Das Haus aus dem 3D-Drucker „Oh Schau mal Schatz, es ist ein… Haus“

        3D-Drucker    

Die 3D-Drucker Technologie hast du bis jetzt bestimmt als kleine Spielerei für zwischendurch angesehen. Doch die Technik hat die Angewohnheit, sich ständig weiter zu entwickeln. In den wirtschaftlich schwächeren Gebieten unserer Erde, müssen sich die Menschen auch ganz schön was einfallen lassen, wenn sie so etwas wie ein Dach über dem Kopf haben wollen. Die Non-Profit-Organisation „New Story“ will sich diesem Problem annehmen und gedruckte Häuser verkaufen.

Überraschung: aus Zement

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Gut, es war jetzt nicht schwer zu erahnen, dass die Häuser nach wie vor aus Zement sein werden. Die Art, wie sie gebaut werden, ist allerdings doch etwas unorthodox. Ein riesiger 3D-Drucker verrichtet nämlich die Arbeit. Das Fundament wird noch auf herkömmliche Weise gegossen und das Dach und die Fenster müssen auch noch ganz normal installiert werden.

„New Story“ hat mit dem Technologie-Startup „Icon“ zusammengearbeitet, um einen Drucker zu entwickeln, der ein einstöckiges Haus in grade einmal 24 Stunden gießen kann. In El Salvador z.B. ist diese Methode des Häuserbaus Gold wert, da dort viele, sozial sehr schwach aufgestellte Menschen, in selbstgebauten Hütten leben. Da dort viele unterhalb der Armutsgrenze leben, ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Sauberes Wasser oder gar Strom sind völlig ausgeschlossen.

„New Story“ durch Spenden finanziert!

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Bereits Ende Mai soll mit dem Bau der ersten 100 Häuser in El Salvador begonnen werden. Aber was kostet ein gedrucktes Haus? Etwa 4000 US Dollar. Wenn du also das Geld aufbringst und ein Haus für eine Familie kaufst, sollst du diese sogar kennenlernen dürfen. Größtenteils soll das Projekt aber wohl durch Großspenden finanziert werden. Das Verhältnis von den eigentlichen Geldgebern in der Relation zu den späteren Bewohnern der Häuser entspricht nicht 1:1. Im Gegenteil, es sieht eher so aus, dass es Spender für beispielsweise 100 Häuser gibt, allerdings gibt es über 10.000 Familien, die ein solches Haus benötigen. Es darf also auch weiterhin von Privatleuten gespendet werden.

Auch die Kosten für den Transport des Druckers sollen durch Spenden erreicht werden. Zusammen mit der Weiterentwicklung und den Tests der Häuser, kommt da eine stolze Summe von 600.000 US Dollar in den Topf. Dieser Betrag muss erst einmal eingenommen werden.

Sind die Drucker-Häuser bald für jedermann?

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Ob das ganze Konzept auch bald für den Normalbürger überall auf der Welt zur Verfügung steht, bleibt abzuwarten. Schließlich ist „New Story“ ein Non-Profit Unternehmen. Die läppischen 4000 US Dollar für ein Haus, sind dann aber doch schon verlockend.

 

Fotos: ICON / PR

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