Erfolgscoach Bernard Hiller: Der Mann, dem Hollywood vertraut

        Bernard Hiller Interview    

Im Interview mit dem charismatischen Schauspiellehrer und Erfolgscoach Bernard Hiller sprachen wir u.a. darüber, dass der Schlüssel zum Glücklichsein und zum Erfolg in uns selber liegt.
 

Ajoure: Du bist dafür bekannt, deine ganz eigene Unterrichtsmethode entwickelt zu haben. Wie hast du diese kreiert?

Bernard: Schauspiel-Techniken ändern sich genauso, wie sich das Schauspielen selbst weiterentwickelt. Das allgemeine Problem in Europa ist, dass die Schauspiel-Techniken hier doch sehr veraltet sind. Sie bereiten einen Schauspieler nicht darauf vor, was gerade aktuell ist. Die Unterrichtsmethoden sollten sich jedes Jahr ändern. Schau dir große Firmen an – lehren sie etwa ihre Mitarbeiter noch dasselbe wie vor 30 Jahren?

Man muss Schauspieler auf die Zukunft vorbereiten, denn die heutigen Anforderungen an sie sind ganz anders. Hier in Deutschland beispielsweise werden Schauspieler nicht darauf getrimmt, international erfolgreich zu werden. Daher habe ich eine neue Technik entwickelt, um anderen beizubringen, wie man als Schauspieler erfolgreich werden und vorankommen kann. Wen interessiert es, wenn du zwar weißt, wie du zu schauspielern hast, dann aber keine Jobs bekommst.

Ajouré: Was hat dich dazu bewegt, Unterricht zu geben und dein Wissen mit anderen zu teilen?

Bernard: Ich glaube, die Tatsache, dass ich mir sicher war, etwas verändern zu können, hat mich dazu bewegt. Die Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, wie zum Beispiel Cameron Diaz oder auch andere internationale Schauspieler, sind erfolgreich geworden. Das ist wie eine Genugtuung – zu wissen, dass du das Leben eines anderen zum Besseren verändern kannst. Ich dachte auch, es wäre ziemlich egoistisch, wenn ich es nicht mit anderen teilen würde. Ich meine, wenn du ein Doktor wärst und ein Leben retten könntest, dann würdest du stattdessen doch auch nicht Golf spielen gehen. Ich möchte das, was ich weiß und kann, weitergeben. Das lief bisher auch ziemlich erfolgreich und das macht mich wiederum glücklich und spornt mich dazu an, damit weiterzumachen. Es ist alles eine Sache der Resultate.

Ich glaube, die Welt braucht mehr glückliche Menschen. Und glückliche Menschen sind die, die ihren Träumen folgen. Ich weiß, das klingt für euch Deutsche unvorstellbar – schließlich habt ihr das Sprichwort „Träume sind Schäume“, das besagt, dass Träume nicht wahr sind – aber das stimmt nicht! Außerdem habt ihr auch ein sehr negatives Wort für „passion“, das ich im Deutschen nicht mag: Leidenschaft! Als würde man etwas erschaffen, das einen leiden lässt. Ihr solltet es lieber in „Lebenschaft“ umbenennen!

Ajouré: Musst du deine Technik eigentlich an jeden Schauspielschüler individuell anpassen oder ist sie universell einsetzbar?

Bernard: Alle Methoden müssen immer an die jeweilige Person angepasst werden, weil jeder anders ist. Du bringst zwar eine Methode bei, aber wie du sie beibringst hängt von deinem Gegenüber ab.

Ajouré: Kann deiner Meinung nach jeder ein erfolgreicher Schauspieler werden oder braucht es dafür ein gewisses schauspielerisches Talent, das man nicht erlernen kann?

Bernard: Es gibt Dinge, die dir in die Wiege gelegt wurden. Ich nenne es „Gabe“. Klar kann man Schauspieler werden, aber wie großartig, das kann ich nicht sagen, das stellt sich erst heraus. Aber ich kann dir sagen, dass was immer du willst, auch dich will. Wenn du also einen Traum hast, dann ist es nicht verrückt. Du wachst ja nicht morgens auf und beschließt plötzlich Balletttänzer zu werden, sondern alles startet irgendwann mal mit einem Traum. Ehre deinen Traum, er ist nicht dumm. Es wäre nur dumm, wenn du ihm nicht folgen würdest.
 

