X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

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X-Men: Zukunft ist Vergangenheit – Die Story

Das Ende aller Mutanten ist nahe. Riesige Kampfroboter, die auf den Namen Sentinels hören, rotten nach und nach die noch verbliebenen Mutanten um Magneto (Ian McKellen) und Charles Xavier (Patrick Stewart) aus. Die einzige Möglichkeit den übermächtigen Gegner zu bezwingen, ist in die Vergangenheit zu reisen und ein Attentat zu verhindern, das zur Umsetzung des Sentinel Programms führte.

Dazu schickt Kitty Pryde (Ellen Page), mit Hilfe ihrer Fähigkeiten, Wolverine’s (Hugh Jackman) Bewusstsein in die Vergangenheit, wo er Besitz von seinem jüngeren Körper ergreift. Doch um das Attentat verhindern zu können, braucht Wolverine die Unterstützung der jungen Ausgaben von Charles Xavier (James McAvoy) und Magneto (Michael Fassbender).

Doch die beiden Mutanten sind zu diesem Zeitpunkt der Geschichte noch erbitterte Feinde und auf ihre eigenen Probleme fixiert. Jetzt kommt es darauf an, dass Wolverine die richtigen Worte findet, denn nur gemeinsam können sie das Attentat verhindern und die Zukunft neu gestalten.
 

 

Kaum Schwächen, viele Stärken

Ein Film der verschiedene Zeitebenen, Unmengen an Stars und mehrere Handlungsstränge hat, kann mächtig schief gehen. Oder eben mächtig gut gelingen. Und gelungen ist „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, in seinen 132 Minuten Spielzeit, durchaus.

Regisseur Bryan Singer beweist einmal mehr, dass er ein Händchen für die große Inszenierung ganzer Superheldenscharen besitzt. So vereint er gekonnt den jungen und den alten Cast der X-Men Filme und verwebt Zukunft und Vergangenheit zu einer mitreisenden Story. Dabei verliert man als Zuschauer nie den Überblick und trotz hoher Stardichte kommen die wichtigsten Charaktere weder zu kurz, noch werden die Nebenrollen nur zur bloßen Effekthascherei eingesetzt, sondern tragen ihren Teil zum Gelingen der Geschichte bei.

Als Akteure stechen besonders Michael Fassbender und James McAvoy hervor. Zusammen mit Hugh Jackman und Jennifer Lawrence als Mystiqe bekommen sie im Film die meiste Zeit um großartig aufzuspielen. Doch auch der übrige Cast macht seine Sache ausgezeichnet, so dass keine Figur schwach ausfällt oder deplaziert wirkt.
 

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Ebenso gut funktioniert auch der deutlich ernstere Tonfall, den die Geschichte, im Vergleich zu den Vorgängern, anstimmt und der zur dramatischen Ausgangssituation passt. Stimmig durch Sound und Optik getragen, wird hier dem Betrachter die Bedrohlichkeit der Lage vor Augen geführt.

Möchte man bei „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ Kritik üben, so bleibt einem dafür vermutlich nur der Mittelteil des Films. Zwischen dem ereignisreichen Start und dem fulminanten Finale kehrt auf halber Strecke etwas viel Ruhe ein, so dass die Handlung zäher wird. Allerdings bekommt der Film kurz darauf wieder die Kurve und leitet damit das sehr gelungene Ende ein und lässt den etwas schwächeren Teil in der Mitte schnell vergessen.
 

Für X-Men Fans und anspruchsvolle Blockbusterfreunde

Bryan Singers X-Men Film ist in erster Linie für Fans und Freunde der bisherigen Filme und der alten Comics gemacht, denn man sollte die voran gegangenen Filme gesehen haben, um mit der Welt der Protagonisten vertraut zu sein.

Kinogänger, die mit der Mischung aus Superheldenfilm, anspruchsvoller Geschichte und ernstem Tonfall nichts anzufangen wissen, dürfen gerne auf zukünftige Filme wie „Guardians Of The Galaxy“ warten der deutlich humoriger ausfallen dürfte.

 

Fotos: 20th Century Fox Deutschland



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