So vermeidest du Risse auf den Fingerkuppen

        rissige Hände    

Deine Finger sind ähnlich wie deine Lippen ein sehr sensibler Bereich deines Körpers, da diese die Hauptverantwortung deines Tastsinns tragen. Aus diesem Grund werden sie auch besonders stark durchblutet und sind sehr empfindlich gegenüber Schmerzen. Eine kleine Wunde reicht schon aus, um dich vor Berührungen wegschrecken zu lassen und trotzdem sind viele Hände schwer am Arbeiten, hacken täglich auf Tastaturen, heben Lasten an und betätigen schwere Maschinen. Bei der ganzen Arbeit, die unsere Finger verrichten, vergessen wir oftmals sie zu pflegen. Sie trocknen aus und bekommen Risse.
 

Nicht nur im Winter

Der Fachbegriff für die Risse in deinen Fingern lautet Pulpitis sicca und wird durch Kälte, Dehydration, Vitaminmangel und Wasch- oder Reinigungsmittel verursacht. Doch mit folgenden Techniken lassen sich diese, zum Teil schmerzhaften Schäden in Zukunft verhindern.
 

Wundschutz

Sollte sich deine Haut oberhalb oder seitlich deines Nagels lösen, so ziehe sie nicht mit zusammengebissenen Zähnen ab, sondern trenne das Stückchen Haut mit einer Nagelschere sauber ab, bevor es dir versehentlich abreißt und eine Wunde entsteht. So eine Wunde solltest du immer behandeln, auch wenn sie noch so klein sind. Am besten mit einer antibakteriellen Salbe bearbeiten und mit einem Pflaster anhaltend schützen.
 

 

Vorbeugen

Handschuhe – Bist du eine sehr anfällige Person, solltest du an kalten Tagen immer Handschuhe bei dir haben. Dies verhindert, dass deine Haut zu schnell austrocknet. Arbeitest du viel mit Wasser, solltest du Gummihandschuhe benutzen.

Eincremen – Es mag hochkomplex klingen, aber es gibt bereits Feuchtigkeitscremes, die für trockene Haut entwickelt wurde. Verzichte aber am besten auf Produkte mit zu viel Parfümzusatz.

Nächtliche Pflege – Bei sehr trockenen Händen kannst du sie vor dem Schlafengehen großzügig mit einer reichhaltigen Creme, wie zum Beispiel Nivea Hautpflegecreme, einreiben und darüber einen Paar Baumwollhandschuhe ziehen. Diese verhindern, dass die Creme ausdünstet und sorgen dafür, dass all die Feuchtigkeit von unseren Händen aufgenommen wird.

Händewaschen – Es ist nicht nur hygienischer, sondern verhindert, dass deine Hände austrocknen. Doch nun kommt es auf die Seife an. Diese sollte nicht zu stark konzentriert sein und einen neutralen pH-Wert haben. Danach solltest du, statt das Handtuch mit Reibung zu erhitzen, deine Hände sanft darin abtupfen.

Feuchte Luft – Vermeide zu trockene Luft. Vermeide also elektrische Handföner in öffentlichen Toiletten nach dem Waschen und achte drauf, dass die Luft in deinem Zimmer nicht zu trocken ist.

 

Foto: Daniel Boavida / EyeEm / Getty Images; PR / Tracdelight



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