Asien feiert Premiere des neuen Porsche 911 GT3 RS

        Porsche 911 GT3 RS    

Auf der Auto Shanghai feiert der neue GT3 RS seine Asien-Premiere und gibt sich als fünfte Generation von seiner besten Seite. Generell gehört Asien zu den wichtigsten Märkten für die Zuffenhausener, denn der Asiate hat durchaus guten Geschmack in Sachen Autos. Zwar liegen an den ersten drei Stellen der verkaufsstärksten Länder nach wie vor USA, Deutschland und Großbritannien, aber direkt dahinter auf dem vierten Platz kommt dann auch schon China. Zumindest für die Modelle 918 Spyder, 911, Cayman und Boxter. Packt man sämtliche Baureihen zusammen, landet China sogar auf Platz zwei, direkt hinter den USA, die Platz eins verteidigen.

GT3 – ein Höchstmaß an Motorsport-Technologie. Mehr ist momentan nicht mehr möglich, wenn er seine hart erkämpfte Straßenzulassung nicht direkt wieder in Shanghai an den Nagel hängen soll.
 

Porsche GT3 RS Heckansicht
 

Eingefleischte Rennsport-Fans bekommen weiche Knie, wenn es um das Thema Nürburgring und Nordschleife geht. Legendär, berühmt, berüchtigt und hin und wieder Endstation für Piloten, die ihr Geschoss nicht im Griff haben. Den historischen Bestwert von sieben Minuten und 29 Sekunden stellte damals der Carrera GT auf und blieb seit dem unangefochten – bis der neue GT3 RS fluxkompensatormäßig neun Sekunden schneller durchs Ziel schoss. Sieben Minuten und 20 Sekunden – muss „Mann“ mehr wissen?

Was treibt ihn an: Ein Vierliter-Sechszylinder-Aggregat mit 500 PS und stolzen 460 Newtonmeter Drehmoment. Handschaltung? Fehlanzeige! Ein spezielles PDK-Getriebe hämmert die Gänge gnadenlos ineinander. Mit seinem 4-Liter-Motor ist er der stärkste Saugmotor mit Direkteinspritzung in der Familie der 911er. Die 100er-Marke erreicht er nach 3,3 Sekunden, die 200er bereits nach 10,9 Sekunden. Dass das nicht bei einem Verbrauch von 3 Liter funktionieren kann, liegt auf der Hand. Dennoch können sich 12,7 Liter auf 100 Kilometer durchaus sehen lassen.
 

Porsche GT3 RS von oben
 

Zwar hat der 911 GT3 RS eine Straßenzulassung, wer aber das Glück hatte, in einem GT3 RS Platz zu nehmen, der weiß, dass man ihn nicht über Kopfsteinpflaster steuern möchte. Der Nordschleifen-Rekordhalter ist auf maximale Rennperformance abgestimmt und hat nicht wirklich viel Platz für Komfort. Im Gegenteil! Denn überall wurden gewichtsreduzierende Maßnahmen getroffen. Der Elfer hat ein Dach aus Magnesium bekommen, Motorhaube und vordere Kotflügen sind aus Kohlefaser und der Heckflügel und –deckel sind auf kohlefaserverstärktem Kunststoff. Ein Traum aus CfK könnte man sagen.

Ziemlich leicht wird ebenfalls das Bankkonto, wenn man sich die neue Vorzeige-Rakete aus dem Hause Porsche zugelegt hat. Der Startpreis in Deutschland liegt bei: € 181.690.- (laut www.porsche.de). Stattet man seinen Elfer ein wenig aus, kommen allerdings einige Kosten dazu. So zum Beispiel das Porsche Communication Management (PCM) inkl. Navigationsmodul für € 3.147.-, Telefonmodul € 821.-, Liftsystem für die Vorderachse (kaum weg zu denken für den Straßenverkehr) € 2.975.-, eine Leichtbau-Batterie (Lithium-Ionen) € 2.261.-. Wer zudem noch schlecht sieht, kann sich für € 3.326.- LED Hauptscheinwerfer in schwarz inkl. Porsche Dynamic Light (PDLS) einbauen lassen.

Et voilà: € 195.000.-

Wir wünschen viel Spaß beim Herantasten an den Nordschleifen-Rekord.
 

Porsche GT3 RS Front / Seite

 

Fotos: Porsche PR



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