Neun Bürotypen, die wir garantiert alle kennen

        Neun Bürotypen    

Die Welt ist voll von verschiedenen Charakteren und eigentlich ist es genau das, was uns Menschen ausmacht. Divergenz. Oder anders ausgedrückt: Verschiedenartigkeit. Akzeptanz und Toleranz werden heutzutage, zumindest bei uns, großgeschrieben. Doch warum fällt es uns dennoch bei manchen Typen so schwer sie zu mögen, zu ertragen, sie nicht gar direkt irgendwo an den nächsten Baum zu hängen oder mit dem Drucker vom Kollegen zu erschlagen? Die Antwort ist einfach: Es ist zum einen unmoralisch und zum anderen wollen wir natürlich nicht unseren Job verlieren. Wir tun uns also unfreiwillig einen Gefallen, indem wir lernen, mit dem geistigen und menschlichen Bullshit dieser Personen zu leben. Die neun Bürotypen, die wir garantiert alle kennen:

 

Welcher der neun Bürotypen bist du?

 
Neun Bürotypen
 

Typ I: Der entspannte Schwätzer.

Der ein oder andere macht direkt einen Bogen um ihn, wenn er ihn zu Gesicht bekommt, denn eines weiß in der Firma jeder: Hat er dich erst einmal erwischt, dann kaut er dir für die nächsten 20 Minuten eine Frikadelle ans Ohr. Eine Labertasche vor dem Herrn. Die Themen sind dabei völlig egal, Hauptsache er kann erzählen. Dabei macht er auch vor dem absurdesten Gesprächsinhalt keinen Halt. Es gibt immer etwas zu lästern. Der grauenhaft sitzende Anzug vom Chef, die neue Pille der Kollegin, die schlecht für ihre Haut zu sein scheint, querstehende parkende Autos auf dem Firmengelände oder einfach nur die letzte Nachricht auf Twitter von Trump. Er findet immer etwas, worüber er sich austauschen möchte. Würgt man ihn endlich ab, geht er gemütlich weiter und sucht sich im Handumdrehen innerhalb kürzester Zeit ein neues Opfer, bis auch diesem Blut aus dem Ohr läuft.

 

Typ II: Der Beliebte.

Der Sonnenschein des Arbeitsplatzes. Jederzeit gut gelaunt, immer einen netten Satz auf Lager, ein Liebling unter den Kollegen und wertgeschätzt von jedem um ihn herum. Besonders das andere Geschlecht fühl sich von ihm sichtlich angezogen und spricht auch hinter verschlossenen Türen ausschließlich gut über ihn. Allgemein ist man der Auffassung, dass es mehr von diesen Kollegen geben sollte. Da dies meistens aber nicht der Fall ist, erfreut sich dieser in der Regel über den Status „Hahn im Korb“.

 

Typ III: Der Unerträgliche.

Wäre er bei den Schlümpfen daheim, wäre dieser Kollege wohl der Muffi-Schlumpf. Ständig schlecht gelaunt und mit einer Ausstrahlung behaftet, die einen wissen lässt, dass man ihn bitte bloß nicht ansprechen soll. Schon gar nicht morgens – vor 11.30 Uhr. Dass er eigentlich gar keine Lust auf die Arbeit hat, lässt er unschwer erahnen und spricht man ihn darauf an, macht er auch keinen Hehl daraus. Tag für Tag. Ein sehr anstrengender Kollege, den die meisten auf Dauer eher meiden.

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Typ IV: Der Hastige.

Hinter ihm muss oftmals hergeräumt werden, denn wie heißt es so schön: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Diese Späne sind allerdings verunglückte Chaos-Brocken, die er beim Versuch, alles gleichzeitig zu erledigen, unbemerkt verloren hat. Er ist stets bemüht, schon alles wochenlang vorher zu erledigen, arbeitet an drei Baustellen gleichzeitig und stresst durch seine hektische Art nicht nur seine Kollegen, sondern geht auch seinem Chef oftmals gewaltig auf die Nüsse. Ein Garant für Chaos wie kaum ein Zweiter.