Bernard Hiller
Foto: Paul Partyzimmer
 

Ajouré: Du hast bereits mit einigen der besten Schauspieler Hollywoods zusammengearbeitet, wie beispielsweise Emma Roberts, Vanessa Hudgens, Jennifer Garner – um ein paar davon zu nennen. Ist dir von der Zusammenarbeit mit deinen Schülern etwas ganz besonders in Erinnerung geblieben?

Bernard: Die wichtigste Person, mit der ich zusammengearbeitet habe, ist Cameron Diaz. Ich habe sie auf ihre erste Rolle in dem Film „Die Maske“ mit Jim Carrey vorbereitet. Damals war sie noch Model und betrat ängstlich und nervös den Raum. Du musst wissen: Jedes Mal, wenn du beginnst einen Traum zu leben, werden andere denken, dass es unmöglich sei – und genau dann solltest du es erst recht machen! Denn jedem erfolgreichen Star, dem ich in meinem Leben begegnet bin, wurde gesagt, dass es nicht möglich sei, was sie machen möchten.

Im Englischen haben wir drei Wörter: erst erscheint es „impossible“, dann ist es „improbable“ und dann wird es zu „inevitable“ – also zu unvermeidlich, dass es passieren wird! Ich garantiere dir: Wenn du am Ball bleibst, dann wird es passieren! Aber erst einmal beginnt alles mit einem „No!“ in deinem Leben – du selber bist dafür verantwortlich, dass daraus ein „Yes!“ wird. Das Leben selbst startet nämlich bei „no“ und deine Aufgabe ist es daraus ein „yes“ zu machen. Es verlangt nach Mut, seinen Träumen zu folgen – und nicht, ihnen nicht zu folgen! Es braucht auch Mut, zu der Person zu werden, die du bist und ein positiver Mensch zu sein! Alles beginnt, wie gesagt, mit einem Traum, mit unserem Instinkt und das ist nicht verrückt! Ich bin mein ganzes Leben lang meinen Träumen gefolgt und lebe meinen Traum – und das solltest du auch tun!

Ajouré: Wer war dein bisher spannendster und interessantester Schauspielschüler?

Bernard: Ich habe mal mit dem Schauspieler Jeff Goldblum gearbeitet. Er hat u.a. in Jurassic Park und Independence Day mitgespielt. Das war eine interessante Zusammenarbeit. Generell habe ich die Möglichkeit, mit so vielen tollen Künstlern zusammenzuarbeiten. Mich erfüllt es mit Freude und Genugtuung, diese Menschen dann erfolgreich zu sehen. Das ist der Grund, weshalb ich mache, was ich mache. Es scheint so, als würde einem niemand auf der Welt die Sprache des Erfolges beibringen. Erfolg ist eine Sprache – so wie Chinesisch eine ist. Erfolg geschieht nicht zufällig!

Ich arbeite mit großen Unternehmen zusammen – wie Volkswagen oder Swarovski. Sie alle wollen erfolgreicher werden. Eine Komponente zum Erfolg ist zum Beispiel positiv zu sein, während alle um einen herum das Gegenteil sind. Niemand kennt die Zukunft! Viele sind jedoch zu sehr auf der negativen Seite – das ist übrigens sehr europäisch. Sie haben keine Hoffnung und glauben nicht an die Zukunft, weil sie denken, das Beste haben sie bereits schon in der Vergangenheit erlebt. Mein Leben ist heutzutage besser als jemals zuvor! Ich habe das Gefühl, es wird von Jahr zu Jahr besser. Ich glaube auch fest daran, denn wenn es nicht so wäre, warum sollte ich dann morgens überhaupt das Bett verlassen?

Ajouré: Das klingt nach viel Verantwortung, wenn so viele ihr Vertrauen in dich legen.

Bernard: Ich bin zwar kein Doktor, aber ich weiß, dass ich jemandem helfen kann! Menschen kommen zu mir, um Hilfe von mir zu bekommen – und ich würde nicht einwilligen, wenn ich mir nicht sicher wäre, dass ich ihnen helfen könnte.

