Komm, Baby! So fingerst du sie richtig

        So fingerst du    

Ein toller Lover zu sein hat nicht nur mit dem Können beim tatsächlichen Geschlechtsverkehr zu tun, sondern umfasst noch viel mehr. Eine Frau nur mithilfe seiner Finger verrückt zu machen, ist ein wesentlicher Teil davon! Damit es für sie wirklich ein unvergessliches Erlebnis wird, solltest du diese Tipps beherzigen:

Vorbereitung und Voraussetzungen

Einige Punkte gilt es zu beachten, bevor du unvorbereitet loslegst. Damit sie wirklich Spaß mit dir hat, achte bitte auf deine Fingernägel. Die Haut in der Vagina ist sehr dünn und empfindlich. Spitze Fingernägel mit scharfen Kanten können sie ernsthaft verletzen. Auch schmutzige Hände sind ein No-go, denn die können ihr eine unschöne Infektion bescheren.

Bevor es losgeht, solltest du für genügend Feuchtigkeit sorgen, damit es für sie angenehm ist. Zwar wird die Frau im Laufe des Fingerns auch feucht, aber bis es soweit ist, solltest du Gleitgel oder Öl bereithalten, damit es von Anfang an flutscht.

Wenn du sie fingern möchtest, solltest du das nur aus den richtigen Gründen tun: Weil du ihr Freude und Spaß bereiten möchtest. Und nicht, damit sie auch etwas für dich tut oder um dir zu beweisen, dass du sie zum Orgasmus bringen kannst. Es sollte darum gehen, dass ihr es beide toll findet und zusammen erlebt. Es muss nicht dazu führen, dass sie unbedingt kommen muss oder dass ihr danach Sex habt. Je weniger Erwartungen du an sie und dich hast, desto mehr könnt ihr es ganz entspannt genießen.

Schritt für Schritt

Du solltest zu Beginn darauf achten, dass du dich vor lauter Begeisterung nicht selbst überholst. Wenn die Frau das Gefühl bekommt, du möchtest nur schnell fertig werden, um selbst zum Zug zu kommen, dann verkrampft sie und hat am Ende überhaupt nichts davon. Lass dir Zeit, lass sie ruhig auch mal etwas zappeln und genieße die Langsamkeit. So kannst du dich ganz darauf konzentrieren, was du tust und wie sie darauf reagiert.

Zunächst solltest du damit beginnen, dich ihrem ganzen Körper zu widmen, am besten durch eine schöne Massage. Lasse den Intimbereich bewusst aus und geh ihr nicht gleich zwischen die Beine. Sie wird dir durch Hüftbewegungen zeigen, wenn sie es nicht mehr erwarten kann. Widme dich ihrer Vagina erst einmal äußerlich und erforsche sie sanft mit deinen Fingern. Ein Geheimrezept, welche Stelle, Stärke oder Rhythmus jede Frau mag, gibt es leider nicht. Wenn du sanft beginnst und dabei immer auf ihre Reaktionen achtest, wirst du merken, was ihr gefällt. Erst nach einer Weile solltest du dich der Klitoris widmen. Solltest du dir nicht sicher sein, ob du sie findest (ja, das kommt tatsächlich öfter vor, als man denken würde), dann scheue dich nicht, sie zu fragen. Du kannst es zum Beispiel so ausdrücken: „Wo sollen meine Finger dich als nächstes berühren?“ oder „Zeig mir deine Lieblingsstelle.“ Auch hier gilt: Zunächst langsam und sanft streicheln, wenn sie dann anzeigt, dass sie es kräftiger möchte, langsam den Druck und die Geschwindigkeit steigern.

So fingerst du

Ist sie nach einer Weile feucht genug, kannst du vorsichtig einen Finger in ihre Vagina schieben. Bitte nicht gleich den ganzen Finger bis zum Anschlag hinein, sondern erst einmal immer wieder ein kleines Stück und wieder hinaus. Gefällt ihr das, kannst du nachfragen, ob sie mehr will. Auch ein zweiter Finger ist dann möglich. Kommunikation ist hier sehr wichtig und absolut kein Lustkiller. Passe dich beim Rhythmus ihren Hüftbewegungen an: Kommt sie deinen Fingern entgegen, möchte sie diese tiefer in sich spüren. Wenn du deine Finger zu ihrem Bauch hin krümmst, als würdest du sie innerlich kraulen, kannst du so den G-Punkt erreichen. Der ist für dich kaum zu ertasten, du wirst aber an ihrer Reaktion bemerken, wenn du ihn getroffen hast.

Dos und Don’ts

Das geht immer: Nachfragen, wenn du nicht sicher bist, was ihr gefällt. Solange du nicht erwartest, dass sie dir eine Bedienungsanleitung für ihren Intimbereich schreibt, ist so ziemlich jede Frau froh, wenn sie gefragt wird, wie sie es gerne hat. Du zeigst ihr damit, dass sie dir wichtig ist und du nicht nur ein Programm mit ihr abspulst. Und sie fühlt sich freier, dir auch währenddessen „Anweisungen“ geben zu dürfen, um ihren Spaß zu optimieren. Außerdem: Hast du eine Hand frei, kannst du damit den Rest ihres Körpers mit einbeziehen! Die Oberschenkel streicheln oder den Po umfassen. Das gibt ihr das Gefühl, nicht auf einen Aktionspunkt reduziert zu werden.

Das geht nie: Ohne jegliche Vorbereitung oder externe Feuchtigkeit zwei oder mehr Finger komplett in sie hineinschieben. Was in Pornos immer geht, weil scheinbar jede Frau ständig feucht und bereit ist, das ist im wahren Leben nur unangenehm für die Frau. Sie ist schließlich keine Maschine, die durch Knopfdruck von 0 auf 100 ist. Ebenso ungern mögen Frauen es, wenn Männer der Meinung sind, schon alles zu können und einfach bei jeder Frau das gleiche Programm ablaufen lassen. Jede Frau ist anders und mag anders gefingert werden. Du solltest dir die Zeit nehmen, die Vagina jeder Frau zu erforschen, als wäre es deine Allererste.


 
Related: Bringe deine bessere Hälfte doch einfach mit diesen Sextoys in Wallung.

 

Fotos: shironosov; Fitzer / Getty Images

Keine Kommentare

Dein Kommentar dazu Abbrechen

Deine E-mail Adresse wird nicht veröffentlicht.