Get your shit together: Wie du deine Woche richtig durchplanst

        Wie du deine Woche richtig durchplanst    

Erst mal nichts tun. Oder doch noch den Bericht fertig schreiben? Ach weißt du was: Pauseeeee! Wenn dein Tag so oder so ähnlich verläuft, dann hast du ein Problem in deiner Wochenplanung. Einen guten Wochenplan zu erstellen benötigt gut und gerne eine Stunde deiner Zeit. Je öfter du das machst, desto schneller und effizienter wirst du darin. Wir zeigen dir eine Methode, wie du deine Woche durchplanen kannst, nicht ständig deine Pläne umwerfen musst und dennoch nicht zum Workaholic wirst.

Alltagsstratege

Stell dir vor, dass du nicht etwa einen Plan für die Arbeit zusammenstellst, sondern einen Weg, um entspannt und ohne Stress durch deine Woche zu kommen. Um deine Strategie ständig zu optimieren und weiterzuentwickeln, plane dir einmal pro Woche einen festen Termin hierfür ein. Am besten an einem Sonntagnachmittag. Es ist der ideale Zeitpunkt, um die vergangene Woche zu analysieren und die kommende Woche deiner Zeitplanung anzupassen. Rechne für den Anfang mit mindestens einer Stunde deiner kostbaren Zeit. Sobald etwas mehr Routine in dein System kommt, schaffst du das in lockeren 30 Minuten.

Das Tool des Vertrauens

Es ist egal, auf welchem Betriebssystem du dich befindest, denn fast jedes Gerät hat eine Kalender-App. Ein Kalender, der uns allerdings besonders gut gefällt, ist der Google Kalender. Du kannst von jedem Computer, Mac oder Smartphone darauf zugreifen und es wird alles in der Cloud gespeichert. Du brauchst lediglich ein Google-Konto. Aber wer hat das heutzutage nicht? Falls du eher zur altbackenen Sorte gehörst, dann passen ein Stift und ein Papierkalender aber auch.

Lass alles raus

Jeder Gedanke, an den wir uns später erinnern möchten, nimmt „Platz“ in unserem Kopf ein. Kleinvieh macht aber auch Mist. Schnapp dir ein Blatt Papier oder öffne ein Textdokument und schreib alles auf, was dir in den Sinn kommt und eine wichtige Aufgabe sein könnte. Das hat zum einen den Vorteil, dass du dir das ganze Zeug nicht mehr merken musst und zum anderen, dass es dir unterbewusst Stress abnimmt.

Das große Ganze

Du startest ein Unternehmen? Wunderbar! Dies ist ein Langzeitziel, auf das du hinarbeiten kannst. Es gilt nun, dieses Langzeitziel in mehrere Etappen zu unterteilen. Die Reihenfolge bleibt einzig und allein dir überlassen. Wichtig ist aber, dass du dir jede Woche diese Etappen in deine To-do-Liste einplanst. Du willst ja schließlich dein Ziel erreichen. Überlege dir gut, welche Schritte in der nächsten Woche an der Reihe sind und merke dir diese unbedingt für die spätere Planung vor! Bevor du deinen eigentlichen Plan machst, solltest du nämlich deine letzten sieben Tage unter die Lupe nehmen. Haben dich deine kleineren Unternehmungen näher an dein Langzeitziel herangebracht? Nein? Dann hör am besten vorläufig damit auf.

Das wöchentliche Ziel sollte immer im Mittelpunkt deiner Wochenplanung stehen. Leg dir ein wichtiges Projekt auf einen bestimmten Tag. Entscheide dich beispielsweise für den Donnerstag und plane alles andere um diesen Termin herum. Vorzubereitende Arbeiten kommen logischerweise am Mittwoch dran und die Preview, die du an einen Kunden schicken möchtest, ist erst am Freitag an der Reihe. Halte dir die Zeit für die wirklich wichtigen Dinge frei. Zwischendurch das Wäsche abhängen ausfallen lassen? Kein Problem.

In der Routine liegt die Kraft

Mache bestimmte Planungen immer wieder, Woche für Woche, sodass diese zur Routine werden. Dies ist das gleiche Prinzip wie beim Zähne putzen. Zuerst musst du dich wahrscheinlich daran gewöhnen. Aber nach drei bis vier Tagen (in diesem Fall Wochen) machst du es aus deiner angeeigneten Routine heraus automatisch und ohne vorher groß darüber nachzudenken. Ein Beispiel: Du planst, jeden Donnerstag von 10-16 Uhr an deinem Unternehmen zu arbeiten. In der ersten Woche machst du ein Logo. Die zweite Woche ist für den Flyer reserviert. Dann folgt in Woche drei die Website. Und so weiter und so fort. Du hast den Gedanken dahinter verstanden!

Bist du jetzt Workaholic?

Freizeit ist die beste Zeit des Tages. Plane dir am Tag freie Slots zwischen deine Arbeitszeit ein. In diesen Slots machst du, was du willst. Das Einzige, was du an diesen Pausen planen solltest, ist, dass sie da sind. Den lieben langen Tag durchzuarbeiten ist auch nicht unbedingt die schönste Aufgabe. Besonders dann nicht, wenn draußen das beste Wetter herrscht. Es ist aber trotzdem ratsam, deinen Plan täglich fünf Minuten zu analysieren und die Zeiten anzupassen. Dauert der Weg zum Office nur 15 Minuten und du hast ihn mit 30 berechnet? Na dann hast du dir gerade eine viertel Stunde extra Pause erwirtschaftet. Herzlichen Glückwunsch!

 

Foto: adiruch na chiangmai / stock.adobe.com

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