Die 12 Karma Regeln

        12 Karma Regeln    

Um vorab eine Sache mal klar zu stellen: Die Redewendung „Karma is a b$&@!” haben wir wohl alle schon einmal gehört, ABER das stimmt so nicht! Denn wenn wir ehrlich sind, benutzen wir das Karma nur als Sündenbock für Dinge, die in unserem Leben schief laufen.

Tatsache ist allerdings, dass wir alle ein falsches Bild davon haben, was Karma eigentlich ist. Die korrekte Bedeutung von Karma ist im Grunde genommen das Resultat einer Handlung und die Handlung selbst. Wenn man sich das Ganze nun richtig anschaut, ist das Karma vergleichbar mit dem dritten newton’schen Gesetz, dem Reaktionsprinzip. In anderen Worten: Das Karma ist keine Art von Bestrafung des Lebens, sondern bedeutet viel mehr:

Wer Negatives verbreitet bekommt auch Negatives zurück!

Um das zu vermeiden, müssen wir darauf achten, dass unser Karma in einem gesunden Gleichgewicht gehalten wird. Die folgenden 12 Regeln des Karmas werden dir zeigen, wie das geht:

 

1. Das Gesetz von Ursache und Wirkung

Du solltest immer im Hinterkopf behalten: Man erntet, was man sät! Du musst dir also dessen bewusst sein, dass all das, was du in die Welt hinausgibst, eines Tages wieder zurückkommen wird. Um positive Dinge wie Liebe, Glück und Zufriedenheit zu erlangen, musst du in erster Linie dich selbst lieben und mit dir im Reinen sein.
 

2. Das Gesetz der Schöpfung

Hör auf dir vorzumachen, das Leben sei ein Glücksspiel! Das Leben ist genau das, was wir selbst daraus machen, es passiert nicht einfach so! Um dir das verständlicher zu machen, kannst du dir Folgendes immer wieder vor Augen führen: Höre auf nach dem wahren „Ich“ zu suchen, wichtiger ist es, ein eigenes „Ich“ zu erschaffen! Das funktioniert am besten, wenn du dich mit Dingen und Menschen umgibst, die du magst.

Es ist schwerer, als es sich zunächst anhört, sein eigenes „Ich“ zu erschaffen, denn so gut wie alles, was dich täglich umgibt, beeinflusst dich und dein Inneres.
 

3. Das Gesetz der Bescheidenheit

Du hattest einen schlechten Tag und bist einfach nur gefrustet von was auch immer dir wiederfahren ist … sehr gut! Denn jetzt kannst du anfangen, den ersten Schritt zu machen, nämlich Dinge zu akzeptieren und somit im zweiten Schritt genau deswegen eine Veränderung vorzunehmen!

Hör auf dich so zu verhalten, als ob alles und jeder dir etwas Schlechtes wollen würde oder gar dein Feind ist. So lange du derartige Gedanken nicht unter Kontrolle hast, wirst du deinen Fokus auf die falschen Dinge setzen.
 

4. Das Gesetz des Wachstums

Du musst dir eingestehen, dass wenn du eine Veränderung in deinem Leben, deiner Beziehung, dem Job oder was auch immer sehen möchtest, du bei dir selbst anfangen musst. Warum das so ist?

Das ist eine ziemlich einfache Rechnung: Du kannst nicht alles und jeden verändern, ABER du kannst dich selbst positiv verändern.
 

5. Das Gesetz der Verantwortung

Vermeide es, in Selbstmitleid zu verfallen! Deine Eltern würden höchstwahrscheinlich sagen „Du bist doch schon ein großer Junge!“. Es bringt leider nichts, alle anderen für die Dinge, die falsch gelaufen sind, verantwortlich zu machen. Selbst wenn es Umstände sind, die wirklich nicht in deiner Hand lagen, musst du trotzdem in den sauren Apfel beißen und die Verantwortung übernehmen.

