7 peinliche Fragen wissenschaftlich erklärt

        peinliche Fragen wissenschaftlich erklärt    

Es gibt wirklich nichts, was du nicht im Internet finden kannst! Wenn es um peinliche Fragen geht, bevorzugen es die Menschen lieber Google zu fragen, als ihre Freunde oder ihre Familie. Wir haben uns entschieden, ein paar dieser Fragen für dich rauszusuchen und zu beantworten!
 

1. Warum riechen wir lieber unseren eigenen Furz?

Nichts ist schlimmer, als der Geruch eines Furzes – nein, einen Moment, wir müssen diesen Satz neu formulieren: Nichts ist schlimmer, als der Geruch eines Furzes von jemand anderem! Dieser Gedankengang ist keine Illusion, ganz im Gegenteil: es ist etwas ganz Menschliches! Es ist wissenschaftlich erwiesen worden, dass der schlechte Geruch auf Bakterien zurückzuführen ist, die in jedem einzelnen von uns sind. Deshalb haben wir keinerlei Schwierigkeiten, wenn wir selbst einen fahren lassen, da es uns – drastisch gesagt – egal ist, weil es sowieso unser eigener Furz ist. Wenn es um andere geht, versucht unser Gehirn diesen Geruch als etwas Schädliches anzusehen und das sogar zu Recht, denn diese Gase sind tatsächlich in der Lage Krankheiten zu verbreiten.

Nur für den Fall, dass du es nicht länger halten kannst und es auf einmal mies riecht, schnapp dir ein Streichholz, zünde es an und puste es direkt wieder aus, der Qualm der daraus entsteht neutralisiert den schlechten Geruch!
 

2. Warum habe ich immer noch schlechten Atem?

Manchmal kommt es einem so vor, als ob das Zähneputzen einfach nicht ausreichend sei. Der miese Geruch verschwindet zwar zunächst, taucht allerdings nach einer Weile wieder auf, was einem das Gefühl gibt, dass man sich die Zähne gar nicht geputzt hätte. Kein Wunder, denn der tatsächliche schlechte Geruch kommt ja auch nicht aus deinem Mund, sondern eher aus deinem Gaumen und deiner Zunge. Der Grund dafür ist ganz simpel – zu wenig Sauerstoff!
Meistens riecht es unangenehm, wenn man zum Beispiel bestimmte Medikamente einnimmt, Alkohol getrunken hat, bestimmte Mundspülungen benutzt oder einfach nur zu lange mit geschlossenem Mund da saß. Alle diese Umstände sind der Verursacher für eine Schwefelverbindung im Körper was dazu führen kann, dass man einen schlechten Atem bekommt und das so stark, dass man davon direkt in Ohnmacht fallen könnte.
Aber wie ihr alle wisst, kommen Probleme immer im Zusammenhang mit Lösungen! In diesem Fall könnt ihr den Geruch ganz leicht vermeiden, indem ihr mehr Wasser trinkt und mehr sauerstoffreiche Lebensmittel, wie Sellerie oder Petersilie esst, denn diese neutralisieren den schlechten Atem.
 

3. Ist es okay im Meer Pipi zu machen? Zählt es als Meeresverschmutzung, wenn man im Meer pinkelt?

Nun, auch wenn es nicht sehr nett klingt – doch die Antwort ist: Nein! Urin besteht zu 95 Prozent aus Wasser, Chlorid-Ionen (Kochsalz) und etwas Natrium, was das Meer sowieso enthält. Das einzige, was die Meere nicht produzieren, ist Harnstoff, aber nach Ansicht der Wissenschaftler produziert der Stickstoff im Harnstoff Ammonium, sobald es in Verbindung mit Meerwasser gelangt und das Ergebnis ist, dass es tatsächlich als Nahrung für die Meerespflanzenwelt dient. Gut gemacht! Auch wenn wir dich nicht drum bitten im Meer „locker zu lassen“, kannst du dich trotzdem als einen Meeres-Helden betiteln, wenn du ins Meer pinkelst.
 

