Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht

        Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht    

Seit dem Verschwinden von Luke Skywalker (Mark Hamill) erstarkten die Überreste des Imperiums. Sie nennen sich fortan Erste Ordnung und terrorisieren die übrigen Welten. Unter ihrem Herrscher Snoke (Andy Serkis) und seinem maskierten Helfer Kylo Ren (Adam Driver) droht die dunkle Macht die ganze Galaxis zu überrennen und den Widerstand ein für alle Mal zu vernichten. Damit startet Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht

Doch noch ist nicht alles verloren. Als ein bis dahin namenloser Strumtruppler (John Boyega) dem besten Piloten des Widerstands Poe Dameron (Oscar Isaac) zur Flucht verhilft, nur um kurz darauf, nach einem Absturz auf dem Planeten Jakku, die Schrottsammlerin Rey (Daisy Ridley) zu treffen, werden Dinge in Gang gesetzt, die das ehemalige Imperium so nicht hatte kommen sehen.

 

 

Die Macht ist stark in ihm

Mit „Das Erwachen der Macht“ belebt J.J. Abrams die alte Star Wars Welt wieder. Und kommt damit ganz dicht an das Original heran.

Um genau zu sein, ist der neue Film eine Mischung aus Hommage und Neuausrichtung. Eine Art Kopie und dennoch der Auftakt zu einer (möglicherweise) starken neuen Filmreihe. Denn eigentlich schlägt der Film die Brücke zwischen dem Geist der alten Filme und dem neuen Ansatz, der nun in den nachfolgenden Teilen erschaffen werden soll.

Deshalb geht Abrams bewusst wieder zu den Anfängen zurück, indem er die zu Grunde liegende Handlung, die Rollenverteilungen und die Motive der Charaktere stark an den originalen drei Filmen anlehnt. Dazu nutzt er die alten Darsteller als Korsett, bilden mit ihnen das Gerüst und setzt gleichzeitig auf die neuen, jungen Darsteller, die dieses Erbe weiterführen sollen. Das gelingt dabei so gut, dass man Nostalgie und Neugier auf das Neue zur gleichen Zeit verspürt.

Die Schauspieler sind dabei auf den Punkt besetzt und spielen, egal ob alte oder neue Garde, erfrischend auf. Ebenso tragen die liebevoll gestalteten Sets und Figuren dazu bei, dass wieder echtes Star Wars Feeling aufkommt. Dazu die neue alte Filmmusik von Filmmusik-Meister und Star Wars Komponist der ersten Stunde, John Williams, die das Ganze gelungen abrundet.

Dennoch, um auch kritische Töne nicht zu kurz kommen zu lassen: Aus einer nüchterneren Sichtweise als die des Star Wars Fans betrachtet, bietet der Film wenig Überraschendes. Keine wirklichen Ereignisse, die man nicht hätte kommen sehen. Immer wieder Situationen, in denen die Logik ächzt und sehr gebogen wird. Und dazu ist das Ganze dann auch noch ein bisschen wie ein Remake, nur eben in größer und hübscher.

 

Gelungener Neustart

Wer mit seinen Erwartungen noch zu sehr in den alten Geschichten festhängt, könnte unter Umständen enttäuscht werden. Ebenso der Betrachter, der etwas völlig Neues und noch nie dagewesenes erwartet, dazu orientiert sich der Film zu stark an den Originalen.

Für den Star Wars Fan jedoch, der bereit ist sich auf neue (Haupt)Figuren einzulassen, ohne dass die Handlung unglaublich viel Neues bietet, für den könnte der Film die lange herbeigesehnte und durchaus gut gelungene Wiederaufnahme der vielleicht legendärsten Filmreihe der Kinogeschichte sein.

 
Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht Kinoposter
Kinostart: 17. Dezember 2015

Schon alleine der Teaser war geil.

Star-Wars: Das Erwachen der Macht Teaser

 
Fotos: © The Walt Disney Company Germany GmbH



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