Big Balls – die Top 6 Extremsportarten

        Extremsportarten    

Nicht jeder Mensch fühlt sich zu einem Fitnessstudio hingezogen, um sich dort auszupowern und fit zu halten. Mittlerweile langweilt es immer mehr Männer, stupide irgendwelche Hanteln von A nach B zu stemmen oder sich einen Spinning-Raum mit 15 anderen Kursteilnehmern zu teilen. Sicher, irgendwas musst du machen, um deine überschüssige Energie loszuwerden, doch es sollte dir Spaß bereiten. Nichts ist quälender als eine Sportart, zu der du dich ständig hinzwingen musst. Suche dir etwas, wofür du bereits früh morgens brennen kannst und etwas, bei dem du es kaum abwarten kannst, es wieder zu tun. Suche dir etwas, was dich erfüllt und was das Potential hat, alles Nervige um dich herum vergessen zu können. Etwas, was Adrenalin durch deine Blutbahnen jagt und dich noch Stunden später zittern lässt. Hebe dich von den Anderen ab und zeige, dass Extremsportarten genau dein Ding sind, denn du hast sie – die Big Balls.

Platz 6: Haifisch-Tauchen im Cage oder Free

„Fische sind Freunde, keeiiin Futter“. Ob die Haie das auch so sehen, wenn sie dir in dein Gesicht schauen, wird sich zeigen. Klar ist nur, dass dir der erste Moment, in dem du einem Weißen Hai ins Gesicht schaust, das Blut in deinen Adern gefrieren lässt. Diese majestätischen Tiere werden bis zu 1.100 Kilogramm schwer und etwas über sechs Meter lang. Einer der bekanntesten Spots für Cage-Diving mit Haien ist Südafrika. Zwischen den Monaten April und Oktober besteht eine bis zu 99%-ige Chance, auf die großen Weißen Haie zu treffen. Wenn dir das noch zu langweilig ist, dann buche dir einen Flug nach Französisch-Polynesien. Hier wartet der Spot der Spots auf dich – die sogenannte „Wall Of Sharks“. Freitauchen mit hunderten und tausenden um dich herum kreisenden Haien. Ein Maximum-Adrenalin-Spot, wenn es ums Tauchen mit den Räubern der Meere geht.

Platz 5: Volcano Boarding

Volcano-Boarding

Du hast überhaupt keinen Bock auf Kälte und auf Schnee schon gar nicht, willst aber trotzdem Boarden gehen? Bei einer ziemlich neuen Extremsportart ist das nun möglich. In den Höhen des Cerro Negro Vulkans in Nicaragua ist Volcano Boarding entstanden und wartet darauf, von dir getestet zu werden. Du bist Neueinsteiger in Sachen Boarding? Kein Problem, denn es gibt extra Touren, die auf Sportler ohne Volcano-Erfahrung ausgelegt sind. Du bist bereits ein Pro-Boarder und bist sämtliche Hänge im Schnee hinuntergedonnert? Perfekt – aber denke nicht einmal daran, den Helm beim Volcano-Boarding wegzulassen. Das wirklich Gefährliche hierbei sind die Stürze, denn das raue und teils scharfkantige Vulkangestein kann für böse Schnittverletzungen sorgen, wenn du mit über 80 km/h auf deinem Board unterwegs bist.

Platz 4: Eisklettern

Eisklettern

Du liebst die Kälte, bist gerne für dich allein und schwindelfrei bist du auch? Perfekt, denn dann gehören die nächsten gefrorenen Wasserfälle, Eiswände oder Eiszapfen nur dir. Steigeisen, Eispickel, Helm und Seil einpacken und los geht’s, denn auf dich warten Neigungen von 40° und 90°. Doch lass dir eines gesagt sein: Eisklettern ist nicht nur eiskalt und nass, sondern spiegelglatt und sau gefährlich. Zudem benötigst du spezielle Ausrüstung, um dein Leben nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Die oben genannten Items sind nur eine kleine Aufzählung dessen, was du mit dir herumschleppen musst. Die Top-Spots für Eiskletter-Fans sind neben Island zum Beispiel die Nordseite der Mont-Blanc-Gruppe, das Val San Giacomo oder das Averstal, südwestlich der Schweizer Stadt Chur. Doch auch Pontresina in der Schweiz ist sehr zu empfehlen.