Ich fühle mich geehrt, dass mich beispielsweise Leonardo DiCaprio weiterempfiehlt, an mich glaubt und mich anruft. Daher bin ich sehr sorgsam. Wenn ich nicht in der Lage wäre, das zu halten, was ich verspreche, dann könnte ich in Hollywood sofort einpacken. Denn dort bekommst du keine zweite Chance! In Hollywood kannst du nicht lügen! Man gibt dir zwar eine Chance, wenn du aber nicht gut bist, bist du draußen – für immer! Und ich lebe nun einmal von meiner Reputation. Ich weiß, was ich kann und es funktioniert – und auch ich versuche immer besser zu werden.

Ajouré: Woher nimmst du denn deine Inspiration?

Bernard: Vom Leben an sich, meiner Familie und von der Tatsache, dass ich wirklich versuche, die Welt ein Stückchen besser zu machen! Denn das Problem der Welt liegt in den zu vielen unglücklichen Menschen. Es gibt ein Buch, das heißt „The Happiness Advantage“, in dem es darum geht, wie Glücklichsein die Menschen beeinflusst. Der Autor selbst lehrt an der Harvard Universität das Glücklichsein. Studien dazu haben erwiesen, dass glücklichere Menschen zehn Jahre länger leben, eine Million Euro mehr in ihrem Leben verdienen, sexier und gesünder sind. Wir lernen nichts über das Glücklichsein, sondern nur über Krankheiten und Leid und nicht, wie man am besten vorbeugt.
 


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Es steht außer Frage, dass wir menschliche Magneten sind, die nicht das anziehen, was wir gerne hätten, sondern das, was wir sind. Manchmal frage ich meine Schüler, ob sie negative Menschen in ihrem Leben haben, die sie besser loswerden sollten. Einige melden sich dann und ich sage ihnen, dass eine große Chance besteht, dass sie selber negativ sind – warum wären sie sonst mit ihnen zusammen? Es ist natürlich immer einfach, andere verantwortlich zu machen und als negativ darzustellen…

Wir begegnen nur der Art von Menschen, zu der wir selber gehören. Menschen, die trainieren gehen, treffen auf Gleichgesinnte. Draußen vor dem Hotel stehen Raucher – ebenfalls umringt von Rauchern. Ich habe noch nie Nichtraucher gesehen, die sich dazu gestellt haben. Du musst also verstehen, dass du die Person werden musst, nach der du selber Ausschau hältst. Wenn du also positive, energiegeladene, spannende Menschen in deinem Leben haben möchtest, dann musst du selber genau so sein, damit diese Leute auch mit dir zusammen sein möchten!

Ajouré: Neben Schauspielunterricht gibst du aber auch CEO- und Communications-Training, das dabei helfen soll, Karrieren und allgemein das Leben zu verbessern. Kannst du uns etwas Genaueres über dieses Training erzählen?

Bernard: Die Geschäftswelt sucht verzweifelt nach einem Gewinn, Vorteil und Vorsprung. Ich unterrichte Künstler, Politiker, Sportler – im Grunde jeden Schlag von Mensch – wie sie dynamischer und voller Power sein können. Und CEOs wollen genau das auch! Allerdings reden sie nur mit Business-Trainern. Ich nehme also die neuste Technik, die auch Schauspielern anwenden, und adaptiere sie für die Business-Welt. Und sie sind äußerst begeistert davon! Ich bin ihr Ansprechpartner, wenn es darum geht, als ein dynamischer Sprecher vor anderen aufzutreten oder zu lernen, wie man sich richtig präsentiert. Die Kunst der Kommunikation liegt der Schauspielerei zu Grunde. Und genau diese Kunst der Kommunikation stirbt heutzutage durch Menschen, die nur noch über das Internet kommunizieren. Viele wissen gar nicht mehr, wie man richtig spricht – und das ist problematisch!

Ajouré: Du hast bereits in verschiedenen Städten und Ländern gelebt. Glaubst du, dass Städte unsere Persönlichkeit beeinflussen?

