Im Interview mit Mark Forster

        Mark Forster im Interview    

AJOURE´ Men im Interview mit Sänger und Songwriter Mark Forster – bekannt durch seine Hits „Au Revoir” und „Auf dem Weg”.
 

Hallo Mark, danke, dass du dir ein bisschen Zeit für uns nimmst. Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job bei „The Voice Kids”. In der aktuellen Staffel wirst du als Juror mit an Bord sein. Freust du dich schon? Was hast du gedacht, als das Angebot kam? Musstest du lange überlegen?

Vielen Dank! Nein, ich musste nicht lange überlegen. TVK ist ein tolles Format und ich liebe das Ehrliche daran. Hier geht es tatsächlich um den einen Moment, sich vor einem großen Publikum zu zeigen und sich als Talent weiter zu entwickeln.

Wie bereitest du dich auf den Jury-Job vor? Bereitest du dich überhaupt vor? Das Ganze ist schließlich auch Neuland für dich.

Du hast recht: vorbereiten kann man sich eigentlich nicht. Ich habe mir ein paar frühere Folgen mit geschlossenen Augen angeschaut und überlegt wie ich entscheiden würde. Letzten Endes muss mich eine Stimme berühren, da kann auch mal ein Nötchen zwischendurch daneben liegen.

Hast du „The Voice” vorher schon verfolgt? Was macht für dich den Unterschied zu anderen Casting Shows?

Ich hab’s am Rande verfolgt. „The Voice” steht für Qualität. Zum einen bewerben sich die besten Sänger nur hier, die Coaches sind tolle Künstler und das gesamte Team meint es ernst und kümmert sich hingebungsvoll um die Talente. Viele Dinge, die man gar nicht im Fernsehen sieht, sind hier wirklich liebevoll! Ich glaube, unterm Strich spürt man das als Zuschauer.

Noch vor gar nicht so langer Zeit warst du selbst noch recht unbekannt. Deinen endgültigen Durchbruch hattest du 2014 mit der Single „Au Revoir”. Ganz ohne Casting-Show und Fernsehen. Wäre ein Weg à la „DSDS” oder „The Voice” für dich denkbar gewesen?

Ich sehe mich ja noch mehr als Songwriter und Produzent, als klassisch als Sänger. Bei solchen Formaten geht es ja schon um den Aspekt des reinen Singens, was mir persönlich nicht reicht. Das schmälert allerdings nicht meinen Respekt vor den Talenten! Es gibt unzählige Weltstars, die sich aufs großartig Singen „beschränken”.
 

Mark Forster
 

Was viele oft vergessen: Du hattest schon vor „Au Revoir” mit „Auf dem Weg” eine Single, die sich über 100.000 Mal verkauft hat und 2013 warst du im Sido-Song „Einer dieser Steine” immerhin auf Platz 4 zu hören. Was hat sich aber 2014 dennoch für dich verändert? Wird man öfter angesprochen? Ist der Terminkalender voller?

Jup, Terminkalender ist jetzt voll! Ansonsten ändert sich gar nicht so viel. Ich stehe irgendwie im Auge des Sturms, da ist es meistens gar nicht so windig…

Apropos voller Terminkalender. Wie oft bist du unterwegs und wie oft hast du mal frei und darfst zu Hause die Beine hochlegen?

Haha. Im Moment eher selten. Aber mir macht mein Job sehr großen Spaß und die meisten Termine empfinde ich nicht unbedingt als Arbeit.

Ist es heute noch komisch oder aufregend, sich selbst im Radio zu hören oder im Fernsehen zu sehen? Oder auf Magazinen?

Ja, das ist immer noch fantastisch! Sich selber im Radio zu hören fühlt sich immer ein bisschen an, als würde ich bei irgendwas erwischt werden. So wie früher, wenn die Mutti von deiner 5 in Mathe erfährt. Nur halt in schön…

Stand es für dich schon immer fest, Musik auf Deutsch zu machen?

Ja. Ich versuche so unmittelbar wie möglich zu texten, mit so wenig Distanz und Attitüde wie möglich. Das bedeutet, dass ich in der Sprache schreiben muss, in der ich auch denke. Und das ist nicht Englisch oder Chinesisch, das ist Deutsch.

Was sind deine persönlichen musikalischen Einflüsse?

Irgendwie eine Mischung aus den großen Songwritern wie den Beatles oder Queen und dem frühen deutschen HipHop, wie zum Beispiel Freundeskreis.

Dein Album heißt „Bauch und Kopf”. Fällt es dir schwer, Entscheidungen zu treffen? Bist du eher Bauch- oder Kopfmensch? Oder ein Mix?

Ich bin beides, deswegen heißt mein Album so. Ich habe allerdings gelernt, dass ich die besten Entscheidungen meines Lebens meistens mit dem Bauch und ganz schnell treffe.

Vielen Dank für deine Zeit und das nette Interview. Wir wünschen dir viel Spaß bei „The Voice Kids” und natürlich weiterhin viel Erfolg mit deiner Musik.

Danke.
 

Mark Forster

 

Fotos: Robert Winter

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