So kannst du eine männlichere Stimme entwickeln

        So kannst du eine männlichere Stimme entwickeln    

Es kommt nicht auf die Länge an. Ja, wir reden über Stimmbänder. Die Pubertät bestimmt, wie lang und wie dick deine Stimmbänder werden. Also je mehr Testosteron dabei im Spiel war, desto tiefer wird auch deine Stimme. Leider kannst du nicht unbedingt viel an deiner Stimme ändern und bist an die Stimmbänder gebunden, die dir von Natur aus geschenkt und mitgegeben wurden. Es gibt aber dennoch einige gute Möglichkeiten, um deine Stimme doch noch ein wenig besser klingen zu lassen.

Tipp Nummer eins:

Sprich nicht mit erzwungener tiefer Stimme. Das belastet deine Stimmbänder nur unnötig und außerdem versteht dann niemand, was du eigentlich von dir geben möchtest. Außerdem klingt es völlig unglaubwürdig und seltsam, so dass dich dein Gegenüber nur seltsam anschauen wird. Eine männliche Stimme sollte Wärme und Ausdruck enthalten. Finde einen Ton, der sich gut anhört und bei dem dein Gegenüber dich gut verstehen kann. Aber monoton zu sprechen bringt es ja auch nicht. Deshalb solltest du zudem eine Vielfallt von verschiedenen Tonhöhen beherrschen können, wenn du zu diesem Trick greifst.

Tipp Nummer zwei:

Sprich aus deiner Maske heraus. Also zieh dir jetzt keine Maske über dein Gesicht, sondern sprich so, dass deine Lippen, die Brücke und die Seiten deiner Nase vibrieren. So sprichst du durch deine Maske. Deine Stimme ist jetzt schon nicht mehr nasal und sie beansprucht auch deinen Rachen nicht so sehr. Das kannst du üben, indem du „hmhmm eins hmhmm zwei hmhmm drei“ und so weiter hintereinander aufsagst und darauf achtest, ob die Zahlen den selben Tonfall wie das „hmhmm“ haben. Wenn die Antwort ja ist, hast du alles richtig gemacht und es kann in der Öffentlichkeit losgehen.

Tipp Nummer drei:

Achte mal darauf, wie du einatmest. Wenn sich deine Schultern und der Körper dabei anheben, dann atmest du schlichtweg falsch. Diese Art der Atmung ist schwach und drückt ebenfalls auf deine Stimme, was natürlich zuletzt auch noch deinen Rachen belastet. Atme mit deiner Membran. Also so, dass sich dein Bauch beim Einatmen bewegt und deine Schultern ruhig bleiben. Das gibt deiner Stimme deutlich mehr Kraft. Außerdem wird sie dadurch sogar etwas tiefer, ohne den Nebeneffekt des schmerzenden Rachens hervorzurufen. Du kannst dies sehr gut üben, indem du dich auf deinen Rücken auf eine Couch legst und ruhig atmest. Hier wird dir das Einatmen durch den Bauch einfacher fallen. Wenn du tief entspannt bist und anfängst zu sprechen, wirst du bemerken, dass deine Stimme bereits jetzt sehr viel tiefer klingt, als kurz zuvor, als du noch im Stehen gesprochen hast.

 

Foto: lassedesignen / stock.adobe.com

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