San Andreas – Filmkritik & Trailer

        Der Hubschrauber-Pilot Dwayne Johnson kämpft sich in San Andreas durch Schutt und Asche, um seine Tochter zu retten.    

San Andreas – Die Story

Als durch ein Erdbeben der Stärke 8, entlang des Andreas Grabens, alles in Trümmern liegt, kämpft sich Hubschrauber-Rettungspilot Ray Gaines (Dwayne Johnson), zusammen mit seiner Noch-Ehefrau Emma (Carla Gugino), von San Francisco nach Los Angeles durch, um ihre Tochter Blake (Alexandra Daddario) zu retten.

Währenddesse versucht an anderer Stelle Erdbebenforscher Lawrence (Paul Giamatti) die Fernsehsender zu erreichen, um die Menschheit zu warnen, denn ein noch größeres Erdbeben rollt auf die bereits gebeutelten Städte zu.

 

 

Katastrophal gut

Für Filme wie „San Andreas“ wurde der Spruch „Das Glück ist mit dem Tüchtigen“ wohl erfunden. So viel Schwein wie Dwayne Johnson hat, auf dem Weg seine Tochter zu retten, damit könnte man ein ganzes Land versorgen.

In allerbester Arnie Manier, kämpft sich Johnson durch Erdbeben und einstürzende Hochhäuser. Immer noch, den ein oder anderen, übertrieben klingenden Spruch parat und trotz aller Aufregung und beinahe Tränen des Hauptdarstellers, verdammt cool.

Nur eines kann und darf man nicht, und das ist, den Film ernst nehmen. Bei aller übertriebener Dramatik und schrecklicher Dinge die passieren, ist es letztlich doch nur ein (gut gemachter) Haudrauf Film mit Naturkatastrophen-Thematik, inklusive Aufruf zu mehr Menschlichkeit und Zusammenhalt.

Das allerdings ist, dank einer guten Mischung aus spannenden Momenten zum mitfiebern und lustigen, romantischen und schrägen Augenblicken, den Machern gut gelungen. Daneben hat man mit Dwayne Johnson einen Publikumsliebling, dem man noch am ehesten zutraut, dass er solch eine Katastrophe meistert. Aber auch Carla Gugino und Alexandra Daddario, die seine Frau und Tochter spielen, sowie Paul Giamatti, Hugo Johnstone-Burt und Art Parkinson, machen ihre Sache gut.

Zu guter Letzt darf auch die Optik des Films gelobt werden. Mit einem ungeheuren Ausmaß an Zerstörung, bei dem selbst Roland Emmerich neidisch werden dürfte, bricht die Geschichte über den Zuschauer herein. Nicht alles macht dabei immer Sinn und nur selten bleiben die Situationen in realistischem Rahmen. Aber genau das erwartet man in solch einem Film ja und bekommt dies dann, in gelungenem CGI, auch geliefert.

 

80er Actionhandlung trifft Emmerich Zerstörungsorgie

Wer schon immer mal Dwayne Johnsonn, die neue, selbstironischere und schauspielstärkere, Version von Arnie, Chuck Norris und Co., in einer Katastrophengeschichte im Roland Emmerich Look erleben wollte, der ist mit „San Andreas“ gut bedient.

 

Der Hubschrauber-Pilot Dwayne Johnson kämpft sich in San Andreas durch Schutt und Asche, um seine Tochter zu retten.
Kinostart: 28. Mai 2015

 

Kinoposter: Warner

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