Aus diesen 7 Gründen riecht dein Parfüm nicht so gut wie es sollte

        Parfum    


Im Geschäft noch war der Duft berauschend, doch schon wenige Wochen später bist du von deinem Kauf enttäuscht? Fade, kaum wahrnehmbare oder gar ranzige Parfüms müssen nicht sein. Wir zeigen dir, worauf du bei der Anwendung achten solltest, damit du deinen Duft lange Zeit genießen kannst.

 

Der Gewöhnungseffekt

Zunächst solltest du prüfen, ob der Geruch deines Parfüms sich tatsächlich verändert oder nachgelassen hat. Denn häufig tritt nach einigen Wochen der Nutzung ein Gewöhnungseffekt ein, bei dem du den Duft schlicht nicht mehr wahrnimmst. Jetzt mit Überdosierung zu kompensieren, wäre fatal – das Ergebnis kannst du täglich in der U-Bahn riechen. Besser: Entscheide dich hin und wieder für einen anderen Duft oder verzichte einige Tage ganz auf Parfüm. Anschließend kannst du wieder zuverlässig beurteilen, ob der Duft noch seinen Zweck erfüllt.

 

Das Parfüm riecht im Alltag anders als beim Kauf

Beim Kauf hast du dein Parfüm wahrscheinlich auf Papierstreifen getestet. Was viele nicht wissen: Der Duft entfaltet sich auf der menschlichen Haut ein wenig anders und ist von Mensch zu Mensch verschieden. Selbst wenn du bereits im Geschäft das Parfüm auf dem Handgelenk getestet hast, erreicht der Duft erst nach 20 bis 30 Minuten seine volle Kraft. Außerdem solltest du in dieser Zeit das Geschäft verlassen. Die überwältigenden anderen Düfte können dir sonst einen falschen Eindruck von deiner Wahl vermitteln.

 

Der Duft ist gekippt

Ein hochwertiges Parfüm kann bei richtiger Lagerung fünf Jahre oder sogar länger halten. Dazu gehört allerdings, dass es dunkel und kühl aufbewahrt wird. Der Platz am Fensterbrett ist also weniger geeignet. Auch im Badezimmer sollten die kostbaren Fläschchen nicht stehen, denn hier schwanken sowohl Temperatur als auch Feuchtigkeit. Besser eignen sich Schubladen oder Schränkchen in kühlen Räumen, in Originalverpackungen oder lichtundurchlässigen Flakons. Übrigens ist der Alkoholgehalt entscheidend: je höher der Alkoholanteil, desto länger die Haltbarkeit. Daher sind ein Eau de Toilette oder ein Eau de Cologne in der Regel länger haltbar als ein Parfüm. Im Gegenzug riechen sie allerdings auch weniger intensiv. Ob dein Lieblingsduft gekippt ist, erkennst du an einem neutralen oder sogar ranzigen Geruch und einer öligen Konsistenz.

 

 

Bakterien haben den Duft verändert

Das passiert zum Beispiel, wenn dein Parfümflakon mit deiner Haut in Berührung gekommen ist. Die Bakterien vermehren sich im Parfüm und verändern den Duft, bis er nicht mehr dem entspricht, für den du dich entschieden hast. Leider hast du auch in diesem Fall nur die Möglichkeit, ein neues Parfüm zu kaufen – besser auch mit einem Zerstäuber, der den Hautkontakt verhindert.

 

Mischung mit anderen Düften

Du musst beim Tragen von Parfüm nicht auf Aftershave oder Deodorant verzichten. Es empfiehlt sich jedoch, sich für eine duftneutralere Serie zu entscheiden. Selbst mit subtilen Düften ergeben sich häufig Kompositionen, die nicht besser sind als die Summe ihrer Teile.

 

Trockene Haut

Parfümduft entfaltet sich am besten auf warmer, leicht feuchter Haut. Der ideale Zeitpunkt zum Auftragen ist daher morgens nach dem Duschen. Wenn das nicht möglich ist, trage vor dem Parfüm ein wenig Vaseline oder duftneutrale Bodylotion auf die Haut auf. Aufpassen: Das Parfüm nach dem Auftragen nicht verreiben – dadurch verfliegt der Duft oder kann sich sogar verändern.

 

Die richtigen Hautpartien

Auch während des Tages wirkt Wärme positiv auf den Duft. Achte daher darauf, dein Parfüm auf Körperstellen aufzutragen, die gut durchblutet sind. Dazu gehören zum Beispiel die Innenseiten der Handgelenke, die Bereiche hinter den Ohren und die Seiten des Halses. So erneuert sich der Duft deines Parfüms von selbst und hält viele Stunden lang an.

 

Fotos: B2M Productions; Laura Lezza / Kontributor / Getty Images



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