Made to Win: Mercedes-AMG GT R

        Mercedes-AMG GT R    

Entwickelt in der „Grünen Hölle“

Tief, breit, böse, laut und….grün. Passt nicht? Und ob, denn Mercedes-AMG neue Speerspitze aus der AMG GT Reihe hat es in sich. Während der Entwicklungszeit verbrachte der GT R die meiste Zeit auf der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt – der „Grünen Hölle“ oder besser bekannt als Nordschleife am Nürburgring. Das Resultat: Noch nie zuvor integrierte Mercedes-AMG so viel Motorsport-Technologie in ein Serienfahrzeug wie beim GT R.
 

Mercedes-AMG GT R Innenraum
 

Der AMG GT R feierte am 24. Juni 2016 seine Weltpremiere auf dem Gelände der Mercedes-Benz World und somit direkt auf der traditionsreichen englischen Rennstrecke Brooklands. Aber stopp! Nicht gleich zum nächsten Händler eures Vertrauens rennen, denn die Verkaufsfreigabe erfolgt erst am 21. November diesen Jahres, während die Markteinführung in Europa für März 2017 geplant ist.
 

Mercedes-AMG GT R Front
 

Kommen wir zum Wesentlichen: Der Antrieb.

In dem neuen „Hulk auf vier Rädern“ brodelt ein 4 Liter V8 Direkteinspritzer mit Biturbo-Aufladung, der es in sich hat. In Kombination mit dem AMG SPEEDSHIFT DCT 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe und den 585 PS erzeugt die Frontmittelmotor-Rakete mit Transaxle 700 Nm Drehmoment zwischen 1900-5500 U/min und sorgt für eine Beschleunigungsorgie die sich sehen lassen kann. Von 0 auf Tempo 100 spurtet der GT R in 3.6 Sekunden und erst bei 318 km/h wirft er den Anker.

Dass solche Leistungen nicht mit Biodiesel erreicht werden dürfte klar sein. Die Ansiedelung in der Effizienzklasse G verdankt er nicht zuletzt dem kombinierten Verbrauch von 11.4 Litern auf 100 Kilometer. Auf der Autobahn gibt Mercedes-AMG einen Verbrauch von unter 10 Litern, nämlich 9.2 Liter an, während er in der Stadt genüssliche 15.0 Liter durch die Auspuffanlage schnorchelt.
 

Mercedes-AMG GT R Heck
 

Der Mercedes-AMG GT R ist das dritte Mitglied der AMG GT Familie und stellt die Speerspitze der GT Reihe dar. Dass AMG technisch bei dem Topmodell noch einen drauf setzt, liegt auf der Hand. Der AMG GT R verfügt über ein umfangreich modifiziertes Fahrwerk, einer neuen Aerodynamik und einem intelligenten Leichtbau. Für noch höhere Kurvengeschwindigkeiten und eine noch optimalere Traktion sorgen die breiteren Kotflügen vorne und hinten, denn hierdurch ist mehr Spurweite realisierbar.

Die neue Heckschürze besitzt einen Doppel-Diffusor für noch mehr Aerodynamik, mehr Effizienz und perfekten Grip. Aktive Elemente in der Frontschürze, eine aktive Hinterachslenkung und ein größerer Heckflügel unterstützen die sportlichen Eigenschaften des AMG GT R ebenso wie die neunfach justierbare Traktionskontrolle und das verstellbare Gewindefahrwerk mit zusätzlich elektronischer Regelung.
 

Mercedes-AMG GT R Seitenansicht
 

Der Mercedes-AMG GT R ist alles andere als unauffällig. In der exklusiven Sonderfarbe „AMG green hell magno“, die an die Nordschleife erinnern soll, den leichten Schmiederädern mit serienmäßiger Cup-Bereifung und dem erstmals in einem Serienfahrzeug integrierten AMG Panamericana Grill mit vertikalen Streben macht der GT R schnell klar, wofür er kreiert wurde. Mercedes-AMG erklärt den expressiven und sehr eigenständigen Look folgendermaßen: „Form follows function, and function supports form.“ Gemeint ist, dass sämtliche Elemente einen technischen Nutzen in sich tragen und somit die Fahrdynamik optimieren.
 

Mercedes-AMG GT R oben
 

Eine Neuheit versteckt sich unter dem AMG GT R. Die Rede ist von einem völlig neuen aktiven Aerodynamik-Profil, welches sich unauffällig im Unterboden vor dem Motor versteckt. Dieses kleine, nur zwei Kilogramm schwere Carbon-Element, fährt ab einer Geschwindigkeit von 80 km/h im RACE-Modus voll automatisch 40 Millimeter nach unten aus und verändert somit den Luftstrom deutlich. Erzeugt wird hierdurch der Venturi-Effekt, welcher dafür sorgt, dass der Mercedes-AMG GT R noch zusätzlich an die Fahrbahn saugt. Das Resultat ist eine präzisere Lenkung bei hohen Geschwindigkeiten.
 

Mercedes-AMG GT R Rennfahrer
 

Die Liste der aerodynamischen Neuerungen ist lang. Wichtig ist, was unterm Strich dabei herauskommt. Das Ergebnis sämtlicher Innovationen ist, dass alle Maßnahmen den Bodenkontakt bei Höchstgeschwindigkeit um 155 Kilogramm im Vergleich zum AMG GT erhöhen. Mercedes-AMG sagt: „Der neue AMG GT R bietet daher maximalen Grip, beispiellose Fahrbarkeit und ein kraftvoll proportioniertes Design, das die aerodynamischen Funktionen harmonisch integriert. Und: Trotz mehr Motorleistung, breiteren Proportionen, voluminöseren Rädern, dem größeren Heckflügel, erhöhtem Kühlluftbedarf und mehr Abtrieb weist der AMG GT R einen niedrigeren Luftwiderstandsbeiwert auf als der AMG GT.“

 

Fotos: Mercedes-Benz PR



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