Bernard: Absolut! Ich empfehle jedem auf dieser Welt nach Rom zu ziehen! Zieh nach Rom, egal wo du gerade bist! Die Philosophie der Römer ist es, eine gute Zeit zu haben. Sie lachen tagsüber und schmieden Pläne für den Abend, haben zwei Stunden Mittagspause und es geht ihnen um Liebe und um Spaß! Ok, sie werden es zwar nicht hinbekommen, dir deine Klimaanlage zu reparieren – denn das kann Wochen dauern! Italien ist ein Ort, an dem man Spaß haben kann und ich liebe Rom wie keinen anderen Fleck dieser Erde. Und natürlich beeinflusst dich das.

Es gibt Menschen, die an Orten leben, an denen es nur regnet. Kein Wunder also, wenn sie depressiv werden! Ich lebe in Los Angeles – dort ist es immer sonnig und alle sind relaxed. Wenn ich deutsche Schauspielschüler in L.A. zu Besuch habe, sind sie immer verwundert und fragen, ob dort alle gerade im Urlaub seien, weil alle so freundlich sind, einander grüßen und alles so easy nehmen. Natürlich ist es easy in L.A., denn es liegt in einem Staat, der denkt, wenn es Fun ist, ist es keine Arbeit. Man muss nicht immer ernst sein! Ein Job, der dir Spaß macht, führt zu mehr Erfolg. Wenn du einen Job machen musst, weil es die Umstände gerade nicht anders hergeben, der dir aber keine Freude bereitet, dann musst du dir vor Augen führen, dass du nicht deine augenblickliche Situation bist – deine Umstände definieren dich nicht!

Ajouré: Sollte man also mehr reisen, oder gar besser noch in anderen Städten leben, um sich selber weiter zu entwickeln?

Bernard: Ja, reisen ist wichtig. Das ist mit das Beste an meinem Job! Wie sollte man sonst andere Kulturen kennenlernen? Irgendwann denkt man sonst noch, jeder denke wie man selbst. Jedes Land denkt anders. Wir sind alle so unterschiedlich und das macht es spannend!

Ajouré: Wer nicht persönlich an deinen Kursen teilnehmen kann, hat die Möglichkeit deinen Online-Kurs „How to Become a Star in Your Own Life“ zu belegen. Was können sich die Teilnehmer von diesem Kurs erhoffen?

Bernard: Der Online-Kurs zeigt Videos von mir, in denen ich über das Leben rede. Die Idee vom Glücklichsein und vom Erfolg gibt es schon seit mehr als 2000 Jahren. Der Sinn des Lebens ist es, glücklich zu sein. Es gibt ein großartiges Video – „The Secret“, indem es darum geht, warum nur ein Prozent der Weltbevölkerung das meiste Geld und den meisten Spaß hat. Weil genau dieses eine Prozent das Geheimnis kennt, wie man glücklich und erfolgreich lebt. Sie haben es einfach in sich. Und es ist nur für die anderen ein Geheimnis, denn die erfolgreichen, glücklichen Menschen, wie zum Beispiel Mark Zuckerberg, sprechen alle dieselbe Sprache! Sie alle verstehen wovon ich rede! Für sie ist das nichts Neues. Es geht darum, dich selber zu bilden. Du bist das, was du lernst. Studierst du, glücklich zu sein? Es gibt unzählige Bücher darüber – warum liest du noch keins? Du musst das lernen, was du sein möchtest! Zu lernen ist das Wichtigste!
 


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Ajouré: Wahrscheinlich steckt in uns viel mehr Potential als wir annehmen. Was denkst du, wie viel Prozent unserer Möglichkeiten wir tatsächlich nutzen?

Bernard: Ich glaube, der Mensch nutzt nur etwa zehn Prozent seines Potentials. Wir sind wie Dynamit – solange es niemand anzündet, kann es nicht explodieren. Du wirst daher nie wissen, wie weit du es schaffen kannst, wenn du nicht weit gehst. Das Problem liegt aber bereits im Schulsystem, wo man nicht dazu ermutigt wird, kreativ zu sein oder das zu werden, was man tatsächlich sein will. Der Fokus liegt immer nur darauf, worin man schlecht ist: „Du bist schlecht in Mathe? Dann musst du dich darauf fokussieren!“ – Scheiß auf Mathe!

