Der Bauchspeck muss weg! Und so geht’s:

        Der Bauchspeck muss weg!    

„Ein Mann ohne Bauch ist kein Mann!“ sagen viele Frauen oder „Ein Mann ohne Bauch ist nur ein halber Mann“! hört man auch nur allzu oft, aber der Speck am Bauch ist leider ziemlich ungesund. Abgesehen davon sieht es auch unschön aus, wenn es das T-Shirt oder den Pullover nach vorne drückt.

Im Gegensatz zum normalen Fettgewebe ist das Fett unterm Bauch das sogenannte viszerale Fettgewebe. Es verändert nicht nur den Bauchumfang, sondern umgibt auch unsere inneren Organe wie Leber und Bauchspeicheldrüse. Das viszerale Fettgewebe unter unserem Bauch gibt außerdem nicht nur Fettsäuren frei, sondern gibt auch entzündungsfördernde Botenstoffe ab und schüttet Hormone aus. Unser Blutdruck steigt, die Blutfettwerte werden negativ beeinflusst und unser Zuckerspiegel steigt.

Deshalb ist es, um gesund zu bleiben (und um gut auszusehen), zwingend notwendig, dass du darauf achtest, nicht zu viel Fett am Bauch anzusetzen.
 

Deine Zwei-Wege-Strategie für einen schönen Bauch

Grundsätzliches Wissen für den Alltag

Stress und Schlafmangel ist das Futter für Bauchfett. Du musst dein Stresslevel in den Griff bekommen und auf deine Schlafzeiten achten, damit dein Bauchumfang in die richtige Richtung wandert. Ein großer Mythos ist auch die Aussage, dass man durch Hungern abnehmen kann. Das ist ein fataler Fehler und geht komplett nach hinten los, weil du deinem Körper beibringst, dass die Fettspeicher, die er bereits hat, nicht für Notzeiten ausreichen, sodass er in Zukunft jede Kalorie viel extremer speichert. Das heißt, wenn du hungerst, dann wirst du in Zukunft einen noch dickeren Bauch haben.
 

Ernährung

Trinke viel Wasser oder Tee ohne Zucker. Mindestens zwei bis drei Liter pro Tag. Das regt den Stoffwechsel an und hilft dir, dein Bauchfett in den Griff zu bekommen. Achte auf ausreichend Mineralstoffe und Vitamine, wie zum Beispiel:

Mineralstoffe: Linsen, Fisch, Emmentaler Käse
Vitamine: Gemüse – wie Paprika, Möhren, Brokkoli

Regelmäßige Essenszeiten sind zum Fettabbau ebenfalls sehr effektiv. Studien haben ergeben, dass die Blutzuckerschwankungen dadurch verringert werden und das Bauchfett besser abgebaut werden kann.
 

Sport

Für alle Anti-Sportler: Keine Sorge, du musst jetzt kein Olympia-Training machen, sondern dich lediglich fit halten. Um deinen Bauchumfang zu reduzieren, musst du nichts weiter tun als ein bisschen Bewegung in deinen Alltag zu bringen. Zum Beispiel, indem du häufiger mal zu Fuß gehst oder Strecken mit dem Fahrrad zurück legst.Oder du stellst dich zwei bis dreimal in der Woche im Fitnesscenter auf den Stepper oder aufs Laufband und machst dich so mindestens 30 Minuten warm, um danach 30–40 Minuten ein kleines Krafttraining zu machen. Das Tolle am Krafttraining ist, dass du nicht nur während des Sports dein Bauchfett verbrennst, sondern auch in der Ruhephase danach verbrauchen die aufgebauten Muskeln mehr Kalorien und somit dein überschüssiges Fett.

Dein Krafttraining für eine gute Bauchmuskulatur sollte eine gesunde Mischung aus Situps, Crunches und Liegestütze beinhalten. Gerade bei den Bauchübungen aktivierst du regelmäßig deine Muskeln, die Druck auf Magen und Darm ausüben, und somit die Reduktion des Bauchfettes begünstigen.

 

Foto: hulya-erkisi / Getty Images



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