Spartipps von Milliardären, die jeder kennen sollte

        Milliardär Mark Shuttleworth    

Wir können nur von Vorbildern lernen.

Was können wir von unseren Vorbildern lernen – zumindest in finanzieller Hinsicht? Du solltest nicht auf die Ratschläge von jeder X-beliebigen Person hören. Halte dich lieber an diejenigen, die einen wirklichen Erfolg vorweisen können. Und wer könnte uns wertvollere Tipps hinsichtlich unserer Finanzen geben, als Milliardäre?

Milliardäre sind uns nicht unbedingt fremd, sie sind auch nur Menschen. Menschen die wissen, wie sie ihr Geld vermehren können. Von ihren Eigenheiten und Tricks können wir viel lernen, egal wie reich wir aktuell sind.

Hier die wichtigsten Hinweise von wirklich bedeutenden Persönlichkeiten.
 

Erst sparen, dann zahlen

Was solltest du tun, wenn du dein Gehalt bekommst? Zuerst ausgeben und das Übrige sparen? Oder ist es cleverer, zuerst eine gewisse Sparquote anzunehmen und dein Gehalt anschließend zum Ausgeben zu verwenden? Wenn du in erster Linie an das Ausgeben denkst, kann dies der Grund sein, dass du Schwierigkeiten bei deiner langfristigen Finanzplanung hast.

Es geht anders herum: Lege einen Teil deines Geldes als Erspartes an und zahle anschließend deine Rechnungen und kaufe das, was du benötigst. Nur so kannst du sicherstellen, dass du einen ordentlichen Teil deines Einkommens jeden Monat sparst. Wenn Du es bereits schaffst, monatlich zehn Prozent deines Einkommens anzulegen und nur die übrigen 90 Prozent auszugeben, hast du am Ende des Jahres garantiert mehr als ein Monatsgehalt angespart. Langfristig unabhängig wirst du nur, wenn deine Sparquote entsprechend hoch angesetzt ist.

 

Du brauchst keine Villa

Milliardäre sind dafür bekannt, in den exklusivsten und teuersten auch nur vorstellbaren Häusern zu leben. Bill Gates beispielsweise hat für sein über 6.000 Quadratmeter großes Anwesen in Medina, Washington, knapp 120 Millionen Euro gezahlt. Anders allerdings Multi-Milliardär Warren Buffet: Der Großunternehmer lebt noch immer in seinem 31.500 US-Dollar teuren Haus in Omaha, welches er 1957 gekauft hat. Ebenfalls sehr bescheiden: Telekommunikations-Riese Carlos Slim Helú. Seit über 40 Jahren lebt der zweitreichste Mensch der Welt in seinem bescheidenen Heim mit sieben Zimmern. Er verzichtet außerdem auf viel Luxus und besitzt weder Yacht noch Privatjet.
 

Milliardäre sind überaus kreditwürdig

Klingt komisch, ist aber so: Milliardäre achten stark darauf, sich kein Geld leihen zu müssen. Benötigen sie dann einmal Geld für größere Investitionen, wie beispielsweise den Aufbau einer neuen Firma, sind sie nahezu überall kreditwürdig. Diesen Tipp kannst du direkt anwenden: Mache keine Schulden, wenn es nicht unbedingt notwendig ist.
 

Meide Luxusartikel

Carlos Slim (ja, derselbe Mann, der in seinem bescheidenen Heim seit über 40 Jahren lebt) könnte pro Sekunde 1.000 US-Dollar ausgeben und wäre weitere 100 Jahre nicht bankrott. Dennoch verzichtet er auf Dinge, die viele andere Superreiche für sich beanspruchen. Yacht und Flugzeug gehören nicht zu seinem Besitz. Auch viele andere Milliardäre entsagen Luxusartikeln. Verschwenderisch geht auch Warren Buffet nicht mit seinem Reichtum um. „Die meisten Spielzeuge sind nur ein Schlag ins Genick“, wird er zitiert.
 

Öffentliche Verkehrsmittel reichen aus

Einige Mitglieder der berühmten Liste „Forbes 500“ nutzen lieber Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel oder gehen zu Fuß. Sie benötigen kein Auto, keinen Chauffeur und erst recht keinen Privatjet. Bestes Beispiel ist wohl der Gründer der sozialen Organisation „The Atlantic Philanthropies“, Chuck Feeney. Er trägt eine 15-US-Dollar-Casio-Uhr, besitzt kein eigenes Auto, kleidet sich nicht sonderlich teuer und hat außerdem 99 Prozent seines Vermögens in diverse wohltätige Zwecke gespendet. „Atlantic Philanthropies“ wird das angesparte Geld 2020 verteilen. Chuck Feeney selbst besitzt aktuell nur noch etwa zwei Millionen US-Dollar.
 

Kaufe Kleidung von der Stange

Viele Menschen, unabhängig von ihrem Nettoeinkommen, legen viel Wert auf Designerkleidung und Schuhe. Aber sparsame Milliardäre wissen: das ist es einfach nicht wert. Nehme David Cheriton, den Stanford-Professor, der bereits früh in Google investierte und dadurch zum Milliardär wurde. Er trägt meist schlicht T-Shirt und Jeans.

Ingvar Kamprad, Gründer der schwedischen Möbelkette IKEA, meidet Anzüge gänzlich. Zwar sind Anzüge und formellere Kleidung für Frauen echte Hingucker, doch zeigen erfolgreiche Unternehmer, dass es auch ohne geht. Spare viel Geld und tue es ihnen gleich. Und impfe ein solches Verhalten auch deiner Frau ein, damit du reich bleibst.
 

Habe Dein eigenes Investment Portfolio

Milliardäre investieren ihr Geld. Sie wissen, dass große Spareinlagen ihnen nicht unbedingt dabei helfen. Um Geld über die Zeit zu vermehren, ist es ratsam, sinnvolle Anlagen zu tätigen. Das ist auch der Grund, warum viele Superreiche früh von ihren Geschäften zurücktreten können – sie haben genug gespart.
 

Milliardäre setzen sich ein Budget

Auch, wenn du ausgeben kannst, was du möchtest, ist es wichtig, deine Finanzen im Blick zu haben. Milliardäre nutzen deshalb ein vorgegebenes Budget, um nicht plötzlich aus allen finanziellen Wolken zu fallen. Sie stellen dadurch sicher, dass ihr Geld sinnvoll genutzt wird und die Arbeit, die dafür geleistet wurde, durch falsche Verwendung nicht sinnlos war.

 

Foto: Foto24/Gallo Images/Getty Images



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