The Transporter Refueled – Filmkritik & Trailer

        The Transporter Refueled    

The Transporter Refueled – Die Story

Gerade noch hat Transporter Frank Martin (Ed Skrein) gemütlich mit seinem Vater (Ray Stevenson) auf dessen Ruhestand angestoßen, da befindet er sich mitten in einem Auftrag, der nicht nur ihn, sondern auch seinen Vater mit einbezieht. Denn ein paar unbekannte Schönheiten entfachen einen Krieg gegen Gangster Karasov (Radivoje Bukvic), einen alten Bekannten des Transporters. Und um sicher zu gehen, dass Frank auch brav das tut was sie verlangen, kidnappen sie erst einmal seinen Vater.

 

 

Neuauflage, oder Fortsetzung?

Nachdem Jason Statham ablehnte, zum vierten Mal die Rolle des Frank Martin zu übernehmen, kommt nun Ed Skrein zum Zug. Optisch nicht gänzlich unähnlich, kann er mit der Rauhbein Nummer seines Vorgängers nicht ganz mithalten und legt seine Figur deshalb etwas filigraner an. Das tut dem Transporter keinen Abbruch, dürfte aber für einige Irritationen beim Publikum führen, die nach drei Filmen vom Erscheinungsbild und Auftreten Stathams geprägt sind.

Mit der Story legen die Drehbuchautoren um Mastermind Luc Besson im direkten Vergleich zu den früheren Transporter Filmen nochmals eine Schippe Irrsinn drauf. Vieles im Film ergibt nicht zwingend Sinn, und so manche Wendung und Aktion ist zu klischeebeladen, als dass man sie wirklich erwarten würde. Dennoch vermag die banale, abstruse Geschichte zu unterhalten.

Kamera und Schnitt sind im größten Teil des Films richtig gut gelungen. Doch gerade bei den Kampf- und Actionszenen verwehren die zum Teil zu schnellen Schnitte den vollen Genuss so manch gut choreographierter Momente.

Weder die Erwartungen, dass alles beim alten bleibt, noch die Hoffnungen mancher, dass mit dem Neustart der Transporterreihe alles anders wird, werden erfüllt. Im Großen und Ganzen bleibt das Meiste gleich, an ein paar Schrauben und Rädchen wurde gedreht und das „höher, schneller, weiter“-Prinzip, ein klassisches Element einer Fortsetzung, findet hier Anwendung. Jedoch, ohne damit den Film viel besser oder extrem viel schlechter zu machen.

 

Kann Spaß machen, muss aber nicht

Statham Fans werden vermutlich nicht glücklich über die Neuauflage ohne ihren Helden. Und Logikfreunde erst recht nicht. Wer auf beides verzichten kann, aber auf rasante Action, simple Handlung und absurde Aktionen steht, der dürfte sich bei „The Transporter Refueled“ bestens unterhalten fühlen.

 
The Transporter Refueled
Kinostart: 3. September 2015
 

Kinoposter © Universum Film (Walt Disney)



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