Was kann die App Scanbot und warum steht sie bald zum Verkauf?

        Was kann die App Scanbot?    

Früher brauchte man noch einen Scanner, um eine digitale Kopie eines Dokuments zu machen. Dieser musste an einen Computer angeschlossen sein, der das Bild erfasst und gespeichert hat. Das war aufwendig und es hat zum Teil lange gedauert, bis der perfekte Scan entstanden ist. Das hat sich mit dem Aufkommen von Smartphones geändert. Sie haben gute Kameras, mit denen du ein Dokument lupenrein erfassen kannst. Alles, was du dazu brauchst, ist eine App wie Scanbot.

Was ist Scanbot?

Heute kommunizieren wir mit vielen Menschen, Firmen und Behörden online. Egal ob für die Krankenkasse, das Finanzamt oder die Bank, immer wieder werden digitale Dokumente benötigt. Das heißt, du musst eine ganze Reihe von Rechnungen, Überweisungen oder Formularen scannen und elektronisch einrichten. Die Smartphone-App Scanbot hilft dir dabei. Mit ihr kannst du bequem Scans erstellen, die du sofort in einer Cloud speichern oder an einen Empfänger versenden kannst.

Scanbot ist für Apple Geräte (iPhone oder iPad) sowie für Android Smartphones und Tablets verfügbar. Es erkennt automatisch die Umrisse des Dokuments und schneidet es direkt zu. Gleichzeitig optimiert es die Bildqualität. Das heißt, dass Scanbot auch die Perspektive von schiefen Scans bemerkt und verbessert. So erhältst du mit nur einem Knopfdruck den perfekten Scan. Selbst bei einer starken Vergrößerung hat die Datei eine brillante Qualität. Praktisch ist, dass du diese Dateien in der App weiter bearbeiten kannst. Unter ein digitales Dokument kannst du mit Scanbot eine Unterschrift einfügen. Scannst du zum Beispiel ein Manuskript, kannst du Fehler anstreichen oder Änderungsvorschläge und Verbesserungen platzieren.

Aber nicht nur Dokumente kannst du mit Scanbot erfassen. QR-Codes, die in unserem Alltag eine immer größere Rolle spielen, verarbeitet die App ebenso wie herkömmliche Barcodes. Auch Ergebnisse aus einer Arbeitssitzung, die auf einem Whiteboard festgehalten sind, lassen sich mit der App optimal fotografieren.

Praktisch ist außerdem die Schnittstelle zu vielen Cloud-Anwendungen. Damit lässt sich das gescannte Dokument direkt in den Onlinespeicher laden. Soll der Scan direkt als Fax an einen Empfänger gesendet werden, ist auch das problemlos mit der App möglich. Sie eignet sich mit der Vielzahl seiner Funktionen also perfekt zur digitalen Datenerfassung und -verarbeitung.

App Scanbot

Lohnen sich die Premium Pakete von Scanbot?

Wenn du auf eine vollständige digitale Erfassung von Dokumenten setzen möchtest, ist es auf jeden Fall sinnvoll, die Premium-Versionen der App zu nutzen. Sie enthalten beispielsweise die Funktion, dass das System den Text des gescannten Dokuments erkennt. Ihn kannst du dann in ein Textverarbeitungsprogramm einfügen und ihn dort ändern. Das spart ein langes und lästiges Abschreiben, das oft mit Fehlern behaftet ist.

Neben der kostenfreien Version sind die Premium-Funktionen in mehreren Paketen verfügbar. Das teuerste Paket enthält alle Funktionen und ist zum Preis von 9,99 Euro erhältlich. Günstigere Versionen enthalten nur einen Teil der Zusatzfunktionen. Dank dieser Abstufung kann jeder genau das Paket finden, das für seine Zwecke am besten geeignet ist.

Zusätzlich fallen allerdings Kosten für jedes versendete Fax an. Das liegt daran, weil dieses über das herkömmliche Telefonnetz versendet wird und somit auch für Scanbot mit Gebühren verbunden ist. Im Shop kannst du verschiedene Prepaid-Guthaben kaufen, mit denen du eine bestimmte Anzahl von Faxen versenden kannst.

App Scanbot

Die Inhaber haben Verkaufspläne

Scanbot hat sich von einem nicht rentablen Produkt zu einem Kassenschlager entwickelt. Heute können die Entwickler einen guten Umsatz mit den Erlösen aus der App erzielen. Das liegt nicht nur an den Privatkunden, die bereit sind, für die Premium-Funktionen eine einmalige Gebühr zu zahlen, sondern auch an den Geschäftspartnern. Dazu zählen unter anderem Krankenkassen. Sie müssen entweder Belege selber einscannen oder bieten den Versicherten in einer eigenen App die Möglichkeiten, dies selbst zu tun. Damit wird die Datenverarbeitung extrem erleichtert und zeitlich optimiert. Die Technik, die hinter diesen Apps steckt, stammt nicht selten von den Scanbot-Entwicklern.

Diese wollen die App in Zukunft noch weiter verbessern. Das Ziel ist, dass es damit dann nicht nur möglich sein soll, Dokumente zu erfassen, sondern auch eine Datenanalyse durchzuführen. Es geht darum, eine künstliche Intelligenz zu entwickeln, mit der auch handschriftliche Notizen oder Dokumente, die nicht einem einheitlichen Format entsprechen, zu verarbeiten.

Dank des florierenden Geschäfts und den guten Aussichten für die Zukunft, befasst sich die Geschäftsführung bereits seit einiger Zeit mit einem möglichen Verkauf des Unternehmens. Schließlich geht es auch darum, den Investoren das Kapital zurückzuerstatten, das sie zu Beginn in das Unternehmen gesteckt haben. Dadurch wurde die Entwicklung von Scanbot erst ermöglichst. Auf fremde Kapitalgeber waren die Entwickler nach einem schwierigen Start angewiesen. Der damalige Geschäftsführer Frank Thelen übergab die Leitung des Unternehmens an Christoph Wagner, der auch heute noch in der Position tätig ist. Eilig haben es die Eigentümer allerdings nicht. Sie wollen ein faires und für sie passendes Angebot abwarten.

 

Fotos: AJOURE´ Redaktion

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