Hinter den Kulissen mit Rocco Stark

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Er ist einer der Dschungelkandidaten, die es nach der Show so richtig geschafft haben: Rocco Stark sieht man heute in Magazinen und im TV, täglich gibt es Neues über ihn zu lesen. Dass das Leben im Rampenlicht nicht immer einfach ist, weißt der 27-jährige zu genau. Was ihn am Boden hält und wer ihn bei Arbeit und Privatleben unter die Arme greift, erzählt er uns im Interview.

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Du bist als Mitglied, aber dennoch abseits einer berühmten Familie groß geworden. Was ist das für ein Gefühl, wenn Vater und Brüder so bekannt sind? Ist das Bedürfnis dann groß, selbst ins Rampenlicht zu treten?
Ich sag es mal so: Für mich war der Weg, zu sagen ich möchte Schauspieler werden, wesentlich einfacher, da mein Vater dies ja nun schon sehr erfolgreich war! Ich denke die meisten Kinder hören sonst bei so einem Berufswunsch eher: Du machst was Richtiges! Das ist brotlose Kunst! Für mich gab es solche Ansagen nie. Dennoch ist es gerade als junger Mensch schon ein ganz schöner Dämpfer, wenn alle in der Familie diesem Beruf nachgehen und damit Erfolg haben, man selbst aber alles alleine machen muss und bei null anfängt. Für mich und meinen Ehrgeiz war das aber nur ein noch größerer Anreiz!

Hast du engen Kontakt zur Ochsenknecht-Bande? Wie ist das Verhältnis zu den jüngeren Geschwistern?
Ja ich habe sehr guten Kontakt zur Rasselbande, meine kleine Schwester hilft sogar einmal die Woche in meinem Laden ATELIER12 aus. Wir haben alle sehr viel Spass zusammen.

Seit dem Dschungel bist du in aller Munde. Woher kam der Entschluss, an diesem Format teilzunehmen? Wo ist der Reiz einer solchen Sendung?
Naja, meine Dreharbeiten 234 Folgen „Hand aufs Herz“ waren durch und ich dachte mir: hmm, Australien klingt gut, da war ich noch nie, hahaha. Ich wollte immer was Neues erleben und versuche immer an meine Grenzen zu gelangen. Dieses Format machte auf mich den Eindruck, ich könne was komplett Neues erleben und mal checken was ich alles so vertrage.

Was hat sich für dich seitdem verändert? Wie hat es dich geprägt und was hast du dabei gelernt?
Eigentlich alles! Ich bin Papa geworden….ich habe zum ersten Mal bei einem großen Theater eine Hauptrolle bekommen, was für mich nun nach Babypause auch dieses Jahr wieder geklappt hat. Eigentlich ist das Leben nur noch schöner geworden! Und natürlich auch vorsichtiger, jeder möchte natürlich ein Stück vom Kuchen abhaben, viele richtige Freunde bleiben da nicht.

Viele kommen ja mit plötzlicher Bekanntheit nicht klar und stürzen ab. Bei dir scheint alles optimal zu laufen. Wie groß ist die Gefahr, den Boden unter den Füßen zu verlieren und warum? Was ist wichtig, damit das nicht passiert?
Ich denke die Gefahr ist deshalb so groß, weil viele denken, es läuft immer automatisch so weiter und dann arbeiten sie nicht mehr so hart wie am Anfang! Viele denken sie sind etwas Besseres, dabei sind nicht sie besser, nur das Drumherum ist besser geworden, das kann aber auch ganz schnell wieder vorbei sein. Man ist immer nur so lange gut, wie die Leute die einen gut finden.

Wie sieht momentan dein Alltag aus?
In erster Linie Zeit mit meiner wundervollen Tochter verbringen und zusehen was für ein glücklicher kleiner Mensch da heranwächst…und dann Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten, dafür dass ich weiter zusehen kann (lacht).

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Zu deinem sehr öffentlichen Leben kommt zusätzlich ein volles Programm im privaten Leben. Die kleine Amelia ist nun schon 1 Jahr alt. Ist es schwierig, Arbeit und Familie unter einen Hut zu kriegen?
Ich denke letztlich ist alles möglich, man braucht nur fest definierte Ziele im Leben, ohne geht es einfach nicht. Mein Ziel ist es, Dinge zu machen an denen ich Spaß habe damit Geld zu verdienen und einen gesunden und vokalen, geraden Menschen aus meiner Tochter zu machen, die ganz klar weiss, was im Leben richtig und was falsch ist. Was nicht heisst, dass man keine Fehler machen kann, die machen wir alle…es geht eher um grundsätzliche Dinge und Lebenseinstellungen im Leben.

Wer ist dabei deine größte Unterstützung? Wen hat man als junger Papa bei der Kindererziehung als Ratgeber zur Seite?
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich sehr viel mit einem meiner besten Freunde und Geschäftspartnern, dem Lars sehr viel rede. Er ist 4 Monate vor mir Papa geworden, wir haben die gleichen Ziele und somit ergänzen wir uns perfekt!

Wie ist die Beziehung zu Kim? Von Funkstille und böser Worte bis zum angeblichen Liebes-Comeback wurde in den Medien schon alles wild spekuliert.
Unsere Beziehung ist eigentlich relativ entspannt. Eigentlich ist auch alles gut. Solange nicht wieder irgendeine Horror-Story ins Haus flattert, geht es mir/uns gut, hehe. Ein Liebes-Comeback wird es aber definitiv keines mehr geben.

Wie sieht die nächste Zukunftsplanung aus? Was hast du 2014 vor?
Ich werde dieses Jahr in 65 Vorstellungen den ganzen Sommer über auf der Großen Bühne stehen und Theater spielen und dann werden wir in den nächsten Wochen unseren Online-Shop zum ATELIER12 öffnen und auch den zweiten Store in Berlin eröffnen. Ansonsten liegen aber auch noch einige TV Projekt in der Pipeline, über die ich noch nichts Konkretes sagen darf. Aber der Rest reicht auch erstmal.

Fotos: König Fotografie

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