Wenn in deinem Leben Dinge schief laufen, dann stimmt offensichtlich mit deiner Handhabung von Problemen etwas nicht.
 

6. Das Gesetz der Verbindung

Es ist ziemlich logisch, dass Dinge miteinander verbunden sein müssen. Das bezieht sich auch auf unsere Vergangenheit, die mit dem Jetzt verbunden ist und auf das Jetzt, welches die Zukunft beeinflusst.

Jede Aufgabe solltest du Schritt für Schritt angehen, allerdings mit dem Hintergedanken, dass jeder deiner Schritte zählt und gleich bedeutend ist.

Jede auch so unbedeutende Kleinigkeit beeinflusst dein Wohlbefinden und somit auch, in welche Richtung Dinge zukünftig gehen werden. Das heißt natürlich nicht, dass du übervorsichtig durchs Leben gehen musst; du solltest dir lediglich im Klaren sein, dass es viele Aspekte gibt, die deinen Erfolg beeinflussen können.
 

7. Das Gesetz der Einstellung

Multitasking ist nun wirklich nicht jedermanns Sache, aber das ist auch vollkommen okay so, denn das ist erstens sowieso nicht produktiv und zweitens ist der Erfolg meist nur dann garantiert, wenn du dich auf eine bestimmte Sache konzentrierst.

Wenn du deinen Fokus auf spirituelle Werte legst und dich mit Dingen beschäftigst, die dir wirklich wichtig sind, ist es fast unmöglich, dass negative Gedanken in dir aufkommen.
 

8. Das Gesetz des Gebens und der Gastfreundschaft

Auf den Punkt gebracht geht es hierbei darum, selbstlos gute Dinge zu tun. Dabei sollte dein äußeres Verhalten deinen inneren Gedanken angepasst sein.

Das Teilen von schönen Dingen mit Menschen, die wir gern haben oder einfach nur das Zaubern eines Lächelns ist tatsächlich sehr viel wert.
 

9. Das Gesetz des Hier und Jetzt

Lass das Vergangene Vergangenheit bleiben! Du kannst nicht im Hier und Jetzt leben, wenn du deine Vergangenheit nicht ruhen lässt. Versuche, das Vergangene gehen zu lassen und dabei ist es egal, ob es nun gewisse Angewohnheiten oder bestimmte Erfahrungen sind.

Es ist an der Zeit, neue Erinnerungen und neue Lebenserfahrungen zu machen!
 

10. Das Gesetz der Veränderung

Die Lebensumstände wiederholen sich so lange, bis wir letzten Endes unsere Lektion daraus gelernt haben und mit dieser Lektion einen neuen Lebensweg einschlagen.

So betrachtet sind Veränderungen keineswegs eine schlechte Sache!
 

11. Das Gesetz der Geduld und Belohnung

Belohnungen gehen meist mit viel Mühe einher. Aber der Schlüssel zum Erfolg liegt meist darin, nichts zu erzwingen! Du kannst nur erfolgreich sein, wenn du die deine Aufgabe auch tatsächlich gerne machst. Wenn das der Fall ist, lässt die Belohnung meist nicht sonderlich lange auf sich warten!
 

12. Das Gesetz der Bedeutung und Inspiration

Manchmal musst du das Gesamtbild betrachten und nicht nur kleine Ausschnitte. Wenn du dir das vornimmst, realisierst du, wie sehr sich deine Handlungen und dein Verhalten auf alles und auf jeden in deinem Umfeld auswirken.

 

Wie du siehst, ist Karma nun wirklich keine b$&@!. Karma ist eher eine Lebenseinstellung, die dafür da ist, uns positiv zu leiten und uns dazu anregen soll, uns hin und wieder selbst zu reflektieren. Dadurch wird dein Leben an sich, sowie das Finden von Lösungen einfacher.

 

Foto: TERADAT SANTIVIVUT / iStock.com



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