5 vergessene Rasiertricks, die dein Leben vereinfachen

        Rasiertricks    

Früher war die Rasur eine ganz andere Sache als heute. Anfangs wurde man noch von einem Barbier mit einem echten Rasiermesser rasiert. Doch heutzutage, mit dem Überangebot an Rasierern und den Werbungen, die immer erzählen wie einfach rasieren doch ist, ist auch einiges an Tradition verloren gegangen.

Das Rasieren an sich ist auch nicht mehr so kompliziert, wie es früher mal war. Allerdings war es früher Tradition, dass der Vater dem Sohn seine Tricks verrät. Wäre es nicht schade, wenn diese Sitte nun ausstirbt? Falls dein Vater dir keine Rasiertipps gegeben hat, brauchst du keine Angst zu haben, denn du hast ja uns. Deswegen zeigen wir dir fünf Rasiertricks, die dir dein Vater vielleicht nicht beigebracht hat.
 

– 1 –
Vorbereitung

Die richtige Vorbereitung ist, wie bei so vielen Dingen, auch für die Rasur von großer Wichtigkeit. Wir bevorzugen eine gründliche Reinigung mit viel warmem Wasser und einem milden Reinigungswasser für das Gesicht. Durch das lauwarme Wasser werden Haut und Haare weicher, was für ein angenehmeres Rasiererlebnis sorgt. Manche Seifen können die Haut austrocknen, wähle deine also mit bedacht. Lass dir mit der Vorbereitung ruhig etwas Zeit und mache sie vor allem gründlich.
 

– 2 –
Der richtige Rasierer

Bei einem Rasierer gibt es drei Dinge, die du beachten solltest. Zum einen geht es um die Schärfe der Klingen. Denn auch wenn alle Rasierklingen scharf sind, gibt es bei der Herstellung noch so einige Unterschiede und du wirst Rasierklingen finden, die wesentlich schärfer sind als andere. Weiterhin solltest du noch auf die Beschichtung des Rasierers achten. Hierbei solltest du danach gehen, was du am liebsten magst. Es gibt Rasierer die dickere Flüssigkeitsschichten hinterlassen, außerdem sind die Beschichtungen bei verschiedenen Rasierern auch für andere Dinge gemacht. Du solltest dich also ein bisschen durchtesten und entscheiden, welche Beschichtung dir am meisten zuspricht. Zu guter Letzt gibt es auch noch einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen den Rasierern, je nachdem was für ein Metall für die Klingen verwendet wurde. Auch hier heißt es wieder: ausprobieren.
 

– 3 –
Haare reduzieren, nicht töten!

Wenn du zwanghaft versuchst jedes einzelne Haar aus seinem natürlichen Lebensraum herauszureißen und von seiner Familie zu trennen denkst du falsch über den Vorgang der Rasur nach. Lass dir Zeit und eliminiere mit jedem Zug einige Haare. Rasiere dich mit System und Geduld und du wirst dich wesentlich seltener schneiden.
 

– 4 –
Die Rasierrichtung

Von diesem Tipp sind Rasierer mit einer Klinge ausgeschlossen, da sie nicht das gleiche Funktionsprinzip haben wie ihre Brüder mit mehreren Klingen. Um rauszufinden in welche Richtung dein Haar wächst, kannst du einfach in mehrere Richtungen darüberstreichen. Wenn dein Haar sich nicht aufstellt und es leicht ist über das Haar zu fahren, hast du die richtige Richtung gefunden. Möchtest du wenig Haare entfernen, rasierst du mit der Wuchsrichtung. Möchtest du ein paar mehr Haare entfernen, musst du über die Haarrichtung rasieren und wenn du sehr viel Haar entfernen willst, dann gegen die Haarrichtung – allerdings entstehen so eher Schnitte und Irritationen. Bei Rasierern mit mehreren Klingen ist die erste Klinge dafür verantwortlich das Haar aufzustellen und die zweite dafür, es zu schneiden. Deswegen solltest du öfter in Wuchsrichtung rasieren.
 

– 5 –
Nachbereitung

Natürlich geht es nach der eigentlichen Rasur um die Wahl des Aftershaves. Auch hier kannst du wieder zwischen dickeren Balsamen oder dezenterer Feuchtigkeitscreme wählen. Natürlich hat das wieder mit dem persönlichen Vorlieben zu tun, doch der Aftershave Balsam wird fast immer mehr Zutaten beinhalten, die gut für deine Haut sind, als eine Feuchtigkeitscreme. Worauf du allerdings achten solltest ist, dass das Produkt deiner Wahl Alkohol nicht als primäre Zutat auflistet. Ein bisschen Alkohol ist zwar nötig für den antiseptischen Effekt, allerdings sorgt zu viel Alkohol dafür, dass deine Haut austrocknet. Bei einer Benutzung über einen längeren Zeitraum kann der Alkohol sogar für Falten sorgen.
 

Wenn du diese fünf Rasiertricks beachtest, kannst du dich auf ein Rasur-Erlebnis freuen, wie du es noch nie hattest. Außerdem kannst du sie später deinem Sohn mit auf den Weg geben, damit diese alte Tradition nicht ausstirbt.

 

Foto: Christopher Bissell / Getty Images



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