Tagebuch einer Verführerin – Wundsalbe kaufen!!

        Katja Andres Tagebuch    

Wann:Freitag 23.8.

Fazit: Toller Tag

Sex: 30 großartige Minuten
Orgasmen: einen

To Do: Wundsalbe kaufen!!

Was ist passiert:
Wow, was ein Tag! Mein Ego ist doppelt so groß wie gestern. Heute bin ich zu einer Freundin gefahren, die ca. 200 km weit weg wohnt und dabei ist mir auf der Autobahn was Unglaubliches passiert… Ich schaue in den Rückspiegel und sehe einen schwarzen Landrover. Uhhh ich liebe dieses Auto. Ich fahre schon 170 km/h, aber er kommt immer näher und näher. Das Auto glänzt in der Sonne wie verrückt. Ich fahre rechts rüber und lasse ihn an mir vorbeifahren. Natürlich schaue ich ins Auto,- ich bin ja neugierig, ob das, was drinsitzt, auch so toll aussieht, wie das Auto selbst. WOW, was ein toller Mann! Er lächelt mich an und ich grinse zurück. Er setzt den Blinker und fährt vor mich, wird aber dann langsamer und immer langsamer.

Na gut, dieses Spielchen willst Du also spielen Freundchen,- dann mal los! Ich überhole ihn langsam und wir schauen uns wieder an. Eine Weile fahren wir nebeneinander her und flirten wie wild. Zumindest so viel was der Verkehr eben so her gibt. Ich scheine ihm sehr zu gefallen. Da ich heute Abend noch feiern gehen will, habe ich meine langen brauen Haare offen und trage das kleine Schwarze mit Netzeinsatz am Rücken, was leider keinen BH zulässt. Und deshalb habe ich mir dann auch gleich das Höschen gespart. Das weiß Mr. SUV aber nicht,- noch nicht. Vielleicht wäre es doch besser gewesen ein Höschen anzuziehen, da dieses Spielchen, um so öfter wir aneinander vorbeifahren, mich mehr und mehr antörnt. Jedes Mal, wenn wir uns anschauen, fängt mein Herz an, etwas schneller zu schlagen und mein Atmen geht schwerer und langsamer. Meine Innenschenkel sind langsam schon ganz feucht. Jetzt habe ich mittlerweile noch 30 km vor mir und unfassbare Lust auf Sex mit Mr. Unbekannt, der mich mit seinen Blicken so was von scharf gemacht hat! Was mache ich jetzt bloß mit diesem heißen Typen??? Aber sobald ich mir diese Frage gestellt habe, beantwortet er sie auch prompt…

Er macht den Warnblinker an und wieder aus, winkt wie wild und setzt den Blinker. Er will auf eine Raststätte rausfahren. Soll ich das wirklich machen? Wir haben noch nicht mal ein Wort miteinander gewechselt. Egal – was hab ich schon zu verlieren? Kondome habe ich immer in der Handtasche, Frau muss ja schließlich jederzeit vorbereitet sein! Also gut, ich folge ihm auf den Rastplatz und parke mein Auto. Langsam und gekonnt stöckele ich mit meinen schwarzen High-Heels zu seinem Auto und klopfe an die Scheibe. Sie gleitet wie in Zeitlupe herunter. Unsere Blicke treffen sich und ein seltsames Gefühl macht sich in meinem Unterleib bemerkbar. Scheint fast so, als seien sich mein Kopf und mein Körper bereits einig, was diesen Typen angeht. Dieser Mann sieht aus der Nähe tatsächlich noch heißer aus, als im Rückspiegel. Wir schauen uns immer noch tief in die Augen und er sagt ganz lässig: „Hi, ich bin Tom. Lust auf n` Kaffee?“ Meine Antwort ist knapp und eindeutig: „Nein!“ Dann zwinkert er mir kurz zu und meint nur: „ Ok, dann hüpf rein, Gourges!“ Also folge ich seiner Aufforderung und steige ein. Ich setzte mich auf das kalte, beige Leder und er fährt los. Er legt sofort seine rechte Hand auf mein Knie und wir fahren in das kleine Waldstück hinter den Parkplätzen. Von mir selbst überrascht, bin ich ganz still. Ganz langsam öffne ich meine Beine und befürchte, dass das schöne Leder jetzt einen feuchten Fleck bekommen hat. Tom versteht meine Geste und fährt auch gleich an meinem Schenkel nach oben, ohne Umweg zwischen meine Beine. Ich schließe die Augen, doch dann stoppt er, kurz bevor er sein Ziel erreicht hat. Ich reiße voller Entsetzen meine Augen wieder auf, aber er braucht die Hand, da er auf Parken stellt. Er wirft mir einen kurzen, aber vielsagenden Blick zu und steigt aus, währenddessen sagt er zu mir: „Ich will Dich auf der Motorhaube!“ WOW, so mag ich das. Kein langes Vorspiel oder Gerede. Der Mann weiß anscheinend genau, was ich jetzt brauche. Im Handumdrehen steige ich aus dem Auto aus und gehe auf ihn zu. Im nächsten Moment setzt er mich auch schon mit einem gekonnten Handgriff auf sein Auto und schiebt mein Kleid nach oben und die Träger nach unten, so dass ich ihm völlig ausgeliefert bin.

Und dann kommt etwas, das alle Männer tun, aber ich kenne keine Frau, die drauf steht – er widmet sich eine gefühlte Ewigkeit meinen Brüsten; streichelt sie, leckt mir über die Nippel, knetet sie, saugt, lutscht, leckt, das volle Programm. Oh Mann, das darf doch nicht wahr sein! Ich glaube, ich sollte unbedingt mal ein Buch schreiben, das den Männern erklärt, dass es zwar toll ist, wenn Ihr unsere Brüste wahrnehmt und wir es auch mögen, wenn Ihr Euch mit ihnen beschäftigt, aber dass es nicht so eine erogene Zone ist, wie die meisten von Euch denken! Bei Euch Männern mag das durchaus so sein, aber wir Frauen sind da halt ein bisschen einfacher gestrickt als angenommen.
Später am Abend spreche ich mit meinen Mädels bestimmt zum hundertsten Mal über diesen beknackten Mythos und wir sind uns alle einig, denn keine meiner Freundinnen spürt sehr viel an ihren Nippeln. Also liebe Männer: Frau hat nicht so viel davon, wenn Ihr Euch stundenlang mit ihren Brustwarzen beschäftigt, außer dass sie irgendwann wund sind und Brüste kneten wie Teig, macht uns auch nicht wirklich geil, ganz im Gegenteil! Tom weiß das leider auch nicht. Aber als es mir definitiv zu viel wurde, habe ich ihn einfach so nahe an mich ran gezogen, dass er keine Chance mehr hatte an die Dinger dran zu kommen und ich habe endlich bekommen, was ich wollte…

© Aarrttuurr – Fotolia.com



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