erkenntnisse, die er vor mehr als 100 Jahren – vor 1894 – im langjährigen Forschungsprozess gewann. Im Bereich der elektromagnetischen Energietechnik zeigte er in zahlreichen Experimenten auf, wie Strom als induzierte, elektromagnetische Spannung – in Form kabelloser Ladungen – per Drehspule durch die Luft übertragen werden kann. Diese Erkenntnisse, auf denen weitestgehend die heutige Elektrotechnik beruht, gehören in den weiterführenden Schulen zum heutigen physikalischen Grundlagenwissen.

Nikola Teslas Erkenntnisse – weiterentwickelt, um den hohen Energiebedarf unserer Smartphones zu stillen. Das polnische Start-Up-Unternehmen „Technovator“ hat jene Forschungsarbeiten über das Fortschreiten elektromagnetischer Wellen, im gesundheitsverträglichen Kleinstwellenbereich, weiter verfeinert und mit dem „XE“-Router einen funktionierenden Prototypen im Forschungs- und Entwicklungslabor angefertigt. Ivan Chuba, der Chief-Executive-Officer (CEO) von Technovator, hat im Team mit acht Wissenschaftlern aus Polen und der Ukraine auf der Grundlage von Teslas Arbeiten einen erfolgreichen Prototyp kreiert.

Nach Angaben von Technovator lassen sich die Smartphone-Akkus mit dieser Technologie kabellos innerhalb eines Radius bis zu fünf Metern Entfernung aufladen. Je näher sich das Smartphone am Router mit Ladefunktion befindet, desto schneller erfolgt der Lade-vorgang. Umgekehrt empfängt der Smartphone-Akkumulator mit zunehmender Entfernung weniger Ladung, da durch die Moleküle in der Luft die elektromagnetischen Wellen schwächer werden.
 

Technovator XE

 

Die Vorzüge des Technovator-XE-Routers und die praktischen Zukunftsaussichten zum Laden von Smartphones

Laut Angaben der Entwickler könne ein Smartphone bei einer Entfernung von bis zu drei Metern bereits innerhalb von vier Stunden den vollen Ladestand erreichen. Im Vergleich zu den Technologien mit „Quick-Charge“, die innerhalb von 30 Minuten (Quick Charge 3.0) das Handy voll aufladen, scheint dies durch die Luft erheblich länger zu dauern. Aber der Vorteil liegt eben in der Unabhängigkeit vom Kabel, der zunehmenden Flexibilität und in der Vision, künftig in allen öffentlichen und privaten Einrichtungen automatisch sein Smartphone beiläufig und unbemerkt durch die Hosentasche aufzuladen, ohne an einen festen Ort lange verweilen zu müssen.

Der Router zum induktiven Laden sendet über elektromagnetische Felder Frequenzen aus, ähnlich wie bei der mobilen Datenverbindung, bei Radio Receivern oder per Wi-Fi-Funktechnologien. Die elektrische Energie empfängt das Handy im gleichen Frequenzbereich liegend über die Transmitterspulen.

Beispielsweise bietet sich der Einsatz des Technovator-XE-Routers in Büros an, wo die Mitarbeiter laufend auf ein aufgeladenes Smartphone angewiesen sind, um Aufträge zu bearbeiten und mit Kunden zu kommunizieren.
 

Technovator XE Router

 

Induktives Handy-Laden mit dem iPhone 6

Die bald erscheinenden Technovator-XEs werden mit einem entsprechenden Reciever-Case zum induktiven Aufladen ausgestattet. Neben der Ladestation gehört die „XE App“ zum Gesamtpaket. Dort kannst du erkennen, wie hoch der Akkustand deines Handys ist, sowie Ladezyklen und Ladezeiten individuell einstellen. Die Spule, die im Lade-Case des Rou-ters eingebaut ist, besitzt eine Breite von 0,3 Zentimetern. Die Entwickler von Technovator geben an, diese in Zukunft unmittelbar im Smartphone einbauen zu wollen, um Ladeleistung und Reichweite zu erhöhen. Die Entwickler von Technovator vertreten die Auffassung, dass Strom und elektromagnetische Ladungen durch die Luft keine Gefahren für Mensch, Tier und umliegende Technik darstellen, da der Frequenzbereich besonders niedrig sei. Das induktive Laden dürfte beim Smartphone der Zukunft zum Standard gehören, nur die Einigung auf einen einheitlichen Standard innerhalb aller Handy-Anbieter und Smartphone-Modelle scheint aus Verbrauchersicht schwierig zu werden. Die kooperative Zusammenarbeit zwischen Energie-Entwicklern und Smartphone-Herstellern ist unerlässlich, um den Kunden technischen Mehrwert zu bieten.
 

Konkurrenten im Forschungsbereich des kabellosen Ladens

Neben Technovator, die sich primär auf das induktive Handyladen spezialisiert haben, ist das Unternehmen „uBeam“ zu nennen, das im Bereich der kabellosen Energie-Übertragung forscht und Technologien weiterentwickelt. Dieses strebt als Ziel eine kabellose Welt an, in der Geräte wie Smartphones, Tablets, PCs oder Fernseher, die Energie wireless im selben Frequenzbereich empfangen. So arbeitet beispielsweise eine Forschungsgruppe der Universität Cornell an der kabellosen Energieübertragung per Wi-Fi-Funkschnittstelle.
 

Technovator XE App

 

Fazit

Mit dem Smartphone iPhone 6 kannst du in Kürze zusammen mit dem Technovator-XE-Router im Radius von fünf Metern dein Handy kabellos aufladen. Die Technologie erlaubt bislang keine weiteren Distanzen, da die Ladungen durch die Luft mit zunehmender Distanz schwächer werden. Zusammen mit der App kannst du dich um das Energie-Management deines Smartphones kümmern.

Ob eines Tages Sendemasten errichtet werden, die alle Handys im größeren Umkreis von 5 oder 10 Kilometern unbemerkt aufladen können, bleibt abzuwarten. Dazu muss die Technologie tiefgreifend weiterentwickelt werden, um solch große Distanzen ohne Energieverlust zu überbrücken. Das Problem der Batterie-Langlebigkeit von Smartphones würde so teilweise gelöst werden können.

Um eine flächendeckende Energieversorgung ohne Kabel für alle mobilen Geräte sicherzustellen, müssen die Energie-Unternehmen weiter intensiv forschen und experimentieren – ganz im Sinne Teslas.

 

Fotos: Technovator XE PR



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