Der perfekte Schliff für deinen Lebenslauf

        Lebenslauf    


Deinen Lebenslauf zu schreiben kann sich so anfühlen, wie in den Kampf geschickt zu werden, ganz besonders mit all den sich widersprechenden Tipps. Mit der Macht der Fakten und Zahlen haben wir 18 Punkte zusammengetragen, die deinen zukünftigen Arbeitgeber umhauen werden.

 

Bevor du anfängst


1.

Lass die Job-Beschreibung mal durch einen Cloud-Generator rattern. Die herausstechenden Wörter können für deinen Lebenslauf leitführend sein. Ganz besonders, mit dem Wissen, dass satte 63 % der Arbeitgeber den Lebenslauf auf die Stelle zugeschnitten haben wollen.


2.

Liste deinen Lebenslauf in rückwärts chronologischer Reihenfolge auf. Dein zukünftiger Arbeitgeber interessiert sich vor allem für deine aktuellen Tätigkeiten und weniger, welche AGs du in der dritten Klasse hattest. Logisch, oder? Außerdem ist es dann für den Arbeitgeber einfacher, dich einzustufen. Weniger Arbeit = glücklicher Arbeitgeber.


3.

Belasse es ruhig bei ein bis zwei Seiten für deinen Lebenslauf. Ganze 58 % der Arbeitgeber bevorzugen dies als die ideale Länge.


4.

Wenn du dich nicht auf eine kreative Stelle bewirbst, brauchst du auch keine Lightshow für deinen Lebenslauf auspacken. Eine Studie hat gezeigt, dass design-versierte Lebensläufe oft schlecht geschrieben sind.

 

 

Der Start


5.

Liste deinen Namen, Kontaktdaten und zusätzliche Info in eine der ersten Zeilen auf. 80 % der Arbeitgeber lesen das nämlich zuerst.


6.

Klebe kein Foto dazu, wenn es nicht erwünscht ist. Bewerber, welche dies doch tun, müssen sich auf eine 88 % wahrscheinliche Ablehnung einstellen.


7.

Füge einen Link zu deinem Online-Portfolio, LinkedIn- oder Twitter-Profil hinzu. 71 % der Arbeitgeber finden, man sollte dies mit anfügen, wenn es die bisherigen Arbeiten bzw. Qualifizierungen zeigt.


8.

Hole dir Empfehlungen auf LinkedIn, um deine Qualifikationen zu unterstreichen und deinen Lebenslauf zu unterstützen. Ob du es glaubst oder nicht, ganze 44 % machen dies zu einem grundlegenden Kriterium des Bewerbungsprozesses.

 

Stelle sicher, dass du …


9.

… eine Zusammenfassung deiner selbst anfügst. Schreibe in drei Sätzen wer du bist, wohin du willst und was für Werte du in die Firma mitbringst. Hefte dies an den Anfang deiner Bewerbung an, damit der Arbeitgeber es sofort sieht.


10.

… deine Skills nach der Zusammenfassung, aber vor deiner bisherigen Arbeitserfahrung einbringst. Dies führt dazu, dass 41 % der Manager dir mehr Aufmerksamkeit schenken.


11.

… du deine Skills mit Zahlen darstellst, zum Beispiel: „Innerhalb der genannten Zeitspanne sind die Verkaufszahlen um 12 % gestiegen.“ Arbeitgeber bringen Prozent- und Dollarzeichen mehr Aufmerksamkeit entgegen.


12.

… du deinen Errungenschaften das X,Y,Z-Beispiel anfügst. In Situation X habe ich Y gemacht, was in Z resultiert hat. 100 % aller Arbeitgeber finden, dass Errungenschaften definitiv in einen Lebenslauf gehören.


13.

… dir ein Limit von sechs Punkten setzt, wenn es um deine Arbeitserfahrung geht. Streiche raus, was sich nicht lohnt und nur unnötig Platz wegnimmt.

 
denken

 

Denk dran!


14.

Ein Deckblatt ist noch nicht überall Schnee von gestern. 45 % der Arbeitsuchenden vergessen es und 40 % der Arbeitgeber würden es gerne sehen.


15.

Benutze ein Korrekturprogramm oder lasse einen Freund deine Bewerbung gegenlesen. 61 % der Arbeitgeber schließen dich sofort aus, wenn du Rechtschreibfehler in der Bewerbung hast.


16.

Speichere deine Bewerbung als Word-Dokument oder PDF-Datei ab. Die Meinungen der Arbeitgeber gehen hier auseinander. 49 % bevorzugen Word, die anderen 49 % das PDF-Format. Die restlichen 2% leben noch im 17. Jahrhundert und würden die Bewerbung am liebsten per Brieftaube empfangen.


17.

Rede den Arbeitgeber mit Namen an. Ganze 84 % der Arbeitsuchenden tun das nicht und 22 % der Arbeitgeber schenken dir mehr Aufmerksamkeit, wenn du es tust.


18.

Verfolge deine E-Mail mit „Mixmax“. Mixmax gibt dir Bescheid, wenn deine E-Mail geöffnet wird. Du kannst somit also einen guten Zeitpunkt abpassen, an dem du eine Folgemail an den Arbeitgeber schreibst, um nach Auskunft zu fragen.


Fotos: Julien Eichinger, gpointstudio / Adobe Stock; Fancy_Veer_Corbis / Getty Images



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