Minions – Filmkritik & Trailer

        Minions Filmplakat    

Minions – Die Story

Fast seit Anbeginn der Zeit existieren die Minions, eine gigantische Schar kleiner gelber Einzeller, deren größter Lebensinhalt es ist, einem großen bösen Meister dienen zu wollen. Doch haben die gelben Kerlchen kein rechtes Glück, denn was sie auch anstellen, jeden ihrer Bosse segnet, oft nicht ganz ohne ungeschicktes Zutun der Minions, das Zeitliche. Und so stellt sich bald eine Lethargie ein, die alle Minions befällt und recht teilnahmslos vor sich hin existieren lässt.

Doch eines Tages beschließt einer von ihnen, Kevin, daran etwas zu ändern. Gemeinsam mit Stuart und dem kleinen Bob macht er sich auf, einen neuen großen bösen Boss für die Minions zu finden.

Als sie nach einigem Umherirren im Jahre 1968 in Orlando landen, werden sie endlich fündig. Die Superschurkin Scarlet Overkill (deutsche Stimme: Carolin Kebekus) ist begeistert von den Minions und möchte sie als Helfer. Doch gleich die erste Aufgabe der Minions ist eine harte Nuss. Sie sollen die Krone der Königin von England stehlen. Kevin, Stuart und Bob machen sich auch sofort an die Arbeit. Doch wer die Minions kennt, der weiß, dass das Chaos vorprogrammiert ist. Und so lässt der Ausnahmezustand nicht lange auf sich warten.

 

 

Kumbaya – die Minions greifen an

Pierre Coffin, Regisseur des Films und Sprecher fast aller Minions, hat es geschafft, mit „Minions“ ein stimmiges Prequel zu „Ich – Einfach unverbesserlich“ und „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ zu schaffen. Auch wenn die Kontinuität, der rote Faden in der Handlung, bisweilen fehlt, gerät die Geschichte, die im Schwerpunkt von den drei Minions Kevin, Stuart und Bob handelt, kurzweilig und unterhaltsam.

Zu toppen vermag „Minions“ seine beiden Vorgänger (oder eher Nachfolger) nicht, mithalten kann die Vorgeschichte aber doch. Lediglich die Besucher des Films, die eine reine Slapstick-Nummer erwarten wie der Trailer sie zeigt, könnten enttäuscht werden. Denn der Trailer präsentiert nur die Vorgeschichte der Vorgeschichte. Und so wandelt sich die Erzählform des Films nach der ersten halben Stunde wieder zurück in ein klassische Modell und nimmt drei der verrückten Gelben, Kevin, Stuart und Bob, in den Fokus und erzählt deren Reise, auf der Suche nach „le Big Boss“.

In Sound und Optik kann der Film ebenso überzeugen, auch wenn 3D bei dem Film nicht zwingend nötig ist und so richtig erst ganz am Ende (unbedingt bis ganz nach dem Abspann sitzen bleiben) Sinn macht.

 

Alles Banana!

Insgesamt ist mit „Minions“ ein guter Film entstanden, der sicher den hohen oder anders angesetzten Erwartungen mancher Zuschauer nicht gerecht wird. Für manch Erwachsenen mag der Film deutlich zu kindisch sein, für manch kleines Kind eine zu große Überforderung, bei all dem was passiert.

Wer sich dennoch unvoreingenommen darauf einlassen kann, erhält einen rund 90-minütigen Trip in die verrückte, abgedrehte Welt der Minions und dürfte sich gut unterhalten fühlen.

 

Minions Filmplakat
Kinostart: 02. Juli 2015
 

Kinoposter: Universal



Anzeige

Dieser Artikel kann Werbelinks enthalten.
Keine Kommentare

Dein Kommentar dazu Abbrechen

Deine E-mail Adresse wird nicht veröffentlicht.