Jaguars erster Performance Crossover: Der nagelneue F-PACE

        Jaguar F-PACE    

Ja da haben sich die Briten ja mal wieder was einfallen lassen. Ein Performance Crossover, wenn es nach Jaguar geht. Oder irgendwie ein SUV, wenn es nach der anderen geht. So oder so, der F-PACE ist Jaguar gelungen. Spätestens seit dem F-TYPE dürfte den meisten klar sein, dass Jaguar nicht mehr nur ein „Altherren-Auto“ ist. Dieses Image haben die Briten gekonnt abgelegt. Besonders der F-TYPE glänzt durch sportliche Optik, top Fahrverhalten und knackigen Sound. Doch schafft Jaguar nun den Sprung vom sportlichen Coupé zum Sport-SUV? Schauen wir uns den F-PACE genauer an.

Jaguar ließ sich in Sachen Design vom oben genannten F-TYPE inspirieren und das alles auf der Basis der bahnbrechenden Studie C-X17. Wer sich beim Händler seines Vertrauens über den F-PACE erkundigen möchte, der wird schnell feststellen, dass es hier schon beinahe schwierig wird, sich für den richtigen F-PACE zu entscheiden, denn die Auswahl ist immens. Spaßeshalber wollen wir diese mal kurz aufzählen.

Grundsätzlich wird der F-PACE in bis zu sechs Varianten unterteilt:
F-PACE PURE, PRESTIGE, PORTFOLIO, R-SPORT, S UND First Edition.

Letztere dürfte mittlerweile nicht mehr zu haben sein, denn der Jaguar kam 2016 auf den Markt. Innerhalb der einzelnen Kategorien folgen weitere fünf Motorisierungen:.

Ein 20d mit 180 PS und 6-Gang-Getriebe, ein 20d AWD mit 180 PS und 6-Gang-Getriebe, ein 20d AWD ebenfalls mit 180 PS und 8-Gang-Automatik, ein 30d AWD mit 300 PS und 8-Gang-Automatik, sowie ein 35t AWD mit 340 PS und auch 8-Gang-Automatik. Der Jaguar F-PACE S allerdings hat dann ausschließlich 380 PS, gebändigt von einer 8-Gang-Automatik.
 

Jaguar F-PACE Seitenansicht
 

Die Kosten bleiben bei Jaguar weitestgehend überschaubar. So liegen die neuen F-PACE zwischen 42.390 und 75.260 Euro. Nur die First Edition lag (oder liegt) bei 80-85.000 Euro.

Verbrauchstechnisch liegt die Speerspitze der Palette, der F-PACE 3.0 AWD bei gerade einmal 8,9 Liter auf 100 Kilometer. Wir sagen: Durchaus vertretbar.

Die 0 auf Tempo 100 Marke absolviert der Jaguar F-PACE S mit seinen 380 PS in 5,5 Sekunden. Und erst bei Tempo 250 begrenzt das System die Beschleunigungsorgie.
 

Doch was genau kann und hat der F-PACE?

Schauen wir es uns an: Jaguar wirbt mit einer hohen Alltagstauglichkeit und einer gleichzeitig hohen Dynamik im Klassenvergleich. Ebenfalls besitzt das Design und der Antriebsstrang des F-PACE alle Tugenden, die auch die bekannten Jaguar Limousinen und Sportwagen haben. Sowohl die Heckleuchten, Lufteinlässe in den vorderen Kotflügeln und die „kräftigen hinteren Hüften“ erinnern zwangsläufig ein Stück weit an den Jaguar F-TYPE.
Die Front des F-PACE lässt erahnen, was unter der Haube schlummert. Ein imposanter, selbstbewusster Kühlergrill mit muskulös geformter Motorhaube, 22-Zoll-Leichtmetallfelgen und schmale Voll-LED-Scheinwerfer tragen zum sportlichen Look des neuen Jaguars gekonnt bei.
 

Jaguar F-PACE Innenraum
 

Doch nicht nur außen, sondern auch innen verspricht Jaguar seinen Kunden viel. Auf den Käufer wartet eine perfekte Mischung aus edlen Materialien und Oberflächen, sowie diverse luxuriöse Details. Als Beispiel nennt Jaguar beheizbare, mit einer elektrischen Lehne bestückten Rücksitze.

Ebenfalls mit an Bord ist das neuste InControl Touch Pro und das frei konfigurierbare 12.3-Zoll-HD-TFT-Instrumentendisplay. Beides gehört zu den High-Class Infotainment-Systemen aus dem Hause Jaguar.

Ebenfalls On-Board frei programmierbar ist das Fahrprogramm. Je nach Laune und Wetter passt sich der F-PACE so den Gelüsten des Piloten an. Zu finden ist das ganze unter Configurable Dynamics. Hier ändern sich die Einstellungen der Drosselklappe, der Lenkung und des Automatikgetriebes.

Angetrieben wird Jaguars neuer F-PACE von einem Allradantrieb mit Torque-On-Demand-Funktion. Dies ist bis heute das am höchsten entwickelte Allradsystem für einen Jaguar. Dies bedeutet, dass sich im Normalfall der F-PACE wie ein Hecktriebler fährt und verhält und 100 % des Antriebs an die Hinterachse geht. Sollten die Vorderräder allerdings Unterstützung brauchen, schaltet der F-PACE von 100 % hinten auf 50:50-Drehmomentverteilung um und dies innerhalb von 165 Millisekunden.
 

Jaguar F-PACE Allradantrieb
 

Diverse intelligente Assistenzsysteme finden im F-PACE Platz. Vom All Surface Respons (Fahrten in Tiefschnee, Schotter und Matsch) bis hin zur Stereo-Kamera ist alles dabei. Die Stereo-Kamera ist sozusagen das Herzstück des autonomen Notfall-Bremsassistenten und verfügt unter anderem über eine Fußgänger-Erkennungs-Funktion. Außerdem warnt sie beim Verlassen der Spur. Weiterhin ein Spurhalteassistent, Geschwindigkeitsbegrenzer und Aufmerksamkeitsassistent und zu guter Letzt ein Head-Up-Display.

Das Preis-Leistungsverhältnis bei Jaguars neuem F-PACE scheint stimmig. Die Optik und die Motorisierungen lassen in dieser Klasse wenig Platz für offene Wünsche, denn es wird beinahe jede Vorliebe im preislichen Rahmen bedient.

Wir wünschen: Viel Spaß bei der Probefahrt!

 

Fotos: Jaguar Press



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