5 Dinge, mit denen Hollywood aufhören muss!

        Hollywood Macken    

Hollywood kommt immer wieder mit neuen Tricks und Maschen daher, in der großen Hoffnung mehr Geld zu verdienen. Doch einige dieser Tricks sorgen leider nur dafür, dass das Filmerlebnis für uns zerstört wird. Deswegen zeigen wir dir heute fünf Marotten, die sich in Hollywood eingeschlichen haben und unbedingt aufhören müssen.
 

– 1 –
Filmtitel in unterschiedliche Teile aufteilen

Natürlich geht es hierbei nicht um Filme wie die „Herr der Ringe“-Teile, die insgesamt elf Stunden dauern. Die Rede ist beispielsweise von den letzten Teilen von Harry Potter oder Twilight. Hier wird der letzte Teil der Saga in zwei Filmen untergebracht. Uns als Kinobesucher ist übrigens klar, dass dies ein billiger Trick ist, um uns zwei Mal ins Kino zu locken. Außerdem führt das dazu, dass der erste Teil meist langatmig und nicht sehr actionreich daherkommt. Der zweite Teil zeigt dann den finalen Kampf und viel mehr passiert hier auch nicht. Mit diesem kleinen Trick schafft es Hollywood nicht nur, uns mehr Geld zu entlocken, sondern sie versauen uns vor allem auch noch das Ende einer tollen Filmreihe.
 

– 2 –
Riesige Produktionen an Indie-Regisseure geben

Nicht selten hat Hollywood in letzter Zeit große Blockbuster Franchise-Titel wie zum Beispiel Spiderman, Fant4stic 4 oder Jurassic World an Indie-Regisseure vergeben, die zuvor nur einen einzigen erfolgreichen Indie-Film gedreht haben. Colin Trevorrow beispielsweise produzierte seinen ersten Film „Journey of Love – Das wahre Abenteuer ist die Liebe“ mit einem Budget von 750.000 $. Sein zweiter Film war Jurassic World mit einem Budget von 150 Millionen $. Andere Beispiele hierfür sind Josh Trank und Marc Webb, diese beiden Indie-Regisseure bekamen ebenfalls die Chance, riesige Blockbuster-Titel als ihren zweiten großen Film zu produzieren. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass große Blockbuster-Titel heutzutage fast nur noch aus Special Effects bestehen und die Regisseure somit nicht mehr viel zu sagen haben.
 

– 3 –
Spoiler im Trailer

Warum denken die Leute, die hinter den Hollywood-Filmen stehen und für ihre Vermarktung zuständig sind eigentlich, dass wir alle wichtigen oder lustigen Szenen des Filmes schon im Trailer sehen wollen? Der Trailer des Filmes „Southpaw“ zeigt beispielsweise, dass eine Hauptperson stirbt. Im Trailer für den neusten „Terminator“-Film wird die Identität eines Terminators enthüllt, die erst spät im Film bekannt gegeben wird. Solche Beispiele gibt es natürlich zuhauf. Für uns gibt es für so ein Verhalten zwei Erklärungen: Entweder die Produzenten sind sich bewusst, dass der Film im Wesentlichen eher langweilig ist, weswegen sie alle guten Szenen schon in den Trailer packen, um den Film spannend aussehen zu lassen. Oder Hollywood ist der Meinung, dass Spannung und unvorhergesehene Handlungswechsel uns einfach nicht mehr interessieren. Bei uns ist das jedenfalls nicht der Fall.
 

– 4 –
Schummel-Trailer

Eine weitere Spezialität Hollywoods ist es, Dinge in Trailern zu zeigen, die so gar nicht im Film vorkommen. Dies führt dazu, dass man sich aufgrund eines gelungenen Trailers ins Kino setzt und dann zwei Stunden wartet, um festzustellen, dass die eine interessante Szene, deren Ausgang du sehen wolltest, nicht mal im Film enthalten ist. Auch hier ist der Film Fant4stic wieder ein super Beispiel, denn hier fehlt nicht nur eine Szene, die in den Trailern zu sehen war. Dabei handelt es sich unter anderem um das Ding, welches eine Militärbasis stürmt – darauf mussten wir im Film leider verzichten. Für diese Art von Trailern gibt es allerdings hunderte Beispiele, unter anderem auch den Trailer für „Avengers: Age of Ultron“, der einen epischen Monolog des Bösewichts verspricht, leider handelt es sich hierbei um ein leeres Versprechen.
 

– 5 –
Zu viel Spoiler durch Clips

Heutzutage reicht es nicht mehr, einen Trailer für einen kommenden Film zu veröffentlichen. Nein, man hat sogar das Gefühl, Hollywoods Devise ist je mehr Trailer und Clips, desto besser. Noch bevor der Film erscheint, dürfen wir uns fünf Trailer, acht Teaser und drei Kurzclips vom Film anschauen. Das sorgt dafür, dass man schon alle lustigen oder spannenden Szenen gesehen hat, noch bevor man überhaupt ins Kino geht. Und wenn mal etwas sehr Packendes, Interessantes im Trailer ist, kannst du dir nicht mal sicher sein, ob diese Szene auch so im Film vorhanden ist.

Hollywood, wir mögen deine Filme, doch wir haben ein paar Bitten an dich. Hör, auf alle guten Szenen schon in die Trailer zu packen, wenn die lustigen Szenen gerade mal so für den Trailer reichen, hast du wohl was falsch gemacht – und zwar den Film. Außerdem sind wir wirklich Freunde der Spannung, also verrate bitte nicht alles, was passiert, noch bevor wir überhaupt die Möglichkeit haben, den Film im Kino anzugucken.
 

Foto: David Wall Photo / Getty Images



Anzeige

Dieser Artikel kann Werbelinks enthalten.
Keine Kommentare

Dein Kommentar dazu Abbrechen

Deine E-mail Adresse wird nicht veröffentlicht.