Tim Wiese: es nimmt kein Ende

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Das Thema Tim Wiese scheint kein Ende zu nehmen.

Der ausgezählte Torhüter vom Mäzen-Klub aus Hoffenheim legte sich vor einigen Tagen im Sport-Bild Interview wieder selbst in die Münder aller Fußballinteressierten. „Höchstens zwei bis drei Spiele würde ich benötigen, um wieder der Alte zu sein“, verschaffte er sich Gehör, aber nicht bei denen welche über seine Nominierung für das Aufgebot der Hoffenheimer entscheiden können. Die Verantwortlichen des Bundesligisten äußerten sich bisher nicht über Wieses inoffiziellen Wunsch eine weitere Chance zu erhalten, um zu zeigen, dass der ehemalige Nationalspieler eine wichtige Stütze des Vereins hinsichtlich dessen Entwicklung sein kann.

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Tim Wiese Fotos: Simon Hofmann

Der getitelte „ Skandalprofi“, der sich im Sommer 2012 für den überschaulichen Kraichgau entschied und gegen die Welt- und Kulturstadt Madrid, wurde schon nach ziemlich kurzer Zeit von der Vereinsführung als Gesicht der sportlichen Misere dargestellt und schoss sich mit weiteren Eskapaden neben dem Platz endgültig ins Abseits. Anfang des Jahres musste sich Tim Wiese mit der umstrittenen und stark hinterfragten Trainingsgruppe 2, mit weiteren aussortierten Spielern des Klubs zufrieden geben. Das tat er allerdings als einer der wenigen und bekannte sich stets zum Verein. Rechtliche Wege waren kein Thema, ebenso schlug er ein Angebot aus Russland aus, dass ihm vergangen Sommer einen Vertrag, datiert mit umgerechnet mehreren Millionen Euro versprach. Seit der Auflösung der Trainingsgruppe 2 im September, hält sich Wiese mit Torwarttrainer Pfannenstiel im Einzeltraining und Einheiten in einem Kraichgauer Fitnessstudio fit, um für einen möglichen Einsatz im 1899-Trikot gewappnet zu sein.



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