Die Deutsche Bahn geht On-Demand mit ioki – Wenn das Schienen-Netz nicht genug ist

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Wenn wir an moderne Städte denken, fällt uns zweifelsohne als erstes Dubai ein. Das Emirat der Superlative. Wenn es um neue Technik geht, ist man hier immer schon immer noch einen Schritt weiter. Doch selten fällt der erste Gedanke auf Deutschland. Warum auch, könnte man sich fragen. Doch die Zeiten ändern sich und die Deutsche Bahn macht es vor. Mit ioki bringt die Deutsche Bahn On-Demand Mobilität und autonomes Fahren auf unsere Straßen. Richtig, in den öffentlichen Verkehr! Wem damit geholfen ist, was der Zweck dahinter ist und wie sicher und zuverlässig das Ganze funktioniert, erfährst du hier.

 

On-Demand mit der Deutschen Bahn

Der Plan hinter ioki ist einfach. Ein Service, der alles aus einer Hand bietet. Vorteile für Kommunen, sowie eine Entlastung für den öffentlichen Verkehr. Oder aber die Tatsache, dass es in Deutschland immer noch Gegenden gibt, in denen die Anbindungen einfach schlecht sind. Es sei denn, man verfügt über ein eigenes Auto. Und hier kommt unter dem Dach von ioki die Lösung: On-Demand-Mobilität und autonomes Fahren. Die Zeit ist reif für einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft. Und hier eilt die Deutsche Bahn mit einer Nase vorn an die Spitze.

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ioki?

Was bedeutet ioki überhaupt? Laut der Deutschen Bahn ist ioki eine Zusammensetzung aus den Worten „Input“, „Output“, sowie „Künstliche Intelligenz“. Der erste autonom fahrende E-Bus chauffierte bereits im Oktober durch die ländlich geprägten Regionen Niederbayerns. Hier war jeder Bewohner in der Lage, sich seinen ioki zu einem beliebigen Zeitpunkt bis vor die Haustüre fahren zu lassen, damit dieser ihn dann bis zum Bahnhof bringen kann. Trotz einer ausgereiften Sicherheitstechnik fährt aktuell noch ein echter Fahrer mit, um im Zweifelsfall eingreifen zu können.

Die Planung, in welcher Reihenfolge ioki die Passagiere abholt, erfolgt durch die besagte dazulernende künstliche Intelligenz. Über intelligente Echtzeit-Algorithmen lernt ioki stets dazu. Ioki vermeidet außerdem lange Umwege und laut der Deutschen Bahn soll jeder Fahrgast pünktlich am Ziel ankommen. So zumindest ein Versprechen der DB.

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Wo ist ioki unterwegs und was kostet uns das?

Der Startschuss fällt nach Bad Birnbach in Südbayern. Doch die ersten großen Städte stehen bereits in den Startlöchern, so zum Beispiel Hamburg. Ein besonderes Augenmerk läge allerdings auf den ländlichen Gegenden, wo die Anbindungen eher ungünstig sind und man den Bürgern eine Alternative zum eigenen Auto bieten möchte. Über eine App bestellen sich die Kunden zu einer bestimmten Zeit das Fahrzeug und können, je nach Auslastung, in einer neuen Art Sammeltaxi unterwegs sein. Spart Zeit und schont die Umwelt.

Dass dies kein günstiger Streich der Deutschen Bahn ist, dürfte auf der Hand liegen. Irgendwo und irgendwie müssen diese Kosten natürlich umgelegt werden, doch über diese Kosten hält die DB sich zurzeit noch bedeckt, auch wenn es heißt, dass es teurer werden würde als die Nutzung des „ÖPNV“. In wie weit dies für den Großteil der Bürger dann noch interessant ist, bleibt zunächst abzuwarten.

 
Hier kann sich die DB noch was abschauen.

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Fotos: Deutsche Bahn / PR



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