Es gibt kein Land, das seine Bewohner darin bestärkt, all das zu werden, was sie sein könnten. Anstatt das Potential zu fördern, wird verlangt, sich darauf zu konzentrieren, was einem nicht liegt. Schulsysteme sind veraltet und bringen keine Erfolgsmenschen hervor. Sie bringen einem auch nicht bei, wie man erfolgreich zwischenmenschliche Beziehungen meistert, Liebe oder Kindererziehung. Woher soll man also wissen, wie diese wichtigen Faktoren in unserem Leben erfolgreich zu meistern sind? Die Welt bereitet einen einfach nicht darauf vor, glücklich und erfolgreich zu sein.

Ajouré: Neben Schauspiel-, CEO- und Erfolgscoach bist du selber auch Schauspieler, Sänger, Tänzer, Producer und Director. Worin liegt bei all diesen Tätigkeiten deine größte Leidenschaft?

Bernard: Meine größte Leidenschaft liegt immer genau darin, was ich gerade mache. Ich brauche Abwechslung in meinem Leben, ich könnte nicht immer nur eine Sache machen. Das ist wie mit Eis essen – ich mag Erdbeere, Schokolade und all die anderen Sorten. Wenn ich aber nur Erdbeereis essen würde, wäre das ziemlich schnell langweilig.

Ajouré: Wenn jemand zu viele Talente und Leidenschaften hat, ist es dann nicht vielleicht gefährlich, schnell den Fokus zu verlieren?

Bernard: Das ist ein weit verbreitetes Märchen, dass man sich auf nur ein Talent festlegen sollte. Viele haben mehrere Begabungen. Fokussiere dich auf alles, was funktioniert. Don’t limit yourself! Du musst lernen anzufangen! Fang an, bevor du bereit dazu bist! Viele warten immerzu darauf, bereit zu sein.

Ajouré: Was würdest du jemandem raten, der Talent hat, aber nicht weiß, wie und wo er am besten anfangen soll?

Bernard: Fang einfach an! Wenn du zum Beispiel Schauspieler werden möchtest, dann ist genau jetzt die beste Zeit dafür! Heutzutage haben wir das Internet – Webseiten, Social Media … du hast Plattformen, um überall zu schauspielern! Schnapp dir dein iPhone und drehe etwas! Als ich aufgewachsen bin, hatte man all diese Möglichkeiten noch nicht.

Dazu muss ich aber auch sagen, dass viele gar nicht daran interessiert sind, tatsächlich Schauspieler zu werden, sondern im Grunde nur berühmt werden wollen. Aber wenn es dir tatsächlich ums Schauspielern geht, könntest du sofort hier und jetzt damit anfangen. Wenn du für etwas brennst und Leidenschaft hast, wirst du keine Hindernisse und Probleme sehen. Wenn es aber nicht deine wahre Passion ist, dann schon.

Ajouré: Hast du einen Tipp, wie man für sich selber den richtigen Weg im Leben findet und worauf man tatsächlich sein Hauptaugenmerk legen sollte?

Bernard: Hör auf deinen Instinkt! Das Geheimnis, wie du den richtigen Weg für dich findest, liegt in dir selber.


Ajouré: 2017 ist noch ganz frisch und viele sind besonders zum Jahresanfang voller Motivation. Hast du einen guten Rat, wie man motiviert bleibt und seinen inneren Schweinehund überwindet?

Bernard: Du musst als erstes verstehen, dass deine „imperfections“ gleichzeitig „perfections“ sind! Wir haben alle unterschiedliche Seiten – gute, wie schlechte. Es kann nicht das eine ohne das andere geben.

Wenn du dich selber akzeptierst, dann hast du auch den Mut Schritt für Schritt deinen Weg voranzuschreiten, indem du deinem Instinkt folgst und Vertrauen hast. Vertrauen ist, daran zu glauben, dass die Dinge passieren werden. Stelle dir nie die Frage, wie es passieren wird, sondern geh deinen Weg einfach immer weiter. Du musst in Unsicherheit leben, denn nur dann kann auch wirklich alles geschehen. Lerne loszulassen und deinen Weg zu gehen. Ich garantiere dir, dass du so an dein Ziel gelangen wirst!

 

Fotos: Paul Partyzimmer



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