Beliebt beim Chef: So funktioniert’s!

15. Feb 2017
beliebt beim chef

So klappt es mit dir und deinem Vorgesetzten

Viel arbeiten, den Kopf hinhalten und langfristig investieren zahlt sich immer aus? Schön wär’s! Leider ist es nicht immer so und in solchen Fällen sollte man schleunigst zusehen, dass man auf der Gewinnerseite steht. Dabei hilft es, wenn man sich gut mit seinem Chef versteht, aber wäre das so einfach, dann würde es ja jeder tun. Jedoch ist ein Chef auch nur ein Mensch und deshalb gibt es legitime Wege, sich gut mit ihm zu verstehen. Wir haben unseren Chef mal getestet und unter die Lupe genommen. Viel Spaß mit dem Schlüssel der Macht.
 

Erst mal ankommen

Wenn du der Neue oder Berufseinsteiger bist, dann ist dein neuer Chef verständlicherweise immer etwas skeptisch. Deshalb solltest du immer offen zeigen, womit du gerade beschäftigt bist. Du solltest auch diskret darauf hinweisen, wann du ein Projekt beendet hast und ein neues beginnst. So schaffst du eine Vertrauensbasis und es erspart dir den kalten Blick hinter deiner Schulter, wenn dich jemand beim Vorbeigehen kontrolliert. Darum ist es auch wichtig, dass du Fragen stellst. Logischerweise vermeidest du damit auch Fehler, aber wer nicht fragt, zeigt damit selten, dass er ein Genie ist, sondern erweckt eher Misstrauen. Niemand ist perfekt und alle warten früher oder später auf deinen ersten Fehler. Um aber nicht unnötig oft zu fragen, schreibe am besten bei Besprechungen mit.
 

Apropos Fragen

Wenn du deinen Chef nach konkreten Arbeitsschritten fragst, wirst du vielleicht Einfluss auf die Ausführung derer erhalten und außerdem bindest du ihn an eine gemeinsame Absprache, sodass er sich jetzt auch für das Ergebnis verantwortlich fühlt. Somit kannst du dir seine Unterstützung sichern. Umso mehr ihr dann zusammen arbeitet, desto mehr steigt auch die Vertrautheit. Da wir Menschen generell etwas faul sind, gewöhnen wir uns gerne an die Dinge in unserer Umgebung und fangen an sie zu mögen. Deshalb solltest du sein Büro auch nicht meiden, sondern eher so oft wie nötig daran vorbeigehen, denn alleine dein Auftreten trägt zur Gewohnheit bei.
 

Kommuni… – was?

Nun ist die Art und Weise der Kommunikation herauszufinden. Ist dein Vorgesetzter ein Rede-, Schweige- oder Schreibchef? In jedem Fall gilt, du solltest dich dem anpassen. Redet er viel, so unterhält man sich auch mal irgendwo zwischen Tür und Angel. Bei einem Schreibchef tauscht man sich überwiegend per Mail oder Notizen aus und bei einem Schweigechef tut man gar nichts und schmeißt den Job.
Spaß bei Seite, hast du einen schweigsamen Chef, solltest du darauf achten, aufmerksam zuzuhören. Lieber ein zweites Mal nachfragen, bevor etwas schief geht. Versuche es in jedem Fall immer mit etwas Smalltalk und suche die kleinen Botschaften, um ihm seine Wünsche von den Lippen ablesen zu können.

Hat dein Vorgesetzter eine Bitte und du möchtest sie mit einem „Nein, gerade nicht machbar“ beantworten, dann handle erst etwas Bedenkzeit aus, um Mut zu sammeln und um einen guten Grund für die Absage zu formulieren. Sachlich und in Ruhe kannst du ihm einen Kompromiss vorschlagen, was dein Engagement betont. Du darfst dich nur nicht unter Druck setzen lassen und den Zwang haben, dich rechtfertigen zu müssen. Diese Selbstsicherheit und Vorgehensweise zeigt Entschlossenheit, Orientierungssinn und Selbstvertrauen und lässt dich in seinem Ansehen wachsen.
 

Ordnung ist das halbe Leben

Den Arbeitsplatz sauber zu halten ist nicht nur effizienter, sondern kommt auch beim Chef gut an, da die Arbeitsmittel ja meistens von ihm stammen. Ordentlich sollte man auch mit den Kollegen umgehen, weil einige schon einen Draht zum Chef haben. Dein Vorgesetzter achtet in der Regel auch darauf, wie sozial du dich gegenüber den Mitarbeitern verhältst und von einem schlechten Arbeitsklima profitiert niemand. Auch nicht vergessen: „Immer schön lächeln und winken, Männer.“ Wer lächelt, hinterlässt einen sympathischen Eindruck. Ach ja, wenn du etwas besonders gut gemacht hast, solltest du es auch zum Besten geben. Was nützt es, immer besser zu werden, wenn es keinem auffällt.
 

Freundlichkeit ist eine Tugend

Schau dir seine Verhaltensmuster an und versuche ihn zu verstehen. Wenn du später einmal soweit bist und weißt, wie er denkt, dann kannst du ihm viel Arbeit abnehmen und wirst dadurch unersetzlich. Außerdem sollte nach Dienstschluss nicht alles vorbei sein. Oft arbeitet er als Firmenleiter 24/7 und wäre dir sicher dankbar, wenn du mal eine Stunde länger bleibst, damit auch er mal etwas früher zu seiner Familie kann. Schmeichle ihm, wenn es angebracht ist. Jeder möchte schließlich Anerkennung und der beste Weg ihm diese zu zollen, ist über eine dritte Person, die ihm das suggeriert. Du solltest nach einem Kompliment aber keine Bitte äußern, da das auf Dauer eher ein negatives Bild von dir macht.
 

Diese Tricks konnten wir selber in Erfahrenheit bringen und es ist verblüffend, wie einfach man sie mit Erfolg anwenden kann. Wir leben in einer Zeit, in der sich fast jeder Mensch mit seiner Arbeit verwirklichen kann. Unser Chef ist uns vielleicht schon einen Schritt voraus, jedoch ist er auch nur Mensch, der ein unkompliziertes Leben führen will.

 

Fotos: CSA Images/Archive; WITHFLOOR / Getty Images



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