 

Typ V: Der Kaffee-Suchti.

Eigentlich sollte er für eine Kaffeebohnen-Firma arbeiten. Er braucht und konsumiert Kaffee wie kein Zweiter in der Firma. Egal ob morgens um acht Uhr, mittags um 14 Uhr oder fünf Minuten vor Feierabend – er latscht ständig mit einer Kaffeetasse in der Hand durchs Büro. Dass sich bei den meisten die Frage aufdrängt, ob er sich auch noch von anderen Dingen ernähre, versteht sich auch hier von selbst. Es soll sogar vorkommen, dass sich genau dieser Kollege irgendwann seinen eigenen Kaffee-Vollautomaten auf den Schreibtisch stellt, denn der kostenlose Kaffee bei der Arbeit ist auf einmal nicht mehr gut oder stark genug. Doch wehe ein Kollege erlaubt es sich, sich bei ihm einen Kaffee rauszulassen. Dies dürfte das einzige sein, bei dem wohl die lebensnotwendige Kaffeetasse fliegen könnte. Und zwar direkt und ohne Umwege in Richtung des dreisten Kollegen.

 

Typ VI: Der Scherzkeks.

Hört man irgendwo ein Lachen, weiß man, dass mit Sicherheit wieder der Scherzkeks der Bürotypen unterwegs ist, um jemanden zum Lachen zu bringen. Er kloppt beinhart 24/7 ein Ding nach dem anderen raus und erweckt dabei den Eindruck, als wäre sein Repertoire schier unerschöpflich. Jeder mag ihn, denn er ist einfach für die gute Laune bei der Arbeit zuständig. Seltsamerweise erledigt er auch immer vorbildlich seine Arbeit und man fragt sich nicht selten, wie er den Spagat zwischen Clown und Angestellten so bravourös meistern kann.

 
Neun Bürotypen
 

Typ VII: Der Nerd.

Technik ist seine Welt. Ganz egal ob PCs, Smartphones oder der mal wieder defekte Router. Er weiß immer und zu jeder Zeit die Lösung, egal wie kompliziert das Problem auf den ersten Blick auch erscheint. Da er aufgrund seines Wissens durchaus beliebt ist, ist es dennoch schwierig ihn zu treffen, denn ständig hat er ein anderes technisches Problem eines seiner Kollegen zu begradigen.

 

Typ VIII: Der regungslose Stein.

Da sitzt er. Unnahbar, uneinschätzbar, alles andere als emotional und irgendwie immer desinteressiert. Er meidet beinahe jeden aktiven Augenkontakt und auch ansonsten ist mit Sympathie nicht wirklich zu rechnen. Es könnte sogar einige Kollegen geben, die ihn niemals zu Gesicht bekommen und wenn doch, dann weiß man eigentlich gar nicht, was er im Unternehmen überhaupt für eine Rolle spielt. Es sei denn, er arbeitet für die Württembergische Versicherung. Dann wäre er wohl der „Fels in der Brandung“. Aber auch nur aus dem Grund, da er ein Fels ist. Regungslos und ohne Gefühle.

 

Typ IX: Der Freak.

Er kommt mit jedem irgendwie klar, aber so richtig geheuer ist er niemandem. Er ist zu alt, um noch zuhause zu wohnen, tut dies aber dennoch, denn es ist ihm egal, was andere davon halten und natürlich möchte er an dieser bequemen Situation so schnell auch nichts ändern. Von Arbeitskleidung hält er nicht viel und presst sich morgens mit ungemachten Haaren lieber in ein Retro-Shirt aus einer längst vergangenen Zeit. Lässt es die Chefetage zu, pellt er sich nach Ankunft im Office zuerst einmal die alten Treter von den Füßen und schlüpft samt seiner Socken in Adiletten, denn Bequemlichkeit geht über alles. Über seine strange Art wundert sich schon lange niemand mehr und es ist allseits bekannt, dass sein größter Stolz das über seinem Schreibtisch hängende Hattori Hanzo-Schwert aus Kill Bill Volume 1 ist.

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Fotos: bowie15; RichVintage; xavierarnau / Getty Images



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