The Last Witch Hunter – Filmkritik & Trailer

        The Last Witch Hunter    

The Last Witch Hunter – Die Story

Seit vielen Jahrhunderten wacht die katholische Geheimorganisation Axt & Kreuz über Hexerei-Aktivitäten. Dabei ist der unsterbliche Kaulder (Vin Diesel) ihre mächtigste Waffe im Kampf. Der Vetrag zwischen Menschen und Hexen sieht vor, dass keine Magie gegen Menschen eingesetzt werden darf und Kaulder sorgt für dessen Einhaltung.

Doch als der 36. Dolan (Michael Caine), die Dolans bilden seit 800 Jahren die Helfer Kaulders, kurz nachdem er in den Ruhestand geht stirbt, wittert Kaulder, dass mehr hinter der Sache steckt. Mit dem 37. Dolan (Elijah Wood) macht er sich auf die Suche nach den Hintergründen und entdeckt, dass die übermächtige Hexe, die ihn einst mit dem Fluch der Unsterblichkeit belegte, wieder zum Leben erweckt werden soll. Sollte das gelingen, wird ihr erster Schritt sein, die gesamte Menschheit zu vernichten und nur einer kann sie dabei aufhalten.

 

 

Spektakel ohne Tiefgang

Vin Diesel als Schwert schwingender Hexenjäger? Klingt komisch? Ist es auch!

Das liegt jedoch zu großen Teilen weniger an Diesel selbst und wen er spielt, oder daran, dass es sich beim letzten Hexenjäger um einen Fantasyfilm handelt, sondern viel mehr an der zerfaserten Story und den überbordenden Effekten. So vermag es der Film nicht den Charakteren so richtig Tiefe zu geben und kratzt nur an der Oberfläche. Dabei wäre mit einem Cast wie diesem viel mehr möglich gewesen. Alleine die Konstellation Vin Diesel, Elijah Wood und Michael Caine, ist schon eine, die man nicht alle Tage hat und die großes Potential bietet.

Leider vermag der Film dieses Potential nicht zu nutzen und beschränkt sich darauf, Caine als großväterlichen Ratgeber, Wood als blassen Neuling und tragische Figur und Diesel als den immer coolen Haudrauf zu etablieren. Und auch Rose Leslie, die die Hexendame in der Weltretter Runde gibt, kann dem nur wenig entgegensetzen. Auch wenn ihr Charakter noch mit die besten Momente zu bieten hat. Die vielen Effektmomente und die immer wieder entstehende Action verhindern zudem, dass der Betrachter eine größere Bindung zu den Filmfiguren aufbaut.

Dennoch ist der Film kein Totalausfall. Denn immer wieder gibt es einzelne Szenen die richtig gut funktionieren und begeistern. Dazu sehen die Effekte und Actionsequenzen nicht schlecht aus. Das macht den Film zwar nicht zum Meisterwerk, aber zu einem unterhaltsamen Fantasyspektakel für zwischendurch.

 

Für Fantasy & Diesel Fans

Wer sich einen entspannten Abend machen will, ohne den Kopf zu sehr zu fordern, dazu auf Fantasyfilme und Vin Diesel steht, der darf „The Last Witch Hunter“ eine Chance geben. Für alle anderen dürfte jeder andere Film, der derzeit im Kino läuft, die bessere Wahl sein.

 
The Last Witchhunter Filmplakat
Kinostart: 22. Oktober 2015
 

Bilder: Concorde Filmverleih GmbH



Anzeige

Dieser Artikel kann Werbelinks enthalten.
Keine Kommentare

Dein Kommentar dazu Abbrechen

Deine E-mail Adresse wird nicht veröffentlicht.