Das ist die beste Musik beim Arbeiten

           

Dass Musik unsere Stimmung positiv beeinflusst, kennen wir alle. Das Glückshormon Dopamin ist hierfür verantwortlich. Normalerweise wird es immer dann ausgeschüttet, wenn wir z.B. für etwas belohnt werden. Unsere Lieblingsmusik bewirkt eben das und führt dazu, dass wir motivierter und kreativer sind.

Allerdings hilft uns das nicht immer weiter. Es ist schon seit 30 Jahren bewiesen, dass Musik eine äußerst fördernde Wirkung bei monotonen Aufgaben hat, während sie bei anspruchsvoller Arbeit eher im Weg steht. Sortierst du gerade etwas in Regale, retuschierst du in Photoshop ein Bild oder schraubst du am Auto, so hat Musik eben diesen positiven Effekt.

Schreibst oder ließt du gerade einen anspruchsvollen Text, dann empfindet man Musik als störend. Das Gehirn muss zu viele Informationen verarbeiten und bricht die aufgebaute Konzentration irgendwann ab. Dies passiert noch schneller, wenn man das Musikstück nicht kennt. Ein unerwarteter Übergang von Strophe zum Refrain (Bridge), ein lautes Rufen oder ein Gitarrensolo ziehen schnell die Aufmerksamkeit auf sich, ohne dass man etwas dafür kann.

Andersherum werden wir von Songs, die wir in und auswendig kennen nicht mehr überrascht und können diese bis zu einem gewissen Grand auch bei schwieriger Arbeit hören.
 

Beim Lernen

Wenn wir etwas Neues lernen, muss das Gehirn auditive Informationen und den Lernstoff verarbeiten. Wer nicht Multitasking-geschult ist, bekommt vor allen bei Musik mit Text und dem Lernen von etwas Verbalem, wie etwa einer Fremdsprache, ganz große Probleme.
 

Im Chaos

Bei einem lauten Arbeitsplatz kann Musik sehr förderlich sein. Zu viele Hintergrundgeräusche sorgen dafür, dass die Cortisol-Produktion hochfährt und Stress entsteht. Musik drängt die Geräuschkulisse zurück und schaltet wieder die Dopamin-Produktion an.
 

Fließband

Bei sich ständig wiederholender Arbeit kann Musik den Workflow auf die Spitze treiben und zu einer maximal fehlerfreien und schnellen Arbeit führen.
 

Welches Genre eignet sich am besten zum Arbeiten?

Wir haben 50 Personen befragt, welche Musik sie ausschließlich beim Arbeiten am liebsten hören. Die 16 – 36-jährigen Personen durften so viele Genres nennen, wie sie wollten und wir kamen zu einem sehr interessanten Ergebnis:

 

Japanischer Pop & -Rock … 4%
Andere, Meditative, Punk, Country …8%
Klassisch, Orchester, Filmmusik … 8%

Indie … 10%
keine Musik … 14%
Black – Jazz, Funk, Blues, Gospel … 14%

Pop … 24%
Oldies, 90er, 80er, … 26%
Hip-Hop, Rap deu/eng, R&B … 28%

Radio, Charts, Balladen … 30%
Rock, Metal, Sub Genre … 34%
Elektronik – Techno, House … 34%

Wäre das hier was für dich?

Ferdinand Dreyssig & Marvin Hey – Coeur De La Nuit

 

Bei Musikgeschmack spalten sich bekanntlich die Geister. Wer von uns kennt nicht diese endlos langen Diskussionen, bei denen dein Gegenüber dich versucht davon zu überzeugen, dass sein Geschmack viel besser ist? Bei unserer Umfrage haben aber fast alle Befragten mindestens 2–3 Genres angegeben. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass der folgende Absatz über den besten Musikmix beim Arbeiten auch angenommen wird.
 

Der Mix gibt den Ton an!

Eine einzige Musikrichtung schafft es also nicht, einen Menschen dauerhaft zu motivieren. Vielmehr kann aber zu gewissen Tageszeiten eine bestimme Musik optimal sein.

Frühmorgens nach dem Aufstehen oder auf dem Weg zur Arbeit ist deine Lieblingsmusik die beste für dich. Du kennst sie und wirst du nicht von einem extrem lauten Gitarrensolo überrascht. So kann man entspannt in den Tag starten.

Wenn es vormittags darum geht, produktiv zu werden und das Gehirn hochzufahren, bietet dir House-Musik mit schnellen Beats das beste Programm. So wird dein Geist wach und leistungsfähig.

Um die Mittagszeit ist Konzentration und der nötige Biss erforderlich. Hierfür kann man den Streaming-Dienst ganz ausschalten oder komplett zu Klassik wechseln. Das hört sich für die meisten im ersten Moment vielleicht skurril an, aber das hat einen guten Grund. Laut einer Studie der Neurologin Frances Rauscher kann man nämlich nun vom Mozart-Effekt profitieren. Die Musikstücke des österreichischen Komponisten weisen häufig auf einen Laut-Leise-Zyklus von 30 Sekunden hin, welcher dem Muster unserer Gehirnwellen am nächsten kommt. Alle Probanden die unter Einfluss der Klassischen Musik standen, schnitten mit einem deutlich besseren IQ-Testergebnis ab.

Gegen Nachmittag widmest du dich dann schon vielleicht dem nächsten Projekt und benötigt Inspiration und Kreativität. Jazz und Blues bringen die Gedankengänge noch mal zum Brodeln und regen deinen Erfindergeist an.
 

Kopfhörer
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Braut sich da etwa was zusammen?

Kostenlos Musik hören hat ein Ende: „Wir haben einen Fehler gemacht!“

 

Fotos: PR/Amazon; Caiaimage/Tom Merton/Getty Images



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