#Sport 6 – Werde zum Allrounder: Die zehn physischen Grundfertigkeiten

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Power, Speed & Agility

Sport ist Sport. Hauptsache ich bewege mich in irgendeiner Form, richtig? Falsch! Das ist zwar durchaus die gängige Meinung in der Bevölkerung und wird auch gern von diversen Fitnesszeitschriften, die bis auf wenige Ausnahmen ohnehin mehr Werbung als Sinnvolles beinhalten, so postuliert, ist aber einfach falsch.
Klar, hauptsache ihr bewegt euch in irgendeiner Form anstatt gar nix zu tun. Gar keine Frage, aber sinnvolles bewegen, also richtiges Training, das ausgerichtet wird auf ein individuelles Ziel – das ist das Ding! Das rockt erst richtig! Und das Ziel des Trainings sollte es dabei sein alle zehn physischen Grundfertigkeiten in geschmeidiger Balance auszubilden, um euch ein physisches Allround-Talent zu bieten. Nur wenn ihr willentlich Spezialisten werden wollt, beispielsweise weil ihr unbedingt Leistungs-Speerwerfer werden wollt, dann lohnt es sich einige Fähigkeiten gezielt mehr auszubauen als die anderen.

Zu den phyischen Grundfertigkeiten gehören:
1.) Kardiovaskulärer Ausdauer (Cardiovascular endurance)
2.) Durchhaltevermögen/Ausdauer (Stamina)
3.) Kraft (Strength)
4.) Beweglichkeit (Flexibility)
5.) Explosivität (Power)
6.) Geschwindigkeit (Speed)
7.) Koordination (Coordination)
8.) Agilität (Flinkheit/Gewandheit, Agility)
9.) Präzision (Accuracy)
10.) Balance

Die Punkte 1 bis 5 könnt ihr durch Training verbessern, da hier eine organische Anpassungsreaktion abläuft. Beispielsweise steigert ihr eure Kraft durch Gewichtheben, denn dabei wächst der Muskel auf der Grundlage des Trainingsreizes in der darauffolgenden Ruhephase.
Die Punkte 6 bis 10 hingegen verbessert ihr durch Üben, denn hier passiert nichts organisches, sondern euer zentrales Nervensystem verbessert sich in der Koordination und Ansteuerung spezifischer Muskelgruppen und Bewegungsmuster. Die Balance zum Beispiels, also die Platzierung und Kontrolle des Körperschwerpunktes abseits des Ankerpunktes eures Körpers wird nicht zu dickeren oder kräftigeren Muskeln führen, aber zu einem verbesserten Zusammenspiel der Muskelgruppen und der Kontrolle des Körpers. Was wäre aber die oben trainierte Kraft ohne die geübte Balance? Stellt euch doch mal einen richtigen Muskelprotz vor, der aufgrund seiner immens trainierten Brustmuskulatur ständig nach vorne umfällt, weil er beim Laufen die Balance verliert. Ziemlich doof, oder?
Um das zu vermeiden, sollten wir ganzheitliche Trainingsansätze, wie zum Beispiel die Philosophie des CrossFit verfolgen. Hierbei trainieren wir alle zehn Ausprägungen in ausgewogenen Maß. Aber Vorsicht, auch hier gibt’s schwarze Schafe. Nur ein gutes CrossFit Programm bildet alle Anteile aus. Die „Verblendeten“ konzentrieren sich leider oft auf die im Wettkampf sichtbaren Anteile dieser Trainingsform! Dabei bringt beispielsweise das Training mit dem Medizinball, wie wir es bei HEARTCORE Athletics durchführen einen riesen Mehrgewinn an physischen und motorischen Fähigkeiten, die sich dann wieder auf das Gewichtheben und Turnen übertragen lassen. In diesem Fall gilt einfach wirklich: die Mischung macht’s!
Ganz genaue Infos zu den zehn physischen Grundfertigkeiten findet ihr auf meinem Suprfit Blog.
Finish Strong,
euer Art

Foto: ©rangizzz@Fotolia.com



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