Platz 3: Cave Diving

Cave Diving

Nichts, aber auch gar nichts für schwache Nerven ist Cave Diving, hierzulande besser bekannt unter dem Namen Höhlentauchen. Wie schnell so etwas schiefgehen kann, zeigen diverse Berichte der letzten Jahre. Nichtsdestotrotz ist Cave Diving Adrenalin pur. Voraussetzung: Du leidest nicht unter Klaustrophobie, kannst bereits Tauchen und hast dementsprechend viel Erfahrung. Eines sollte dir bewusst sein, bevor du deinen Weg in die Höhle bahnst – es gibt heute extra Höhlentauch-Lehrgänge, die extrem wichtig sind, damit dein Ausflug nicht zum Verhängnis wird. Mache dich sehr genau schlau darüber, was du benötigst und welche Skills du dir aneignen musst. Bekannte Spots zum Cave Diving findest du in Florida und auch in Mexiko, beziehungsweise auf der Halbinsel Yucatan. Doch auch in Ägypten und innerhalb Deutschlands findest du passende Reviere hierfür.

Platz 2: Freeclimbing

Freeclimbing

Unsere beiden Top-Favoriten nehmen sich nicht viel, wenn es um das Gefahrenpotential geht. Allerdings ist bei einem der beiden Fallen erwünscht, beim anderen wäre das tödlich. Auf dem zweiten Platz liegt die Extremsportart Freeclimbing. Freeclimbing bedeutet allerdings nicht, dass du ohne Sicherung kletterst, sondern ohne technische Hilfsmittel. Du musst also Wert auf qualitativ hochwertige Ausrüstung legen. Hierzu gehören die passenden Schuhe, Anseilgurte beziehungsweise Klettergürtel, aber auch Seile, Schlingenmaterial und Magnesiumbeutel sind mit von der Partie. Ausreichend Erfahrung im Klettern solltest du allerdings haben, denn dieser Sport ist nichts für Anfänger. Die Top-Spots hierfür sind zum Beispiel Red River George in Kentucky, Otter Cliff in Maine, Gibraltar Rock in Californien oder High-End: Der El Capitan im Yosemite National Park.

Platz 1: Wingsuit Flying

Wingsuit Flying

Du machst einen Schritt nach vorne und was du als nächstes spürst ist, wie dein Körper in kürzester Zeit beschleunigt und dein Adrenalin bis zum Anschlag ausgeschüttet wird. Wingsuite, was so viel heißt wie „Flügelanzug“, kann deine Fall- bzw. Sinkgeschwindigkeit auf unter 60 km/h verringern, während du ansonsten mit 180 Sachen unterwegs wärst. Du willst einfach losfliegen? Vergiss es, denn der Weg zum Wingsuit-Piloten ist länger, als du vielleicht denkst. Du benötigst 200 Fallschirmsprünge, ehe du das offizielle OK zum Winguit-Fliegen bekommst. Was musst du tun? Tandemsprung – Fallschirmspringen lernen – Sprünge sammeln – Wingsuit-Einweisung – B.A.S.E… Den Wunsch, wie ein Vogel durch die Lüfte zu fliegen, gibt es schon seit Menschengedenken. Näher als mit Wingsuit Flying kommt der Mensch dem Traum vom Fliegen aktuell nicht. Guten Flug.

 

Fotos: XtravaganT, VisionDive, Matyas Rehak, Oliver Weber, Richard Carey, daviles, sindret / stock.adobe.com

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