Diese Top 7 Hollywood-Mythen darfst du nicht glauben!

        Hollywood Mythen    

1. Schockierender Mythos des Defibrillators

Mit einem Defibrillator einen Patienten, dessen Herz nicht mehr schlägt, zu reanimieren, ist schlicht unmöglich. Der Name des Gerätes setzt sich aus De = weg und fibrillation = Flimmern zusammen und ist für Herzkammerflimmern oder pulseless ventrikuläre Tachykardie-Leiden gemacht. Ventrikuläre Tachykardie ist eine Herzrhythmusstörung die zu einem Herzflimmern und somit zum Tod führen kann.
 

2. Entschuldigung, riecht dieses Taschentuch nach Chloroform?

Drücke einer Geisel ein in Chloroform getränktes Taschentuch auf die Nase und sie ist innerhalb von Sekunden betäubt. Ist leider zu schön um wahr zu sein. Tatsächlich ist es schon möglich, allerdings auch sehr gefährlich. Bei einer geringen Dosis kann es bis zu fünf Minuten dauern, das Opfer zu betäuben. Bei einer hohen Dosis sieht das schon wesentlich einfacher aus, ist allerdings lebensgefährlich, da das Opfer ersticken kann und Chloroform giftig für den menschlichen Organismus ist.

Heißt dein Opfer zufällig Heisenberg, solltest du sehr vorsichtig mit Chloroform sein, da bei Reaktionen mit Aluminium- und Eisenpulver, starken Laugen und Stickstoffdioxid Explosionsgefahr besteht.
 

3. Ertrinken

„Ich habe Ihnen einmal von einem Seemann erzählt, der mir das Gefühl des Ertrinkens beschrieben hat.“ „Ja, er sagt es sei wie nach Hause zu kommen.“ „Ich habe gelogen. Er sagte es wäre die Hölle.“ Zitat: Prestige – Meister der Magie

Häufig sieht man in Zauberer-Filmen wie „Prestige“ eine ertrinkende Person, die zu schreien versucht und gegen die Scheibe ihres gläsernen, nassen Sarges schlägt. Dies ist allerdings kaum möglich, da der Prozess des Ertrinkens nicht länger als einige Augenblicke dauert. Es ist zwar möglich die Luft für ein bis zwei Minuten anzuhalten, aber wer um sich schlägt verkürzt die Zeit enorm.
 

4. Verfolgungsjagd in Asteroiden-Feldern

Den Erzfeind in einem Asteroiden-Feld abzuschütteln ist jedes Mal ein cooles Schauspiel. Dies ist aber leider auch nicht möglich, beziehungsweise haben die Asteroiden einen so großen Abstand zueinander, dass eine Verfolgungsjagd problemlos auf einer geraden Strecke von duzenden Kilometern stattfinden könnte. Das deutsche Kampfflugzeug Eurofighter hat je nach Geschwindigkeit einen Wenderadius von unter 4,8 Kilometern, was ihn für ein modernes Kampfflugzeug sehr agil und beweglich macht. Nehme man einen hochmodernen X-Wing Fighter oder den Millenium Falken, so geht man von einer noch größeren Flexibilität und Beweglichkeit aus. Für diese futuristischen Kampfflugzeuge dürfe es also kein Problem sein in einem Asteroiden-Feld zu agieren.
 

5. Der Flug ins Paradies

Hast du dich schon einmal gefragt was passiert, wenn die defekte Tür eines Flugzeugs mitten im Flug aufreißt? Im Film werden die Passagiere unter Todesangst einer nach dem anderen rausgesaugt. Hilflos ziehst du deine Freundin an dich ran und schwupp gerät auch sie ins Triebwerk. Aber weder ein Loch in der Wand, noch ein kaputtes Triefwerk müssen zu einem Absturz führen. Es stimmt schon, dass bei einem Loch auf 8500 Metern dein Handy aus der Kabine gesogen werden kann, aber dafür gibt es ja den Flugzeugmodus. Ein Mensch, geschweige denn ein festgegurteter, ist in solch einer Situation relativ sicher.
 

6. Wer braucht einen Schlüssel? Das Herz einer Frau wird ausgeschossen!

Schlösser mit einer Handfeuerwaffe zu zerschießen ist leider ebensowenig möglich. Mit einer Shotgun wäre das allerdings schaffbar. Doch ohne diese Fähigkeiten seitens Hollywoods hätte man einige Geiseln wohl nicht retten können. Genau so verhält es sich mit dem Mythos des Schalldämpfers, offiziell auch Mündungssignaturreduzierer genannt. Diese ist nämlich um einiges lauter als die in Filmen. Sie sind jedoch die Lieblinge eines jeden Action-
Regisseurs und halten bei Laune.
 

7. Lucys 10 Prozent

Wir Menschen nutzen nur 10 Prozent unseres Gehirns. Wenn dem wirklich so wäre, wären wir wohl alle Triebtäter oder Nazis. Dieser Mythos ist nicht nur im Film sehr verbreitet, sondern wurde erstmals 1910 im US-amerikanischen Dental Register behauptet. Inzwischen ist bewiesen, dass der Mensch 100 Prozent und somit jeden Teil seines Gehirns ausnutzt. Wäre ja auch etwas merkwürdig, wenn sich unser Gehirn stätig weiterentwickelt, wir aber davon nichts mitbekommen würden.

 

Foto: Ben Welsh / Getty Images



Anzeige

Dieser Artikel kann Werbelinks enthalten.
Keine Kommentare

Dein Kommentar dazu Abbrechen

Deine E-mail Adresse wird nicht veröffentlicht.