4. Und wie sieht es mit Schwimmbädern aus? Hast du auch schon von diesem Gerücht gehört?

Es ist nicht all zu lange her, da hatten die Menschen Angst davor, in Pools mit Chlorwasser zu pinkeln, da ihnen gesagt wurde, wenn sie das tun, würden sich chemische Stoffe wie Chlorcyan bilden, welches mit Tränengas vergleichbar ist. Tatsache ist allerdings, dass das nicht wahr ist, denn wenn das tatsächlich so wäre, müsste man sich eher über seine dahinschmelzende Haut Sorgen machen. Es ist absolut sicher in einem Pool zu pinkeln – es zeugt nur von gesundem Menschenverstand, so etwas nicht zu tun, da niemand gerne in deinem Pipi schwimmen möchte. Und nebenbei erwähnt – das Wasser riecht erst dann nach Chlor, wenn jemand anderes vor dir schon ins Wasser gepinkelt hat – also falls du Chlor riechst, kannst du dir sehr sicher sein, dass du nicht der erste bist, der zu faul war, das WC zu benutzen!
 

5. Warum muss man von Kaffee dringend aufs WC?

Jeder gute Morgen startet mit einem Kaffee, stimmt’s? Unglücklicherweise kann dies nicht jeder behaupten. Rund 50% der Kaffeetrinker leiden direkt nach dem ersten großen Schluck ihres morgendlichen Kaffees an unangenehmem Bauchgrummeln und folglich unter Dünnpfiff. Der Verursacher dafür sind von Kaffee stimulierte Muskelkontraktionen. Wenn du nun aber ein Kaffee-Junkie bist und nicht darauf verzichten möchtest, solltest du am besten darauf Acht geben, stets ein WC in deiner Nähe zu haben!
 

6. Warum bekommen wir Warzen?

Alle Warzen sind Infektionen des menschlichen HP-Virus, von dem es über hundert verschiedene Arten gibt, wobei Genital-Warzen ansteckender sind, als Warzen an Händen und Fingern. Wenn der Virus durch einen Schnitt oder Kratzer an die äußere Hautschicht eindringt, kommt es zu einem rasanten Wachstum der Zellen, was wir dann als Warze bezeichnen. Leider gibt es keine Lösung für das Problem – das war’s, aus und vorbei! Spaß! Natürlich gibt es auch dafür eine Lösung und zwar so schnell wie möglich zum nächsten Arzt zu gehen.
 

7. Woher kommt dieser morgendliche Kater?

Jeder liebt es hart zu feiern, doch niemand mag den Kater am nächsten Tag. Der Grund, warum wir uns am nächsten Tag so dermaßen übel fühlen, ist ziemlich selbsterklärend. Wir trinken einfach zu viel Alkohol – das ist allemal sicher! Doch das ist nicht der Hauptgrund, weshalb wir danach so hart bestraft werden.

1. Alkohol bringt deinen Körper schneller zum Dehydrieren.

2. Durch das Trinken unserer Lieblingscocktails steigern wir die Produktion unserer Magensäure, gleichzeitig bringen wir unseren Körper auch dazu, seine Verdauungsprozesse dadurch zu verlangsamen. Und genau das ist der Grund, was in uns das große Verlangen nach Erbrechen auslöst.

3. Wegen der geförderten Dehydration und der Überkeilt fühlt sich unser Kopf auch nicht mehr besonders gut an. Der Grund dafür ist, dass unsere Blutzellen in diesem Moment automatisch anfangen sich zu weiten, was für den Menschen höllische Kopfschmerzen zur Folge hat.

Jetzt hast du zwei Optionen, um so einen nervigen Kater zu vermeiden – entweder trinkst einfach mal zur Abwechslung weniger oder du nimmst eine Kopfschmerztablette, bevor du dich in dein Bett fallen lässt!

 

Foto: AntonioGuillem/iStock



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