Vital den Kater bekämpfen – so geht’s

        Kater vorbeugen und bekämpfen    

Mit diesem Wissen kannst du getrost feiern bis zum Abwinken

Es gibt kaum Schlimmeres als einen brummenden Schädel am Tag danach. Die Augen schmerzen, die Schädeldecke brummt und jede Erschütterung dringt tief bis ins Kleinhirn. Einen Kater zu haben ätzt, aber wem soll man einen Vorwurf machen? Wer zu tief ins Glas schaut, der muss auch mit den Folgen leben. Das ist falsch, sagen wir! Viele Menschen wissen schon, wie viel sie vertragen und beugen den Kopfschmerzen vor. Wir zeigen dir, wie du einen Kater vorbeugen kannst und was du, wenn du ihn schon hast, dagegen machen kannst.
 

Woher kommt der Kater?

Ein Kater entsteht durch Vergiftung und Dehydration des Körpers, aber auch wichtige Mineralien und Elektrolyte wurden entzogen. Außerdem wird die Leistung des Herzens gestört, was zu einer Unterversorgung von Sauerstoff im Gehirn führt. Dadurch entstehen auch Herzstolpern und Herzrhythmusstörungen. Außerdem stört der Alkohol die Förderung von Eiweißen im Blut, was zu weiteren Kopfschmerzen führt. Restalkohol im Magen und Blut führen zu Übelkeit und Unwohlsein, da die Gifte die Magenschleimhaut stark belasten.

Fun Fact: Das Wort Kater stammt vom Wort Katarr. Dies bezeichnet eine Schleimhautentzündung der Atemorgane und wurde im Laufe der Zeit vor allem durch die sächsische Aussprache zu Kater.
 

Das 1×1 des gesunden Umgangs mit Alkohol

Vor dem Ausgehen:

Genug essen. Fettige- und eiweißreiche Lebensmittel sind schwer zu verdauen, der Alkohol wird langsamer aufgenommen und ein voller Magen lässt zu viel Alkohol auf einmal nicht zu. Zwischendurch eignen sich salz- und fetthaltige Speisen wie Salzstangen, Oliven und Chips, um einen Mangel von Mineralien vorzubeugen. Süßigkeiten wie Gummibärchen und Schokolade sowie Kohlensäure verstärken den Alkoholeffekt, da diese die Durchblutung anregen und so zu einer schnelleren Aufnahme führen.
 

Im Laufe des Abends:

Wähle den richtigen Alkohol aus. Die Sorte der Spirituose ist sehr entscheidend für den Tag danach. Wer auf Whiskey schwört, der muss mit den Folgen leben. Bei Wein, Brandy, Rum, Gin und ein paar weiteren Getränken ist das Risiko des Versackens wegen des hohen Zuckergehalts ebenfalls höher. Außerdem sollte man nicht viel Verschiedenes trinken, da das ebenfalls ein Verursacher von Kopfschmerzen am nächsten Tag ist.

Auch hier gilt: Alkoholische Getränke mit viel Zucker machen schneller betrunken und verursachen Kopfschmerzen. Gerade Trinkspiele sind dabei besonders gefährlich.
Da Frauen ein kleines Körpervolumen haben, kann sich der Alkohol nicht so gut verteilen wie bei einem Mann. Außerdem haben Frauen durchschnittlich mehr Fettgewebe, welches nicht durchblutet wird und somit nicht zur gleichmäßigen Verteilung beiträgt. Wasser hilft bei der Verteilung und ist eines der besten Mittel, um Kopfschmerzen vorzubeugen.

Rauchen entzieht dem Körper Sauerstoff und Vitamine, was die Wirkung von Alkohol erheblich steigert, außerdem lässt es uns weniger betrunken fühlen, sodass man die Menge unterschätzt.
 

Vor dem Schlafen:

Auch vorm Schlafen gilt: viel Wasser trinken. Mit Wasser das Blut zu verdünnen hilft dem Körper, sich über Nacht zu entgiften. Eine Scheibe Brot mit deftigem Belag kann ebenfalls kleine Wunder bewirken. Auch Sauerstoff hilft beim Abbau, darum ist es empfehlenswert, vor oder während des Schlafens die Fester zu öffnen.

Bei einer Karussellfahrt vor dem Schlafen hilft es, den Fuß aus dem Bett hängen zu lassen, um das Karussell anzuhalten. Ein zusätzliches Kopfkissen hilft auch vielen Menschen, da durch das höhere Liegen das Schwindelgefühl unterdrückt wird.
 

Am nächsten Tag:

Sauerstoff am nächsten Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. Kalte Luft tut sehr gut, da sich durch die Kälte die Adern im Gehirn zusammenziehen und der Kopf gekühlt wird. Mann kann auch mit einem kalten Lappen oder Eiswürfel den gewünschten Effekt erzielen.

Tee, der die Magensäureproduktion anregt, wie z.B. Ingwer- oder Kamillentee, hilft gegen Schwindelgefühl und Übelkeit und wirkt zudem beruhigend auf das Nervensystem. Auch Tigerbalsam und Pfefferminzöl helfen gegen Kopfschmerzen, einfach kreisförmig und langsam an den Schläfen auftragen. Gegen Sodbrennen hilft ein Esslöffel mit Haferflocken oder ein Glas Milch. Kaffee ist weniger gut, da er den Herzschlag beschleunigt.

Und wer hätte es gedacht, wie so oft liegt in der Ruhe die Kraft. Bei viel Ruhe hat der Körper die Energie, sich selbst zu regenerieren.

 

Foto: Caiaimage/Paul Bradbury / Getty Images



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