Der neue HomePod – Apples beste Neuigkeit

        HomePod    


Apple ist jetzt schon seit einem Jahrzehnt eine der größten und bedeutendsten Firmen. Den enormen Aufschwung hat Apple wohl Steve Jobs zu verdanken, da er mit den Smartphones und iPods etwas gesehen hat, was viele noch für Zukunftsmusik hielten. Aufgrund von perfektionierten Marketing-Strategien hält sich Apple konstant auf den ersten Plätzen der Telefon- und Computer-Industrie. Es ist also sehr verständlich, dass die Leute jährlich gespannt ihren Blick auf die Keynote von Apple richten, wo die neuen Innovationen und Ideen von Apple mit uns geteilt werden.

 
Wir warten schon etwas länger auf eine Innovation aus dem Hause Apple, die uns wieder richtig von den Socken haut, doch vielleicht hat das Warten jetzt ein Ende. Nun stellt Apple in der aktuellen Keynote den HomePod vor, Apples Versuch unser Musikerlebnis in unseren vier Wänden zu revolutionieren. Wie du Musik unterwegs hörst, hat Apple auf jeden Fall revolutioniert, ob es auch zuhause funktioniert, ist noch ungewiss.

 

Was ist der HomePod?

 
Das neue Produkt von Apple ist ein SmartSpeaker, der den Klang einer guten Lautsprecher-Box mit den SmartHome-Funktionen von beispielsweise Amazons Alexa kombiniert. Die 17 Zentimeter große Box mit abgerundeten Ecken und einer gemaschten Verkleidung ist in einem dunklen Grau und in Weiß erhältlich. Der HomePod wird anfangs nur in den USA, Großbritannien und Australien ausgeliefert und soll 2018 für umgerechnet 309 Euro auch zu uns kommen.

 

Was kann der HomePod?

 
Unter der Hülle versteckt sich ein System, welches sich an die Umgebung anpassen kann und somit für den perfekten Sound für jeden Raum sorgt. Unten sind sieben Hochtonlautsprecher eingebaut, die die Richtung kontrollieren, in der sie die Musik ausstrahlen. Darüber befindet sich ein großer Subwoofer, der für den nötigen Bums sorgen soll, ohne dass dabei Verzerrungen entstehen, egal bei welcher Lautstärke. Dies wird alles von Apples A8 Chip kontrolliert, den gleichen Chip, den Apple auch für das neuste iPhone verwendet. Die Musikbox besitzt also eine enorme Rechenleistung.

 

 
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Was kann er musikalisch?

 
Der HomePod besitzt ein räumliches Bewusstsein. Er nimmt den Raum wahr, in dem er sich befindet und nutzt diese Informationen, um die Musik möglichst gut an die Umgebung anzupassen. Dadurch soll ein Klangerlebnis entstehen, das den gesamten Raum beschallt und somit schon fast wie Surround-Sound wirkt. Außerdem verteilt es einzelne Aspekte der Musik, wie die Vocals und die Klänge aus dem Background unterschiedlich und soll somit einzigartig klingen. Wenn du dich für mehrere HomePods entscheidest, arbeiten diese sogar zusammen, um den Klang an die Umgebung anzupassen und den ganzen Raum mit Musik zu füllen.

 

Was kann die Smart-Funktion?

 
Die Box ist über eine Cloud mit Apple Music verbunden. Du hast somit Zugriff auf 40 Millionen Lieder. Wenn die Box mit „Hallo, Siri“ ansprichst, nimmt sie auf, was du zu ihr sagst, so wie schon auf dem iPhone. Allerdings kann der HomePod wesentlich mehr Befehle entgegennehmen, als zum Beispiel Amazons Alexa. Wenn du beispielsweise „Spiel etwas Neues“ sagst, nimmt sich der HomePod deine Daten von Apple Music zu Hilfe, um einen neuen Künstler abzuspielen, der zu dir passt. Wenn stimmt, was Apple verspricht, kann der HomePod auch bei sehr spezifischen Fragen helfen, beziehungsweise reagieren. Siri braucht keine genauen Befehle, sondern ist in der Lage, das Gesagte zu interpretieren.

 
Der Lautsprecher soll in der Lage sein, deine Stimme zu erkennen, selbst wenn die Musik spielt. Abgesehen von der Musik kannst du den HomePod genau wie Alexa noch als Eingabemittel für weitere Smart-Home Geräte verwenden. Um zum Beispiel das Licht oder die Heizung zu kontrollieren, kannst du das mit dem Befehl: „Siri, mach das Licht im Wohnzimmer an.“ umsetzen.

 
Wenn alles so stimmt, was uns in der Apple-Keynote versprochen wurde, so können wir wirklich davon ausgehen, dass der HomePod ein starker Konkurrent für alle anderen Lautsprecher sein wird. Ob dies allerdings wirklich der Fall ist, oder ob Apple mal wieder etwas übertrieben hat werden wir wohl erst nächstes Jahr im Einsatz erfahren.


Foto: Apple / Newsroom



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