Das ist die Must-have Software

        Must-have Software    

Du hast bereits 75% deines Wochenendes dafür geopfert, deinen neuen PC zusammenzubauen und auch schon die Windows-Installation über dich ergehen lassen. Jetzt hast du also ein Monster der Extraklasse vor dir zu stehen, aber keinen Plan, was drauf soll? Keine Sorge, mit unserer Liste der Must-have Software ist deine 5TB Festplatte schneller voll, als du „Virus entfernen“ googeln kannst.

Die beste Software

Must-have Software

Die mit großem Abstand beste Software, die dich vor wirklich vielen Viren beschützt und dir eine unglaubliche Geschwindigkeit bei der Nutzung des Internets ermöglicht, ist dein gesunder Menschenverstand. Ganz Recht, denn kein Antivirenprogramm dieser Welt verhindern alle Viren. Diese Lücken musst du schon selber auffüllen. Also, da wir jetzt mit den grundlegenden Belehrungen durch sind, kommen wir zur eigentlichen Software.

Games, Games, Games!

Must-have Software

Wir müssen dir wohl nicht sagen, dass Steam, Blizzard Launcher und Co auf deinen PC gehören. Wir zeigen dir eher Programme, mit denen du deine Performance steigern kannst. Schließlich tut nichts so gut wie ein anständiger FPS-Boost. NVIDIA GeForce Experience ist deine Lösung, falls du eine NVIDIA Grafikkarte hast. Du kannst alle deine Spiele von einer übersichtlichen Bibliothek aus verwalten, optimieren und starten. Der MSI Afterburner sollte dein Overclocking Tool des Vertrauens sein. Mit ihm kannst du die perfekte Kombination aus Leistung und Temperatur finden.

Wenn du dich innerhalb eines Spiels befindest, gibt es in den Einstellungen oft die Option „Leistungsanzeige“. Damit kannst du dir FPS, Ping usw. anzeigen lassen.

Kreativ auf Wolke sieben

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Wenn du eher der kreative Typ bist, probiere dich ruhig mal an den Programmen der Adobe Creative Cloud aus. Der erste Monat ist kostenfrei und es gibt gute Tutorials von Abobe, um dir nur einige Möglichkeiten der Cloud zu zeigen. Von Bildbearbeitung über Videoschnitt bis hin zum mobilen Scribbeln auf dem Smartphone ist alles möglich.

Aber nicht nur deine kreative Seite wird beansprucht, der Programmierer in dir ist ebenfalls gefordert, was die Website-Programmierung angeht. Mit HTML, CSS und Javascript wirst du auch garantiert viele Stunden verbringen.

Pro-Tipp: der Adobe Acrobat Reader ist kostenlos verfügbar. Du brauchst ihn, um PDF-Dateien zu öffnen, und kannst ihn kostenlos auf der Adobe Seite herunterladen.

Anti(?)-Virus

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Bei dem Thema Antivirus-Software gehen die Meinungen auseinander. Die einen sagen, dass du um jeden Preis ein Antivirus-Programm brauchst. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Hardliner, die meinen, dass es nur den Windows-Defender bedarf. Dieser hatte anfangs zwar heftige Sicherheitslücken, jedoch sind diese in den letzten Jahren behoben worden.

Tatsache ist nun mal, dass du nicht, wie von vielen Virenprogramm schön unten in der rechten Ecke deines Bildschirms angezeigt, von 100.000 Hackern gleichzeitig angegriffen wirst. So interessant ist dein Rechner dann auch nicht. Trotzdem gibt es auch kein wirkliches Gegenargument zu Antivirus-Programmen. Benutze das Programm, welchem du am meisten vertraust, und wenn es trotzdem Viren durchlässt, benutze ein anderes oder denke mal über dein Surfverhalten nach.

Spar dir gutes Geld

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Word und Excel sind sowas von 2003. Benutze Google Docs und Tabellen. Die kannst du kostenlos verwenden, wenn du ein Google-Konto hast. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass du dir nicht nur Geld, sondern auch noch Speicherplatz sparst. Wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, weißt du ganz genau, dass du nicht die Pro-Version von Word brauchst, oder? Word wird sowieso nur benutzt, weil es schöner als der Texteditor aussieht.

Du solltest immer Augen und Ohren nach Online-Versionen von Programmen Ausschau halten. Diesen YouTube to MP3 Converter, den jeder mal auf seinem Rechner hatte, ist inzwischen eine Malware-Bombe. Besser ist die Website convert2mp3.net, mit der du dir nichts auf deinem System einfängst.

Nice to know:

Hole dir kein Programm, das dir verspricht, dein System zu „beschleunigen“ oder zu „reparieren“. Sowas ist der größte Müll und zieht dir im schlimmsten Fall sogar selbst die Viren auf die Platte. Wenn du dein System optimieren möchtest, machst du das am besten selbst, indem du in deine Programmliste gehst und ordentlich ausmistest. Deinstalliere aber nicht ausversehen Treiber. Das kostet dich dann nur noch mehr Nerven.

Wenn du noch spät abends am PC arbeitest, holst du dir am besten f.lux. Das Programm verändert die Bildschirm-Farbtemperatur anhand der Uhrzeit, sodass du die Nachtschicht ohne glühende Augen überstehst.

Der Brower des Vertrauens ist auch immer eine Sache für sich. Google Chrome ist zwar die Pein des Arbeitsspeichers, performt dafür aber auch dementsprechend. Chrome ist auf jeden Fall unsere Empfehlung an dich. Der neue Firefox und Edge (Explorer 2.0) sind aber auch keine schlechten Browser mehr und definitiv einen Blick Wert. Im Endeffekt kommt es ja auf dein Wohlbefinden im Programm an.


 
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Fotos: NicoElNino; scyther5, gorodenkoff; monsitj; PrettyVectors / Getty Images

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