Was tun gegen einen kratzigen Bart?

        kratziger Bart - Bartpflege    

Bärte sind derzeit angesagt wie selten zuvor! Was mit der Hipster-Bewegung begann, ist nun als Trend in der Männerwelt angekommen. Der Weg hin zum schönen Bart ist dabei jedoch oft kein ganz leichter. Wir verraten dir darum, wie die Sache mit der Bartzucht wirklich funktioniert, worauf es zu achten gilt und was Mann tun kann, damit der Bart nicht juckt.
 

Lass wachsen Mann!

Ist der Entschluss für den Bart gefasst, entfällt für dich zwar der tägliche Griff zum Rasierer, doch Pflege muss weiterhin sein. In der Anfangsphase vielleicht sogar etwas mehr als bisher, denn vor allem die ersten Tage könnten ein klein wenig unangenehm werden. Die kurzen Barthaare können nämlich ziemlich ziepen, kratzen und jucken. Nicht nur deine Liebste beim Küssen, sondern auch dich als angehenden Bartträger.

Die Ursache hierfür sind meist einzelne Barthaare, die störrisch, entgegen der natürlichen Wuchsrichtung abstehen. Diese kannst du bei angefeuchtetem Bart mit einem feinzinkigen Kamm sanft in die richtige Richtung kämmen. Ist deine Haut durch die Barthaare irritiert, reagiert gereizt oder droht sich gar zu entzünden, dann helfen dir Kamilletinkturen und milde Hautcremes ganz prima. Stört dich dein Barthaar dennoch nachhaltig, so hilft allerdings nur der beherzte Griff zur Schere.
 

Drei Tage für ein Halleluja

Wenn die ersten drei Tage geschafft sind, hast du das Schlimmste schon überstanden. Ab jetzt beginnt allerdings die In-Form-Bringung deines Bartes. Nicht alle Barthaare wachsen nämlich gleich schnell, so dass ein Barttrimmer ein probates Gerät ist, alle auf eine identische Länge zu stutzen.

Nun gilt es aber auch, den Bart regelmäßig zu waschen. Denn – logisch – in ihm können sich im Laufe des Tages allerlei Schmutz wie auch Schweiß ansammeln. Idealerweise wäscht du deinen Bart nicht nur morgens unter der Dusche mit einem Shampoo, sondern auch am Abend, vor dem zu Bett gehen. Hierdurch wird nicht nur lästiges Jucken verhindert, dein Bart riecht vor allem auch deutlich angenehmer. Ein Finish mit einer klassischen Haarspülung sorgt zudem dafür, dass deine Barthaare wunderbar weich werden.
 

Und täglich wächst die bärtige Pracht

Je länger der Bart wird, desto öfter gilt es für dich ihn zu kämmen und zu bürsten. Einerseits damit er nicht verzottelt, andererseits aber auch, damit Luft an die Haut kommt. Ideal dafür sind spezielle Bartbürsten, die auch super für unterwegs geeignet sind.

Mindestens einmal in der Woche solltest du nun auch deinen Bart trimmen, damit er optisch gut und gepflegt aussieht. Dazu schneidest du die Barthaarspitzen nach, entfernst gespaltene Haare und übermäßig lang gewachsene Barthaare. Etwaige Konturen also beispielsweise die Ränder am Hals, solltest du nach deinem ganz individuellem Bedarf mit dem Barttrimmer nacharbeiten.

Neben dem Waschen mit Shampoo – es gibt natürlich auch spezielle Bartshampoos – solltest du nun deinen Bart auch regelmäßig mit pflegenden Ölen versorgen. Entweder verwendest du hierfür ein Bartöl mit hautpflegenden Zusätzen oder aber Olivenöl. Olivenöl pflegt deinen Bart zwar hervorragend, riecht dafür aber natürlich nicht wirklich toll und wirkt oftmals leicht fettig, so dass du dessen Anwendung eher auf die Freizeit beschränken solltest.
 

Wenn du all unsere Tipps befolgst kannst du fieses Kratzen vermeiden und wirst ganz sicher von Beginn an viel Freude mit deinem weichen und perfekt aussehenden Bart haben!

 

Foto: g-stockstudio/iStock.com



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